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Bernd64

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Hallo Gemeinde, Wachsende und Mitleidendende,

nachdem nun eine Weile ins Land gezogen ist, habe ich jetzt vor ein eigenes Thema zu eröffnen.

Wenn ich etwas mag, dann ist es Philosophie. Und zwar die kurzen, prägnanten aussagen.

Diese Rubrik möchte ich starten für solche Aussagen die Ihr und ich am besten selbst formuliert habt.
Auch wenn vielleicht schon jemand anderes drauf gekommen ist . egal.
Wenn ja bitte ich darum die Quelle mit zu teilen.

Und deshalb fange ich schon mal an.

Natürlich habe ich in den letzten 30 Jahren schon ein paar gesammelt und bin selber gespannt was ich für würdig erachtet hier zu nennen.

Der erste ist und den habe ich im Forum schon mal erwähnt:

"Heute weis ich erst was für ein Idiot ich damals war. Welch ein Idiot ich bin, weis ich erst morgen"

Bin wirklich mal gespannt.

Lieben Gruß Bernd

15.04.2021 x 2 #1


69 Antworten ↓
Bernd64

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Jetzt habe ich mich entschlossen meinen Text, den ich hier ähnlich schon mal im Forum geschrieben habe, in die Sammlung mit aufzunehmen.

Die Überschrift ist:

Damit der Tot nicht bitter schmeckt


Seit dem der Mensch sich über seinen eigenen Tot bewusst wurde, hat er damit ein Problem. Die Menschen reagieren darauf unterschiedlich.
Es gibt Verdrängung, Angst, Größenwahn, Bauwerke errichten, Bücherschreiben bzw. Kunst, eine Aufgabe erfüllen und und und....

Entwickelt haben daher viele Menschen, auch um sich zu trösten, eine Idee von Unsterblichkeit.

Daher bauten Ägypter Pyramiden, Römer ein Weltreich, Könige führten Kriege um "große Feldherren" zu sein und was Mensch sonst noch so anstellen damit Etwas von ihnen "überlebt".

Natürlich helfen auch eigene Kinder oder auch Kinder den man etwas vermittelt. Das ist auch gut so! Das ist Leben!

Aber das löst das Probleme nicht wirklich und es ist schade um die vielen Toten auf den "Schlachtfeldern der Geschichte" nur weil die Menschen den Tot so fürchten.
Dazu gehören auch die Schlachtfelder in den Familien, die Schlachtfelder im Beruf, die Schlachtfelder in den Schulen und und und ...

Vor lauter Todesangst können Sie das Leben oft nicht genießen.

Es gibt eine Lösung dafür... Das ist eine wahre Akzeptanz des Todes.

Aber das geht nur wenn man den Tot nicht mehr negativ bewertet.

Als mein Sohn so ca. 12 war, hatten wir ein Gespräch über den Tot.

Wir sind bei solchen Gesprächen oft Spazieren gegangen und als es um Lebensdauer ging, haben wir uns gefragt, wie lange wir den gerne leben wollen würden.

Und schnell kamen wir auch dazu eine Unsterblichkeit nicht zu wollen.

Denn wir sprachen über die Konsequenzen die es für das Leben auf diesem Planeten hat, wenn die Natur auf dieses Pferd gesetzt hätte.

Also haben wir bemerkt das der Tot eine Super gute Erfindung ist, sonst hätte ich mich mit meinen Sohn darüber nicht unterhalten können. Denn entweder wäre ich schon gar nicht geboren worden und er dann wohl auch nicht. Und diese Erkenntnis bei uns auch nicht.

Wenn man wirklich über alle Konsequenzen nach denkt, dann wird man es sehen. Auch die Pyramiden werden in der Zeit verschwinden so wie die Erde selbst. Das heist aber nicht das das Leben verschwindet. Es findet seinen weg.

Was ist also meine Lösung:

Genieße den Tag.

Versuche eine Haltung zu haben.

Hinterlasse die Welt das auch andere nach dir die Chance haben es zu erleben.

Warum Ersatzbefriedigungen wenn das echte Leben um dich herum ist.

Kurz gesagt:

Werde ein lebender der vorübergeht und der gerne, wenn seine Zeit gekommen ist, Platz macht für jemand neues.

Wie die Blumen für die neue Blüte des Frühlings.

01.05.2020 10:56 • x 3 #53


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A


Eigene Sätze Philosophie zum Nachdenken

x 3


Bernd64

Bernd64
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Gute Nacht, guten Morgen, guten Tag Gemeinde,

Vorsicht trigger Alarm!: Nicht weiter lesen wenn sich, für Dich, das Leben nicht verändern darf.

