Sodalla... hab eine Ermahnung kassiert nur Links und keine Texte von anderen Autoren zu posten (@ Text von Megaherz in einem anderen Thread)
Von daher möchte ich mich erstmal bei den Moderatoren entschuldigen dafür! Andererseits ist mir aufgefallen, dass ich den Thread eigentlich im Grunde auch im falschen Teil des Forums gepostet habe... Asche auf mein Haupt!
Achja - bevor die Frage aufkommt: Ich beanspruche das Urheberrecht für sämtliche Gedichte, die ich in diesem Thread geposted habe und erkläre hiermit ausdrücklich, dass sie zur Gänze aus meiner Feder/Tastatur stammen.
Jaja die Juristerei....
Danke für dieses Forum und gelobe Besserung!
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#21
B
Beobachter Mitglied
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Hallo spiegelscherben
Du bist nicht alleine, mich hat das Urheberrecht auch lange Zeit im Forum verfolgt.
Jetzt schreibe ich, zum Leiden aller Teilnehmer, nur noch meine eigenen Sprüche, Zitate und Gedanken . . .
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#22
A
Verstand sagt - Herz befiehlt.
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spiegelscherben Mitglied
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Da verlange ich natürlich direkt, unverblühmt und unverschämt wie ich bin nach einer kostprobe! Das "Leiden" der Teilnehmer... no comment ^^
Wo findet man*s?
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#23
B
Beobachter Mitglied
11369
31
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Teilweise bei "Gedichte und Zitate", teilweise aber auch unauffällig überall verteilt ...
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#24
spiegelscherben Mitglied
102
4
Schwimmend in einem Meer aus Zweifeln
Schwimmend in einem Meer aus Zweifeln wirst du die Hoffnung nicht fassen. - kannst du sie sehen? - kannst du sie begreifen? - sie ist der Rettungsring... dir zugeworfen von dir selbst. - doch du tauchst unter! - wendest dich ab! - lehnst die eigne, ausgestreckte Hand ab, weist sie zurück, willst nicht sehen, dass nach wie vor jemand zu dir hält...
Schwimmend in einem Meer aus Selbsthass wirst du niemals das Licht erblicken - dunkel, kalt und atemlos... - treibst du blind dahin. - denkst noch... ach wie lächerlich sich selbst zu mögen! - fragst... was bedeutet es schon? - Du wirst ertrinken! - Du wirst keinen Ausweg finden! - du bist verloren und ganz ohne Zweifel...
Schwimmend in einem Meer aus Angst wirst du klamm und klammer. - willst du die Hand noch immer nicht sehen? - Strecke deinen Arm! - sonst wird niemand dich erretten! - du hoffst es käme wer anders... - doch im Meer schwimmend ist man allein! - und noch immer stößt du die Hand weg - du erstickst ganz langsam wie grausam...
Schwimmend in einem Meer aus Zweifeln hast du keine Zweifel mehr. - Verlierst du all deine Angst vor dem Tod und liebst deiner Selbst ob deiner Trauer. - Das Licht es donnert gegen deine Schädeldecke. - Der Wunsch zu Leben... - Die Sehnsucht... schreit in deinem Hirn... - doch du hast so garkein Mitleid... lässt dich selbst ersaufen...
Schwimmend in einem Meer aus Schatten strahlt aus dir das Licht. - Du bist ganz allein... und doch auch wieder nicht. - Du tippst dir auf die Schulter und packst dich an deinem Arm... - steigst endlich in die Höhe. - LUFFFFFT! - Atme! - Lebe! - Siehe! - du hast dich neu geboren! - Niemand kam dir helfen und doch hast du überlebt...
Stehend auf einem Meer aus Energie reckst du stolz die Brust. - Niemand kann dich bremsen. - Ängste kennst du nicht! - Du siehst plötzlich die anderen... - ertrinkend - schwimmend - stehend - dich erfüllt die Hoffnung... - weil du es nun erkennst. - Weine! - Hoffe! - Liebe! - Du darfst! - Du hast dich selbst befreit...
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#25
spiegelscherben Mitglied
102
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Zauberformeln...
Meine Gefühlswelt will ich malen! Dafür brauch ich schwarzzzz - ja gib mir die Finsternis! Ich brauch*s für den Turm, für das Tor, für den Weg und den Gevatter... Der mich bei der Hand geführt bis in jenes Tal...
Meine Gefühlswelt will ich malen! Dafür brauch ich grauuuu - ja gib mir den Stein! Ich brauch*s für den Berg, für die Mauer, für die Asche und den Sarg... Der mich nun so lang schon gefangen hält...
