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201606.11




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Vielleicht habe ich deine weibliche Seite entdeckt *lach* Damit meine ich das habe ich in meiner Therapie gelernt...das Gerüst ist dein Selbstvertrauen, deine inneren Werte, deine Persönlichkeit die am Boden steht...und das ist das Fundament was nur du selbst wieder bauen kannst da du das ja nicht kennengelernt hast in deiner Kindheit...diese Art Sicherheit...egal was passiert...aber sie schlummert in dir drin...das ist nur etwas Arbeit an dir selbst...

Grüßle
Melanie

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Niedersachsen
6449
  06.11.2016 16:39  
Das, was MissPanicRoom beschreibt, das Fundament, ich nenne das bei mir
' fehlende Souveränität '. Ich bin ja labil, das heißt, mein Fundament ist ein wenig
' wackelig '...die anderen können dran rütteln, und dann kommen die Selbstzweifel...

Weißt du, Ra, ich habe lange, lange durchgehalten. Was du eben schriebst, mit dem
' noch tiefer fallen '. Dann erreicht man irgendwann den Punkt, da geht gar nichts
mehr, man kann sich nicht mehr zwingen.
So weit sollte man es gar nicht kommen lassen.

Danke1xDanke




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Köln-Süd
460
  06.11.2016 17:25  
das habe ich gerade jemandem aus dem Forum geschrieben mit dem ich in Kontakt stehe und das will ich hier auch posten, weil es hier reingehört... "boar mir geht es so mies ...... gucke hier immer wieder rein in der Hoffnung, dass mir jemand hilft, du dich meldest, ich schreibe in meinem Thread, weil ich das brauche... so wie ein kleines Kind, dass sich an seiner mutter festhält und hofft, dass es geführt wird in dieser großen Welt. ich fühle mich so unbeschreiblich einsam und verloren.... warum ist nur so vieles falsch gelaufen (noramlerweise würde ich jetzt sagen warum habe ich nur so viel falsch gemacht)

warum kann man sich selbst nicht mögen oder zumindest nicht hassen. Dann wäre mir schon geholfen... ich bettle um Aufmerksamkeit, Zuspruch und das mir jemand aus diesem Loch raus hilft. Bin mit meiner Fruendin gleich verabredet, ihr geht es auch nicht sonderlich gut (Angststörung, depressive Phase), wiur wollen was raus gehen, aber ich weiß nicht.. fühle mich so als müsste ich einfach HEULEN, JAMMERN..... X/ überall lauern Stressoren, Gründe und gefühlte Argumente für mein Versagen und die große Sinnlosigkeit in allem..."



8544
7
Niedersachsen
6449
  06.11.2016 17:39  
Das Wort ' Jammern ' ist irgendwie so negativ besetzt. Niemand möchte jammern.
Dabei heißt ' jammern ' doch, anderen sein Leid kundzutun. Und das ist doch in Ordnung
und auch wichtig. Wenn man leidet, dann ist das so. Dafür muβ man sich nicht schämen.
Und Weinen ist auch wichtig und nichts Peinliches.
Das muβ alles mal raus, sonst staut es sich auf.

Das Schlimmste ist, total zu verstummen und gar nicht mehr rauszulassen, daβ es einem
total mies geht. So war das bei mir. Das war gar nicht gut.

Danke2xDanke




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Köln-Süd
460
  07.11.2016 09:12  
Mir ging es gestern Abend ziemlich gut, so als hätte ich mich damit abgefunden, dass da kein Weg daran vorbeigeht und ich wieder zur Arbeit muss. Schlief so lange wie lange nicht mehr von Sonntag auf Montag. Diese Wurschtigkeit von der du gesprochen hast ist ziemlich präsent. Das wird nicht lange dauern, aber solange es so ist sollte ich es mitnehmen. Ich werde abends mal berichten wie es so gewesen ist wieder im Büro gewesen zu sein.

