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Eby

Eby


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Hier kann man nach sehen zu welcher Art Depression man neigt :
http://www.info-depressionen.de/depress ... sionen.htm

bei mir ist es wahrscheinlich psychogen, oder eine Mischform ...

15.09.2017 21:38 • #21


klara84

klara84


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Therapien sind hilfreich aber gehen nicht tief genug.

Was ist denn die Psyche? Die schwebt ja nicht einfach im Kopf rum, sie wird erschaffen durch unser Gehirn.

Unser Gehirn entwickelt sich entsprechend unseren Kindheitserfahrungen, mehr Stress--> höhere Stressreaktion, weniger Liebe, weniger Oxytocin (Wohlfühl-Hormon) usw.

Dann kommt man irgendwann mit schlechter Hardware zum Psychologen und der versucht glücklos gute Software draufzuspielen.

Das Problem sitzt im Gehirn und da muss man ran. Und das ist möglich durch Meditation. Weil diese das Gehirn verändert. Zum Beispiel wird Angst gelindert und rationales Denken gefördert. Außerdem erhält man mehr Kontrolle über seine Gedanken, weil man sich dieser stärker bewusster ist. Das hilft z.B. depressiven Menschen nicht in negative Gedankenspiralen zu verfallen.

Auch Therapie verändert das Gehirn, aber meditieren kann man jeden Tag und Psychotherapie hat man nur einmal in der Woche.

Ist auf jeden Fall interessant sich damit zu beschäftigen.

Buchtipp

Wie das Gehirn die Seel macht, Gerhard Roth

Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren, James Kingsland


http://blog.zeit-fuer-achtsamkeit.com/a ... otherapie/

Wenn die Forschung weiter geht, müsste in ein paar Jahren eigentlich jeder Therapeut direkt auf Meditation und die positiven Effekte hinweisen. Jetzt werden auch schon Entspannungstechniken empfohlen, nur wer meditiert mühevoll wenn er garnicht um die Vorzüge weiß.

15.09.2017 21:38 • x 2 #22


FabBln


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Redest du aus eigener Erfahrung? Hast du eine psychische Erkrankung gehabt und konnte sie durch die Meditation gebessert werden?
Wenn ja, dann wäre das sehr interessant. In diesem Fall würde es hilfreich sein, wenn du die Art deiner Erkrankung/Störung beschreiben könntest.

Wenn du nur Werbung für deine Meditationgruppe oder ein Buch machen möchtest, dann ist das nicht so prickelnd. Habe schon den einen oder anderen "Guru" kennen gelernt.

15.09.2017 21:43 • #23


klara84

klara84


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Hallo FabBIn!

Ich leide an Angststörungen. Meditation hilft mir die Symptome zu lindern. Nur mein Schweinehund, Blockaden (Nicht gesund werden wollen?) und oder andere Ereignisse führen immer wieder zum Abbruch der regelmäßigen Praxis.

Zitat:
Was haltet ihr für die wahren Ursachen für Depression?
Warum scheinen Depressionen und andere psychische Störungen in der Gesellschaft immer mehr zuzunehmen?


Hast du schonmal von vererbten Traumata gehört? Stichworte Kriegskinder, Kriegsenkel, 2. Weltkrieg. Das ist auch sehr interessant.

15.09.2017 21:50 • #24


FabBln


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Ist ok. Genug Werbung für die Seite gemacht. Ja diese Theorie kenn ich auch. Wie bringt dich das weiter? Willst du generationübergreifend medtieren? Ich möchte gern die Achtsamkeitssafarie 2007 buchen. Gibts da Vollpension?

15.09.2017 22:03 • #25


klara84

klara84


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Welche Seite?

Lies dir doch bitte erstmal meine anderen Beiträge durch wenn du denkst ich würde Werbung machen, anstatt mir so etwas zu unterstellen.

Durch die Erkenntnisse und neuen Möglichkeiten der Hirnforschung wurde und wird Meditation aus der Esoterik-Ecke geholt.

