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1

M

Milli13
Mitglied

Beiträge:
4
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1
Mitglied seit:
Habe lange Zeit Fluoxetin genommen bis ich im Februar 2015 eine Veränderung meiner Geschmacksempfindung feststellte.
Alles schmeckte auf einmal so fad und weniger intensiv.
Fing dann langsam an das Fluoxetin abzusetzen. Ca. 3 Monate später plagte mich von heute auf morgen entsetzliches Zungenbrennen.
Ich setzte das Fluoxetin weiter langsam ab.
Die Geschmacksempfindung verschlechterte sich immer mehr und das Zungenbrennen hielt an.
Im Dezember 2015 war ich ein psychisches Wrack und ging in eine psychiatrische Klinik.
Dort wurde mir Duloxetin verschrieben statt des Fluoxetin. Da man hoffte, dass es mir gegen das Zungenbrennen hilft. Leider half es nicht. Ich nahm es aber trotzdem weiter ein.
Das Zungenbrennen nahm mit den Jahren ab.
2019 traten starke Unruhe, extreme Schwäche, Verdauungsstörungen und Stiche im Bauchraum auf.
Daraufhin wurde mir zusätzlich Opipramol verschrieben.
Es half mir. Alle Symptome verschwanden im laufe eines Jahres.
Aber die schwache Geschmacksempfindung blieb.
Allerdings schwankt die Intensität des Schmeckens. Es gibt Phasen da schmecke ich nicht normal aber für meine Verhältnisse recht viel. Und dann habe ich wieder Phasen da schmecke ich kaum etwas.
Kennt das jemand von euch?

26.02.2026 #1


1 Antwort ↓

Windy
Ja, kenne ich von Venlafaxin, das ich damals genommen hab. Psychopharmaka wirkt auf das Nervensystem, darin enthalten sind die Nerven die die Zunge versorgen. Das Medikament hat diese ungünstig stimuliert, wahrscheinlich dauerhaft überstimuliert, weswegen das zusätzliche dämpfende Mittel geholfen hat.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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