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K

Kathrina001
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Hallo!

Langsam macht mich das Thema etwas fertig. 😀 siehe auch meinen anderen Thread.

Ich mache mir langsam ernsthafte Sorgen, ob ich dumm bin. Bzw noch mehr Angst macht mir, dass andere das von mir denken könnten.

Aktueller Anlass:
Ich habe gestern geschlagene 6x hintereinander bei einem Strategiespiel verloren. 😳😳😳😳 Generell verliere ich sehr oft bei Spielen, auch bei Spielen, wo es um reine Glückssache geht. Das ist dann leider auch noch zusätzliches Pech. Bei Strategiespielen verliere ich leider auch ziemlich häufig, manche sind da einfach besser als ich. Bedeutet das, dass man dumm ist?

Mir macht das langsam richtige Sorgen. 😢😢

Bei Spielen, wo es um Schnelligkeit geht oder „Wissen“, bin ich relativ gut und schnell. Wie bspw Stadt Land Fluss. Oder alles, wo man aus einem Buchstabenmix Wörter bilden muss oder solche Dinge. Da schwächeln manch andere viel mehr als ich.

Aber Strategiespiele….? Warum bin ich da so dermaßen schwach? Mich macht das total fertig. Vor allem, dass andere mich für strohdumm halten könnten.

Würdet ihr sagen, dass mathematisch begabte Menschen besser in Strategiespielen sind? Oder kann man das pauschal nicht sagen?

Habt ihr irgend einen Rat für mich?!
Bin relativ am Boden. 🙈

Danke.

30.04.2023 x 2 #1


58 Antworten ↓
K

Kosmos
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@Achtsamkeit

Ja, das ist starker Tobak gewesen.

Aber hat man denn eine echte Alternative dazu?

Ich glaube, klare Ansagen tun manchmal Not, damit man Durchblick schaffen kann. Statt weiter durcheinander zu sein und das Problem nicht einkreisen zu können, kann man mit dieser Landkarte vielleicht die ersten Schritte in die richtige Richtung tun.

Ständig im Kreis zu laufen, nicht weiterzukommen und zuschauen zu müssen, wie wertvolle Dinge in die Brüche gehen, ist die schmerzhafte Wahrheit vielleicht die erträglichere Zumutung. Immerhin steckt da ein Lösungsansatz drin. Und in dem Im-Kreis-Laufen eben leider nicht.

Das glaube ich gerne, dass man - wenn man selbst in der Not ist - sich darin verliert. Die eigene Wahrnehmung meldet, der Freund macht dies und das und das wäre nicht Ordnung, weil es tut mir doch weh! Das ist das, was man fühlt. Aber unsere Gefühle sagen uns nicht immer das Richtige, sondern sie liefern auch oft "Fehlanzeigen". Das ist wie wenn im Cockpit eines Flugzeugs die Instrumente verrückt spielen. Da muss der Pilot auch auf einer übergeordneten Ebene auswerten und entscheiden, wie er weiter handeln will, und er muss erkennen, dass es eine Fehlanzeige ist und dass er die ignorieren muss.

Und so ist es mit verzerrter Wahrnehmung. Die muss man auch erkennen lernen und identifizieren lernen. Und man muss diese Gefühle erkennen lernen und sie leiten lernen. Das wäre Sozialkompetenz.

Viele Menschen können aber genau das nicht. Dann machen sie oft Therapien, die aber nicht ausreichend an diesen tief gelagerten Problemzonen arbeiten. Und kommen trotz aller Therapien nicht weiter. Dann braucht es oft Traumatherapien. Und wenn die nicht reichen, dann hilft oft nur eine ganz genau angepasste Traumatherapie bei einem sehr guten Therapeuten. Also, es gibt sozusagen unterschiedliche Schweregrade und unterschiedlich starke Interventionen. Man muss rausfinden, wie viel es braucht. Es kann sein, dass die Auseinandersetzung hier schon den Groschen fallen lässt. Es kann aber auch sein, dass es Jahre hochkompetenter Therapie braucht. Das kann ich nicht beurteilen. Dafür gibt es die Experten.

Was ich gut verstehen kann, ist, dass der eigene innere Kampf und die eigenen negativen Gefühle und Ängste so stark sind, so sehr beschäftigen, dass man den Blick auf die anderen Beteiligten verliert. Betroffene können sich dann auch nicht in den Konfliktgegner einfühlen und machen damit noch mehr falsch. Aus ihrer Sicht machen sie alles richtig. Aber aus der Vogelperspektive oder aus dem Blickwinkel das anderen Beteiligten machen sie alles falsch, was man nur falsch machen kann.

Ich sehe das Problem, dass der, der fürchterliche Magenschmerzen hat, nicht begreift, was sein Umfeld leidet, und dass man, wenn man selbst emotional im Tornado durchgewirbelt wird, nicht die Möglichkeit hat, sich in andere reinzufühlen oder deren Bauchschmerzen wahrzunehmen.

Und genau das wäre der Schritt, der helfen könnte, den anderen fairer und besser zu behandeln.

