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Rebe

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Hallo ich bin etwas verunsichert und weiß nicht recht, wie ich es formulieren soll.
Zitat von Rebe:
Vielleicht ist es zu heftig, was ich geschrieben habe?
Zitat von Rebe:
Vielleicht ist es zu heftig, was ich geschrieben habe?
Aber mir fällt ein Stein vom Herzen, das du dich dazu geäußert hast.
Irgendwie bin ich jedoch erleichtert, das es solch ein Forum gibt........

07.05.2019 19:19 • #21


Rebe

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Danke dir für deine Antwort...Also, ich bin gelernte Erzieherin und Heilpädagogin und leide seit 2008 unter Depression und Angstzuständen.....Heftige Gefühlsschwankungen hatte ich schon sehr sehr viel eher, aber die passende Diagnose und der klassische Nervenzusammenbruch fehlte. Das Gefühl von Isolation kenne ich auch sehr sehr gut, was immer schlimmer wird,habe ich das Gefühl. Ich befinde mich in Therapie, aber Kontakte kann auch der beste Therapeut nicht besorgen. Machst du Therapie? Es freut mich, das du an Selbstvertrauen gewonnen hast...Ach ja ein tierischer Lichtblick, ich lebe mit zwei süßen katzen zusammen.Alles Liebe

07.05.2019 19:27 • #22


Rebe

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Danke für deinen Zuspruch, ich bin noch etwas durcheinander, was das neue Forum angeht und ich hoffe, meine Antwort erreicht dich. Einen netten Abend für dich

07.05.2019 19:36 • #23


Safira

Safira

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schau mal ---> @Rebe so markierst Du und der jenige wird benachrichtigt

07.05.2019 19:37 • x 1 #24


frau_knacks

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Ich habe in 4 Wochen mein allererstes Erstgespräch. Hätte ich mal gewusst dass es mich eines Tages so vereinnahmt, dann hätte ich mir schon viel früher Hilfe gesucht.
Habe seit 2014 Panikattacken, zwischendrin ca 3 Jahre Pause und seit einem Jahr geht es wieder los. Als Kind und Jugendliche war ich extrem depressiv aber habe das erst im Nachhinein als Erwachsene verstanden. Diese Traurigkeit und Leere war immer schon da, ich wurde scheinbar damit geboren. Daher war es für mich der Normalzustand.

Seit einem Jahr stresst mich alles. Ich weiß nicht ob ich meinen Job mag, tu mir extrem schwer Verantwortung zu übernehmen weil ich immer denke ich kann nichts, trotz durchweg positives Feedback von meinem Chef. Naja immerhin unterstützt mein Freund mich und kennt alle Facetten meines depressiven und angstgestörten Ichs. Es ist nicht alles schlecht in meinem Leben aber manchmal vergesse ich das gute und sehe nur die schlechten Dinge. Das wird wohl auch ein Anknüpfungspunkt in der Therapie sein.

07.05.2019 19:40 • #25


Rebe

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Es ist gut, das du jemanden an deiner Seite hast. Und für deine Therapie wünsche ich dir viel Erfolg. ich habe eine wirklich nette und fähige Therapeutin gefunden und ich hoffe, es bringt mich ein Stück weit zu mir selbst und meiner Liebe zu mir.

07.05.2019 19:46 • #26


frau_knacks

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Danke das gleiche wünsche ich dir auch!
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben irgendwann ein ganz normales Leben zu führen.

Wie viele Therapeuten hast du getestet bevor du dich entschieden hast? Habe bisher nur bei einem einen Termin ausgemacht aber überlege ob ich falls es nicht passt noch mehrere Erstgespräche vereinbare.

07.05.2019 19:50 • #27


Rebe

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Ganz ehrlich, ich habe schon einige durch...Manche wenige haben mich weitergebracht, bei anderen war es nur vergebliche Liebesmüh....Ich kann so gar nicht auf "gutgemeinte" Ratschläge von Therapeuten. Nach den Motto:" Bekommen sie ihren Hintern hoch und gehen auf andere zu" Witzig, das ist , mein Problem....Ich finde es sehr schwierig einen guten Draht zu anderen Menschen zu bekommen. Viele wollen gar nicht so recht und dann läuft es ins Leere...Welche Erfahrungen hast du diesbezüglich gemacht?

