Zitat von trial:Wie ist das eigentlich mit Kommunikation mit anderen? Mir fehlt dieses emotionale Mitschwingen, aber eigentlich merke ich dass ich eher traurig innerlich bin, auch wenn ich das natürlich nicht so zeige. Also es ist in dem Zustand erschöpfend lange Gespräche aufrecht zu erhalten. Vorallem aber Gespräche, die nur ...
Kenne das nicht mit dem Smalltalk, also gefällt mir im Grunde auch so gut wie nie, aber eher gehts noch wenns mir gut geht.
Wenns mir nicht gut geht, krieg ich kaum einen Pieps raus, kann nicht folgen und denk was soll das alles.
Zitat von trial: wie gehst du damit um? Das ist manchmal echt belastend, so als ob man sich selbst fremd ist. Bei mir äußert sich das auch so, dass ich mich an frühere Ereignisse aus meinem Leben erinnere, aber quasi keinen emotionalen Bezug dazu habe.
Menschen vor mir zu haben und dabei tiefgehende Gespräche kann mich eigentlich tw aus der Entfremdung zurückbringen, aber eher wenn ich sie kenne und einen Draht habe. Habe solche Situationen oder Menschen aber nicht mehr.
Die Entfremdung in der Gegenwart - z B Spazieren- Sonne nicht fühlen o ä beunruhigt mich eigentlich eher.
Weil das Erinnern das ist ja eher so Phantasie, außer der Körper bringt es hier und jetzt so hoch.
Zu dem früher und den Gedanken hab ich ab und an noch emotionalen Bezug (manchmal ja sogar als Flucht, weil real so wenig los ist), aber wenns mir schlecht geht, hab ich dazu auch keinen Bezug.
Auch weniger zu Social Media. Ich fühle dann nicht so den wirklichen Austausch, alles ist fremd.
Aber ich glaub das liegt an der Phantasie, wenn es mir gut geht hab ich dafür Reserven, sonst nicht.