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Vanilleduft

Vanilleduft


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Ich weiß natürlich das die Situation auch für ihn nicht leicht ist. Deswegen habe ich ja auch den Leidensdruck.

Aber ich behaupte mal, für mich ist es am schlimmsten.

Ich fühle nichts.
Ich sage immer Nein.
Ich bin in der gefühlten Bringschuld.
Ich bin überfordert.
Ich bin auf der Flucht.

11.04.2019 11:45 • #21


Phaedra


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Ich schrieb oben, daß ich weiß, wie sehr es zum Problem werden kann, wenn man selbst keine Lust hat und der Partner einen dauernd nervt und drängt - ich habe also vollstes Verständnis für Deine Lage und ich glaube jeder war schonmal in der Situation, dem Partner zuliebe Sex zu haben obwohl man selber nicht wirklich Lust dazu hatte. Meine erste Antwort bezog sich rein auf Dein Zitat, daß Dir libidomäßig nichts fehlt und Du es deshalb auch nicht als therapiebedürftig ansiehst - das fand ich hart dem Partner gegenüber. Daß Du hingegen sehr wohl Schritte unternommen hast, um das Problem von der medizinischen Seite her zu lösen, kam erst später.

Nun: daß der Mann einen Ständer kriegt bei körperlicher Nähe wird man nicht abstellen können, das ist leider eine unwillkürliche Körperreaktion. Sehr wohl sollte man aber das ständige Nachfragen und Nerven ändern können. Könntest Du es über Dich bringen, ganz klare Grenzen zu setzen? Also nach der ersten Nachfrage zu sagen, daß wenn er nochmal nervt, er leider nach Hause fahren muß?
Ich würde auch die Idee mit der Paartherapie nochmals aufgreifen - er hat zwar nicht mehr rückgefragt, aber würde er mitgehen, falls Du ein Erstgespräch mit einem Therapeuten organisieren könntest?

11.04.2019 11:55 • x 1 #22


Vanilleduft

Vanilleduft


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Zitat von Vanilleduft:
Es liegt an meiner Erkrankung und den Medikamenten. Ich war deswegen auch schon bei meiner Gynäkologin und sogar bei der sozialen Beratung der AWO.


Zitat von Vanilleduft:
Und wir wollten mal gemeinsam zur Beratung von einer sozialen Institution. Aber er hat nie wieder danach gefragt - ergo habe ich mich nicht drum gekümmert.

Ich zitiere mich mal selbst. Ist von der 1. Seite...

Das mit der Beratungsstelle hab zb ich vorgeschlagen. Er wollte zuerst nicht. Hat dann aber irgendwann später doch zugestimmt.

Da er aber nicht mehr nachgefragt hatte, ob ich da angerufen hätte, habe ich mich nach meinem eigenen Termin dort, nicht drum gekümmert. Weil er muss es ja auch wollen und dran denken. Eine Beziehung besteht ja aus 2 Menschen. Und ich möchte auch nicht das es irgendwann mal heißt "dir zuliebe bin ich mit hingegangen".

Weißt du, wir haben viele gute Gemeinsamkeiten. Wir können sehr gut miteinander lachen. Uns nerven ähnliche Dinge. Wir können auch wunderbar miteinander schweigen ohne das es anstrengend ist...
Wir waren in Krisenzeiten immer je für den anderen da. 100 %.

Ich will weder ihn noch die Partnerschaft schlecht machen. Aber dieser eine Punkt könnte alles zerstören.

11.04.2019 12:12 • #23


Vanilleduft

Vanilleduft


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Zitat von Phaedra:
Ich schrieb oben, daß ich weiß, wie sehr es zum Problem werden kann, wenn man selbst keine Lust hat und der Partner einen dauernd nervt und drängt - ich habe also vollstes Verständnis für Deine Lage und ich glaube jeder war schonmal in der Situation, dem Partner zuliebe Sex zu haben obwohl man selber nicht wirklich Lust dazu hatte. Meine erste Antwort bezog sich rein auf Dein Zitat, daß Dir libidomäßig nichts fehlt und Du es deshalb auch nicht als therapiebedürftig ansiehst - das fand ich hart dem Partner gegenüber. Daß Du hingegen sehr wohl Schritte unternommen hast, um das Problem von der medizinischen Seite her zu lösen, kam erst später.