Danke1xDanke




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Köln-Süd
460
  07.11.2016 22:21  
Wie bereits geschrieben habe ich seit gestern Mittag mein Schicksal heute wieder arbeiten zu gehen unter wenig Gegenwehr "akzeptiert".

Ich war heute da und es war nicht sonderlich angenehm. Ich hatte (sehr) viel zu tun. Telefonate, über 150 Mails im Postfach, Kollegenir fällt es schwer mich zu konzentrieren nach mehreren Stunden hin und her switchen und immer wieder rauskommen (natürlich kommen genau dann Telefonate, Kollegen..) mal ab von diversen Gesprächen unter Kollegen im Büro. Ich war insgesamt über 10 Stunden auf der Arbeit mit kurzer Pause. Ich gehöre da nicht hin, fühle mich aufgrund meiner Unsicherheit und zudem ein paar Fehlern, die mir von den beiden Kolleginnen unter dem Haufen an bearbeiteten und zu bearbeitenden Unterlagen zugetragen wurden, wie ein Trottel "Das haben wir mehrfach besprochen" "Da musst du uns ansprechen/nachfragen" "das ist falsch/stellt ein schlechtes Bild nach außen dar". Ich werde und muss dran bleiben und bei Möglichkeit bald Tacheles reden. "Das lasse ich mir nicht länger bieten" schwirrt in meinem Kopf. Und natürlich empfinde ich darüberhinaus nicht nur diese 1-2 direkten Kolleginnen blöd/unfreundlich/missbilligend. Vielleicht ist es so, dass ich diese negativen Empfindungen filtere und verstärke. Es ist ja nicht alles schwarz und es gibt auch einige Personen mit denen ich mich vermutlich (wesentlich) besser verstehen würde. Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben!

Danke1xDanke


8544
7
Niedersachsen
6449
  07.11.2016 22:34  
Wenn du so klar schreibst, " ich gehöre da nicht hin "...dann weißt du, daβ du woanders
hingehen musst.
Aber du klingst heute entschlossen, das finde ich gut.

Bei mir ist es auch oft so, daβ ich Negatives stärker empfinde.
Ich kann das dann auch schlecht ' abhaken ', sondern hole es gedanklich immer
wieder hervor.
Wenn ich dasselbe mal mit dem Positiven auch machen würde !

Alles Gute, Ra.

Liebe Grüße.





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Köln-Süd
460
  07.11.2016 22:48  
Danke @Cati ich klinge heute entschlossen, finde ich auch gut. Nicht dazu zugehören ist solange okay, solange man weiß wo(hin) es besser ist hinzugehen. Ich kann Negatives auch schwer abhaken und merkte heute auch immer wieder wie ich Negatives hervorhole, wie ein Zwang. Will dann am liebsten wie heute auf den Tisch hauen und ganz direkt und ehrlich sagen, wie schei. ich ES finde. Ich glaube, ich habe zu oft nichts getan und dann impulsiv und bemerkbar gezeigt, wie ungerecht ich es finde. Und meine Erfahrung ist, dass man mich dann (noch weniger) ernst genommen hat.

Danke1xDanke


8544
7
Niedersachsen
6449
  07.11.2016 22:57  
Ja, Ra, mach weiter so mit der Entschlossenheit !

Ich weiß was du beschreibst, ich nenne das bei mir ' fehlende Souveränität '.

Schrieb ich ja schon mal...ich nehme mir zwar vor, gelassen und souverän
zu agieren...in der Theorie !...klappt es prima...
in der konkreten Situation...klappt es gar nicht...
Naja, ich arbeite dran...