Eines sollte jedem mit unserer "Angst" trotzallem klar sein...

In einhundert Jahren sind wir fast alle schon tot.

Das mag uns heute Angst machen... eine Angst die wir nur spüren weil wir noch mitten im Leben sind.

Aber wenn das Leben uns an seine Grenzen bringt dann können wir darauf vertrauen das das Leben die Angst besänftigt.

Nur wer sein Leben lebt, wird diese Angst "nicht wirklich schmecken" müssen.

Ich kann mir vorstellen das es nicht leicht ist dieses nachzuvollziehen.... Meine Oma konnte es ... und hat es mir versucht zu sagen ... "den Tot nicht schmecken zu müssen"

Sie wurde 1896 gebohren und ist 86 Jahre alt geworden. Sie hat viel gesehen .... das ist das Leben...

Diese Philosophie des Todes ist schon viele Jahrtausende alt und ob wir dieses aufnehmen und uns dadurch befreien liegt an uns.

Wir kommen, wir sind, wir gehen, wir sind nicht mehr und ab dann waren wir.

Alle Zeiten des Universums sind in uns und in jedem von uns.

Lieben Gruß Bernd

14.04.2021 23:58 • x 2 #68


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S
Geduld,Nachsicht ,Verstaendnis fuer sich selbst und alle Anderen ist meine Ueberzeugung.... Very Happy

x 4 #2


C
Nicht jede Meinung, die von meiner eigenen abweicht, ist automatisch pathologisch.
(Aber oft) Wink

x 2 #3


Cortex
Wenn man sich fremd fühlt in dieser Welt,wie soll man sich finden?
Woran soll man glauben,was soll man tun,um nicht zu zerbrechen.

x 3 #4


A
Man kann den Menschen nicht helfen wenn man für sie zu tut was sie selber tun könnten und sollten.

x 3 #5


Bernd64
Cool ... Das freud mich ... Dann lege ich noch einen nach. Der ist von heute morgen und kam mir so in den Sinn:

"Die Menschen führen Freiheitskämpfe gegen Unterdrückung.
Aber den waren Freiheitskampf führt man mit seine eigene Angst."

x 4 #6


C
Ich leg auch nochmal nach. Aus zahlreichen Begegnungen weiss ich :

Unter manch rauer Schale steckt auch ein rauer Kern!

x 3 #7


Bernd64
Zitat von Chingachgook:
Ich leg auch nochmal nach. Aus zahlreichen Begegnungen weiss ich : Unter manch rauer Schale steckt auch ein rauer Kern!


Danke... muste echt lachen!

x 2 #8


A
Der Anfang ist die Hälfte des ganzen.

x 3 #9


S
Ich lege auch einen nach....

Also ,bei mir kann jeder sagen ,was ich will....^^ Razz

Aber zurueck zu der angemessenen Ernsthaftigkeit,die @Bernd64 wohl im Auge hatte... Cool

x 2 #10


A
Vertrauen findest du nur bei Menschen die mit deiner Seele umgehen als wäre es ihre eigene.

x 4 #11


S
Eigentlich bin ich ganz anders, Arrow aber ich komme so selten dazu^^... habe eine Idee

x 4 #12


A
Udo Lindenberg(Lied)

x 2 #13


Bernd64
Dann bringe ich noch den:

"Dummheit zweifelt nicht an ihrer Intelligenz. Intelligenz zweifelt durchaus."

x 2 #14


Icefalki
Treffe Entscheidungen und trage bewusst und gewollt die Konsequenzen daraus.

x 1 #15


Bernd64
Der ist mir am Ostermontag noch eingefallen:

"Das Leben ist wie ein guter Witz.
Würde ich die Pointe schon kennen, hätte ich wohl nicht so viel zu lachen.
Also hoffe ich auf einen guten Witz"

x 1 #16


A
Wenn die Menschen alle so wären,wie ich sein sollte.....

x 2 #17

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Bernd64
Dieser ist mir vor Jahren eingefallen zu einem aktuellen Anlass.

"Viele die sich als Opfer sehen, merken oft nicht, das sie schon Täter sind."
.

x 1 #18


A
Fürchte dich nicht langsam zu gehen
Fürchte dich stehen zu bleiben

x 1 #19


klaus-willi
Empathi..Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe sind keine Krankheiten und müssen von da her auch nicht behandelt werden..

x 1 #20


A


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