Zitat von hereingeschneit:Auch eine schöne Metapher. Ich bin der Baum, die Blätter sind meine Gedanken. Ich lasse sie los. Allerdings haben sie mich im nächsten Jahr dann wieder im Griff. 🤔😂
Die Blätter fallen, haben für mich etwas mit der Natur zu tun. Die Bäume sammeln ihr Wasser im Stamm um zu überleben im Herbst und im Winter. Dadurch verlieren sie ihre Blätter.
Das habe ich so mal gelesen und klang für mich logisch.
Liebe hereingeschneit, du sagst es.
Wenn die Blätter deine Gedanken sind und du sie abwirfst, hast du sie irgendwann einmal wieder.
Ich glaube an ein Ich. Und meine Gedanken machen mich aus.
Vergangenheit, Erfahrung, Miteinander.
Wenn du einen Gedanken hast, den du nicht haben willst, kannst du dich bemühen ihn nicht zu denken.
Gelingt das? Nein, der rosa Elefant ist immer da.
Meiner Meinung nach, ist es viel sinnvoller, diesen Gedanken anzunehmen.
Ihn zu betrachten. Ihn zu hinterfragen.
Annehmen und aufarbeiten.
Wenn das gelingt, erst dann hast du ein Blatt fallen gelassen.
Wenn du aufarbeitest. Du das richtig einordnest.
Dich annimmst, wie du bist. Nicht, wie jemand dich möchte. Oder die Allgemeinheit das für richtig hält.
Wenn man Angst hat, ist es besser, sich einzugestehen, dass man Angst hat.
Dann kann sie ruhiger werden.
Nicht aufgearbeitete Dinge bleiben ein Leben lang.
Allerdings ist eine generalisierte Angststörung zum Beispiel ein harter Gegner.
Da entstehen Dinge, die vielleicht niemals eintreffen.
Darum wäre es ganz gut, hinter die Angst zu blicken. Ich übe auch noch.
Und an @moo
Mein Ich mag dich.