Wenn man solche Dinge auspricht, wie ich es oben getan haben, sind die meisten Menschen, die das Problem haben, beleidigt und schmollen. Aber das hilft nichts. Wenn ein Mensch innerlich so ist, dann wird er diese inneren Kämpfe und Gefühle, seine verzerrte Wahrnehmung in jede Beziehung reintragen, wo Menschen nicht alles so machen, wie er es haben will. Und ich glaube, es unrealistisch zu erwarten, dass andere Menschen sich komplett an unsere Bedürfnisse anpassen. Auch in einer Liebesbeziehung wird das nicht passieren, denn wenn der andere das täte, dann wäre es Selbstaufopferung und Selbstaufgabe. Das wäre auch nicht gesund.

Natürlich kam die "frohe Botschaft" unerwartet, aber es ist nun mal die Wahrheit. Und es wird sich wiederholen. Wenn es mit diesem Mann doch nicht klappt, dann kommt irgendwann die nächste Paarbeziehung und auch dort wird das wieder auftauchen, auch der nächste Mann wird damit konfrontiert werden, dass seine Partnerin kein stabiles Selbstwertgefühl und auch fehlendes Selbstbewusstsein mitbringt und er dann damit in ihre Welt reingezogen wird. Das ist kein Spaß. Wenn der Partner psychologisch geschult ist, dann kann er das schnell alles ausloten und wird entsprechend auch passend reagieren können und er wird auch überzogene Erwartungen und Forderungen an sich zurückweisen. Aber wenn ein Partner psychologisch nichts drauf hat, dann wird er sich - je nach dem, wie verliebt er ist - in diese Dynamik der Partnerin verstricken, evtl. lange noch loyal zu ihr stehen, und sich verheizen lassen. Und irgendwann hält man das nicht mehr aus und so sind Trennungen vorprogrammiert. Und die tun weh.

Ich sage das an der Stelle ganz ausdrücklich:

Selbstwertstörungen sind nichts Niedliches! Das wird so oft so dargestellt, wie wenn ein kleines Kind vorm ersten Tag im Kindergarten Angst hätte. Das sind Kinder. Die dürfen sich so verhalten und es wird kein Problem. Die haben Eltern, die für sie da sind, die das auffangen, die das managen und die das Kind emotional regulieren und begleiten. Sie werden es ihm beibringen, wie man groß und stark ist und am Leben teilnimmt.

Wenn Erwachsene so eine Selbstwertproblematik haben, dann wird das sozialschädlich. Das wird seine Kreise ziehen und ganz vielen Menschen Leid, Kummer und viele Nachteile einbringen.

Deshalb sind solche zwischenmenschlichen Beziehungsschwierigkeiten auch ein Symptom bei vielen psychischen Erkrankungen.

Wer glaubt, dass eine Selbstwertstörung eine nette Geschichte ist, die bei anderen Sympathien auslösen müsste und die mit viel Verständnis gesehen werden muss, der hat noch nicht erlebt, durch welche Hölle die Beziehungspartner gehen und wie schwer krank die oft aus solchen Beziehungen am Ende rausgehen. Wenn auf der anderen Seite so ein Druckmacher ist und sein Gegenüber wirklich liebt, dann wird diese liebende Person schrecklich leiden müssen.

Es ist nicht süß und es ist nicht niedlich und nicht adorable und nicht elitär, wenn man am sozialen Leben nicht teilnehmen kann wie es gesunde Menschen können.

Das ist nicht als Bashing für die betroffenen Menschen gedacht, sondern um klar zu machen, dass man es mit einem gewaltigen gesundheitlichen Problem zu tun hat. Das ist kein Kleinkram, das ist eine zwischenmenschliche Katastrophe. Und es ist gerade in so einem Forum ganz wichtig, dafür endlich mal Bewusstsein zu schaffen. Soziale Phobie, Angst vor Menschen, sich zurückzuziehen und auf andere Menschen runterschauen als wäre man was Besseres, weil man die Klappe nicht aufbekommt, wird hier so verherrlicht, damit sich alle gut mit ihren Störungen fühlen. Und das halte ich für den völlig falschen Weg. Das ist wie wenn man in einem Gebäude die ganze Beschilderung falsch macht und die Leute laufen immer weiter in die falsche Richtung. Das ist nicht fair, Menschen immer weiter beim Gang in die Sackgasse zu unterstützen. Sondern ab und zu muss man auch mal sagen, was Phase ist.

Und es geht eben nicht nur um eine Person, sondern auf der anderen Seite steht der Partner und seine Familie, andere Menschen. Wir kennen diese nicht. Aber trotzdem sind es Menschen, die auch Gefühle haben, die glücklich sein möchten, die auch nur ein Leben zur Verfügung haben. Insofern sind auch sie schützens- und beachtenswert.

Und wenn die Beziehung standhalten sollte, wie wäre es, wenn später mal Kinder bzw. Kindererziehung ins Spiel kommen sollte? Dann schlägt die Selbstwertstörung erneut zu. Wenn Kinder in die Paarbeziehung kommen, wachsen die Probleme oft nochmal exponentiell an. Das Geld wir knapper, mehr Bedürfnisse prallen aufeinander. Einer bleibt meist zu Hause und der andere macht weiter Beruf/Karriere.... Da stehen viele Debatten ins Haus. Und wenn es vorher schon knallt, wie soll dann die Zukunft gelingen? Und wenn 1+1= 3 oder 4 wird, dann ist man total gefordert...

