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Zitat von ginger20:...Meine Familie hat sich gedacht, dass es doch ein perfekter Tag ist um mich fertig zu machen...
Es ist natürlich "abhängig von der Herkunftskultur"...bei der einen ist Familie das "A&O, das über allem steht", bei den anderen eher eine "Nebensache, die man sich nicht aussuchen kann".
Eines scheint aber überall "das gleiche" zu sein: "Stets weiß es irgendein Familienmitglied besser als man selbst" - einerlei, ob man danach fragt oder nicht. Statt den "Rückhalt" zu bieten, wird "belehrt" - statt dass man "angenommen wird wie man ist", gibt es immer wieder was, was man "an sich ändern könnte, um..." - usw. usf.
Ich würde mir wünschen, dass Du erkennst, dass jedes Familienmitglied "auch nur ein Mensch ist" - und Menschen können nicht anders als die Dinge "aus ihrer eigenen Welt heraus" zu beurteilen. Sie sind selten bereit, Korrektur zu betreiben oder noch seltener sind sie in der Lage, "die Welt des Gegenübers nachzuvollziehen". Trotzdem:
Was auch immer sie Dir sagen oder von Dir "untergründig" oder "offenkundig" erwarten: Das Gesagte und der "unterschwellige Druck" sind nur dann von Wert, wenn DU sie "aus Deiner eigenen Welt heraus" beurteilst. Stell Dir vor, Du bist Dir selbst "gut genug für alles was Du willst" - wär das nicht prima?! Wie würden die Worte der Familie oder das Erwartete wohl an Dir vorbeirutschen können?