Danke1xDanke




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Köln-Süd
460
  22.11.2016 15:06  
So die 3. Woche bin ich wieder dabei... und was soll ich sagen? Es ist heftig... ständig müde, komme kaum aus dem Bett morgens, es ist anstrengend und mühsam im Büro zu sitzen... 40h die Woche, Abends (da ich immer erst spät anfange) dann irgendwie noch was essen, Sport machen ist oftmals eine Qual, will abschalten und dann ist es auch schon wieder Schlafenszeit.... meine Freundin sehe ich am Wochenende, da hätte ich aber gerne mal mehr Zeit für mich.... ich bin unzufrieden und sehe so wenig Sinn. Fühle mich unwohl, auch wenn es zeitweise ganz angenehm bzw. nicht so stressig ist wie gleich am 1. Tag. Ich merke wie anstrengend es ist ständig Leute um mich zu haben, die dann auch noch a) ca. 20 Jahre älter sind b) Frauen sind und c) andere Ansichten haben .... mein bester Freund hat einen Sinnlosjob, der ihn total fertig macht (Leiharbeit), hat dort aber viele Gleichaltrige, jede Stunde 5-7 Minuten eine Pause.. als Raucher ohnehin mehr Kontakt mit anderen. Ich fühle mich einsam, allein.... das wird mir die letzte Zeit wieder bewusst. Wenn ich mal zuhause bin - gerade am Ende des Arbeitstages - will ich erst recht Ruhe. Freundschaften pflegen fällt zunehmend schwerer. Ich werde nicht jünger, wofür tue ich das alles? Andere leben in den Tag und werden vom Staat finanziert, kommen über die Runden, sind selbstständige Künstler oder kriminell. Und ich? Nicht, dass ich mit einem H4-Empfänger tauschen würde, aber Vollzeit und das mit den ganzen Zweifeln und Problemen, Depressionen.... ich sehe keinen Sinn und es gibt keinen Anlass dafür, dass ich für mich persönlich voran komme.

Letztens war ich alleine im Büro und es gefiel mir wie ruhig und angenehm es war. Ganz für mich allein und relativ frei. Wohin geht mein Weg, ich weiß doch nicht was ich eigentlich will und kann. Will mich irgendwo an die Hand nehmen lassen. Zweifle an allem und jedem. Fühle mich allein, unsicher, ungeliebt, sehnsüchtig nach ERLEBNISSEN und es ist so leer und trist. So als würde ich nicht fähig sein mich zu verwirklichen, Kontakte zu knüpfen, mir etwas aufzubauen und zudem kommt auch noch Pech, so als wäre es mein Schicksal...



8544
7
Niedersachsen
6449
  22.11.2016 15:28  
Du empfindest es als Tretmühle, in der du wie ein bedeutungsloses Rädchen funktionieren
musst, Tag für Tag, und auch noch eine Art Maske im Berufsalltag tragen musst, denn wenn
man Schwäche zeigt, gerät man erst recht in's Abseits...liege ich richtig ?

Und die Lebensfreude wird unter Frust und Einsamkeit erstickt.
Ich denke, du musst was ändern.
Ich kann dir nicht raten, was du beruflich machen solltest, dafür kenne ich dich zu wenig.
Ich weiß es von mir selbst, daβ es auch nicht so leicht fällt, auf Arbeitssuche zu gehen,
wenn man durch den aktuellen Job frustriert und ausgelaugt ist.

Alles Gute.





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Köln-Süd
460
  22.11.2016 15:51  
Hallo @Cati Ja das trifft es so ziemlich exakt was du schreibst: bedeutungsloses Rädchen und zudem eine Maske, weil ich eben im Kopf bin - unzufrieden, genervt, fehl am Platz (nichts neues für mich leider).

Und genau das ist auch der Zwist: Man will/muss was ändern, dabei ist man von Grund auf unsicher und im Kopf gefangen "ich bin dumm" "man mag mich nicht" "ich bin seltsam" blablabla...... und zu dieser hemmenden, depressiven, ernüchterten Grundlage kommt zudem die Überforderung und noch mehr Unsicherheit: Was will ich? wird es dann besser? Was ist, wenn es schlechter wird und es noch mehr Fragen und Probleme in meinem Leben gibt.