Meine Gefühlswelt will ich malen! Dafür brauch ich blaaaau - ja gib mir das Wasser! Ich brauch*s für das Meer, für das Dach, für den Mantel und für das Gefühl... Das mich schon ewig bedrückt wie eine Last...
Meine Gefühlswelt will ich malen! Dafür braucht ich roooot - ja gib mir die Flamme! Ich brauch*s für das Blut, für die Glut, für den Brand und für die Wut... Die mich innerlich verzehrt so heiss und gnadenlos...
Meine Gefühlswelt will ich malen! Dafür brauch ich tüüüürkis - Ja gib mir die Luft! Ich brauch*s für den Horizont, für die Fenster, für den Grund und für das Eis... Das mir das Herz erfüllt und mich erstickt so bitterlich...
Meine Gefühlswelt will ich malen! Dafür brauch ich weissss- ja gib mir das Licht! Ich brauch*s für den Schnee, für die Wolken, für die Lampe und für die Sonne... Die herzlos auf meine Schmach mir brennt so enthüllend...
Meine Gefühlswelt.... Meine Gefühlswelt.... Meine... Ja was ist denn das? Das ist ja bunt wie widerlich! Nein dieses Bild ganz sicher nicht! Werd*s nicht als eigen anerkennen! Ihr sollt*s nicht mit meinem Namen nennen!
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#26
Capricorn Mitglied
1201
24
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Hi Spiegel,
wieder mal: HOCHACHTUNG für deine Gedichte! Sie wirken! Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.
Aber zum "Phönix" hätt ich auch was Kleines anzubieten:
GEFRIERBRAND Wie Phönix aus dem Eis
Der Schock so groß, mein Herz gefriert und meine Seele konserviert sich schützend unter ew’gem Eis, nicht ahnend, was dafür der Preis
Denn der war hoch, zu hoch merkt’ ich mit Gram weil er die Menschlichkeit mir nahm Doch damals, mit unglaublich’ Qual, war ich noch Kind, hatt’ keine Wahl
Dann wurd’ ich groß und gab mich mächtig Aus Scham, weil innen ich war schmächtig, weil in mir hasst’, was einst war Liebe und anderen erteilt’ ich Hiebe
Ich glaubt’ nicht, dass es jemand sieht, das Kind in mir, das sich ergibt Und auch als Mensch in diesem Leben ist’s hochriskant, sich zu ergeben
So fristet’ ich in Zerrissenheit mein Dasein, bis es endlich Zeit, dass Leidenschaft, die wild und heiß, zerstört mir diesen Teufelskreis
Von außen - meint’ ich - kommt Erlösung, weiß jetzt: NUR ICH schaff’ die Genesung MEIN fester Schritt, aus all dem Schmerz, ist ’s Feuer, das befreit mein Herz
Muss nicht mehr neiden, nicht mehr hassen Erkenn’s als Gift und kann es lassen Find’ liebende Geborgenheit in mir und suche sie nicht mehr bei dir
Dreh’ mich nicht um, es ist genug mein Schicksal - ja - war Recht und Fug doch trag’ ich’s nicht, bis ich bin Greis, hab selber mich erlöst, wie Phönix aus dem Eis
Und zum Zweifel haben andere was zu sagen, das mir sehr gut gefällt:
LG Capri
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#27
spiegelscherben Mitglied
102
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Also erstmal - wunderschönes Gedicht! Der Phoenix liegt dir wirklich am Herzen oder? Allein die Metapher ist... grandios!
Ich hätte nicht schlecht das Bild zu malen wie der Phoenix zischend und glühend aus dem arktischen Eis donnernd hervorbricht und sich gleißend erhebt.... Verzeihung für sinnlose Dramatik, aber das Bild ist wirklich einfach wunderschön!
und Tocotronic! Danke das du mich an die erinnerst! Die hätte ich fast vergessen... glaube ich werde die nächsten paar Stunden mit stöbern verbringen
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#28
spiegelscherben Mitglied
102
4
Rationalisierung...
Ein Surren - das Uhrwerk ist aktiviert... Das Lied beginnt Ein Zischen - Dampf entweicht... die Turbine ist angeheizt Ein Klicken - Relays schalten... der Gedankentanz erwacht
Ein Donnern - die Zähne greifen... Räder drehen sich rasant Ein Dröhnen - Motoren schreien... Die Energie sie knackt Ein Heulen - Sirenen warnen... Den Prozess nicht zu stören
Ein Rascheln - Schaltbilder ausgebreitet... Die Planung im Gang Ein Knistern - Lampen brennen... sie schenken Licht - flackernd Ein Rattern - Hände rasen... Schalter gezogen, Tasten gedrückt
Ein Knarren - Mechanik unter Last... durch titanische Kraft bewegt Ein Pfeifen - Hartes verbrennt... der Schmelzpunkt er ist erreicht Ein Klirren - Ketten zerren... sie verändern die Stellung der Welt
Ein Klingen - Dampfhämmer fahren nieder... Formen entstehen Ein Schreien - Sägeblätter rotieren... sie trennen und spalten Ein Fauchen - Wasser fließt... wirkt kühlend auf glühende Massen
Ein Schweigen - die absolute Stille ist erreicht
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#29
Mercutio Mitglied
261
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9
Inneres Anschei ßen
Was ich will? Wass ICH will?