Es hilft nix. Man muss erwachsen werden und man muss lernen, für die eigenen Bedürfnisse selbst zu sorgen und nicht immer drauf warten, dass andere einen wie ein Kind behandeln. Und wenn man das einfach so nicht hinbekommt, dann fällt mir außer einer Therapie kein Weg ein, wie man das einrenken können sollte.

Aber ich bin ja auch nicht allwissend. Aber meine Erfahrung, auch im Job, hat mir gezeigt, dass Konflikte nur da wachsen, wo sie einen Nährboden haben. Und dieser Nährboden sind die Menschen. Manche können sehr gut mit anderen Menschen klarkommen. Die sind oft sehr gesund. Und manche Menschen schleppen so viel Last von früher mit sich, dass sie an eine gesunde, ausgeglichene, erwachsene Beziehung auf Augenhöhe, gleichwertig und gleichberechtigt in den nächsten 5 Jahren nicht rechnen brauchen. Und auch danach werden sie das nur können, wenn sie viel gute Therapie machen konnten.

Man muss das realistisch sehen. Das sind ja auch keine seltenen Schwierigkeiten. Das haben ja ganz viele Menschen. Und von daher weiß man auch, wie es auf die Dauer laufen wird.

Es ist sehr schwer, wenn man gesagt bekommt, dass man selbst das Problem ist. Aber es hilft, eine Lösung zu erarbeiten und da rauszufinden. Und das ist der ganz entscheidende Punkt an der Sache. Und an das sollte man sich klammern und was für sich tun, was für eine gute Zukunft tun und auch für den Partner tun.

Dass das kommt wie ein Hammer ist mir klar. Aber man muss irgendwann den Tatsachen ins Auge sehen! Da führt kein Weg dran vorbei. Und wenn man so hört, was über den Partner und seine Familie berichtet wird, dann wirkt das so, als ob sie sozial oben rangiert, als ob die alle ihr Leben im Griff haben und erfolgreich und sozial integriert sind. Ich glaube kaum, dass das nötig haben, anderen nachzulaufen. Das werden die auch nicht machen. Und wenn ich dieser Mann wäre, würde ich mich nach einer anderen Partnerin umsehen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter! Das muss man sich mal klar machen. Wir sind im Jahr 2023 und wenn es einem in der Beziehung nicht gefällt, dann wird der über früher oder später gehen. Diese Generation hat gelernt, dass sie in ihrem Leben die Ansagen machen. Die sind selbstbewusst, sie haben ein anderes Selbstverständnis als andere Generationen davor. Die bleiben nicht sitzen und leiden still vor sich hin, nein, die ergreifen voll bewusst Alternativen in ihrem Leben.

Ich würde es heute auch nicht mehr mitmachen, wenn ich von meiner besseren Hälfte dauernd so behandelt werden würde und es wegen Nichtigkeiten, nicht greifbaren Sachen ständig zu Streiterein käme. Das wäre mir zu blöde. Von wegen da noch hingehen und dann noch nett sein, um bei ihr wieder gut Wetter zu machen. Ich würde abhauen und mir eine nette, süße, starke, unkomplizierte, selbstbewusste Freundin suchen, die gerne mit zu meiner Familie geht und die sich mit den Themen befasst, die mich interessieren. Punkt! Das ist die Alternative dazu, wenn die Freundin einen ständig blöde anmacht.

Ich weiß, es ist liest sich schrecklich. Aber es ist wichtig, es mal aus dieser Perspektive darzustellen, damit man mal versteht, was da wirklich abgeht.

Dieser Mann kann jederzeit sagen, dass er genug hat und gehen. Das bleibt ihm unbenommen. Er findet jemand anders, wenn er ein bisschen sucht und seinen Charme spielen lässt. Und das kann der. Der ist gewandt, der ist kein Depp.

Also würde ich mal nicht darauf warten, dass er ständig zu Kreuze kriecht und Kratzfüße macht und seine Liebe beweist und sich zusammenstauchen lässt für jede Kleinigkeit. Es ist unrealitisch zu glauben, dass er das nötig hat. Das hat er nicht nötig. Noch ist er kooperativ und hält an der Beziehung fest. ABER das kann sich ändern!

Also, würde ich mir gut überlegen, wie ich mit ihm umgehe, wie ich andere behandeln tue.

Und wenn man in eine Beziehung geht mit jemandem, der einen guten Kontakt zu seiner Familie pflegt, dann wird man sich mit dieser Familie anfreunden müssen. Das gehört dazu. Kate Middleton oder wie die hieß, musste sich auch auf ihre Aufgabe in der Königsfamilie einlassen. Da hat es auch nicht gereicht, dass sie gesagt hat, sie will nur Prinz William haben und den Rest von ihm kann England behalten...