Meine Probezeit ist rum, ich wurde NICHT darauf angesprochen, obwohl ich genau weiß, dass jeder der vorher in meiner Position war - IMMER junge Berufseinsteiger wovon fast alle in andere Abteilungen gingen, um weiter zu kommen bzw. der letzte einen Job woanders annahm, dabei verlief alles soweit positiv - so eine kitschige "Ukrunde" bekam von wegen "Geschafft! Du bist nun fester Bestandteil!" Einerseits gut: ICh hasse sowas wie die Pest, auch Umarmungen oder sowas wenn jemanden in oder aus dem Urlaub kommt.... es ist mir ein zu großes MITEINANDER und setzt mich unter Druck. Das ist das eine! Das andere ist: Wenn es jeder bekam.... jeder fester Bestandteil des Teams war.... es ein Feedback geben sollte in der Hälfte der PZ (also nahc 3 Monaten) und es irgendwie ausblieb..... man ich hasse das alles 4-5 ca. 20 (+-3) Jahre ältere direkte Kollegen, die zwar größtenteils relativ jung geblieben sind, ncht nur optisch, aber ... habe da keinen so direkten Bezug, vor allem nicht mit den 2 Kolleginnen in meinem Büro, alle sind miteinander gut.. in der IT oder Presse sind seltsamerweise EHER Kolleginnen und Kollegen mit denen ich gut klar komme, sind näher an meinem Alter und kompatibler.... ach Mist, was soll ich dazu noch sagen?!

Die Sache ist ja auch, dass ich echt wenig verdiene, der Stelle entsprechend aber will ich eine Stelle, die meiner Qualifikation auf dem Papier (Studium) entspricht? Mehr Verantwortung, mehr Poten. ENTLARVT zu werden. ANdererseits vielleicht mehr Möglichkeiten und evtl. weniger (direkten und permanenten) "primitiven" Umgang. Mehr Ruhe und wenn mehrere im Büro, dann welche die mehr auf meiner Wellenlänge sind... oder ist das vielleicht Illusion?!



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  22.11.2016 16:06  
Icefalki hat geschrieben:
Ist eine Krankheit der Grund, warum man sich nicht "besser" beruflich darstellen kann, nützt es nix, zu hadern, sondern den Grund zu akzeptieren, ggf. die Erkrankung versuchen zu heilen.


Uff, weise Worte. Aber nicht ganz so einfach. Ich hadere immer noch und will so können "wie die Anderen".

@Ra87 ich habe hier ein bisschen quer gelesen und ich denke, leider habe ich Betreff Krankheit eine ähnliche Geschichte wie du. Ich wollte diese Sch..Krankheit resp. Fragilität, die sie mit sich bringt, nie. Ich wollte immer genau gleich viel leisten können wie die anderen. Das trieb mich dann auch in ein Studium und einen verantwortsvollen Job. Wollte mir selbst beweisen, dass ich auch etwas kann und nicht so schlecht und so ein Looser bin, wie ich von mir denke? Mit dem Job kam ich aber überhaupt nicht klar, denn: je mehr Verantwortung, desto mehr Entscheidungen. Entscheidungen sind für mich schwierig, hab immer Angst, ob ich mich nicht doch falsch entschieden habe oder eine Entscheidung schlimme Konsequenzen hat, an die ich gar nicht gedacht habe. Je mehr Verantwortung, desto mehr Konfliktpotential: Akademiker habe oft das Gefühl, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Man muss sich da ziemlich gut behaupten und durchsetzen können. Konnte ich leider auch nicht, das machte mich fertig.

Ich will dir den wissenschaftlichen Mitarbeiter nicht ausreden, keinesfalls. Aber dort regnet es auch nicht immer Rosen vom Himmel. Wie wäre es denn mit einem Mittelding als ersten Schritt?
Manchmal kommt es aber auch auf die Firma, Organisation an oder resp. auch auf den Stellenbeschrieb, Aufgabenbereich.

Du bist noch jung und hast noch viele Chancen, dich (im Rahmen deiner Möglichkeiten, achte auf dich) ausprobieren zu können im Job. Damit will ich sagen, es gibt noch Hoffnung, du musst da nicht bleiben wenn du es nicht willst.

