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Mein Bruder sieht keine Hoffnung mehr. Hatte vor 23 Jahren einen schlimmen Autounfall, wurde 20 Stunden lang am Bein operiert, und danach auch immer wieder. Hat danach nie mehr richtig gearbeitet, hat aber auch keine Umschulung gemacht, sondern lebt seitdem von Hartz IV.

Vor zehn Jahren hatte er geheiratet, einen Sohn bekommen. Nach fünf Jahren zog sie aus, nahm das Kind mit, fand einen neuen Liebhaber, ließ sich scheiden und wollte von dem Kind nichts mehr wissen, und verzichtete auf das Sorgerecht. Er kam zu seinem Vater (mein Bruder), der aber nicht mehr in der Lage war, sich richtig um ihn zu kümmern, vor allem ihn richtig zu ernähren. Da kam was kommen musste: Das Jugendamt nahm ihm das Kind weg und es landete im Heim.

Er zieht sich immer weiter runter, will nochmal operiert werden, was riskant ist, und hat sich schon mal einen Betreuer geholt, der sich um seine Sachen kümmert, wenn er die OP nicht übersteht. In seinen letzten Nachrichten klang es so, als wäre es am liebsten, wenn irgendwas schiefgeht, und sie seine chronische Infektion nicht mehr in den Griff kriegen.

Da er noch nie meine Nähe gesucht hat, jetzt aber unbedingt meine Hilfe braucht, weil das Jobcenter ihm sein H4 kürzen will, habe ich ihm gesagt, dass wir das zusammen ausfüllen können, aber dass er dafür zu mir kommen soll. Das hat er vehement abgelehnt, weil ich 50 km weg wohne, und er dafür kein Geld ausgeben will. Ist das nicht erbärmlich? Wieso soll ich ihm jetzt noch helfen, wo ich ihn immer anbetteln musste, mir mal was mit der Elektrik zu helfen, was mal sein Beruf war? Meine Freundin sagt, ich soll ihn nicht verstoßen, sondern für ihn beten. Aber ich kann es nicht. Denn er verhält sich genauso wie meine Eltern: Maximales Ignorieren und sich nur melden, wenn man was vom Bruder will. Das sehe ich nicht mehr ein. Wer so viele Jahre derart asozial lebt, vor allem nicht mehr richtig arbeiten will, die Nächte mit Kumpels durchsäuft und illegal eine Kneipe betreibt, der lässt sich sowieso nicht mehr helfen. Irgendwann rächt sich eben alles, was man im Leben falsch macht.

09.08.2018 21:11 • 12.08.2018 #1


24 Antworten ↓


Icefalki

Icefalki


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Nun, ganz ehrlich, ist er nicht schon genug bestraft? Liegt doch schon am Boden. Magst nicht einfach ganz sachlich helfen?
Ohne Erwartungen?

Magst nicht anders reagieren, als alle in deiner Familie?

Ich mein ja nur.
Dich beschäftigt das doch, sonst würdest du das hier nicht schreiben.

09.08.2018 21:22 • x 3 #2


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Zitat von Icefalki:
Nun, ganz ehrlich, ist er nicht schon genug bestraft? Liegt doch schon am Boden. Magst nicht einfach ganz sachlich helfen?
Ohne Erwartungen?

Magst nicht anders reagieren, als alle in deiner Familie?

Ich mein ja nur.
Dich beschäftigt das doch, sonst würdest du das hier nicht schreiben.

Als meine Ex vor einem Jahr versucht hat, meinen Neffen zu retten, hatte er komplett auf stur geschaltet. Er zog es vor, das Kind ins Heim gehen zu lassen, wo wir ihn jetzt nicht mehr sehen können. Meine Ex hatte genau einen Besuchstermin bekommen, seitdem hat er dafür gesorgt, dass er verleugnet wird. Er selbst war nur einmal zu Besuch, weil er ihn nicht mehr sehen will. Was soll man mit solchen Menschen noch anfangen? Wenn ich ihm jetzt noch helfe, verachtet er mich noch mehr. Er ist noch nicht tief genug gefallen, wie ein Alki, der noch nicht ganz am Boden liegt. Denen nützt es auch nichts, wenn man ihnen dauernd hilft.