Nun: daß der Mann einen Ständer kriegt bei körperlicher Nähe wird man nicht abstellen können, das ist leider eine unwillkürliche Körperreaktion. Sehr wohl sollte man aber das ständige Nachfragen und Nerven ändern können. Könntest Du es über Dich bringen, ganz klare Grenzen zu setzen? Also nach der ersten Nachfrage zu sagen, daß wenn er nochmal nervt, er leider nach Hause fahren muß?
Ich würde auch die Idee mit der Paartherapie nochmals aufgreifen - er hat zwar nicht mehr rückgefragt, aber würde er mitgehen, falls Du ein Erstgespräch mit einem Therapeuten organisieren könntest?

Ich kann die Grenze ziehen - ja.
Nur ist er völlig Impulsgesteuert. Das wird nicht gut enden... Aber ich kann es testen.

Das andere wurmt mich kolossal.
Ich organisiere eh immer schon so viel.
Jetzt muss ich "alleine" die die Rettung unserer Liebesbeziehung organisieren?
Das geht über meinen Stolz. Muss ich ehrlich zugeben.

11.04.2019 12:15 • #24


Phaedra


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Das kann ich gut verstehen. Ich kenne das, wenn man für alles und jedes zuständig ist, und von der anderen Seite wenig kommt, weil die sich einfach keine Gedanken um die Situation macht.
Nur sehe ich ehrlich gesagt ohne eine Intervention/Beratung von außen recht wenig Spielraum - daß Du Dich immer schlechter fühlst, weil er Dich dauernd bedrängt und nervt ist ja kein Zustand, wird sich aber vermutlich nicht ändern, weil er das von Dir Gesagte nicht wahrnehmen möchte. Eventuell könnte ein Paartherapeut euch eine Kompromißlösung aufzeigen, wie Eure gemeinsame Sexualität wieder funktionieren kann.

11.04.2019 12:46 • x 1 #25


Luna70

Luna70


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Ich finde die Idee von Icefalki mit den "Verabredungen" ziemlich gut, auch wenn es nicht wirklich romantisch klingt. Es ist ein Kompromiss und darum geht es doch letztendlich immer in einer Partnerschaft. Da, wo man nicht automatisch im Gleichklang ist, müssen Kompromisse gefunden werden, anders geht es nicht. Ich sehe momentan nur noch nicht so recht, wo von seiner Seite die Kompromissbereitschaft ist, was diesen Punkt betrifft.

Siebenmal hintereinander nachfragen klingt nicht danach, als wäre dein Partner wirklich bereit oder in der Lage, seine Bedürfnisse hintenan zu stellen. Bekommst du in solchen Situationen gar keine Wut? Ehrliche, echte Wut kann ja auch manchmal wirklich was beim anderen bewirken.

Vielleicht wäre es ein Weg, mal eine bewusste Pause zu vereinbaren. Vier Wochen oder sonst irgendein Zeitraum, den ihr vereinbart, in dem definitiv nicht genervt, gefragt und gedrängt wird. Und danach bewusst einen neuen Weg ausprobieren mit festen "Verabredungen". Wenn er die vier Wochen nicht aushält oder nicht bereit dazu ist, dann wirst du dich fragen müssen, wie die Zukunftsperspektive aussieht. Denn wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist es bei dir krankheitsbedingt und daher dauerhaft. Und darauf warten, dass er mal in ein Alter kommt, in dem das Thema nicht mehr so wichtig ist für ihn, ist ja wohl auch eher keine Option.

11.04.2019 14:18 • x 2 #26


Timeless76

Timeless76


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Hallo,

ich möchte hierzu auch etwas beisteuern und gleichzeitig eine Frage stellen.

