@ Monolog Bin schon so lange Frührentner, dass ich mir das Strukturieren der Zeit angewöhnen musste, um selbstständig durch den Alltag zu kommen ohne Betreuung und das gilt besonders für den Sonntag und die Feiertage. Heute ist Neujahr, ein Feiertag, da gilt es genauso wie sonntags. Jetzt ist es 15.00 Uhr, wenn ich fertig geschrieben habe geht es raus zum Spaziergang, bei jedem Wetter, bei Sonne etwas länger und bei Regen oder Kälte etwas kürzer. Bin ziemlich konsequent mit der Gestaltung des Tages, es geht auch nicht anders, ist es zu chaotisch führt es zu Verwirrung und Unsicherheit. Deshalb ein klarer Ablauf, besonders an den Tagen, wo spontane Abwechslung nicht möglich ist. Aber es ist mühsam, die Zeit zu füllen.
Gestern an Silvester war ich abends auch allein, bin auch schon älter und mag die Großraumpartys nicht mehr. Habe mir vorgenommen, ich schaue mir um zwölf das Feuerwerk an. Das war nicht einfach, denn hätte schon um elf ins Bett gehen können, weil nichts los war. Aber mit Konsequenz heißt es durchhalten, fern schauen, alles langweilig, halb zwölf, noch eine halbe Stunde und die Zeit vergeht gar nicht. Soll ich schon ins Bett gehen, Feuerwerk egal, nee, Du hast es Dir vorgenommen, also halte durch. Habe dann von der Musiksendung auf 3Sat umgeschaltet auf die Livesendung im ZDF, da kam dann der Countdown aus Hamburg, zwölf Uhr, geschafft. Das Feuerwerk ging dann hier in der Stadt etwa eine viertel Stunde und dann war endlich die Zeit ran um ins Bett zu gehen. Gut, dass ich das so gemacht habe, denn ich bin heute früh am Neujahrstag mit guter Laune aufgestanden, Kaffee, Feiertagsmorgenspaziergang usw.
Gestern 15:26 •
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