Er hat mir gestern schon gesagt, dass sich sein Betreuer bei mir melden und zu mir kommen wird. Es gibt also eine Lösung.

09.08.2018 21:29 • #3


Angor

Angor


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Merkwürdiger Beitrag. Erst klingt es besorgt von Dir, und dann, scheis...egal, ist selber schuld.

Und wer Hartz4 bekommt, hat nicht eben mal das Geld 50 km durch die Gegend zu juckeln und das mit einem kaputten Bein.
Und das soll er auch machen, um Dir zu helfen während Du zu Hause sitzt? Ziemlich einseitig die Sache, und zwar von Dir.

Diese angebliche illegale Kneipe scheint ja auch nicht viel Geld abzuwerfen wenn er was gegen die Hartz4 Kürzung machen will.

Meine Güte, es ist Dein Bruder, Deine Freundin hat mehr Herz als Du.

09.08.2018 21:34 • #4


Icefalki

Icefalki


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Harter Tobak. Aber meinst du wirklich, dass er dich verachten würde, wenn du ihm hilfst? Weisst du, Ich habe damals nur darum gebeten, dass man sich bei mir entschuldigen würde, sich mal aussprechen könnte. Ist nie erfolgt. Wenn sich damals bei mir jemand gemeldet hätte, und um Hilfe gebeten hätte, hätte ich zumindest das Gefühl gehabt, irgendwie besteht noch eine Verbindung.

Letztendlich geht es ja darum, wie du dich bei deinen Entscheidungen fühlst. Da kann man Meinungen haben, wie man will, du bist derjenige, der damit leben muss.

09.08.2018 21:39 • x 1 #5


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Zitat von Angor:
Meine Güte, es ist Dein Bruder, Deine Freundin hat mehr Herz als Du.

Er war der Liebling meiner Eltern, obwohl er schon als Jugendlicher ziemlich dumme Sachen getan hat, und er schon vor knapp 30 Jahren mit den Saufgelagen im Keller angefangen hätte und die ganze Familie damit terrorisiert hat. Trotzdem war er irgendwie unantastbar. Was jetzt passiert, nenne ich ausgleichende Gerechtigkeit. Oder was würdest du tun, wenn du nur angerufen wirst, weil dein Bruder zu blöd ist, um ein Formular auszufüllen? Er nannte mich mal Studentenschwein, während er selber ein halber Analphabet war. Tja, das hat er jetzt davon.

Zitat:
Harter Tobak. Aber meinst du wirklich, dass er dich verachten würde, wenn du ihm hilfst? Weisst du, Ich habe damals nur darum gebeten, dass man sich bei mir entschuldigen würde, sich mal aussprechen könnte. Ist nie erfolgt. Wenn sich damals bei mir jemand gemeldet hätte, und um Hilfe gebeten hätte, hätte ich zumindest das Gefühl gehabt, irgendwie besteht noch eine Verbindung.

Letztendlich geht es ja darum, wie du dich bei deinen Entscheidungen fühlst. Da kann man Meinungen haben, wie man will, du bist derjenige, der damit leben muss.

Ich weiß, wie das jetzt erscheint. Aber ich habe mich die ganze Zeit darum bemüht, den Kontakt nicht abreißen zu lassen, aber er ist immer nur weggelaufen. Auch vor dem anderen Bruder. Er ist das schwarze Schaf und das eben nicht schuldlos. Er wird aus dieser Opferrolle auch nicht mehr rauskommen. Nachdem Frau und Kind weg sind, hat sich auch sein asozialer Freundeskreis von ihm abgewandt. Das hätte alles anders laufen können, wenn er nicht als Liebling der Eltern total verhätschelt worden wäre.