Ich hatte in meinem Leben bisher mehrere Beziehungen. Teils auch langjährige. Immer dann, wenn dich Anziehung nicht wirklich gestimmt hat, hat sich dies natürlich auf die Häufigkeit von S. niedergeschlagen. Ich selbst hatte einfach weniger Lust.

Dies hat sich dann mit meiner aktuellen Partnerin geändert. Bei ihr hätte ich viel häufiger Lust wobei es jetzt nichts ist was unbedingt sein muss. Eher so alle 2 Wochen. Bei ihr ist es allerdings so, dass ich einfach gerne mit ihr schlafe, weil ich ihr nah sein will. Jetzt nicht unbedingt aus der bahnbrechenden Lust heraus sondern einfach durch das Bedürfnis nach Nähe.

Bei ihr ist es allerdings so, dass Sie sagt, dass eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich sehe das ganz anders. Sie sagt, sie hat viel seltener Lust vielleicht so alle 6-8 Wochen. Wenn ich also nicht beginne, sind wir sehr selten aktiv.

Aufgrund meiner Erfahrungen mit den anderen Parnterinnen glaubte ich nun, dass es ganz sicher an mir liegt. Ich kenne nämlich ihr verhalten von mir. Nämlich dann, wenn es halt einfach nicht passt. Also habe ich es mal angesprochen. Ich habe sie gefragt, ob es mit mir zu tun hat und ob es vielleicht bei einem anderen Mann anders wäre. Sie hat das alles verneint und gesagt, sie wäre sehr glücklich und es passt perfekt. Naja, was soll man auch anders sagen. Geglaubt habe ich es ihr jedenfalls nicht wirklich.

Das Problem ist nämlich, dass sie wenig Erfahrung hat und dadurch kann sie sich auch nicht vorstellen, wie es mit einem anderen wäre. Irre ich mich da?

Meine Frage an Dich Vanilladuft ist nun, bist du dir sicher, dass er der richtige Mann für dich ist? Wenn man jemanden liebt, dann will man dieser Person doch auch nah sein. Klar, dass kann man auch mit kuscheln aber es ist nochmal etwas anders. Du verstehst schon.

..und was wäre denn, wenn er nicht mehr beginnt? Würdest Du lieber eine Bruder / Schwester Beziehung führen?

Zitat:
Aber ich behaupte mal, für mich ist es am schlimmsten.


Da kannst du dich auch irren. Das Gefühl der permanenten Zurückweisung geht extrem ans Ego. Wenn Du wirklich nicht mehr willst, dann schlage doch vor, dass er z. B. jemand anderes treffen darf?

liebe Grüße

12.04.2019 17:44 • #27


kritisches_Auge

kritisches_Auge


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Ich finde das Problem ist fast nicht lösbar.
Und ich möchte einmal die Frage aufgreifen wie es für dich wäre wenn er sich den Sex mit jemand anderem holte.

Und ich möchte einmal deine Aussage aufgreifen dass du bei dem Sex erregbar bist aber ohne Libido, das verstehe ich nicht ganz.

12.04.2019 19:08 • #28


Vanilleduft

Vanilleduft


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Zitat von Timeless76:
Meine Frage an Dich Vanilladuft ist nun, bist du dir sicher, dass er der richtige Mann für dich ist?

Wenn man jemanden liebt, dann will man dieser Person doch auch nah sein. Klar, dass kann man auch mit kuscheln aber es ist nochmal etwas anders. Du verstehst schon.

..und was wäre denn, wenn er nicht mehr beginnt? Würdest Du lieber eine Bruder / Schwester Beziehung führen?



Da kannst du dich auch irren. Das Gefühl der permanenten Zurückweisung geht extrem ans Ego.

Wenn Du wirklich nicht mehr willst, dann schlage doch vor, dass er z. B. jemand anderes treffen darf?

Bis jetzt, ja. Die Nähe die ich bei ihm zulasse, habe ich bei keinem anderen Menschen zulassen können.