Ich will auf Wahlversprechhen reinfallen. Ich will mich nicht dafür interessieren was meine Firma macht, ich will das Geld einfach einstecken. Ich will das neuste Handy haben, das neuste Auto fahren und vorgefertigtes Essen essen. Ich willl meinen Facebookfreunden mein Leben vorkot zen und so aussehen wie alle Anderen. Ich will Stefan Raab lustig finden. Ich will lachen wenn Lacher eingespielt werden und mir Gedanken machen ob der Typ die Tussi bekommt, ich will bei X-Faktor mitfiebern und alle Musikvideos kennen. Ich will frische Mangos im Winter essen und über Fußball nachdenken. Ich will so sein wie alle Anderen
Was ich will? Du Ar sch?
Ich will, dass Du den Mund aufmachst nachdem Du drüber nachgedacht hast, dass Du vergisst was Du gelernt hast und begreifst was Du noch lernen musst. Ich will, dass Du Dir Gedanken machst über alles was Dir wichtig ist... aber tu uns einen Gefallen... ...nimms nicht so schwer... Du bist nicht allein.
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#30
Capricorn Mitglied
1201
24
3
Zitat von spiegelscherben:
Also erstmal - wunderschönes Gedicht! Der Phoenix liegt dir wirklich am Herzen oder? Allein die Metapher ist... grandios!
Ich hätte nicht schlecht das Bild zu malen wie der Phoenix zischend und glühend aus dem arktischen Eis donnernd hervorbricht und sich gleißend erhebt.... Verzeihung für sinnlose Dramatik, aber das Bild ist wirklich einfach wunderschön!
und Tocotronic! Danke das du mich an die erinnerst! Die hätte ich fast vergessen... glaube ich werde die nächsten paar Stunden mit stöbern verbringen
Danke! Aber "nein", MIR liegt Phönix nicht am Herzen. Hab das Gedicht für einen Freund geschrieben, der unter diesem Phänomen litt (seine Freundin übrigens auch )
Bild: JA! Bitte! Mal diesen Eis-Phönix. Und dann möcht ich's aber auch sehen, das pic, gell?!?! Und - nö! Ich kann in deinen euphorischen Worten keine sinnlose Dramatik erkennen.
Tocotronic: Freut mich, wenns freut
Zitat von Mercutio:
Inneres Anschei ßen
Find ich wirklich super, wie du das geschrieben hast. Und die streckenweise Deftigkeit der Worte bringen amüsante Power mit hinein. Gefällt mir gut!
LG Capri
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#31
Mercutio Mitglied
261
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Zitat von Capricorn:
Find ich wirklich super, wie du das geschrieben hast. Und die streckenweise Deftigkeit der Worte bringen amüsante Power mit hinein. Gefällt mir gut!
Danke... war sauer heut, als ich ein paar "Kollegen" beim Rauchen zugehört habe.. und auf dem weg zum Bus nach Haus is das dann entstanden...
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#32
spiegelscherben Mitglied
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@Mercutio LOL - Tja... die "Faust in der Tasche" kenn ich auch gut - treffend umschrieben!
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#33
spiegelscherben Mitglied
102
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Schicksal und Entsetzen...
Da seid ihr und dort wollt ihr hin Sehe eure Ziele und frag nach dem Sinn Um mich her pulst der Ameisenhaufen Wege um Wege seh ich zielvoll verlaufen Mehr und mehr Wesen auf diesem Pfad Ein jeder weil er die gleichen Träume hat Weniger und weniger von ihnen irren hier Ich stehe allein unter Gleichen bei mir
Hier bin ich und wo will ich hin Sehe meinen Pfad im Sand verinn' Getrennt von anderen frage ich mich Warum sie alle und wohin will denn ich Eure Welt erscheint mir so weit und fern Wie soll ich darin nur überleben lern' Wenn ich hier so weit abseits stehe Weh mir - dass ich andere Pfade gehe
Hier steh ich und dort rennt ihr Ich fühl mich wie das fremde Tier Der Eindringling in eure geordnete Welt Das Negativ zu allem was euch zählt Dränge ich dahin oder wurd' ich gezogen Hat meine Existenz je etwas gewogen Wer hat nur so laut und grausam gelacht Als in mir ist einst das Lebenslicht erwacht
Und über allem grübeln und sinnen Spüre ich achtlos die Zeit verinnen Mich windend, irrend und stets bemüht Weil in mir die heisse Sehnsucht glüht Eines Tages unter Gleichen zu sein Doch zu fremd bin ich und bleib allein So streb ich bald nach garnichts mehr Und bleib ganz sinnlos hohl und leer
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#34
spiegelscherben Mitglied
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Feuerherz erwacht...