09.08.2018 21:44 • #6


Icefalki

Icefalki


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Stimmt, er mag an allem selber schuld sein, er mag verhätschelt worden sein, er mag der Liebling gewesen sein. Mag alles sein, auch dass er nur Mist gebaut hat, aber er ist trotzdem dein Bruder und alles Gehätschel hat ihm auch nicht geholfen, sein Leben auf die Reihe zu kriegen.

Deine Vergangenheit wirst du nur los, wenn du drüber stehen kannst. Ohne Zorn, ohne Häme. War eben so, ist vorbei.

09.08.2018 21:52 • x 1 #7


Durkheim


Naja ich würde auf ne Umschulung pochen um ihn aus dem Haus zu kriegen damit er überhaupt mal unter Leute kommt der Rest ergibt sich sicher von selbst.

09.08.2018 21:52 • #8


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Ich dachte lange Zeit, dass er viel mehr Schläge gekriegt haben müsste. Und dass man früher glaubte, man könnte die Blödheit aus einem rausprügeln. Klar, dass das nicht geht, aber bis zu einem gewissen Alter hätte das wenigstens noch erzieherisch gewirkt.

Was soll man als Eltern auch machen, wenn das Kind die falschen Freunde hat? Komischerweise hatte meine Mutter sofort eingegriffen, wenn sie das Gefühl hatte, dass mit einem Klassenkameraden von mir was nicht stimmt. Entweder zu cool, zu prollig, oder leicht homo wirkend, ganz selten war einer dabei, wo sie nichts auszusetzen hatte. Und ausgerechnet bei meinem Bruder konnten seine Kumpels gar nicht assi genug sein. Kein Wunder, wenn man sich dabei veralbert vorkommt. Und das Verhalten meiner Mutter diesbezüglich werde ich wohl auch nie ergründen können. Was wollte sie damit bezwecken, ihn so verwahrlosen zu lassen? Sich selber aufgewertet fühlen? Hat sie ihn unterbewusst geopfert?

09.08.2018 21:58 • x 1 #9


Icefalki

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Bist du der ältere?

09.08.2018 22:01 • #10


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Ja, ich bin der Mittlere.

09.08.2018 22:11 • #11


Icefalki

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Zitat von Entwickler:
Ja, ich bin der Mittlere.


Nun, als 3. Kind wurde er eben weniger erzogen, als die beiden ersten Kinder. Ich war beim ersten Kind auch strenger, als beim 2. Ältere müssen für alles deutlich mehr kämpfen, als die Jüngern. Wäre evtl. Eine Erklärung für alles.

09.08.2018 22:35 • #12


Veritas

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So wie Du ihn beschreibst, sagt mir mein Gefühl: Hängenlassen! Wenn die Chance so groß ist, das er sich nach deiner Hilfe wieder *rschig und undankbar verhält, lass' es lieber.

10.08.2018 21:40 • x 2 #13


Angor

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Ich würde sagen, typisches eifersüchtiges Mittelkindverhalten. Mittelkinder fühlen sich immer benachteiligt, der Älteste darf sich alles erlauben, das jüngste Kind wird verhätschelt...denken sie.

Aber deshalb würde ich niemals einen von meinen Geschwistern hängen lassen, da könnten mein älterer und mein jüngerer Bruder noch so viel Mist gemacht haben.

Außerdem darf man nicht vergessen, das er krank ist, wahrscheinlich hat er ständig Schmerzen wegen seinem Bein, und vielleicht hat er auch psychische Probleme.

Aber ich finde es aber blöd, dieses Geben und Nehmen, tust Du dies für mich, mach ich das, tust Du nichts für mich, sieh zu wie Du klar kommst. Und dann immer von wegen undankbar, meine Güte , man sollte helfen um des Helfens Willen und nicht erwarten, das derjenige ihm die Füße küsst vor Dankbarkeit.

