Zitat von Lumia:du hast das schon so lange, weigerst dich aber das als Krankheit zu sehen, warum?
Fakt ist doch es ist eine psychische Krankheit. Vielleicht wäre es ein Gedanke da anzusetzen?
Du machst dir sicher viele Gedanken, beleuchtest es von allen Seiten aber man kann ein Thema auch zum
Lebensmittelpunkt machen, also ihm mehr Raum geben als nötig. Warum? Würde mich echt interessieren.
Ach ja, hast du schon mal was an Therapie gemacht früher?
Mein Vater hatte das 40 Jahre, und andere Familienmitglieder auch, ich verachte das einfach, dieses Gejammer, dieses ständige rumsitzen bei Ärzten, und sich gegenseitig in den Symptomen übertreffen, vielleicht hätte mein Vater sich gewünscht das ich das auch mal bekomme, damit ich ihn verstehen kann, leider kann ich ihm mein Verständnis, nicht mehr ausdrücken.
Es ist doch noch lange nichts ein Fakt, bloß weil alle es sagen, sieh dich doch im Forum mal um, Symptombeschreibungen so weit das Auge reicht, immer die Suche nach Hilfe von außen, nach der Tablette die das Leiden beendet, nach dem Therapeut der die richtige Zauberformel spricht, und die drei, vier Leute die es geschafft haben, schaffen es durch Achtsamkeit, Entspannungsübungen, Feldenkrais, und Musiktherapie, bestimmt der richtige Weg, aber leider nicht für mich, bei solchen Sachen komme ich mir vor wie auf der Waldorfschule, als ob ich meinen Namen tanzen müsste, da schütte ich lieber solange Benzin ins Feuer bis ich tot umfalle, oder es mir wieder gut geht.
Ja, ich hatte 2 Therapien, nette Gespräche am Nachmittag, mit Floskeln die jeder von uns schon mal gehört hat, und die keinem weh tun, und einen auch nicht weiter bringen, sobald ich erzählte, das mein Vater das auch hatte, und dazu noch getrunken hat, war sowieso schon alles klar, was für eine s*cheiß Welt in der Therapeuten viel Geld verdienen in dem sie jedem den selben Mist erzählen, das ich mal Sport treiben müsste wusste ich schon bevor ich denen meine Geschichte erzählt habe, und außerdem komme ich mir da immer vor wie ein Betrüger, wie einer der da nichts zu suchen hat und sich aufspielt.
Lebensmittelpunkt......das trifft mich bis ins Mark, wahrscheinlich weil was dran ist, kommt auch durch meinen Vater, ich war immer der Meinung, er hat diesen Mist zu seinem Hobby gemacht, und ich wollte nie so werden wie er, ich habe da auch schon oft drüber nachgedacht, war hier schon 2 mal abgemeldet, um mir eine Pause von mir zu gönnen, ich würde sagen, wenn ich Probleme habe, und keine Lösung sehen kann, ist es schon eine Weile ein Lebensmittelpunkt, Zwangsläufig, sehe ich Licht am Horizont, wird es wieder besser, und ich kann loslassen, aber du hast schon recht, im Moment beschäftigt es mich sehr.
Doch genug von mir persönlich, danke für den Gedankenanstoß.