Lilly42
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Was mich stört, ist, dass Themen angeschnitten werden, auf die dann im weiteren Verlauf des Buches kein Stück eingegangen wird. So wird immer mal wieder erwähnt, dass die Hauptdarstellerin Missbrauch erlebte, keine gute Kindheit hatte, aber das war es dann auch schon. Ich finde, wenn man solche harten Themen in einem Roman anschneidet, muss dass auch einen Sinn ergeben. Kann das schlecht erklären, denke, die die es lesen, werden mich verstehen.
Auch was die Angst angeht, so bleibt die Kuttner für mich da an der Oberfläche. Die fatalen Auswirkungen, die Panikattacken auf das gesamte Leben haben können, kommen nicht so recht heraus.
Nun, sie selbst ist ja auch wohl nicht betroffen, vielleicht kann man das dann nicht so deutlich nachempfinden. Oder sie hat eben nicht gut genug oder einseitig recherchiert.
Kann das Buch trotzdem empfehlen. Mich hat es ein wenig abgelenkt, weil es eben irgendwie leicht, spritzig, ironisch geschrieben ist und dennoch das Thema nicht verharmlost. Mal was ganz anderes.
• • 15.06.2009 #1