So läuft das halt nicht! Das sind echt sehr unrealistische Vorstellungen von Beziehungen, vom Leben, die hier so unterschwellig durchscheinen und dann für gewaltige Beziehungsschwierigkeiten sorgen. Im Fachjargon würde man auch von intellektuellen Schwierigkeiten sprechen, weil zu viele Fehlinterpretationen in der Kommunikation vorkommen und die die Streitereien auslösen.

Es tut mir sehr leid, weil es ist sehr hart, das zu lesen.

Aber das ist nun mal das, was hier objektiv dazu zu sagen bleibt.

Es gibt keine einfache Lösung, weil es kein kleines, sondern ein großes Problem ist.

13.04.2023 19:56 • x 2 #50


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst, dumm zu sein

x 3


Achtsamkeit

Achtsamkeit
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Hallo Kathrina001

Folgt man den Worten, der Definition von Albert Einstein zum Thema wahrer Dummheit/Wahnsinn/Schwachsinn:
"Die vollkommene Form des Wahnsinns ist es immer wieder das Gleiche zu tun und zu erwarten andere (gar bessere) Ergebnisse zu erzielen"
so folgt daraus, aus welchen Gründen auch immer, die Unfähigkeit des Betreffenden aus der Erfahrung/seinen Erfahrungen zu lernen.

Lernen heisst nichts anderes als z.B. sich ein Ziel oder Meta-Ziel zu setzen, dann hierzu einen Plan/eine Taktik zu entwickeln, sprich aufeinander aufbauende, erst einmal hypothetisch, erfolgversprechende Schritte/Teilziele zu formulieren, daraus resultierend zu handeln und dann die erhaltenen Ergebnisse mit den zuvor hypothetisch angenommenen/erwarteten Ergebnissen zu vergleichen.
Nach dem Prinzip Bauen/Machen-Messen-Lernen-Anpassen und diesen Prozess dann so lange zu wiederholen, bis ich zum gewünschten oder erwarteten Ergebnis, meinem Ziel oder Meta-Ziel gelange, bzw. mich diesem annähere.

Jeder Mensch verfügt über bestimmte, durch Anlage oder persönliche Präferenzen individuelle Stärken u./o. erworbene Kompetenzen. Alleine schon daraus folgt, dass nicht jeder Mensch überall, in jeder Disziplin gleich gut sein, sich mit jedem anderen messen kann.
Wir sind nun mal, trotz aller Versuche der Gleichmacherei, alle verschieden. Das kann man nun als Schwäche ansehen, ich jedoch sehe diese Unterschiede als eben die besondere Stärke des Menschengeschlechts an.
Ein sog. Generalist, einer der scheinbar alles irgendwie kann, wird niemals so gut sein wie einer der auf einem Gebiet ein absoluter Spezialist ist. Der Generalist wird eher oder bestenfalls im Mittelmaß angesiedelt sein und nie an die Leistungen des echten Spezialisten/Virtuosen seines Faches heranreichen.

Wenn Du nun in anderen Disziplinen besser bist als andere, wie den von Dir erwähnten Gebieten "Wissen und Assoziationsvermögen", dann ist dies eben Ausdruck, dass Strategie und Taktik, die eben andere Anlagen und Präferenzen voraussetzen, nicht so gut bist, ja sein kannst weil Dein Denkapparat eben anders verknüpft ist als der eines Strategen. Um nun eine hervorragende Strategin zu werden, würdest Du so viel Energie aus Deinen bereits bestehenden, Dich auszeichnenden besonderen Fähigkeiten abziehen oder umleiten, Dich in der Tat umprogrammieren müssen, mit der tragischen Folge, dass Deine Stärken massiv geschwächt oder sogar eingebüsst werden. Du dort wo Du jetzt besonders gut bist und Dich von anderen abhebst, ins Mittelmass oder gar darunter zurückfällst.

Eine paar Fragen zu deinem Selbstwert und dem "Wert/Stellenwert der Anderen" wenn Du auf diese schaust:

- Dort wo Du im Spiel besser bist als die Anderen, sind diese Menschen dann, in Deinen Augen, für Dich auch dumm?

- Wenn Du Dich für dumm hältst, nur weil Du eben in einem Bereich Gegner hast die besser sind als Du, was sagt das über Deinen Selbstwert aus, wenn Du einmal genauer darüber nachdenkst?

- Ist es nicht ein Geschenk aus den von Dir beschriebenen "Niederlagen" die tiefe Erkenntnis gewonnen zu haben, wo eben Deine besonderen Stärken liegen, auch wenn Du dort wo Du "verloren" hast eben Deine Schwächen liegen?

- Ist es nicht ein enormer Gewinn/Vorteil zu wissen; im "Spiel" vollkommen gefahr- und vor allem kostenlos erfahren zu haben, wen ich bei einem strategischen Problem sogar um Rat fragen könnte?

- Machst Du Dich, bist Du und Dein Selbstwert, bewusst oder auch unbewusst, vom Werturteil anderer abhängig?

Und besonders zur letzten Frage:

- Wenn ja, warum ist das so und/oder muss das tatsächlich so sein?

- Wenn nein, was kümmert Dich dann die, ja die hypothetische, vielleicht noch nicht einmal reale, aber von Dir angenommene Meinung der anderen über Dich?

