Leider hat sich nichts verbessert. Ich habe nach wie vor Phasen mit Gehirnnebel, mit Migräne und vor allem Erschöpfung.
Mittlerweile denke ich, dass mein Akku einfach völlig leer ist. Burnout oder Erschöpfungsdepression.
Weiß noch nicht so richtig, wie ich da raus komme. Im Moment fehlt mir für fast alles die Kraft. In den letzten 5 Jahren war einfach zu viel los.
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#21
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Funkie Mitglied
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Wäre es für dich machbar, VitaminB-komplex, VitaminD, und Magnesium zu supplementieren? Und abends Melatonin zu nehmen? (Das Magnesium auch abends). Hab das an so vielen Stellen hier im Forum gelesen. Teils mit Tests vorweg und teils ohne. Und auch bei unterschiedlichsten grundlegenden Diagnosen. Es scheint vielen wirklich zu nützen, dir vielleicht und hoffentlich auch? 🌸
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x 1#22
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Gehirnnebel - Was hilft?
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Tigerlilie Mitglied
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@Funkie Das meiste davon nehme ich schon. Hatte letztes Jahr einige Werte überprüfen lassen. Mein Vitamin-D-Mangel müsste inzwischen weg sein. Zu Vitamin D hatte ich immer noch K2 und Magnesium(citrat) genommen. Vitamin B12 nehme ich oft (da sind auch noch andere B-Vitamine dabei, aber ich glaube, nicht alle). Und Folsäure nehme ich fast täglich.
Melatonin habe ich noch nicht probiert.
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#23
Tigerlilie Mitglied
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Ich denke inzwischen wirklich, dass es doch hauptsächlich psychisch ist.
Ich bin heute mal durchgegangen, was ich in den letzten 5 Jahren alles für Belastungen hatte und wenn ich dabei bedenke, dass ich sowieso schon vorher nicht so belastbar war und immer wieder Phasen hatte, wo ich an der Grenze war, wundert es mich eigentlich doch nicht mehr so, dass ich jetzt so durchhänge.
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#24
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Funkie Mitglied
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Ach Mensch, da hätte ich dir mehr Benefit von gewünscht. Aber vielleicht unterstützt dich das Melatonin, ich drück dir die Daumen 🍀
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x 1#25
kadisha Mitglied
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Zitat von Tigerlilie:
@Flame Ich nehme niedrig dosiertes Escitalopram und bei der Frauenärztin war ich wegen PMDS und Migräne. Hormonstatus wollte sie nicht machen. Erst ...
Welche Dosis Escitalopram und welche Pille nimmst du
Vielleicht hilft es mir etwas, mir Dinge von der Seele zu schreiben.
Irgendwie war/ist immer etwas. Mein Nervensystem ist im Daueralarm.
Wir haben vor ein paar Jahren ein altes Haus gekauft. Seitdem ist immer irgendwo eine Baustelle im Haus. Ich mag es aber gern sauber, ordentlich und hübsch dekoriert. Wahrscheinlich belastet mich das dann auch. Dazu habe ich seitdem einen längeren Arbeitsweg und ärgere mich ständig mit der deutschen Bahn rum, weil nichts klappt. Im Haushalt bleibt seitdem mehr an mir hängen, weil mein Mann mit der Bauerei am Haus beschäftigt ist. Das ist also Dauerbelastung seit Jahren.
Dann folgte unsere Hochzeit. Die Organisation war auch Stress. Damals habe ich noch voll gearbeitet. Und mit dem Haus und Garten war ich motiviert und habe da einiges an Pflanzen angebaut. Dann folgten Zahnprobleme. Über ein Jahr bin ich mit einer Zahnprothese im Frontbereich rumgelaufen. Ständig saß die locker, dann die Angst, jemand entdeckt das, essen war auch nicht angenehm,...
Dazu noch täglich Baulärm auf Arbeit Jahrelang.
Zudem habe ich mich immer unzufriedener gefühlt mit meinem Leben. Und der ganzen Situation mit dem Haus und auch der Beziehung zu meinem Mann. Dadurch habe ich mich fremdverliebt in einen Kollegen. Ich wollte das nicht, das hat mich sehr belastet. Ich habe sehr viel gegrübelt in der Zeit und alles in Frage gestellt. Jetzt fühle ich mich in der Beziehung wieder wohler. Wir haben über vieles gesprochen und der Kollege ist inzwischen glücklich vergeben und flirtet nicht mehr mit mir und ich will auch nichts mehr von ihm.
Parallel dazu kam dann noch vor 2,5 Jahren die Krebsdiagnose meiner Mutter. Endstadium. Vor einem halben Jahr ist sie gestorben. Das alles mit anzusehen, war auch sehr belastend. Seit 2 Jahren häufen sich bei mir die gesundheitlichen Probleme. Oft Migräne, 2mal Gastritis, Erschöpfung. Letztes Jahr hatte ich auch Nährstoffmangel. Da hatte ich die Symptome noch darauf geschoben. Mit meinen Stunden auf Arbeit bin ich etwas runtergegangen. Aber das scheint mir nicht viel zu helfen.
Dann noch vor 2 Monaten der nächste Zahn, der raus musste und tierische Angst vor der OP (die zum Glück sehr gut verlief).