Danke1xDanke


8544
7
Niedersachsen
6449
  22.11.2016 16:09  
Naja, Ra, was heißt MITEINANDER, das ist doch meistens nur Getue und kein echtes
Miteinander. Ich kann das auch nicht ab.

Warum hab ich nie so eine Urkunde bekommen ? ( Ironie ).( Sorry)

Ich kann dir auch nicht versprechen, daβ es woanders besser ist.
Fest steht nur, daβ es anders ist.

Und ich denke, wenn du an einem Arbeitsplatz bist, der dir wirklich liegt,
wirst du mehr Selbstvertrauen entwickeln.
Aber ich weiß, was du mit ' entlarvt ' meinst. Das Gefühl kenne ich von mir auch...
' Die MÜSSEN doch endlich merken, daβ ich gar nichts kann...' dachte ich...

Danke1xDanke




1128
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Köln-Süd
460
  22.11.2016 16:38  
Danke für eure Anteilnahme ich kann mich mit dem was du schreibst sehr gut identifizieren @Freisein ... du musst mir den wissenschaftlichen Mitarbeiter nicht ausreden. DAs will ich ja garnicht sein. Nur es ist eigentlich so: Ich habe nen Bürojob, den man auch als Quereinsteiger machen kann, inhaltlich und vom Sinn&Zweck der Organisation bin ich dem ganzen sehr aufgeschlossen und vertrete diesen im Grunde genommen zu 100% (es ist eine Non-Profit-Organisation in einem speziellen Bereich). Ich habe BWL studiert im Sozialen/Gesundheitsbereich, wobei mich das Soziale weitaus mehr interessiert (als im Krankenhaus bzw. im Gesundheitssektor allgemein). So... und mein Therapeut sagt mir auch es ist ein Sprungbrett, warten Sie eine Zeit ab, beweisen Sie sich (nicht im Sinne von zeigen sie was sie können was mir Druck macht und sehr begrenzt möglich ist, da ich wie gesagt ein einfacher Sachbearbeiter, wenn auch zentraler für den Aufgaben/Kundenstamm bin) und in 1-2 Jahren sieht die Welt anders aus. Auch das mit der Vollzeit.... welcher Penner hat sich das jemals ausgedacht, denke ich mir immer wieder... das ist eine Zumutung und gleicht bezahlter in Freiheit anhauchender, aber trotzdem abhängiger Gefangenschaft:/

Ich bin noch jung? Naja... 5-7 Jahre älter als diejenigen, die mit dem Studium fertig sind, respektive (ich finde den GEbrauch dieses Wortes immer so bemerkenswert ) Praktika und andere beruflichen Erfahrungen in petto haben.

Ich bin auf der Arbeit und nach nem halben Jahr rumsurfen, schreibe ich in diesem Forum, paranoia macht sich etwas breit, will auch am liebsten die Pokersoftware installieren, wenn es mal so langweilig und zäh ist wie jetzt, oder wenn alle weg sind und ich 1-2 Stunden im Büro "absitze" und meine Ablage abarbeite, in Ruhe und Gelassenheit...

Was machst du eigentlich nun?

@Cati "was heißt MITEINANDER, das ist doch meistens nur Getue und kein echtes
Miteinander. Ich kann das auch nicht ab. " ja... das finde ich teilweise so schlimm. Ich bin nicht schüchtern und nicht so introvertiert, trotzdem fühle ich mich in einigen Momenten dann so (fremdschämend/Fehl am Platz) Es ist irgendwie nicht ganz meine Welt. Ich kann auch mal small talken und so, klar. Aber das ist ein Bruchteil des Ganzen...

"Die müssen endlich merken, das ich nichts kann" oh das ist so der Klassiker bei mir. Immer war das schon so Wo wir dann wieder bei der ähnlichen Geschichte wie bei @Freisein wären: Beweisen, dass man "doch nicht so dümmlich ist" und sich so in eine Rolle zwängen, vollbeladen mit Verantwortung und Entscheidungen (ich hasse es wie die Pest, wenn ich Entscheidungen treffe, dauert es meist ewig oder es ist impulsiv und ich bereue es "man war ich dumm" -BESTÄTIGUNG!")

