Zitat von Reenchen:Zitat von Maldur:
? bischen zart besaitet? ... und wo werde ich bitte persönlich?
Aber sonst kommst du klar?
Zitat:und vorurteile? du sagst also im umkehrschluss, dass rauchen, zuckerhaltige nahrung, wenig sport usw. nicht unmittelbar mit krankheiten wie lungenkrebs, diabetis, herzinfarkt stehen können? wo bitte ist dies ein vorurteil?
Du scherrst alles über einen Kamm und setzt damit Vorurteile. Nicht alle Raucher erkranken zwangsläufig an Lungenkrebs und nicht alle Lungenkrebspatienten sind Raucher. Bei Diabetis wird es noch ungenauer, weil hier entscheidend ist, um welchen Typ es sich handelt. Genau so ist es zu einfach zu sagen, Depression kommt von Armut oder Wohlstand.
Zitat:aber gut, scheinbar ist für dich eine depression etwas vollkommen rein zufälliges, gott gegeben, man bekommt es einfach oder man bekommt es nicht. einen grund für depressionen scheint es bei dir also nicht zu geben.
Nein, deiner Meinung nach ist es so und das finde ich schlimm. Eine Depression ist eine körperliche Erkrankungen - schrieb ich, während du von Typen schriebst, die den ganzen Tag im Bett liegen und nur zum Einkaufen aus dem Haus kommen.
Jetzt hast du deinen Irrtum bemerkt und willst ihn mir ankreiden.
Stell es doch einfach richtig, brauchst nicht versuchen, mich vorzuschieben.

wo bitte schireb ich, dass aufgrund rauchens zb alle raucher lungenkrebs bekommen? ich sagte, dass lungenkrebs HÄUFIG aufs rauchen zurückzuführen ist, das diabetis HÄUFIG auf die falsche ernährung zurück zu führen ist usw. ich sagte auch nicht, depressionen kommen von armut und wohlstand im sinne, dass es nur daher rührt, sondern das armut und wohlstand wie sie heute herrschen das aus gründen, die ich dargelegt habe, dies faktoren sein können, die depressionen bestärken können. und die beispiele von denen, die den ganzen tag im bett liegen und nur einmal. die woche zum einkaufen rausgehen (btw leiden unter einer bipolaren störung, ergo manisch depressiv, das im bett liegen sind die schlechten zeiten) sollte nur noch mal deutlich machen, dass man überleben kann ohne sich groß zu kümmern - weil man zb nicht arbeiten muss (im gegensatz zu früher).
du bist es doch, die pauschal schreibt, depression ist eine körperliche erkrankung. punkt. vollkommen unabhängig von äußerlichen faktoren. ergo gott gegeben. natürlich sind depressionen eine körperliche erkrankung, ohne nun detailliert auf die wirksamkeit von antidepressiva eingehen zu wollen (auch wenn viele immer noch glauben, dass seien einfach nur happypills....). ich versuche doch nur lediglich zu sagen, dass äußerliche faktoren das bestärken bzw auch auslösen können. ich nehme da sehr gerne mich als eigenes beispiel. ich hatte ne super kindheit, gut jugend, und dann peng schicksalsschläge, aus dem gleichgewicht geraten, in die abwärtsspirale rein und klasse, heute bin ich da wo ich bin mit depris und ängsten.
und während eig alle hier versuchen die frage zu beantworten versuchst du ausschließlich wieso auch immer meine thesen zu zerpflücken anstatt selber mal zu sagen, woher die steigende anzahl an depressiven zu erklären ist.