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Zitat von Sonnenzauber:
@Schlaflose vermutlich nur in der Schweiz.

Kann sein.

Hallo
Warum Sterbehilfe ?

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Sterbehilfe bei Depressionen und Leidensdruck

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@starkegirls der Beitrag ist schon älter wie du lesen kannst. Und warum ich so dachte kannst du auch nachlesen.

Was ?
wie ich das ist nicht schön warum Sterbehilfe ? du weiss schon was es bedeutet ne

Ist zwar ein älteres Thema, auch trotzdem auch irgendwie auch noch aktuell. Psychische Erkrankungen können schon massive Beschwerden verursachen und jegliche Bagatellisierungen und Vergleiche mit körperlichen Krankheiten sind definitiv nicht zielführend.
Es ist und bleibt ein schwieriges Thema.

Was für Beschwerden kann die physische tun und wo ?

@starkegirls Die Psyche kann überall Beschwerden hervorrufen. Über starke Schmerzen, starke Ängste, Unruhe, Sui zidgedanken und dem Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit ist alles dabei und noch einiges mehr.

Was den genau ?

@starkegirls Was meinst du mit was genau? Was für Ängste? Was für schlimme Gedanken? Was für Schmerzen?
Hast du dich hier im Forum schonmal etwas belesen? Da wirst du definitiv fündig.

hab was rein gepostet kannst lesen vor paar min

Zitat von starkegirls:
Hallo Warum Sterbehilfe ?

Warum nicht? Ich könnte dich genausogut fragen, warum man um jeden Preis schwanger werden will

Ich habe auch Mühe mit dem Gedanken, besonders weil man denkt was bedeutet überhaupt austherapiert? Erst wenn man austherapiert ist, könnte man eventuell mit ganz viel nachdruck und Unterlagen und Belegen beweisen das der Freitot das einzige ist was noch übrigbleibt.

@Elemente es hat ja nichts mit Therapie zu tun, das kann man ja bis zum Ende fort führen weil es immer wieder neue Methoden gibt. Das Thema um was es hier geht ist die chronische Suizidalität im Rahmen der Borderline Erkrankung. Meinetwegen auch Depression, Angsterkrankung, chronische Schmerzen usw. Wobei es auch viele fahrlässig finden wenn Ärzte sowas durchführen, wobei die Zahlen an Freitodbegleitungen in Deutschland eher steigen. Was aber mehr auf die Menschen bezogen ist die ME/CFS haben, aber auch psychische Krankheiten ein geringer Anteil. Wenn man bedenkt dass sich alle paar Minuten in Deutschland ein Mensch das Leben nimmt. Teilweise mit schweren Folge Schäden. Sollte es dann nicht humanere Methoden geben?

Zitat von Sonnenzauber:
@Elemente es hat ja nichts mit Therapie zu tun, das kann man ja bis zum Ende fort führen weil es immer wieder neue Methoden gibt. Das Thema um was es hier geht ist die chronische Suizidalität im Rahmen der Borderline Erkrankung. Meinetwegen auch Depression, Angsterkrankung, chronische Schmerzen usw. Wobei es auch ...

Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemach, ob es besser sei, weil es dann Humaner ist als wenn sich eine solche Person dann selber umbringt.

Warum ich zweifle ist im Grunde ganz einfach, ich möchte nie mals zusehen wenn ein geliebter Mensch der mir nahe steht wegen psychischer Erkrankung sich das Leben nimmt, ich wüsste nicht wie damit umgehen ich würde mich täglich fragen warum konnte ich nicht helfen und warum hat nichts funktioniert, so viele warums hätte ich noch zum aufschreiben.

Vielleicht ist es nicht selbstlos was ich denke ,aber vielleicht soll es auch nicht so sein.

Jedem gehört sein Leben selber, und ja selbstbestimmt leben ist sicher auch was gutes.

Eine andere Frage, wenn einem sein eigenes Leben nicht mehr wichtig genug ist, weil alles zu viel ist, weil alles zu dunkel ist, man für sich keinen sinn mehr sieht, könnte man dann nicht versuchen Sinn in etwas anderem zu finden, für etwas anderes zu leben? Wenn schon nicht für sich, für etwas anderes oder für eine Bestimmung oder für Jemand anderes.