In diesem Sinne viele Grüsse sendet und einen schönen Sonntag wünscht Dir zwinkern
Achtsamkeit

08.01.2023 10:51 • x 2 #11


Zum Beitrag im Thema ↓


Holger-
Hallo Katharina,
ich kann dich gut verstehen. Ich bin selbst sehr talentiert, habe immer gerne und viel gelesen. Zum Examensende hat mir einer der Profs angeboten, eine Doktorarbeit für ihn zu schreiben. Trotzdem fühlte ich mich einige Zeit später total ungebildet und „lediglich inselbegabt“. Ich hatte das Gefühl, jeder Dorftrottel ist schlauer als ich.
Heute weiß ich, dass dies von meinen Minderwertigkeitsgefühlen herrührt und gar nichts mit meinen kognitiven Fähigkeiten zu tun hat. Mangelnder Selbstwert führt zu Ängsten und diese breiten sich gerne auch aus.
Ich gehe davon aus, dass es bei dir u.U. ähnlich ist.
Zumal Menschen sehr sehr unterschiedliche kognitive Stärken und Schwächen haben. Strategisches Denken ist nur eine Teilleistung, vernetztes Denken z.B. eine andere.
Das ist aber nicht das Entscheidende. Falls du eine Angststörung hast, neigst du wahrscheinlich auch zu übertriebener Selbsthinterfragung und Selbstzweifel. Andere würden einfach denken, Strategiespiele, finde ich von jetzt ab doof. Ich dagegen bin schlau.

x 4 #2


Schlaflose
Zitat von Kathrina001:
Würdet ihr sagen, dass mathematisch begabte Menschen besser in Strategiespielen sind? Oder kann man das pauschal nicht sagen?

Das wäre eine Erklärung, warum ich bei strategischen Spielen verliere, sofern ich sie überhaupt spiele. Ich bin nämlich mathematisch (auch physikalisch, chemisch und informatisch) völlig dumm und bin stolz darauf 😎 Dafür bin ich sehr gut in Sprachen.
Ich spielte einmal mit meiner Freundin und ihren Töchtern (damals um die 10-12 Jahre alt) ein strategisches Spiel und die Töchter gewannen immer wieder und ich verlor nur. Ich habe überhaupt nicht kapiert, wie das Spiel geht 😂 Ich kann auch kein Sudoku, noch nicht einmal die angeblich ganz einfachen. Aber wie ich schon in deinem anderen Thread schrieb, habe ich Abitur, habe studiert und war Lehrerin für Englisch und Französisch am Gymnasium. Also bin ich nicht dumm 😇

x 2 #3


Windy
Mach dir keine Sorgen, dumm sind meiner Erfahrung nach die Personen, die sich schlauer als die anderen fühlen und das auch herausstellen.

x 4 #4


I
Intelligenz und Bildung gehören nicht zwingend zusammen.
Es wird immer Menschen geben, die einem überlegen sind...
genauso gibt es Menschen, den DU überlegen bist.

Ich kann solche Strategiespiele auch nicht, ich kann auch nicht puzzeln und anderes.
Wenn du diese Spiele nicht magst, in denen dir deine *Schwächen* vor Augen geführt werden, dann spiele sie nicht.
Sei nicht so streng mit dir.
Siehe meine Signatur. verrueckt

x 5 #5


Islandfan
Bei mir ist es so, dass es mir total egal ist, wenn ich spiele, ob ich die letzte bin, ich spiele immer nur, weil es Spaß macht. Das war schon immer so, auch bei sportlichen Wettkämpfen hatte ich nie dieses Gefühl gewinnen zu müssen.
Mir ist es auch egal, was andere von mir denken. Ich kann mich gewählt und prollig ausdrücken, letzteres ist mir in meiner Freizeit lieber. Was ich aber nicht leiden kann,ist, wenn jemand einen auf besonders schlau macht und das heraushängen lässt. Dann bin ich jemand, der noch prolliger redet und so etwas sagt wie "man, du bist ja so intelligent." Interessanterweise merken viele die Ironie in meiner Aussage nicht und fühlen sich geschmeichelt.
Ich würde mich als durchschnittlich intelligent bezeichnen, habe zwar studiert, aber ich bin der totale Fachidiot. Ich bin zb. extrem schlecht in Mathe, da wäre ein Viertklässler besser als ich. Logisch denken fällt mir schwer und Anleitungen kann ich nicht folgen. Das führte oft zu Streit mit meinem Mann, wenn ich auf dem Schlauch stand. Ich mag auch nicht, wenn Leute den Akademiker heraushängen lassen, ich fühle mich in Gegenwart solcher Leute nicht wohl.

x 2 #6


Icefalki
Zitat von Kathrina001:
geschlagene 6x hintereinander bei einem Strategiespiel verloren

Ich bewundere deinen Biss. Durchhaltevermögen hast du auf jeden Fall. Natürlich darfst du noch am Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen arbeiten, dann kannst du nämlich grinsend zu deinen Defiziten stehen.

Ich bezeichne ähnliche Situationen, die mich weniger glamourös aussehen lassen, als ich natürlich bin, hihi, auch als dumm. Ist natürlich alles andere als klug, bereitet einem aber innerliche Genugtuung, auch wenn's total hirnverbrannt ist.

