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Ich halte es auch für sinnvoll, in sich hinein zu hören.
Wie ich schon sagte, hat die Depression einen Auslöser.
Aber dennoch sind Depressionen an sich nicht gut, es hilft dir vielleicht "aufzuwachen" und zu verstehen, dass es Zeit ist etwas zu ändern.
Aber sich in die Depressionen fallen zu lassen, halte ich für äußerst fatal.
Ich habe das aus Versehen gemacht. Es war die Hölle und hat nichts gebracht.
Heute weiß ich, wie ich mit Depressionen umzugehen habe. Ich mache genau das Gegenteil von dem was die Depression "will": Ich hab das Gefühl, ich sollte im Bett liegen, nichts tun, mich selbstbemitleiden, meinem Körper schaden.
Stattdessen, stehe ich ausgeschlafen auf, tu Dinge die mir Spaß machen, auch etwas Sport, aber nicht zu viel. Es reicht wenn es einmal am Tag 10 Minuten sind. Der Körper braucht Bewegung an der frischen Luft und man kann sogar einfach durch zu wenig Bewegung depressiv werden. Ich esse gesund und so wie es mir am besten schmeckt, aber nicht zu viel und nicht zu wenig. Ich versuche mich nicht selbst zu bemitleiden sondern meine Zukunft positiv zu sehen, im Sinne von: Es wird alles wieder gut und ich kann das schaffen! Ich lenke mich von der Depression ab, anstatt meine ganze Energie dadrauf zu verschwenden depressiv zu sein.
Wenn ich jetzt nochmal depressiv werde, falle ich nicht mehr in so ein Loch. Ich merk vielleicht, dass ich etwas emotionaler bin, weine etwas schneller, fühle mich ein bisschen dümmer und andere Kleinigkeiten.
Aber grundsätzlich geht es mir dann nicht mehr abgrundtief schlecht, sondern einfach nur nicht mehr ganz so gut.
Dann höre ich auf mich und meinen Körper und was mir fehlt, mach vielleicht Urlaub, wenn es passt und verändere was mir geschadet hat.
Nyan und Amy87,
wie kommt ihr darauf, dass man die Depression annehmen soll? Wie ich gerade geschildert habe, halte ich das für überhaupt keine gute Idee.