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Hallo spiegelscherben!
Ich schreibe Dir mal ein Spiegelgedicht
nur ein versuch
ohne metrik
bitte Lach über mich nicht,
Schicksal und Entsetzen
unsere ziele sind doch so ohne sinn
du bleibst hier, wir müssen dort hin
wie armeisen auf vorgezeigten wegen laufen
wir von einem in den nächsten haufen
durch dieses hintereinander her gehen
können wir vor uns nur noch ärsche sehen
du hast eine andere sicht als unsres gleichen
wirst irgendwann dein eigenes ziel erreichen
du siehst den pfad im sand verrinn
doch wir, wir rennen trotzdem hin.
danke dem schicksal für deinen überblick
du bleibst stehen, für uns gibt es kaum ein zurück
unsere welt sie geht schnell und bald kaputt
wir stehen dann auf selbst gemachten schutt
du hast die chance einen anderen weg zu finden
egal ob, du an der seite stehst oder auch ganz hinten
drehst dich blos um und siehst eine strasse
als ziel liebe, hoffnung eine lebensoase
du als einzelner kannst das erkennen
wir haben nur angst vor dem überrennen
wie jemand der am zaun in einem stadion steht
hinten wird geschoben, wärend vorn die luft aus geht
je weiter hinten, desto größer die chance zum überleben
so kann man noch in eine andere richtung streben
suche einen weg, höre auf mit trauern und grübeln
und hoffe, niemand wird das dir jeh verübeln
tu dich für uns winden, irren und sei stets bemüht
nur du kannst noch sehen wo eine wiese blüht
wir stecken zu feßt wie in einer maschinerie
gäb es solche wie dich nicht,änderten wir uns nie
oder strebe einfach nach gar nichts mehr
das kannst du entscheiden, denn du bist deiner herr.
hier noch ein Antwortsgedicht
doch das kann nicht alles gewesen sein
hoffnung, liebe zieht auch in deinem herzen ein
du bist bald seelig, glücklich und vereint
herz vor freude springt,daß erst so sehr geweint
pötzlich stehst du in einem hellen warmem licht
und verstehst dein schicksal wieder nicht.
wenn einer von hoch oben sehr tief fällt
er flucht von unten, auf diese schlimme welt
sieht zu den steilen höhen empor
der aufstieg kommt ihm unmöglich vor
verschwendet mit hardern seine kraft
sonst wäre die hälfte schon geschafft
das ist wohl der glückes teurer preis
man kann es erst empfinden
wenn man auch vom unglück weiß.
Kopf hoch, bis hoffendlich bald,
vielen Dank das dein Gedicht mich einmal ganz anders inspiriert hat
dadurch wurde mir wieder bewußter ,
daß Eins ohne das Andere nicht sein kann.
mfg. Ramona