07.05.2019 19:57 • #28


frau_knacks

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Ich hatte seit meiner Kindheit immer phasenweise wenige aber sehr enge Freunde. Meistens 2 beste Freundinnen. Dann wechselte man die Schule oder es gab irgendeinen anderen Umschwung im Leben und der Kontakt brach sofort ab, obwohl man vorher so richtig dicke miteinander war. So hat es sich bis heute durchgezogen. Im Studium habe ich in einer WG gewohnt und hatte ein paar echt tolle Mitbewohner. Vor allem eine war wie eine Schwester für mich. Dann bin ich irgendwann ausgezogen und bis auf 1x im Jahr was essen gehen ist der Kontakt eingeschlafen.

Ich weiß nicht wie andere es schaffen richtig enge und dauerhafte Freundschaften zu schließen. Bei mir ist der Kontakt immer irgendwann weg oder kommt gar nicht erst zustande. Ich hatte auch nie so was wie eine Clique im Studium.

07.05.2019 20:35 • x 1 #29


Yannick

Yannick

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Hallo Rebe,

auch von mir noch ein "Herzlich Willkommen" hier im Forum!

Zitat von Rebe:
Vielleicht kennt ihr das Gefühl von innerer Leere und Einsamkeit und mir würde es helfen, wenn ich mich austauschen könnte. Oft fühle ich mich wie in einer Luftblase und dringe zu niemanden durch und bin alleine mit meiner Hilflosigkeit und Traurigkeit....den es macht mich traurig, das ich mich verlassen fühle und ich bin selten in der Lage auf andere Menschen zu zugehen bzw. Beziehungen aufzubauen. Selbst lose Gespräche kosten mich manchmal Kraft...Leider kommt hinzu, das ich streckenweise unter schweren Depressionen und Ängsten leide und ich mich immer mehr zurück ziehe. was natürlich nicht gut ist, das ich kaum Kontakte habe.....


So wie du es beschrieben hast, geht es vielen hier. Einigen Menschen gelingt es leichter, andere tun sich schwieriger mit Kontakten zu anderen. Da sind aber auch einfach viele "Zufälle" dabei, wie bei vielen Dingen im Leben. Wie fühlst Du Dich denn dabei, wenn Du mal in ein Gespräch kommst? Welche Themen interessieren Dich?
Vielleicht ist es ja so, dass Du bislang öfter mit Menschen zusammengetroffen bist, die einfach nicht auf deiner Themen-Wellenlänge liegen?!
So ist es z.B. bei mir... Oftmals sind mir die Konversationen viel zu oberflächlich... Es ist einfach nicht (mehr) meine Welt nur immer darüber zu sprechen, welches Auto am schönsten ist oder welche (bei "uns" Männern), welche Frau die tollste Figur hat...

Also Du bist auf jeden Fall nicht alleine mit dem "Problem". Würde mich freuen, wenn wir hier mehr von dir lesen.

Zitat von frau_knacks:
Ich weiß nicht wie andere es schaffen richtig enge und dauerhafte Freundschaften zu schließen. Bei mir ist der Kontakt immer irgendwann weg oder kommt gar nicht erst zustande. Ich hatte auch nie so was wie eine Clique im Studium.


Ja, die Frage stelle ich mir auch. Meistens (eigentlich immer) muß die Initiative von mir ausgehen. Seltenst kommt mal jemand von meinen Freunden/Bekannten auf mich zu und fragt, wie es geht, was es neues gibt oder fängt sonstwie mal ein Gespräch an. Das ist auf die Dauer sehr ermüdend, weil sehr enttäuschend. Man fühlt sich wenig wertgeschätzt.

In all meinen Ausbildungen oder Lehrgängen war es auch oft eine "komische" Gruppe im Vergleich zu denen, wie z.B. mein damals bester Freund immer hatte. Ich war dann schon neidisch, dass dort die Kontakte über die Lehrgangszeiten hinaus Bestand hatten.
Bei mir war immer gleich mit Lehrgangs-Ende Schluss und man hat die anderen Teilnehmer nie wieder gesehen. Kommt wohl immer auf die an, die sich da (zufällig) zusammenfinden. Die einen haben mit ihrer "Konstellation" eben mehr Glück, andere weniger.

