Ylram, ich kann dich gut verstehen. Mir geht es ganz ähnlich. Habe auch keinen Sinn mehr im Leben, vegetiere praktisch nur mehr vor mich hin und wünsche mir oft einfach tod zu sein.
Glücklicherweise gibt es für mich noch die Möglichkeit dass sich mein Leben bessert, es wird zwar verdammt schwierig, mühsam und langwierig, aber es ist möglich. Nur wegen diesem klein bisschen Hoffnung bin ich überhaupt noch auf der Welt.
Zitat von Chaosfee:Also...Gott ist nicht Geisteskrank...
Wie kann man so voller Hass sein?
Das leben ist ein Geschenk und man sollte jeden Tag das beste daraus machen...
besuche mal eine Hospiz wo Sterbenskranke auf ihren Tod warten,wo es keine Hoffnung mehr gibt...dann wirst Du Dich deiner Denkweise schämen und dankbar sein leben zu dürfen....
Sorry aber wenn ich sowas lese...ärgere ich mich....
viele Mituser werden dadurch verängtigt....auserdem ist Selbstmord die feigste Variante sich nicht seinen Probleme zu stellen....
Brauchst Du Aufmerksamkeit?
"Das leben ist ein Geschenk und man sollte jeden Tag das beste daraus machen..." Solche Sätze sind blanker Hohn für jemanden der bereit ist sich selbst das Leben zu nehmen ... Ein Geschenk ja, aber enthält dieses Geschenk nicht für jeden etwas positives und für manchen nur einen Alptraum.
Ich glaube der Hauptgrund warum sich Menschen selbst das Leben nehmen ist, weil der Tod für sie eine Erlösung ist. Tod sein, nicht mehr existieren, nichts mehr spüren, keinen Schmerz, kein Verlangen - gar nichts. Für manche ist der Tod eben (scheinbar) die bessere Wahl. Ich erwarte nicht, dass das alle verstehen. Man kann es glaube ich auch gar nicht verstehen, wenn man es selbst nicht durchgemacht hat. Ich würde es nur 1 mal gerne sehen, dass Selbstmörder nicht gleich als Feiglinge, Schwächlinge und/oder Egoisten abgestempelt werden.
Zitat von Nataraja:Ja.. bei manchen kann ich es vielleicht nachvollziehen..aber dann, wenn sie solche körperlichen Schmerzen haben, dass sie es nicht aushalten können und es definitif klar ist, dass das Ende eh bald kommt.
Aber selbst ber Krebs im Endstadium haben schon Leute überlebt.. ich kenne selbst Leute denen gesagt wurde, dass sie vielleicht noch ne Woche zu leben haben.
Man muss eben kämpfen! Und wenn es psychische Probleme sind, dann kann man erst Recht dagegen ankämpfen!
Körperliche Schmerzen sind nichts im Vergleich zu dem was ein Mensch psychisch erleiden kann ... glaub mir, wenn man genug psychische Qualen erlitten hat, ist einem der Körper so gut wie egal. (Schwer zu beschreiben ... körperlicher Schmerz scheint dann einfach unwichtig, man nimmt ihn viel weniger wahr.)
Und gegen psychische Probleme anzukämpfen ist in manchen Fällen die schwierigste und mühsamste Herausforderung der sich ein Mensch stellen kann.
Es ist ärgerlich dass Vorurteile über Selbstmörder soweit verbreitet sind, sogar in diesem Forum und es kaum jemanden gibt der nachvollziehen kann wie dreckig es solchen Menschen oft wirklich geht.
Auch ärgerlich sowie traurig ist, dass körperliches Leiden von vielen als einzig gültiger, nachvollziehbarer Grund für den Wunsch zu Sterben angesehen wird.