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-juli

-juli
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Ich habe seit der Pubertät Hyperhidrose, nur stark ausgeprägt unter den Achseln, allerdings scheint nichts wirklich dauerhaft zu helfen oder ich vertrage es nicht oder es liegt außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten (z. B. Botox).

Ich habe schon diverse Antitranspirante probiert. Dro. bringen gar nichts und Apothekenprodukte sind auch oft nicht ausreichend. Zusätzlich habe ich auch noch extrem empfindliche Haut und struggle phasenweise mit Neurodermitis. Die bekanntesten Vertreter für Hyperhidrose hat meine Haut leider nicht akzeptiert oder es blieb wirkungslos. Momentan benutze ich eine Kombi von einem Deo gegen Hyperhidrose und der Antihydral-Salbe und ich schwitze tagsüber teilweise immer noch so unangenehm.

Mit dem Unterschied, dass es sich etwas gebessert hat und ich die Schweißtropfen nicht mehr "runterlaufen" spüre und ich nicht mehr mehrfach täglich mein Oberteil wechseln muss, sondern es zwischendurch mal trocken ist. Das ist schon eine enorme Steigerung, aber reicht mir irgendwie nicht, weil man es immer noch sieht und die Scham so hoch ist und die Sehnsucht nach farbigen (oder einfach dauerhaft trockenen Oberteilen) ist so groß.

Die oralen Medis sind in meinem Fall durch andere Medis/ Grunderkrankungen keine Option. Ich hatte auch schon Versuche mit Iontophorese, aber habe mich schrecklich damit verbrannt, obwohl ich das Gerät nur auf einer ganz niedrigen Stufe verwendet hatte. Das war das Erste, was ansatzweise geholfen hat und war ein ganz neues Lebensgefühl.

Meine Hautarztpraxis wollte es aufgrund der Verletzungen eigentlich nicht nochmal ausprobieren, aber für mich ist der Leidensdruck so hoch, dass ich es nochmal versuchen möchte.

Die nächste Alternative wäre wieder ein kostspieliges Selbstzahlerprodukt und ich habe inzwischen so viel Geld in Produkte gesteckt, dass ich als Studi nicht unbedingt etwas für ca. 60Euro kaufen möchte, wenn es gut sein könnte, dass es entweder wieder nichts bringt oder meine Haut wieder zickt. Das Gerät habe ich jetzt eh erstmal für ne Weile zu Hause und da hatte die Krankenkasse die Kosten voll übernommen, weil eben bisher nichts geklappt hat.

Meine Mutter hatte das auch, aber ihr wurden irgendwann durch eine andere, entzündliche Hauterkrankung bedingt, die Schweißdrüsen unter den Achseln entfernt und erst dann hat sich die Situation für sie gebessert. Das ist aber ein heftiger Eingriff und in meinem Fall wäre es keine lebensnotwendige Sache, sondern ein krasser Schritt mit möglichen Komplikationen. Wenn es überhaupt vertretbar wäre.

Erkrankungen, die das auslösen könnten, wurden bis jetzt nicht festgestellt und an den Medis liegt es auch nicht. Hatte das schon lange vorher. Es ist auch unabhängig von Angst oder Stress, wobei Angst es natürlich negativ beeinflusst. Vielleicht bräuchte ich auch einfach noch mehr Geduld mit den Produkten. Steht jeweils auch im Beipackzettel. Ich hatte nur so große Hoffnungen im Bezug auf die Salbe, weil so viele Leute hier geschrieben haben, dass sie einen sofortigen, starken Effekt hatten.

Vielleicht geht es ja anderen Personen ähnlich und wir können uns hier austauschen.

30.03.2026 x 1 #1


7 Antworten ↓

Greta__
Guten Morgen.
In der Pubertät hatte ich das ganz schlimm, nach den Schwangerschaften auch. Musste auch mehrfach am Tag Oberteile wechseln etc. Schlimm.

Nach der 2. Schwangerschaft wurde ein Arzt hellhörig und schickte mich zum Nuklearmediziner. Es war die Schilddrüse. Meine L-Thyroxin Medikation wurde angepasst und seitdem war es verschwunden.

Daher würde ich dir dringend empfehlen die Schilddrüse untersuchen zu lassen. Rutscht man in eine Überfunktion kann sich das u.a. in starken schwitzen zeigen.

x 1 #2


A


Hyperhidrose- nichts hilft dauerhaft

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-juli
Danke für den Hinweis mit der Schilddrüse. Ich habe dunkel in Erinnerung, dass meine erste Hausärztin (bin super oft umgezogen) öfters Untersuchungen wiederholt hat, weil ihr da manchmal Schilddrüsenwerte nicht gefallen haben, aber es kam nichts dauerhaftes bei rum. Da es aber in meiner Familie durchaus andere Personen mit Schilddrüsenerkrankungen gibt, sollte ich das wohl nochmal ordentlich abklären oder ausschließen lassen, falls es das nicht ist. Hab da damals nicht näher drüber nachgedacht und mir dementsprechend auch keine Werte mitgeben lassen, deshalb weiß ich nicht mehr, was war.