Grüße
Yannick

09.05.2019 23:36 • x 1 #30


Rebe

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Hallo,so geht es mir auch oft. Würde ich nicht menschlich aktiv sein, säße ich ganz alleine daheim.....In letzter Zeit schaffe ich es aber nicht und die Welt um mich herum wirkt leer und grau. Ich weiß grau ist auch eine Farbe, deprimiert aber her. Vieles ist so oberflächlich geworden und leistungsorientiert. Wer schafft es höher, besser und schneller. Aufgrund meiner Erkrankung falle ich völlig aus dem Rahmen .Viele Menschen wollen nichts hören und Mal ab der Norm und das wahre Gesicht zeigen ist nicht angesagt. Ich freue mich das du geantwortet hast und würde mich über einen Austausch freuen, den ich kann dich gut verstehen.
Alles Liebe Rebe

11.05.2019 17:35 • #31


Yannick

Yannick

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Liebe Rebe,

Am liebsten und wenn ich könnte, würde ich dir ganz viele liebe Menschen schicken, die sich ganz oft bei dir melden.
Wahrscheinlich bräuchte es nicht mal "ganz viele", sondern nur ein paar wenige, vielleicht "nur" ein oder zwei, wo es nicht immer einseitig ist oder irgendwann im Sande verläuft.

Zitat von Rebe:
Vieles ist so oberflächlich geworden und leistungsorientiert. Wer schafft es höher, besser und schneller. Aufgrund meiner Erkrankung falle ich völlig aus dem Rahmen .Viele Menschen wollen nichts hören und Mal ab der Norm und das wahre Gesicht zeigen ist nicht angesagt.


Aber du hast leider recht... "Perfekt" ist das, was gewünscht ist. Kleinere Schwächen werden nicht geduldet und man ist schnell ersetzt. Menschen, die immer gut drauf sind und immer schön an der Oberfläche bleiben, gibt's wie Sand am Meer.

Darf ich fragen, welche Art von Erkrankung du meinst? Oder meinst du die Ängste, also die psychischen Belastungen, die dich begleiten? Ich hoffe nicht, denn was ich in deinem Profil gesehen habe und wie du es hier beschrieben hast, dürfte dich schon genug beschäftigen.

Mir werden auch oft "Erkrankungen" unterstellt. Aber ich denke, dass ich einfach nur sensibler und gefühlvoller auf meine Umwelt reagiere. Und wenn es mehr von meiner Art (vielleicht von "unserer" Art?) gäbe, dann wäre nämlich genau das die Norm und alle anderen würden sich zum Therapeuten begeben müssen.

Zitat von Rebe:
die Welt um mich herum wirkt leer und grau


Ja, ich kann das gut nachvollziehen. Ich bin nun auch schon längere Zeit allein. Habe mal gedacht, dass man sich irgendwann daran gewöhnt und es von da an leichter wird.
Dabei habe ich aber vergessen, dass man da auf dem Weg noch viele "Lebensträume" hat, die plötzlich als Ballons vor einem auftauchen mit einem großen Fragezeichen daran, ob man weiter daran festhalten will oder ob man mit einer Nadel reinpiekst und sie platzen läßt bzw. platzen lassen muß.
Und jeder dieser Ballons wiegt irgendwie gefühlt eine Tonne, egal ob man ihn zum Platzen bringt oder weiter daran festhalten will....

Und trotzdem...
Versuche ich jeden neuen Tag als Geschenk zu sehen an dem etwas passieren kann. Zugegeben: es passiert fast nie was.
Und dabei würde ich gerne soooviel geben von tief drinnen in mir, wo durchaus sehr viel Zufriedenheit wohnt. Ich bin (weitgehend) gesund, habe einen Job, eine Wohnung, ein Auto - die Basis ist also jeden Tag vorhanden.

Und doch möchte man auch mal mehr, ist auch nur menschlich. Man möchte mal seine Erfahrungen teilen, mal gehört werden. Mal seine Ideen umgesetzt wissen. Und manchmal auch einfach nur mal in den Arm genommen werden, kuscheln, mal nicht alleine einschlafen müssen...

Da ist sie wieder, die abendliche Sehnsucht...

Tja, wie gibt man dem Leben wieder Farbe? Es gibt wohl nur die "üblichen" Ratschläge. Aber da war ich ja beim letzten Mal schon. Der eine machts und es klappt wunderbar. Der nächste probiert's genauso und erlebt einen Bauchklatscher nach dem anderen.

Es ist im Leben halt immer so, wie ich das heute an anderer Stelle geschrieben habe "Life is not what you want, life is what you just get".

Wünsche dir einen schönen Sonntag trotz allem! (auch an alle anderen Leser)
Yannick

12.05.2019 04:59 • x 1 #32



Dr. Reinhard Pichler


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