Zeitens packt mich eine Macht Die mich treibt zu jenem hin Was mich einst so tief bewogen Nach Krieg steht mir der Sinn An schwarzen Ketten gezogen Zorn und Wut in mir erwacht
Dann höre ich sie aufschreien Jene Geister die nur hassen Es rinnt aus tiefsten Wunden So sie mich zur Ader lassen Der Schlächter unumwunden Wird die ganze Welt entweihen
Hör die Geister - hör sie singen Denn hinter den hehren Zielen Tobt immernoch die letzte Tat Als noch die letzten Opfer fielen Da voll Lust der gemordet hat Dessen Echos heut' noch klingen
Monstren verborgen in der Brust Begehren auf gegen den Zwang Den man ihnen hat aufgejocht Doch ändert er nichts am Drang Der tief in meiner Seele pocht Der emporbricht mit großer Lust
Gekommen ist er der Schnitter Zu richten was verdorben ist Erbarmunglos schreitet er dahin Es nützt nicht Verrat noch List Weil er der Dämön der ich bin durchschaut den Trug und Flitter
Donner grollt und es ist vorbei Der Geist er ist entschwunden Schlummert in finstren Tiefen Erwachend ein Herz gefunden Und jene die mich da riefen Verstummt in Alltags - einerlei
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#35
spiegelscherben Mitglied
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🔁 Video geteilt von spiegelscherben:
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#36
R
ramona Mitglied
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Hallo spiegelscherben!
Ich schreibe Dir mal ein Spiegelgedicht nur ein versuch ohne metrik bitte Lach über mich nicht,
Schicksal und Entsetzen
unsere ziele sind doch so ohne sinn du bleibst hier, wir müssen dort hin wie armeisen auf vorgezeigten wegen laufen wir von einem in den nächsten haufen durch dieses hintereinander her gehen können wir vor uns nur noch ärsche sehen du hast eine andere sicht als unsres gleichen wirst irgendwann dein eigenes ziel erreichen
du siehst den pfad im sand verrinn doch wir, wir rennen trotzdem hin. danke dem schicksal für deinen überblick du bleibst stehen, für uns gibt es kaum ein zurück unsere welt sie geht schnell und bald kaputt wir stehen dann auf selbst gemachten schutt du hast die chance einen anderen weg zu finden egal ob, du an der seite stehst oder auch ganz hinten
drehst dich blos um und siehst eine strasse als ziel liebe, hoffnung eine lebensoase du als einzelner kannst das erkennen wir haben nur angst vor dem überrennen wie jemand der am zaun in einem stadion steht hinten wird geschoben, wärend vorn die luft aus geht je weiter hinten, desto größer die chance zum überleben so kann man noch in eine andere richtung streben
suche einen weg, höre auf mit trauern und grübeln und hoffe, niemand wird das dir jeh verübeln tu dich für uns winden, irren und sei stets bemüht nur du kannst noch sehen wo eine wiese blüht wir stecken zu feßt wie in einer maschinerie gäb es solche wie dich nicht,änderten wir uns nie oder strebe einfach nach gar nichts mehr das kannst du entscheiden, denn du bist deiner herr.
hier noch ein Antwortsgedicht
doch das kann nicht alles gewesen sein hoffnung, liebe zieht auch in deinem herzen ein du bist bald seelig, glücklich und vereint herz vor freude springt,daß erst so sehr geweint pötzlich stehst du in einem hellen warmem licht und verstehst dein schicksal wieder nicht.
wenn einer von hoch oben sehr tief fällt er flucht von unten, auf diese schlimme welt sieht zu den steilen höhen empor der aufstieg kommt ihm unmöglich vor verschwendet mit hardern seine kraft sonst wäre die hälfte schon geschafft
das ist wohl der glückes teurer preis man kann es erst empfinden wenn man auch vom unglück weiß.
Kopf hoch, bis hoffendlich bald, vielen Dank das dein Gedicht mich einmal ganz anders inspiriert hat dadurch wurde mir wieder bewußter , daß Eins ohne das Andere nicht sein kann.
mfg. Ramona
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#37
spiegelscherben Mitglied
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Fühl dich mal gedrückt Danke dir - das waren sehr schöne Antworten auf unschöne Gedankengänge!