Ich gebe es zu, ich hätte nach einem Mal verloren und dabei erkannt, dass das für mich ein dummes Spiel ist, lautstark schmollend meine verloren gegangene Krone wieder gerichtet und wäre mit der Begründung abgezogen, dass ich so ein blödes Spiel nie mehr spielen werde. rofl

x 3 #7


I
@Kathrina001
du bist doch nicht dumm, nur weil du bei Spielen oft verlierst. Das ging mir früher auch nicht anders.
Kam mir dann auch immer dumm vor, aber dumm ist man deshalb noch lange nicht.
Ich denke, jeder ist auf seine Art intelligent, was der eine nicht gut kann, kann der andere halt besser und oder umgekehrt. Bei Spielen würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen. Eher würde ich mir Gedanken machen, wenn ich im Leben andauernd Fehler mache und nicht daraus lerne. Das könnte man dumm nennen. Aber dann wüsste ich es höchstwahrscheinlich nicht und könnte mir wohl auch keine Gedanken darüber machen, weil ich es ja nicht weiß. 😉

x 3 #8


Schlaflose
Zitat von Icefalki:
Ich gebe es zu, ich hätte nach einem Mal verloren und dabei erkannt, dass das für mich ein dummes Spiel ist, lautstark schmollend meine verloren gegangene Krone wieder gerichtet und wäre mit der Begründung abgezogen, dass ich so ein blödes Spiel nie mehr spielen werde.

So habe ich das gemacht, als meine Bekannte mir vor einiger Zeit Backgammon beibringen wollte 😜

x 1 #9


K
Danke für eure Antworten! 😘

Ich konnte es beim 2. oder 3. Mal einfach nicht fassen, mehrmals verloren zu haben und wollte dann probieren, ob ich wenigstens doch 1x gewinne.
😅

Leider spiele ich ohne wirkliche Strategie, sondern eher einfach drauf los. Übung habe ich auch nicht. Im Gegensatz zu der anderen Person.

Aber macht das so viel aus?

Ich hoffe es. 😅🙈

#10


Achtsamkeit
Hallo Kathrina001

Folgt man den Worten, der Definition von Albert Einstein zum Thema wahrer Dummheit/Wahnsinn/Schwachsinn:
"Die vollkommene Form des Wahnsinns ist es immer wieder das Gleiche zu tun und zu erwarten andere (gar bessere) Ergebnisse zu erzielen"
so folgt daraus, aus welchen Gründen auch immer, die Unfähigkeit des Betreffenden aus der Erfahrung/seinen Erfahrungen zu lernen.

Lernen heisst nichts anderes als z.B. sich ein Ziel oder Meta-Ziel zu setzen, dann hierzu einen Plan/eine Taktik zu entwickeln, sprich aufeinander aufbauende, erst einmal hypothetisch, erfolgversprechende Schritte/Teilziele zu formulieren, daraus resultierend zu handeln und dann die erhaltenen Ergebnisse mit den zuvor hypothetisch angenommenen/erwarteten Ergebnissen zu vergleichen.
Nach dem Prinzip Bauen/Machen-Messen-Lernen-Anpassen und diesen Prozess dann so lange zu wiederholen, bis ich zum gewünschten oder erwarteten Ergebnis, meinem Ziel oder Meta-Ziel gelange, bzw. mich diesem annähere.

Jeder Mensch verfügt über bestimmte, durch Anlage oder persönliche Präferenzen individuelle Stärken u./o. erworbene Kompetenzen. Alleine schon daraus folgt, dass nicht jeder Mensch überall, in jeder Disziplin gleich gut sein, sich mit jedem anderen messen kann.
Wir sind nun mal, trotz aller Versuche der Gleichmacherei, alle verschieden. Das kann man nun als Schwäche ansehen, ich jedoch sehe diese Unterschiede als eben die besondere Stärke des Menschengeschlechts an.
Ein sog. Generalist, einer der scheinbar alles irgendwie kann, wird niemals so gut sein wie einer der auf einem Gebiet ein absoluter Spezialist ist. Der Generalist wird eher oder bestenfalls im Mittelmaß angesiedelt sein und nie an die Leistungen des echten Spezialisten/Virtuosen seines Faches heranreichen.

Wenn Du nun in anderen Disziplinen besser bist als andere, wie den von Dir erwähnten Gebieten "Wissen und Assoziationsvermögen", dann ist dies eben Ausdruck, dass Strategie und Taktik, die eben andere Anlagen und Präferenzen voraussetzen, nicht so gut bist, ja sein kannst weil Dein Denkapparat eben anders verknüpft ist als der eines Strategen. Um nun eine hervorragende Strategin zu werden, würdest Du so viel Energie aus Deinen bereits bestehenden, Dich auszeichnenden besonderen Fähigkeiten abziehen oder umleiten, Dich in der Tat umprogrammieren müssen, mit der tragischen Folge, dass Deine Stärken massiv geschwächt oder sogar eingebüsst werden. Du dort wo Du jetzt besonders gut bist und Dich von anderen abhebst, ins Mittelmass oder gar darunter zurückfällst.

