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Wenn ich beschäftigt bin, abgelenkt bin, dann geht's mir besser. Wenn ich mich mit der Angst beschäftige, auch wenn es konstruktiv ist, also ich nicht nur Angst habe, sondern auch versuche, darüber nachzudenken, wieso, was kann ich tun... dann geht's schlechter. ich erinnere mich dann quasi daran: ach ja, du bist ja psychisch krank. Ich habe nicht nur die GAS sondern auch Depressionen, die sich zurzeit aber in Grenzen halten :-). In der Tagesklinik im Herbst 16 wurde schon gesagt: sie wissen schon, dass sie hier in der Psychiatrie sind? Und auch meine Therapeutin hat anfangs gesagt, ich solle akzeptieren, dass ich eine psychische Erkrankung habe. Allein der Gedanke daran macht mir Angst. Ok, daran werde ich in der Therapie auch arbeiten.

Auf das Thema antworten


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6
Hamburg
187
  07.04.2017 17:56  
Ich wollte mal nachfragen, wie es euch so geht?
Geht es euch besser?
Was hat es bis jetzt euch gebracht die Methoden anzuwenden?



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Bayern
5
  09.04.2017 13:12  
Ich hab es 2x gelesen....super er und vieles andere hat mich auf ein neues Umdenken gebracht.....geht zurzeit nur noch berg auf 8)

Danke1xDanke


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6
Hamburg
187
  09.04.2017 16:24  
Das hört sich doch super an:)



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  11.04.2017 09:56  
Ich konnte es bisher leider nicht dirchhalten die methoden regelmäßig oder überhaupt anzuwenden...
Ich werde es ab heute noch mal versuchen, in der Hofgnung dass ich die Angst vor meinen Flug auf die Kanaren irgendwie auf ein geringes Maß bekomme. Ich weiß überhaupt nicht mehr wie ich auf die Idee kommen konnte dass in den Urlaub fliegen eine gute Idee sein könnte...



1
  13.04.2017 10:28  
Hallo,

Ich bin vor kurzem auf dieses Forum gestoßen, weil ich ein paar Erfahrungen zum Buch von Klaus Bernhardt lesen wollte, bevor ich es kaufe.
Kurz zu mir, ich bin gerade 30 geworden und leide seit gut 1,5 Jahren an Emetophobie. Bzw. eigentlich leide ich wohl schon deutlich länger daran, aber zu diesem Zeitpunkt gingen die Panikattacken los und die nahezu tägliche Angst und psychosomatische Übelkeit. Im Februar 2016 war ich an meinem bisherigen Tiefpunkt und konnte ein paar Wochen lang das Haus nicht mehr verlassen. Ich habe mich aus diesem Tief wieder raus gearbeitet, indem ich nach und nach alles wieder gemacht habe. Anfangs mit unvorstellbarer Panik, aber mit der Zeit wurde es besser. Kurz darauf habe ich eine analytische Therapie begonnen, die immer noch läuft. Mittlerweile habe ich bessere und schlechtere Phasen, mir ist jedoch nach wie vor täglich mindestens einmal übel, was auch immer noch mehr oder weniger große Angst mit sich bringt. Am schlimmsten wird es immer, wenn in meiner Umgebung jemand Magen-Darm hat. Nur die kleinste Möglichkeit einer Ansteckung und ich könnte durchdrehen.
Da meine Therapie so schleppend voran geht und ich hin und wieder Zweifel habe, ob sie überhaupt was bringt, wollte ich es nun mal mit Bernhardts Methode probieren. Schlimmstenfalls hab ich halt 25 Euro und Zeit geopfert.
Mich würde interessieren, wie es denjenigen unter euch geht, die nun schon länger mit dem Buch arbeiten. Ich habe es nun auch gelesen, muss aber sagen, dass ich mit den Methoden, die die Muster unterbrechen sollen, ziemliche Probleme habe. Ging es euch anfangs auch so?

Und @Sam linnfer, ich kann dich gut verstehen. In drei Wochen fliege ich nach Irland, meine erste Reise seit 5 Jahren. Und ich frage mich immer wieder, ob ich eigentlich größenwahnsinnig war, als ich das gebucht habe.



