Nimm dir Zeit, den Himmel zu betrachten. Suche Gestalten in den Wolken. Höre das Wehen des Windes und berühre das kalte Wasser. Gehe mit leisen, behutsamen Schritten. Wir sind Eindringlinge, die von einem unendlichen Universum nur für eine kurze Zeit geduldet werden.
Indianische Weisheit
•
#21
M
mauseherz Gast
Danke vent Du bist unglaublich. Wann immer ich im Forum schreibe schaue ich zum Schluß hier vorbei und jedesmal ist es einfach richtig! glg Nicole
•
#22
A
Einsamkeit
x 3
V
vent Gast
"Betrachtet den Schaden, den andere Euch zufügen, als Frucht Eurer früheren Taten und vermeidet so Ärger."
Nagarjuna
•
#23
V
vent Gast
Wir sind nicht auf Erden, um zu leben. Wir sind gekommen, um zu schlafen nur um zu träumen. Unser Leib ist eine Blume, wie das Gras im Frühling ergrünt, so öffnen sich unsere Herzen und treiben Knospen, um zu blühen und dann zu verwelken.
Aztekisches Gedicht
•
#24
M
mauseherz Gast
Danke vent........................... Wenn ich es könnte, wäre hier jetzt ein großes Herz................. Nicole
•
#25
V
vent Gast
Ja, das Herz...
•
#26
P
pax Gast
Das Leben ist nicht zu Ende, nur weil ein Traum nicht in Erfüllung geht. Es hat nur einen Weg versperrt, damit man einen anderen sucht! (Chinesische Weisheit)
•
#27
V
vent Gast
Wenn Verletzungen deine Seele quälen, und deinem Leben Wunden schlagen, wenn Narben noch schmerzen wie ein Nagel im Fleisch, wenn Kränkungen nachwirken und dein Vertrauen lähmen, wenn erlebtes Versagen deine Fähigkeiten in Frage stellt, wenn verweigerte Wertschätzung dich deiner Sinnhaftigkeit entleert, wenn du wie ausgebeutet keine Kraft mehr aufbringen kannst...
dann lass es dier als Trost zusprechen, dass gerade in deiner Verletzlichkeit, in deiner Schwachheit und Leere eine besondere Verheißung wohnt,
dann lass es dir zur Hilfe werden, dass Gott auch deine Klage erlaubt, deine Fragen und Zweifel segnet,
dann lass es dir nicht einreden, dass nur der starke Glaube heilt,
aber lass es dir zur Gewissheit werden, dass Gottes Liebe dich mit all deinen Verletzungen und Narben Tag für Tag begleitet.
Karl Schmidt
•
#28
V
vent Gast
Zitat:
Durch Wipfel, die, wie Schatten von Gedanken, Stumm und nebelhaft Am wasserhellen Himmel graun, Von Sternensaat Wie von demantner Prismen Strahlenbruch Durchblitzt, – Erahnen meine Sinne sich Hoch über winterlicher Erdennacht Ein ewiges Tagreich nächteloser Sonnen.
Christian Morgenstern
•
#29
V
vent Gast
Kindheit
Es wäre gut viel nachzudenken, um von so Verlornem etwas auszusagen, von jenen langen Kindheit-Nachmittagen, die so nie wiederkamen - und warum?
Noch mahnt es uns - vielleicht in einem Regnen, aber wir wissen nicht mehr was das soll: nie wieder war das Leben von Begegnen, von Wiedersehn und Weitergehn so voll
wie damals, da uns nichts geschah als nur was einem Ding geschieht und einem Tiere: da lebten wir, wie Menschliches, das Ihre und wurden bis zum Rande voll Figur.
Und wurden so vereinsamt wie ein Hirt und so mit großen Fernen überladen und wie von weit berufen und berührt und langsam wie ein langer neuer Faden in jene Bilder-Folgen eingeführt, in welchen nun zu dauern uns verwirrt.
Rainer Maria Rilke
•
#30
Nachteule Mitglied
23
3
Einsamkeit
In der Tiefe ist Stille, ist Ruhe, ist Einsamkeit.
Sie umfängt und lädt ein sich an ihr zu laben.
Sie ist reich an Geschichte und Geschichten. Sie gibt und nimmt und zeigt den Weg.
Einmal zu suchen, einmal zu finden. Ein Anfang und ein Ende im Kreislauf des Anders sein.
Einmal ankommen, einmal baden in Licht und Güte und glücklich sein.
•
#31
V
vent Gast
Licht und Güte...
In zeitloser Schärfe schenkt endloser Raum dir einen Bogen aus funkelnder Pracht.
Zitternd tanzt Licht und Glanz umrahmt von Schatten breit und tief.
Wärme und Kälte gibt es hier nicht der Weg - strahlender Hall der Horizonte füllt.
Bleibe nicht und gehe nicht, wie das Licht, das seit anfangsloser Zeit mit dem Ozean deiner Träume spielt.
•
#32
V
vent Gast
Und du bist es, hasse dich nicht.
"Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß."
(Friedrich Schiller)
•
#33
V
vent Gast
Freiheit, ich möchte sie auch! Ja! Aber! … O spare die Worte! An dem Aber krepiert jede Gesundheit und Kraft.
Adolf Glaßbrenner
•
#34
V
vent Gast
Ruhe (übers. v. Richard Dehmel)
Ein großer schwarzer Traum legt sich auf mein Leben; alles wird zu Raum, alles will entschweben.
Ich kann nichts mehr sehn, all das Gute, Schlimme; kann dich nicht verstehn, o du trübe Stimme.
Eine dunkle Hand schaukelt meinen Willen; glättet mein Gewand, still im Stillen.
Paul Verlaine
•
#35
V
vent Gast
Die Wahrheit.
•
#36
P
pax Gast
Kann ich mich nicht erkennen
•
#37
V
vent Gast
Und worin hättest du dich gerne erkannt?
•
#38
P
pax Gast
Ja sag ich doch gar nicht. Ich kann da keine Vermutungen und Eventualitäten anstellen. Bin ich da jetzt zu naiv und kein System?
Das weiß ich nicht. Ich denke, dass jeder eine Sub-Welt hat und davon betroffen ist anhand seines verzerrten Selbstbildes. Ungereimtheiten im System sorgen ev. für zusätzliche Irritationen.