Danke1xDanke



8544
7
Niedersachsen
6449
  22.11.2016 16:48  
Zum Thema MITEINANDER im Beruf fällt mir was ein.

Ein kluger Mensch, mit dem ich mal darüber gesprochen habe, daβ mir das ' Getue '
nicht liegt, sagte zu mir,

" Wer sich verbiegt, geht krumm. "

Danke2xDanke


2569
10
1173
  22.11.2016 17:01  
Weisst du was? Ich bin sicher, du gehst deinen Weg egal was "die anderen" sagen...

Danke1xDanke




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Köln-Süd
460
  22.11.2016 17:34  
@Freisein wie denn? Ich vergleiche mich und verglich mich schon die letzten Jahre immer mit meinem besten Freund. Er hat auch viel Mist erlebt, Schule abbrechen müssen aus Krankheit und falsche Wege genommen. Ist immer wieder aufgestanden unter großen Schwierigkeiten das ganze. Und trotzdem bleibt er unter seinen Möglichkeiten. Trotzdem hat er mehr Stabilität, mehr sozialen Kontakt, kann es aufbauen und pflegen..... das kenne ich nicht so richtig... ich bin kein Genie und wohl auch nicht besonders intelligent, aber würde mich - wenn ich mir den Durchschnittsmenschen anschaue - nicht weniger geeignet einschätzen. Einige haben weniger aufm Kasten, verdienen aber gut-sehr gut, haben ein erfülltes Leben - nach außen hin - ich sehe immer wieder meinen Mangel und weiß auch tief in mir, dass ich nicht dümmer, schlechter, unbrauchbarer bin. Jedoch fühlt es sich zu oft so an und die Erfahrungen geben mir doch irgendwo recht. Es ist nicht nur Pech, Unerfahrenheit.... ein Prozess "du gehst deinen Weg" ist eine Entwicklung... aber das fühlt sich eher wie Stagnation teilweise wie Rückschritt an



8544
7
Niedersachsen
6449
  22.11.2016 17:48  
Ra, wir sind ewige Zweifler, nicht wahr ?
Wir ( ver- )zweifeln an allem, am meisten an uns selbst.
Die innere Stabilität, der innere Frieden fehlt uns.
Also zumindest ich empfinde so.
Das schmerzt und man fühlt sich als Versager.

Die Lösung, den goldenen Königsweg, habe ich noch nicht gefunden.
Vielleicht gibt es den auch nicht.

Man möchte einfach seinen Platz finden in der Welt.

So empfinde ich es.

Danke1xDanke




1128
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Köln-Süd
460
  22.11.2016 18:36  
Ja, und trotzdem will ich es nicht wahr haben :/ manchmal wünschte ich autistisch oder geistig behindert zu sein, weil ich es nicht ertrage diese Gewissheit zu haben und das Gefühl, dass es nie anders sein wird und später (bin auch nicht mehr ganz jung) wird es doch schlimmer und man macht sich immer mehr Vorwürfe und sucht die Schuld bei sich selbst?! ES fühlt sich an wie Kämpfen und Strampeln gegen Windmühlen, das was andere als normal empfinden bzw. es ihnen in die Wiege gelegt wurde, scheint mir nicht mal mit K(r)ampf zu gelingen. Und ich bin mindestens durchschnittlich begabt und optisch auch weiß Gott keine Hässlichkeit ... oder ist es Schutz, damit ich nicht ganz zu Grunde gehe und demnach beschönigt und nicht wahr?!

So selbstverunsichert und selbstunbewusst bin ich nun nicht, aber man stellt desto mehr in Frage umso mehr man in diesem Zustand des gelebten und erlebten Stillstandes und NICHT VERÄNDERUNG/BESSERUNG zum Guten/Positiven verbleibt.



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