✔ Empfohlene Antwort
Hallo Ihr

Ich habe eure Beiträge gelesen und wollte jetzt auch einfach mal was schreiben, da ich euch in vielen Punkten total verstehe und mich teilweise fast selber wieder erkennen kann
😅 Ich hatte letztes Jahr schon mal eine Depressive Episode im Zusammenhang mit einer generalisierten Angststörung. Wurde daraufhin mit Sertralin eingestellt und die Episode ging wieder vorbei…allerdings kann ich gar nicht mehr sagen, ab wann es genau wurde. Jedenfalls hab ich letztes Jahr keine Therapie gemacht und mich nur auf das Sertralin verlassen was ziemlich…dumm…war
🙈 Und siehe da…hier bin ich…ein Jahr später und befinde mich wieder mitten in einer neuen depressiven Episode.
Ausgelöst vermutlich durch zu viel Stress aus vielen Punkten…Arbeit, Familie, etc.
Morgens komme ich so gar nicht aus dem Bett und grüble so vor mich hin…fühle mich dann so richtig Schwermütig und würde am liebsten den ganzen Tag einfach liegen bleiben und schlafen. Irgendwann quäle ich mich dann aus dem Bett und dann geht es auch meistens etwas aufwärts über den Tag. Habe aber trotzdem dann immer wieder mal so innere Unruhe und…was mich am meisten nervt…ich habe total den Appetit verloren und bin manchmal schon fast angeekelt wenn ich Essen nur sehe.
Jetzt werde ich auf Venlafaxin umgestellt und habe damit gerade erst begonnen…im Vergleich zu euch mit einer mickrigen Dosis von 37,5 die aber jetzt wöchentlich erhöht wird.
Da ich letztes Jahr schon mal aus der Episode raus kam, müsste ich ja eigentlich wissen, das meine jetzige Situation sich wieder bessern wird, aber es fällt einem halt doch irgendwie einfacher schwarz zu malen und nur negativ zu denken.
Hoffe jedenfalls das mit dem Venlafaxin bald eine Besserung eintritt und ich Stimmungstechnisch wieder etwas besser da stehe…momentan hab ich nämlich total oft voll die Matschbirne
😵
07.08.2022 19:56 •
x 3 #35
Zum Beitrag im Thema ↓