Eine paar Fragen zu deinem Selbstwert und dem "Wert/Stellenwert der Anderen" wenn Du auf diese schaust:

- Dort wo Du im Spiel besser bist als die Anderen, sind diese Menschen dann, in Deinen Augen, für Dich auch dumm?

- Wenn Du Dich für dumm hältst, nur weil Du eben in einem Bereich Gegner hast die besser sind als Du, was sagt das über Deinen Selbstwert aus, wenn Du einmal genauer darüber nachdenkst?

- Ist es nicht ein Geschenk aus den von Dir beschriebenen "Niederlagen" die tiefe Erkenntnis gewonnen zu haben, wo eben Deine besonderen Stärken liegen, auch wenn Du dort wo Du "verloren" hast eben Deine Schwächen liegen?

- Ist es nicht ein enormer Gewinn/Vorteil zu wissen; im "Spiel" vollkommen gefahr- und vor allem kostenlos erfahren zu haben, wen ich bei einem strategischen Problem sogar um Rat fragen könnte?

- Machst Du Dich, bist Du und Dein Selbstwert, bewusst oder auch unbewusst, vom Werturteil anderer abhängig?

Und besonders zur letzten Frage:

- Wenn ja, warum ist das so und/oder muss das tatsächlich so sein?

- Wenn nein, was kümmert Dich dann die, ja die hypothetische, vielleicht noch nicht einmal reale, aber von Dir angenommene Meinung der anderen über Dich?

In diesem Sinne viele Grüsse sendet und einen schönen Sonntag wünscht Dir zwinkern
Achtsamkeit

x 2 #11


Moelli80
Zitat von Kathrina001:
Leider spiele ich ohne wirkliche Strategie, sondern eher einfach drauf los. Übung habe ich auch nicht. Im Gegensatz zu der anderen Person.

Die anderen kennen bestimmt das spiel schon länger und du musst erstmal da rein kommen.

Eine Strategie müsstest schon dir ausdenken, bei einem Strategiespiel.

Mathe ist schon gut dabei, aber kein muss.

Meine Familie spielt mit mir kein Risiko mehr, ist auch ein Strategiespiel.
Gewinne gegen die immer und so haben sie kein Interesse mehr dran.
Ich liebe das Spiel. 😅
Würde aber nie behaupten das sie Dumm wären.

x 1 #12


Islandfan
Wir machen ab und zu einen Spieleabend mit zwei befreundeten Paaren und ich bin wirklich die, die bei neuen Spielen nichts kapiert, ganz schlimm sind Kartenspiele. Eine der Frauen liest dann immer die ellenlange Anleitung vor und schon nach zwei Sätzen kann ich dem nicht mehr folgen. Ich verstehe eher erst durch das Spielen selbst, wie es funktioniert.
Wir hatten nur mal so ein Affenspiel, das wir gespielt haben, weil ein Kind anwesend war und das habe ich sofort kapiert, da musste man so Stäbchen wegziehen und aufpassen, dass die Klammeraffen nicht abfallen. 😂 Ja, solche einfachen Spiele kapiere dann selbst ich.
Ich schäme mich aber nicht dafür, dass ich da so oft auf dem Schlauch stehe, das hat auch nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun.

#13


M
"Dumm ist der, der Dummes tut!" (Forrest Gumps Mutter)

x 3 #14


K
@Achtsamkeit
beim lesen deiner Antwort dachte ich, wer das auf anhieb versteht ist sogar super fit im Kopf. Ich bin nicht die hellste Kerze auf der Torte und habe es halt zwei mal gelesen. Smile

Ich für meinen Teil bin aus vier Gründen in einigen Dingen gut. Aus Eigenintresse, weil mir gute Lehrer im richtigen Moment genügend Aufmunterung und Lob gegeben habe, weil es die Miete zahlt, und aus Trotz! (Das Modul ist bei mir sehr ausgeprägt:-) In den Dingen die ich nicht gut kann hat aus der oberen Reihe was gefehlt. Aber alles was man üben kann kann man auch lernen, so man es lernen will. Voraus schauendes ziehen von Figuren beim Schach ... Go oder was auch immer. Wenn allerdings dein Gegenüber dir vorraus hat das er gelobt wurde dann wirst du nie seine "Größe" erreichen. Deshalb bist du aber nicht dumm
Den meisten Überflieger fehlt es oft auch an irgend einer Stelle, die lebenspraktische Seite oder etwas an der sozialen Kompetenz. Ich glaube nicht das sie mit sich zufriedener sind. Spiel mit einem anderen Anfänger und ihr werdet mit einander besser Smile

x 3 #15


K
Vielen Dank für eure Antworten! 👍🏻

@Islandfan
Das finde ich wirklich super, dass du dich da nicht schlecht oder dumm fühlst. Ist das wirklich nie der Fall, nicht mal für eine Minute? Ich komme mir da immer sehr, sehr dumm vor und dass andere das dann ebenfalls von mir denken. Das Ganze geht so weit, dass ich Angst habe, die anderen fragen sich, warum mein Partner mit so einer dummen Frau zusammen ist / dass mein Partner sich das sogar selbst fragt. 😢

@Achtsamkeit
Danke für deine ausführliche und interessante Antwort! Smile
Stimmt, ich würde eigentlich gerne meine Energie auf meine Stärken richten..