Timeless, ich habe kein se**elles Bedürfnis. Verstehst du als auch kritisches Auge wie ich das meine? Das ist vermutlich so wie A-Se**alit*t. ..

Natürlich habe ich ein Bedürfnis nach Nähe. Aber keine intime Nähe.

Wenn er nicht mehr beginnt, dann würde ihn irgendwann auf ihn zugehen um ihm einen Gefallen zu tun.

Timeless, deine letzte Frage verstehe ich nicht...
Denn das steht im Text. Mehrfach.

12.04.2019 20:37 • #29


Vanilleduft

Vanilleduft


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Zitat von kritisches_Auge:
Ich finde das Problem ist fast nicht lösbar.
Und ich möchte einmal die Frage aufgreifen wie es für dich wäre wenn er sich den Sex mit jemand anderem holte.

Und ich möchte einmal deine Aussage aufgreifen dass du bei dem Sex erregbar bist aber ohne Libido, das verstehe ich nicht ganz.

Das kann ich dir sagen, wenn er es gemacht hat. Ist ja bisher alles Theorie.

Ich bin nicht erregt, bis zu dem Moment des wiederholten Eindringens. Und dann entspricht das Maß der Erregung max 30 % dessen was ich früher fühlte.

Hier steht etwas sehr interessantes:

Und ja, natürlich ist Liebe ohne Sex möglich! Wir lieben unsere Kinder und Freunde. Und viele Paare, die seit Jahrzehnten zusammen sind, lieben sich sehr - komplett ohne Sex. Wie Liebe ausgelebt wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wenn einer der Partner dem anderen zuliebe auf Sex verzichtet, kann es auch ein Liebesbeweis sein.

SPIEGEL ONLINE: Und trotzdem: Wie wichtig ist Sex für Beziehungen?

Henning: Sex löst Spannungen und kann Nähe und Intimität steigern - wenn er denn gut läuft. Paare, die keinen Sex haben, brauchen andere Wege, um Spannungen abzubauen und streiten oft mehr, weil dieser Ausgleich fehlt. Sexualität hat außerdem eine hohe Gesundheitskomponente: Wer Sex hat, lebt länger und besser.

https://m.spiegel.de/panorama/sexologin ... 17095.html

12.04.2019 20:55 • #30


kritisches_Auge

kritisches_Auge


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Wenn der Partner auf Sex verzichtet weil ihm auch nicht viel daran liegt ist das ein Glücksfall und ganz sicher kann man so eine gute Beziehung führen.

Für problematisch halte ich es aber wenn ein Partner dem viel an Sex liegt dauernd verzichten muss, ob das auf die Dauer gutgeht?

12.04.2019 21:05 • #31


Vanilleduft

Vanilleduft


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Zitat von kritisches_Auge:
Wenn der Partner auf Sex verzichtet weil ihm auch nicht viel daran liegt ist das ein Glücksfall und ganz sicher kann man so eine gute Beziehung führen.

Für problematisch halte ich es aber wenn ein Partner dem viel an Sex liegt dauernd verzichten muss, ob das auf die Dauer gutgeht?

Ich bin für mich hier im Forum und kommuniziere alles mit ihm. Wenn er bleibt, trotz der Einschränkungen, ist das seine Entscheidung. Er ist für sich selbst verantwortlich und würde er morgen zu mir kommen und sagen: "Ich kann das nicht mehr. Ich trenne mich." Dann könnte ich das nachvollziehen.

Aber ich bin hier für mich. Um für mich zu sorgen und vllt Tipps an die Hand zu bekommen, die uns beiden helfen.

Ich werde sicherlich nicht für meinen Partner entscheiden und die Beziehung beenden weil er nicht auf seine Kosten kommt. Das fände ich übergriffig. Er hat schließlich jedes Recht der Welt "trotzdem mit mir zusammen zu sein".
Weil es mehr als S** gibt.