War in letzter Zeit immer nur bei der Hautarztpraxis und da wurde auch gar nicht gefragt oder gesagt, ob noch was körperliches auszuschließen wäre. Muss natürlich auch nichts heißen und vielleicht habe ich einfach Pech, aber ich finde es schon heftig, dass ich auch mit starken Produkten immer noch solche Probleme habe.

Das Einzige, was mir im Bezug auf Lebensmittel aufgefallen ist, sind natürlich die üblichen Verdächtigen. Wer stark schwitzt, wird beispielsweise scharfes Essen eher weniger als Segen empfinden und Koffein, auch in geringen Mengen, verstärkt das Ganze extrem.

Ich vertrage aber auch unabhängig davon absolut kein Koffein mehr...

x 1 #3


Greta__
Solltest du Richtung Überfunktion tendieren oder es liegt eine vor, ist alles was scharf ist, Koffein quasi das Öl im Feuer. Lass es unbedingt abklären.

x 1 #4


-juli
@Greta__ danke, werde ich machen. Meine jetzige Hausarztpraxis ist zum Glück bisher immer sehr bemüht gewesen. Wahrscheinlich hätte ich da auch zuerst hingehen sollen... Vielleicht sollte ich in Zukunft nicht immer wegsparend Termine vereinbaren. 😅

Muss ja auch nichts sein, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht oder so...

x 1 #5


-juli
Ich glaube, ich verwende die Antihydral-Salbe jetzt leider lang genug zwei Mal täglich, um herausgefunden zu haben, dass auch das mir nichts bringt. Auf die Abklärung beim Hausarzt warte ich aktuell noch, aber auch mit dem Wissen, dass höchstwahrscheinlich nichts gefunden wird. Zumindest gehe ich davon aus. Ich bin frustriert, weil das Produkt schon wieder kaum Wirkung hat. Manchmal hilft es am Anfang ein bisschen und verliert dann aber gnadenlos seine Wirkung. ):

Es gäbe jetzt freiverkäuflich noch ein Spray, das ich bisher nicht verwendet habe. Nur ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass das dann hilft. Natürlich versuche ich auch, beim Hautarzt zu schauen, was es noch für Varianten gäbe. Vielleicht muss ich die 60Euro für das Privatrezept doch investieren... Aber da ich aktuell eh keinen Termin bekomme, ist das erstmal unwichtig. Ziemlich nervig.

#6


-juli
Ich habe endlich ein Produkt gefunden, das mir hilft & ich vertrage. Ohne jetzt Werbung zu machen, aber das don't call it deo antitranspirant fluid funktioniert (bis jetzt) endlich für mich. Ich benutze es seit ein paar Tagen und schwitze gar nicht mehr. Das ist ein ganz anderes Lebensgefühl. Die anderen Produkte vorher haben immer nur halbherzig funktioniert und es ist deutlich weniger zeitaufwändig als ein Versuch mit Iontophorese.

Da meine Haut sehr empfindlich ist, muss ich sie öfters eincremen, deshalb habe ich mich auch nicht an Odaban getraut, weil ich auf ein ähnliches Produkt nach korrekter Anwendung schon mal regelrecht blutige Achseln hatte. Es ist so schön, endlich mein Produkt gefunden zu haben. Antihydral-Salbe war es für mich persönlich wohl nicht. Endlich wieder Farben tragen. (:

Auf den Arzttermin zum Abklären der Schilddrüse warte ich hingegen noch.

x 3 #7


-juli
Also... Das neue Produkt hält bei mir mit richtiger Anwendung zwei bis drei Tage. Manche berichten von bis zu fünf Tagen Wirkung nach längerer Anwendung, ich habe Zweifel, dass ich dorthin komme, aber well, so lange benutze ich es noch nicht. Ich habe gestern verpeilt, dass ich die Achseln nicht direkt danach eincremen sollte und dementsprechend heute den Salat, aber wenn ich mich an die Vorgaben halte, funktioniert es bis jetzt.😅 Man sollte halt den Wirkstoff nicht abwaschen... Ich hoffe, dass das auch endlich mal so bleibt. Bisher haben mir keine Produkte geholfen, die die Schweißproduktion nur vermindern oder an ein Normal anpassen sollen.
An das Odaban würde ich mich aber nach wie vor nicht trauen...

#8





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