Zu den Fragen:
Dort, wo ich besser / schneller bin als andere: Es kommt darauf an, meistens empfinde ich solche Menschen deshalb definitiv nicht als dumm, weil es dann meistens solche sind, die in vielen anderen Spielen viel besser sind als ich. Daher können sie für mich gar nicht dumm sein.

Ich vermute, meine Komplexe kommen auch daher, weil ich mathematische und strategische Fähigkeiten als wertvoller betrachte als meine eigenen / andere Stärken… dass Mathematik bspw viel wichtiger ist als sprachlich gut zu sein bzw man als Zahlenmensch intelligenter ist. Das wurmt mich bzw gibt mir ein schlechtes Gefühl. Oft habe ich auch das Gefühl, dass eben diese Menschen das ebenfalls so sehen und auf einen herabsehen…

Die Frage bezüglich jemanden zu haben, den man dann quasi um Rat fragen kann: Das ist das Beunruhigende oder Schwierige daran: ich bin neidisch und mache mich selbst fertig. Ich möchte genauso gut / intelligent sein. Vor ALLEM bei meinem Partner. Ich möchte mit meinem Partner auf Augenhöhe sein. Aber wer möchte das nicht? Für mich führt das Ganze bis zu Trennungsgedanken.

JA, leider ist es mir scheinbar sehr wichtig, was andere von mir denken. Ich habe leider keine Ahnung, wie man das los wird. Es ist sehr belastend. Vor allem, wenn jeder eine andere Meinung hat. Das führt regelmäßig zu einer ziemlichen Zerrissenheit. Ich bin leider sehr beeinflussbar. Mich treffen auch Kommentare anderer regelmäßig sehr und ich mache mir viele Gedanken.

Leider weiß ich nicht, woher das alles genau kommt und wie man das ändern kann.

Edit:

Beispiel:

Wenn meine eine Schwester meinen Look kritisiert, ich würde viel zu farblos und langweilig aussehen, und ich sollte mal was ändern, damit ich bspw. mehr beachtet werde, versuche ich das evtl. zu ändern und an mir zu arbeiten. Denn, sie könnte ja recht haben, oder!?
Wenn Schwester 2 dann hingegen sagt: „Warum donnerst du dich so auf? Das wirkt meistens unsympathisch und tussihaft. Halte es lieber dezent und legere.“

- dann hab ich schon ein Problem. 😀 fühle mich total zerrissen und weiß nicht mehr, was nun am besten ist…

Ich habe ständig Angst, nicht gut / interessant / sympathisch / hübsch / intelligent / …. genug rüberzukommen.

x 2 #16


Islandfan
Zitat von Kathrina001:
Das finde ich wirklich super, dass du dich da nicht schlecht oder dumm fühlst. Ist das wirklich nie der Fall, nicht mal für eine Minute? Ich komme mir da immer sehr, sehr dumm vor und dass andere das dann ebenfalls von mir denken.

Nö, ich weiß ja, dass ich nicht dumm bin, zumindest nicht generell. Aber in logischen Dingen wie Mathe, etc. bin ich teilweise unterbelichtet, dumm oder was auch immer. Das ist mir aber völlig egal. Und ich spiele gern Spielchen, je arroganter und eingebildeter sich jemand mir gegenüber verhält, desto dümmer tue ich. Ich reize das dann voll aus und denke mir meinen Teil.

x 1 #17

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M
Abgesehen davon: Dummheit muss man sich halt auch leisten können. Smile

#18


K
Nachtrag:

Mir kommt auch vor, keinem in meinem Umfeld passieren „dumme Dinge“. Wie bspw Türen in die falsche Richtung öffnen, Stockwerk nicht merken, am Ziel vorbeilaufen, generell manchmal keine Orientierung haben,… 😅

Es kommt zwar nicht permanent bei mir vor. Aber wenn es vorkommt, macht es mich total fertig, und es ist mir extrem peinlich vor anderen. 😢🙈

#19


F
Sehe ich genauso.
Intelligenz und Wissen muss man unterscheiden. Das eine hat man mehr oder weniger, das andere muss man sich aneignen.
Wissen muss man aber nicht alles, man muss nur wissen, wo man es nachschauen kann oder wen man fragen kann. Und Intelligenzbestien sind nicht immer die beliebtesten Mitmenschen. Der Charakter ist doch viel entscheidender.
Außerdem ist das ja nur ein Strategiespiel. Und ein guter Verlierer sein können, das kann auch nicht jeder.

Bei der Intelligenz gibt es so viele Teilbereiche, da ist es auch ganz normal, dass man in einigen nicht so die hellste Leuchte auf der Kerze ist, dafür ist man in anderen Bereichen wieder voll der Checker.
Wenn du dir nicht sicher bist, wo genau deine Stärken und Schwächen liegen, kannst du ja mal einen guten IQ-Test machen, der das am Ende aufschlüsselt.

x 2 #20


A


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