Du bist eindeutig in der stärkeren Position, da sollte man nicht verächtlich und hämisch auf Schwächere schauen.

11.08.2018 03:54 • x 1 #14


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Ja, er ist krank und hat eine schwere Depression. Vor Jahren hat er mir gesagt, dass er 40 mg Citalopram am Tag schluckt. Und selbst wenn er das Gesaufe sein gelassen hat: Es ist nicht besser geworden. Er hat sich fast 30 Jahre lang mit den falschen Gestalten abgegeben, und das hinterlässt Spuren im Karma. Weil die irgendwann sesshaft wurden und Familien gründeten, mussten seine "Freunde" immer jünger werden. Jetzt kriegt er wohl keinen Besuch mehr und muss sich überall einschleimen.

Wenn er mich ja wenigstens einmal freiwillig besucht hätte. Aber er hatte immer Wut auf mich, seit seiner Kindheit. Ich konnte beim besten Willen nichts dagegen tun. Diese Wut beruht auf Minderwertigkeitskomplexen. Ich habe studiert, und meine beiden Brüder haben Hauptschulabschluss und Ausbildung gemacht. Ich habe mich aber nie als was besseres gefühlt. In dem Dorf, wo ich großwurde, geht man normalerweise weg, wenn man Abitur gemacht hat. Als Student wollte ein Kommilitone unbedingt eine Dorfkneipe bei mir von innen sehen. Ergebnis: Mich kannte man ja, aber er wurde aggressiv angepöbelt und sollte verprügelt werden. In so einer toxischen Umgebung kann man nur verlieren.

Aber wie gesagt: Er hat mich immer nur gesucht, wenn er was von mir wollte. Und auch bei Anrufen: Nie einfach so mal. Mein anderer Bruder hat ihn auch fallengelassen. Wenn selbst das Jugendamt ihm das Kind wegnimmt, weil er schwer depressiv ist: Da nützt auch keine Anteilnahme mehr was. Er erwähnt ihn schlicht nicht mehr. Und er fühlt sich deswegen noch minderwertiger. Die letzte heftige Kontaktaufnahme war, als meine Ex versucht hat, ihn zu überzeugen, dass das Kind bei ihr besser aufgehoben ist. Aber er wurde nur cholerisch. Glaubt mir, es gibt wirklich hoffnungslose Fälle. Der würde sogar dem Pfarrer einen A-Tritt verpassen.

11.08.2018 04:56 • #15


petrus57

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Zitat von Entwickler:
Und dass man früher glaubte, man könnte die Blödheit aus einem rausprügeln. Klar, dass das nicht geht, aber bis zu einem gewissen Alter hätte das wenigstens noch erzieherisch gewirkt.



Das ging bei mir auch eher nach hinten los. Mein Vater und auch manchmal meine Mutter haben sich da redliche Mühe gegeben. Aber es wurde alles noch schlimmer mit mir. Wie sagte mein Vater früher oft: Al Capone ist ein schei. gegen dir.

11.08.2018 07:13 • #16


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Entwickler sorry.
Aber du klingst immernoch wie das beleidigte Kind nach dem Motto ,,er hat aber angefangen,, du versucht dein nicht helfen zu rechtfertigen mit uralten Geschichten ER HAT ER HAT ER HAT...
Bä bä bä

11.08.2018 07:40 • x 1 #17


Veritas

Veritas


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"Aber wie gesagt: Er hat mich immer nur gesucht, wenn er was von mir wollte. Und auch bei Anrufen: Nie einfach so mal."

Sagt doch schon alles. Nur weil er dein Bruder ist, ist er nichts Besseres, was einen Bonus³ verdient, verstehe daher die weiblichen Reaktionen nicht. Wer sich offenbar immer so verhält und sich nicht mehr ändert, hat Hilfe nicht verdient - egal, ob Bruder, Halbbruder oder sonstwas.