@Elemente ja ich denke wie du ich wäre dann auch sehr traurig, erschüttert und ratlos wenn es in meiner Familie passieren würde. Wie genau meinst du für jemand anderen? Es geht ja um mein Leben und um meine Symptome die ich jeden Tag erleiden muss. Die Zweifel, die Schuld, das ewige Gedanken kreisen, die Schmerzen, die Anspannung, die verpassten Chancen, die falschen Entscheidungen. Da ist ganz viel in meinem Rucksack.

Zitat von Sonnenzauber:
@Elemente ja ich denke wie du ich wäre dann auch sehr traurig, erschüttert und ratlos wenn es in meiner Familie passieren würde. Wie genau meinst du für jemand anderen? Es geht ja um mein Leben und um meine Symptome die ich jeden Tag erleiden muss. Die Zweifel, die Schuld, das ewige Gedanken kreisen, die ...

Benötigt denn so eine Person pflege und Begleitung und Betreuung weil sie nicht mehr im Stande ist sich selber zu
versorgen oder sich zu pflegen noch was unternehmen kann?
Vielleicht fällt es mir schwer mir ein genaues Bild von so einer Person zu machen, wie sieht so ein allgemeinzustand aus?

Also ich habe Zumbeispiel zwei Katzen die müssen Versorgt werden das ist schon mal eine Aufgabe und dies betrifft mich nicht persönlich und dann weiss ich nicht ob es selbstsüchtig ist wenn ich mich wegen Psychischer Erkrankung den Freitod wähle, weil ja meinetwegen dann andere Leiden und traurig sind und eventuell selber wegen mir dann noch Depressionen entwickeln oder das nicht verkraften weil sie damit nicht klar kommen, oder selber nicht so stabil sind.

Das ist natürlich nun aus meinem Leben.

@Elemente die Person kann noch gut schlafen, ihren Haushalt machen, spazieren gehen, mit dem Fahrrad zum einkaufen fahren. Hat zwar jeden Tag Schmerzen und muss oft würgen, ist angespannt, abhängig von Tabletten und emotional abhängig von ihrer Mutter, die bei ihr wohnt. Nicht zu ihrem Vorteil…
Hat deswegen ihre Arbeit verloren, ist finanziell nicht gut aufgestellt und ihre beste Freundin deswegen verloren.
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Ich sag es mal ganz hart, wenn ich in meinem Leben keinen Sinn mehr sehe, es mir nur noch schlecht geht, dann möchte ich entscheiden können. Ich möchte das nicht nur entscheiden können, wenn ich an einer unheilbaren Krebserkrankung leide, sondern auch wenn ich an einer unheilbaren und nicht aushaltbaren psychischen Erkrankung leide.

Mir geht es gsd lange nicht so schlecht, überhaupt nur ansatzweise den Gedanken zu haben, aber ich kenne Personen. Und als es mir zu Beginn meiner Erkrankung wirklich lange mies ging mit unaushaltbarer Agitirtheit, möchte ich nicht wissen wie ich denken würde, wenn das nicht nachgelassen hätte.

Es gibt Zustände die sind nur schwer zu ertragen, da meine ich nicht eine labile Phase von ein paar Monaten.

Ich glaube, dass ein Mensch lange aushalten kann, aber vielleicht ist es auch irgendwann genug.

Es sollte natürlich schon auch psychologisch betreut sein, das Ganze. Aber ich finde es nicht gut eine Grenze zwischen körperlich und psychisch krank zu ziehen.

@Elly79 ja da hast du recht aber ich habe mir keine Hilfe gesucht bzw. lehne Hilfe ab. Sei es ambulant oder stationär warum weiß ich nicht. Viele sagen ich will meine Komfort Zone nicht verlassen. Ich sehe das etwas anders, weil ich starke Symptome von Reizüberflutung habe, und woanders zu schlafen wie in einer Klinik mir es davor graust. Zumal ich mein gewohntes zu Hause brauche als Sicherheit. Es geht wohl viel um Angst und um Kontrolle. Bis vor zwei und halb Jahren war ich noch in Behandlung. Danach habe ich einfach nur noch Tavor genommen.

@Sonnenzauber Kann ich sogar nachvollziehen. Wenn ich mein Leben lang Tavor nehmen könnte, würde ich es tun. Nehme es seit 10 Jahren als Bedarf und muss in akuten schlimmen Phasen mittlerweile 2 mg nehmen, hab also eine Toleranzentwicklung, trotz das ich es wirklich selten nehme.
Aber ich finde das Medikament großartig und bin froh, dass es Tavor gibt.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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