✔ Empfohlene Antwort
Ich habe mir über die Zeit ein Repertoire an verschiedenen Möglichkeiten erarbeitet, was mir hilft, damit es mir besser geht oder ich zumindest ein gewisses Maß an Stabilität erhalte. Nicht alles hilft immer sofort oder zu jedem Zeitpunkt. Meistens ist es ein Ausprobieren.
Bewegung ist auch bei mir vorn mit dabei. Je nachdem wie viel Energie ich habe, ist es spazieren oder walken. Tagesstruktur bzw. in meinem Fall halte ich alle Termine der kommenden Woche in einem Wochenplaner fest. Schlaf bzw. ein fester Rhythmus. Entspannungstechniken z.B. Yin Yoga, manchmal auch einfach nur zocken, was lustiges gucken. Häkeln, backen, putzen. Aber auch mir die Erlaubnis geben, mal eben nichts zu tun. Baden, angenehme Gerüche, oder auch mal unangenehme. Ich habe zu Hause eine Notfalkiste mit verschiedenen Dingen drin und für unterwegs eine kleine Version in einem Täschchen dabei. Da sind Öle drin und Knete, so Ringe die eigentlich zur Mass. der Finger gedacht sind, bei mir aber in akuten angespannten Situationen vor allem unterwegs helfen. Notfallmedis in Absprache mit meiner Psychiaterin, falls sonst gar nichts klappt.
Kontakte finde ich auch sehr wichtig und mich mitteilen , auch wenn ich mich wirklich oft einfach nur verkriechen möchte. Generell mache ich oft genau das Gegenteil von dem, was mir meine Angststörung so einzureden versucht.
Alles klappt nicht immer, aber damit geht es mir schon viel besser als noch vor einem Jahr.
22.02.2023 00:02 •
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