Ich finde das Thema eh völlig stilisiert. Hinter den Türen läuft es anders ab...
Meine beste Freundin hatte etliche Jahre keinen S** mit ihrem Mann. Und auch heute noch sehr selten aus anatomischen Gründen.

Meine Therapeutin sagte mal zu mir, das bei den meisten ihrer Klienten und Klientinnen nach 3 Monaten die Luft raus ist und sich die meisten über kurz oder lang trennen.

12.04.2019 21:22 • #32


Karl Hoffmeiste.


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Ich habe auch eine Gute Freundin (seit 25 Jahren). Wir Lieben uns so wie wir sind und S.. hatten wir auch schon mal, aber haben gemerkt das es dazu gehört aber nicht sein muß. Gute Unterhaltungen und füreinander da sei ist viel schöner als S.. . Für andere gehört S.. zu einer Beziehung. Für uns nicht - Bei uns zählt die Liebe und das Vertrauen und füreinander da zu sein

Karl

12.04.2019 22:05 • #33


Gebrochene Seele

Gebrochene Seel.


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Hallo Vanilleduft,

ich kenne Deinen Zwiespalt noch sehr gut aus meiner Vergangenheit ich wurde mit 17 missbraucht und hab mich danach wie auf einen Tripp verhalten. Sex gehört zu einer Beziehung dazu und ich hab mein Gefühl den nicht haben zu wollen einfach abgestellt, das ging auch eine zeitlang gut hab mich aber selber immer weiter damit zerstört ich dachte damals ich bin nichts Wert.

Sechs Jahre später habe ich die Liebe meines Lebens gefunden, der Mann hat weiß Gott warum mich vergöttert und ich glaube er hätte alles für mich getan. Er hat mich aufgebaut und mein Selbstbewusstsein zurück gebracht. Er hat sich wie Dein Partner verhalten aus Kuscheln, Berührungen raus wollte er des öfteren am Tag Sex. Nur ein Satz wie "ich liebe Dich" lösten ungewollte Aktionen aus. Bis zu einem gewissen Punkt habe ich das hingenommen bis Tag X kam und ich hab gesagt er solle mich nicht mehr anfassen, ich konnte es einfach nicht mehr ertragen obwohl ich ihn so sehr liebte, wir haben viel geredet, sehr viel und hatten dann ein Jahr kein Körperlichen Kontakt, er hat sich dann in den Alk. gestürzt. Wir wohnten damals zusammen da ich selber gerne getrunken habe und das nicht mehr wollte habe ich ihn nahe gelegt aus zu ziehen.

Wir trennten uns und kamen dann aber schnell wieder zusammen und das Thema trinken war erledigt er war Grund verändert und durch seine Liebe und Verständnis hat sich auch mein Problem erledigt und bis zu seinem Tode haben wir regelmässigen Sex gehabt.

Fazit, Du solltest wirklich mal mit ihm reden und Deine Sicht der Dinge klar aussprechen, ich kann Deinen Freund verstehen da mein Freund das selbe fühlte und auch ausgesprochen hat. Nicht der Sex ist das wichtigste in der Beziehung sondern das Reden das austauschen was ein Partner wünscht, das Vertrauen in Eure Liebe. Du hast ja mit ihm gesprochen aber ich würde es nochmal versuchen, jahrelange Therapie haben uns geholfen ansonsten steht die Trennung im Raum.

Ich wünsche Dir viel Kraft und wenn Dein Freund Dich liebt schafft ihr das!

13.04.2019 10:16 • x 1 #34


Vanilleduft

Vanilleduft


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Zitat von Gebrochene Seele:
Nicht der Sex ist das wichtigste in der Beziehung sondern das Reden das austauschen was ein Partner wünscht, das Vertrauen in Eure Liebe. Du hast ja mit ihm gesprochen aber ich würde es nochmal versuchen, jahrelange Therapie haben uns geholfen ansonsten steht die Trennung im Raum.

Hallo.

Schande über mich. Ich hab mich nicht gemeldet weil ich Angst habe das ihr erwartet das hier ein Wunder geschieht und ich Tipps umsetze. So einfach ist das alles nicht...