11.08.2018 07:53 • x 3 #18


Icefalki

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Zitat von Veritas:
"Aber wie gesagt: Er hat mich immer nur gesucht, wenn er was von mir wollte. Und auch bei Anrufen: Nie einfach so mal."

Sagt doch schon alles. Nur weil er dein Bruder ist, ist er nichts Besseres, was einen Bonus³ verdient, verstehe daher die weiblichen Reaktionen nicht. Wer sich offenbar immer so verhält und sich nicht mehr ändert, hat Hilfe nicht verdient - egal, ob Bruder, Halbbruder oder sonstwas.


Wer sich mit seiner Familiengeschichte auseinandergesetzt hat, schreibt einfach anders. Ich lese hier noch extreme Wut und Rivalität heraus, noch genügend Stoff für lange Therapiesitzungen.

Und wenn ihm der Bruder wirklich so egal wäre, wäre er kein Stoff hier zum drüber nachdenken. Das Thema ist aber noch nicht abgeschlossen.

@Entwickler , es ist nicht so, dass ich das nicht verstehen würde, ich denke eher, du bist hin- und hergerissen, und das ärgert dich zusätzlich, dass dich das überhaupt ärgert und dich sogar belastet.

Nun, manchmal kann man sogar helfen, um sich selbst zu helfen. Man schläft wieder ruhiger, auch wenn man meint, dem ist eh nicht zu helfen.

11.08.2018 09:24 • x 2 #19


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Zitat von Veritas:
"Aber wie gesagt: Er hat mich immer nur gesucht, wenn er was von mir wollte. Und auch bei Anrufen: Nie einfach so mal."

Sagt doch schon alles. Nur weil er dein Bruder ist, ist er nichts Besseres, was einen Bonus³ verdient, verstehe daher die weiblichen Reaktionen nicht. Wer sich offenbar immer so verhält und sich nicht mehr ändert, hat Hilfe nicht verdient - egal, ob Bruder, Halbbruder oder sonstwas.

Das sehe ich auch so. Nach Paul Watzlawick bewirkt dauerhafte Hilfe für nahestehende Menschen nur das Gegenteil: Der Geholfene fühlt sich noch schuldiger und minderwertiger, weil er nicht in der Position ist, die Hilfe jemals zurückzugeben.
Ich habe hier früher schon mal geschrieben, dass ich in meinem Jahrgang einen später verurteilten Gewaltverbrecher und Dro. und -abhängigen hatten, der wegen eines Totschlags zehn Jahre im Knast saß. Als er rauskam, setze er sich recht bald einen Goldenen Schuss, natürlich mit einem spektakulären Abgang. Später, bei der Silbernen Konfirmation, waren es ausnahmslos die Damen, die es bedauerten, dass sie keine Blumen für sein Grab mitgebracht hatten. Auf so eine Idee kommt ein Mann erst gar nicht. Da merkt man schon, wie der Wind weht.

Also nochmal in Zusammenfassung: 1. Nimmt er keine Hilfe an, außer die, die er selber will, weil er Formulare nicht versteht oder die Inhalte nicht zusammenkriegt. Zweitens muss man jahrelang hinter ihm her laufen, wenn man selber seine Hilfe braucht, z.B. mit Elektroinstallation. Ich habe ihm jahrelang angeboten, seinen Computer wieder in Gang zu setzen und die Musiksammlung zu bearbeiten. Aber er hat immer wieder Vorwände gebracht, warum es gerade nicht geht. Und unter diesen Umständen mache ich jetzt gar nichts mehr für ihn. Er ist eben wie ein Alki noch nicht ganz unten angekommen. Aber Frauen verstehen diese Entscheidung nicht. Helfen bis der Arzt kommt ist da die Devise.

11.08.2018 22:24 • #20




Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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