Zitat von Hermina04:
Ich hätte sicher gefragt, ob das nötig war mit der neuen Wohnung und wo die Katze jetzt ist und ob sie es da gut hat. Diese Dinge hätten mich am meisten interessiert.
Wenn ich die Antworten hätte akzeptieren können, wäre ich wohl auf ihre Angst vor Tollwut eingegangen, denn das war ja ihr eigentliches Anliegen. Sie hat ja anscheinend hypochondrische Ängste.
Ich hatte schon den Eindruck, dass sie Tiere liebt und da nicht leichtfertig mit umgeht.
Stimmt ... hätte man vielleicht auch erst einmal machen können.
Aber es spielen bei den Antworten immer emotionale Dinge mit ... also Erfahrungswerte. Man liest vielleicht oft nicht "wertfrei" ... man steht schon
mit den Text durch Äusserungen in Beziehung.
Mich hat es halt wütend gemacht ... dass sie schon eine Katze weggeben musste ... sie nun relativ jung eine kleine Tochter hat, die nach meiner Annahme
sicherlich auch nicht geplant war ... genauso wie sich jetzt wieder Tiere anzuschaffen ... damit die Wohnung freundlicher wirkt.
Mich persönlich und da kann ich nur für mich schreiben ... macht es wütend, wenn eine junge Frau von 21 Jahren überhebliche Menschen nicht mag und dann ohne Sinn und Verstand nach einem Haustier schreit ... obwohl sie eigentlich voll zu tun hat ... ihr Leben zu meistern und auch mit 21 hart daran arbeiten muss ihrem Kind gerecht zu werden und nicht in der Lage ist ... ihre Situation in Punkto eigene Ängste und Gründe für eine Anschaffung gesund einschätzen und anschliessend nicht mit Kritik umgehen kann ...
Wenn dann die Überlegung kommt ... dass durch ein Haustier sich die Wohnung freundlicher gestaltet und das Tierchen eigentlich nur für sie ist ... stellt sich bei mir automatisch die Frage ... an welcher Stelle steht das Kind ? ... und was passiert wenn ihre Angst vor Tollwut und Blutvergiftung sich verselbstständigen und die Tiere dann aufgrund dessen vernachlässigt werden oder wieder abgegeben werden ?
Für mich stellt sich das unheimlich unreif dar und auf der anderen Seite auch teilweise schon verantwortungslos. Ob bei Facebook oder im wahren Leben habe ich schon oftmals miterleben müssen ... dass bei jungen Müttern das Haustier wichtiger war als das eigene Kind ... weil ganz einfach Reife fehlt und die Aussagen ... dass das Tier eigentlich mehr für sie ist und sich das NachHauseKommen dadurch freundlicher gestaltet ... passt wie die Faust auf's Auge.
Ich wollte ganz einfach mal meine Gedanken schreiben und warum und weshalb. Wenn man schon so hart reagiert ...
Das ist nur fair ... finde ich.
Einen schönen Abend ...