Und deswegen hab ich nichts mehr erzählt.

Es ist alles beim Alten. Er macht mir viel Druck. Ständig wenn wir mal kuscheln fragt er mich nach gev oder AV. "Wenn er erst mal drin ist, magst du es doch auch". Ich kann es nicht mehr hören. So wie @Icefalki den Tipp gab, mache ich es ja. Aber es reicht ihm nicht. Und mit anderen Frauen treffen will er sich auch nicht.

Und seine Unzufriedenheit spiegelt sich mittlerweile auch in anderen Bereichen unseres Alltags wieder. Zum Beispiel sagt er mir ganz oft (nahezu wöchentlich) halb ernst halb im Scherz, das er überhaupt kein Mitspracherecht hat. Einerseits lässt er gerne mich Sachen organisieren oder planen. Aber dann beschwert er sich, wenn er nicht gefragt wird. Und gibt sozusagen mir die schuld. Dabei ist es doch seine Verantwortung mit zu planen und zu entscheiden. Das könnte er doch eigeninitiativ machen? Oder sehe ich das falsch? Ich habe keine Lust mehr mir die Kritik anzuhören. Und wenn ich dann sage, wie gestern zb das ich das anders sehe und es begründe, kommt von ihm immer "Och Mäuschen du weißt doch das ich zur Hälfte Witze mache. Aber du musst schon zugeben das du über mich bestimmst."

Ich fühle mich total unfair behandelt.
Und im Prinzip, das mache ich mir auch nichts vor, spiegelt sich im Alltag die Unzufriedenheit wg meiner fehlenden Libido wieder.

Ich weiß echt nicht was ich noch machen soll? Vor ein paar Monaten schlug er vor, das wir uns nur noch außer Haus treffen. Zu Unternehmungen. Weil er ständig horny wird bei mir. Wirklich. Jedes mal wenn wir uns sehen.

Gestern 09:53 • #35


Icefalki

Icefalki


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@Vanilleduft , Huhu, leider spinnt bei mit das Zitieren, drum eben umständlicher.

1. Völliger Quatsch, dich nicht mehr zu melden, weil du Wunder vollbringen sollst.

2. Hier werden User nur leicht säuerlich, wenn man merkt, dass überhaupt nicht auf die Beiträge eingegangen wird, sprich, man sich fragt, warum man überhaupt was schreiben soll.

3. Wer fragt, bekommt Antworten, und die mögen genau das sein, was manche nicht hören wollen.

4. Wenn du vom Forum profitieren möchtest, dann wird schon ins Detail gegangen, hier haben viele schon sehr gute Therapien hinter sich, die genauso unbequem für sie waren, denn ohne Arbeit an sich gibt es keine Veränderungen.

Für dich gilt deshalb, dir zu überlegen, was DIR wichtig in euerer Beziehung ist. Darauf warten, dass er sich verändert in dem Sinn, dass es dir dann Recht ist, ist sehr schwierig. Und in einer Beziehung sollte man sich aufgehoben fühlen, bedeutet, man ist in der Lage, Probleme zu lösen, die dann auf beiden Seiten akzeptabel sind.

Gestern 11:49 • #36


Trauriger82

Trauriger82


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Zweifellos ist eine Beziehung einfacher, wenn beide Partner in diesem Punkt zumindest ähnlich ticken.

Ansonsten läuft es wohl darauf hinaus, dass man einen Kompromiss findet oder die Beziehung zerbricht.

Welcher Kompromiss das ist, ist wiederum eine individuelle Frage. Ich könnte zum Beispiel mit einer "offenen" Beziehung wohl nicht leben, wenn man das mal als Extremform eines Kompromisses ansieht (und die TE wohl auch nicht?!). Die Frage wäre also ob a) es etwas dazwischen gibt mit dem b) beide leben können. Aber immer nur dieses Hin- und Her ist sicherlich brutalst belastend.

Gestern 12:05 • x 1 #37




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