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Ina777

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Ein Hallo in die Runde hier,
ich bin neu hier und suche Mütter, oder Gleichgesinnte, die wie ich an Angstzuständen und Depressionen leiden.
Ich bin Mutter zweier Kinder, verheiratet und wir wohnen in einem schönen Haus. Eigentlich perfekt, sollte man denken.

Angst hatte ich schon immer. Aber die Depressionen kannte ich bis vor kurzen nicht.
Alles fing bei mir vor 4 Monaten an. Ich litt unter ständigen Magen Darm Problemen, hatte ständige Übelkeit und nahm gleich mal 6 kg ab. Ich konnte nicht mehr schlafen, wachte plötzlich auf mit Herzrasen, schwitzen dann wieder frieren, schreckliche Übelkeit und Angst.
Nach einem Arztbesuch und Bluttests, habe ich die Diagnose totale Überforderung bekommen.
"Born out"
Ich bekam eine Spritze und nach 2 Tagen schien die Welt wieder in Ordnung. Doch dann kam alles anders. Nach 10 Tagen lies die Wirkung nach und ich hatte das Gefühl einen Entzug durchzumachen. Es war schrecklich.
Seitdem versuche ich mit Büchern und Ratschlägen mein Leben zu verändern. Manche Tage sind gut und ich denke, jetzt wird alles wieder gut. Manche Tage sind der Horror. Das schlimmste ist, der Gedanke meinen Kindern nicht mehr gerecht zu werden. Ich habe wenig Geduld, bin oft müde und kann mit ihnen alleine nichts unternehmen. Das macht mich unglaublich traurig.

19.09.2018 15:08 • 19.09.2018 #1


7 Antworten ↓


Finja


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Hallo Ina,

bin auch Mutter von zwei bereits erwachsenen Kindern und kann das alles gut nachvollziehen, was du beschreibst. Ich hatte auch damals Angst, meinen Kindern nicht mehr gerecht werden zu können.
War auch viel auf mich alleingestellt, weil mein Partner immer spät nach Hause kam von der Arbeit und da lastete auch alles hauptsächlich auf mir.
Dann starb noch plötzlich meine Mutter und ich war vorher noch immer bei ihr im Krankenhaus und ein paar tage danach, ging es mir dann physisch und psychisch sehr schlecht. Klinikaufenthalte folgten, Rehas und danach machte ich dann ambulant eine Therapie weiter.

Mit den Büchern und Ratgebern ist auch ne gute Sache, aber denke mal bitte darüber nach, eine Therapie zu machen. Wünsche dir alles Gute, Finja.

19.09.2018 15:39 • x 1 #2


Ina777


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Danke Finja für deine Antwort. Ich habe mich für eine Verhaltenstherapie angemeldet. Diese beginnt leider erst Ende Oktober.
LG Ina

19.09.2018 15:44 • #3


la2la2

la2la2


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Zitat von Ina777:
Ich bekam eine Spritze und nach 2 Tagen schien die Welt wieder in Ordnung. Doch dann kam alles anders. Nach 10 Tagen lies die Wirkung nach und ich hatte das Gefühl einen Entzug durchzumachen. Es war schrecklich.

Was hat der Arzt dir denn gespritzt? Oo

19.09.2018 15:58 • #4


petrus57

petrus57


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Zitat von la2la2:
Was hat der Arzt dir denn gespritzt?


Vielleicht Fluspi.

19.09.2018 16:03 • #5


Ina777


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Ein Neuroleptikum anscheinend

19.09.2018 16:17 • #6


Finja


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@ Ina

Oktober ist ja bald. Bis dahin kannst du ja weiter das Forum, sowie Bücher oder Ratgeber mit nutzen.

19.09.2018 16:25 • x 1 #7


Andrej333

Andrej333


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Zitat von Ina777:
Seitdem versuche ich mit Büchern und Ratschlägen mein Leben zu verändern.


Um einiges besser, als sich irgendwas spritzen zu lassen, von Ärzten, die von Heilung keine Ahnung haben.

Ich war auch so ein musterhafter Fall von Erschöpfung bzw. Burnout, allerdings als Mann und ohne Kinder:)

19.09.2018 21:04 • x 1 #8



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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