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2
NRW
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  11.05.2017 19:21  
Ich habe mir dieses Buch auch gestern bestellt.
Auch ich bin gespannt wie es ist. Ich habe nur etwas angst wegen meinem Durchhaltevermögen
Bis jetzt bin ich daran immer gescheitert :-(

Mal abwarten



1129
6
Hamburg
187
  11.05.2017 19:26  
Bei seinen Methoden ist es sehr wichtig durchzuhalten.
Bei mir hat es sehr viel gewirkt. Leider tu ich mir auch schwer mit dem durchhalten...



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  08.06.2017 13:39  
Hey zusammen,
ich habe mir die Mühe gemacht alle 30 Seiten hier durchzulesen.
Ich leide seit meiner Kindheit an einer Angststörung, dessen ich mir selbst erst vor ein paar Tagen so richtig bewusst geworden bin. Ich habe auvh Angst vor der Angst/Panikattacke, in diversen Situationen, beim Autofahren, z.B. In Tunneln oder wenn ich weiß, dass ich nicht anhalten kann, auch wenn ich schwimme, ich kann schwimmen, aber die Angst, die Kontrolle zu verlieren, ist groß. Es gibt weitere Bsp. SBahn, wenn voll, in Hörsälen, wenn alles still wird, so etwa, überall denklich. Ich selbst bin dennoch recht selbstbewusst und angehender Wissenschaftler, und darin auch recht gut, bei mir sind es also keine Ängste vor Änderungen im Berufsfeld oder der Familie. Was ich direkt herauslesen konnte, ist eine Sache, die mir doch etwas komisch vorkommt, obwohl ich anfange sehr angetan von dem Bernhardt Podcast war, und einige Ansätze fuer gut halte, ist es bemerkenswert, wie hier kein Einziger bisher sich äußern kann, die Bernhardt Methodik haette ihn geheilt. Obwohl er das ganz massiv selbst propagiert, btw bereits mit dem Namen seines Domains panikattacken loswerden. Mittlerweile hör ich mir das nicht weiter an, da die Werbung zu seinem Buch kaum auszuhalten ist. Was aber am meisten auffällt, ist, dass hier wirklich Niemans, die negative Ausdrucksweise vermeidet. Eigentlich ist das nicht verwunderlich, denn ohne Negation kommen wir gar nicht aus. Das ist ein Teil der Ausdrucksform, ich bin Sprachwissenschaftler. Deswegen kann ich such sagen, dass ich etwas rein positiv ausdrücken kann, und dennoch dabei an etwas Schlechtes denke, da ich automatisch gezwungen bin, mich mit der Situation zu beschäftigen. Das heisst nicht, dass das nicht auch gut ist, positiv eingestellt zu sein, aber auf Lange sicht wird auch hier nicht die Ursache bekämpft, sondern davon abgelenkt. Warum bietet er eig. Gruppentherapien an, er sagt doch, die wären kontraproduktiv? Warum darf keiner sagen, welche Methoden er dort zum Besten gibt. Das darf jeder, der bei einem seriösen Arzt war. Denn der hat das ja auch anhand publizierter Unterlagen gelernt. Das Argument, es wäre unpubliziert, sodass er Rechte darauf hätte, zieht nicht, weil man dann nicht davon ausgehen kann, dass seine Kenntnis fundiert ist. Ich suche derzeit eine geeignete Therapie und bis dahin face ich die Angst selbst und das geht erstaunlich gut. Ich frage mich, ob nicht in dem ein oder anderen Fail der Konfrontation es nicht daran lag, dass es keine Konfront. War sondern eine Art gescheiterte Vermwidungstaktik, bei der man dann vom Therapeuten zu etwas gezwungen wurde, was logischerweise kontraproduktiv ist. Ich werde euch schreiben, wie sich das bei mir entwickelt, aber ich sehe der Sache allg. positiv entgegen.

Danke2xDanke


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  23.06.2017 14:55  
Wirklich interessant :haha:

Danke1xDanke

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