Und du brauchst niemanden und nichts dafür bezahlen. Man kann sich sogar die Yogamatte sparen und sich auf eine Decke setzen.

15.09.2017 22:10 • #26


FabBln


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Den Link, den du oben gegeben hast. Wenn nicht, dann sorry. Ich bin etwas vorbelastet, weil ich ne Menge Geld und Zeit in selbsternannte Therapeuten und Gurus investiert habe. Ich komme aus Berlin und hier wird so viel abgezockt. An jeder Ecke gibt es irgend einen Landen, der irgendetwas anbietet.

15.09.2017 22:15 • #27


Hotin

Hotin


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Hallo FabBln,
Zitat:
Was haltet ihr für die wahren Ursachen für Depression?
Warum scheinen Depressionen und andere psychische Störungen in der Gesellschaft immer mehr zuzunehmen?


So recht wird mir nicht klar, worauf Deine Frage zielt. Es gibt so viele verschiedene Gründe,
warum Depressionen entstehen. In überwiegender Zahl werden dies Überlastungen sein
und Situationen, in denen man glaubt, sein Leben nicht mehr verbessern oder überhaupt gestalten und
verändern zu können.
Zitat:
Mich macht das fuchsig, dass ich schon so lange suche, aber nichts gefunden habe.
Ich drifte schon in Gefilde ab, die mich eher verwirren als helfen.


Sollte dies der Grund für Dein Thema sein, würde ich Dir empfehlen etwas anders vorzugehen. Dies beginnt
mit der Frage, seit wann etwa bist Du depressiv?
Wie alt bist Du? Gibt oder gab es Deiner Meinung nach eine Verstärkung von Ängsten?
Wie bist Du sozial gestellt? Lebst Du allein, hast Du Familie? Glaubst Du finanziell, bzw existentiell
abgesichert zu sein? Kannst Du offen über Dich persönlich sprechen?
Viele weitere Fragen können Dir helfen, näher an die möglichen Ursachen heran zu kommen.

Viele Grüße

Bernhard

15.09.2017 22:18 • x 2 #28


kalina

kalina


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Zitat von FabBln:
Klar. Vehaltenstherapie und so und Medikamente das ganze Programm. Hab schon alternative Therapien gemacht, z.B. Primärtherapie. Da geht es darum, die verdrängten Gefühle aufzuarbeiten. Hat mir nicht geholfen. Mich macht das fuchsig, dass ich schon so lange suche, aber nichts gefunden habe. Mittlerweile lese ich schon Artikel über Reinkarnationstherapie und spirituelle Ursachen. Ich drifte schon in Gefilde ab, die mich eher verwirren als helfen.


Bitte passe mit solchen "alternativen Heilmethoden" auf. Das kann auch mehr schaden als helfen. Habe ich leidvoll erfahren müssen. Vorsicht ist bei Gurus, auch bei Heilpraktikern, die alles mögliche versprechen etc. geboten. Am Ende verlierst Du viel Geld und es geht Dir immer schlechter.

Übrigens ist es meistens nicht so, dass Du automatisch geheilt bist, wenn Du nur die Ursache herausgefunden hast, Du weißt dann vielleicht ungefähr warum, oder ahnst es, aber deswegen musst Du trotzdem lernen mit umzugehen.

Oft sind mehrere Faktoren beteiligt. Vererbung, Typbedingt, traumatische Erlebnisse, körperliche Ursachen ... vieles ist möglich. Am besten, man findet heraus, was einem gut tut und hilft und was nicht, das ist das wichtigste. Was habe ich für Bedürfnisse etc. Was für falsche Einstellungen habe ich evtl.

15.09.2017 22:20 • x 1 #29


PhoenixG


Stimme klara84 voll zu. Für mich war Meditation auch der erste Schritt zur Heilung und hat meine damaligen Ängste und depressiven Stimmungen deutlich reduziert. Ab dann habe ich dutzende Methoden ausprobiert und einige davon haben wortwörtlich Wunder gewirkt. Andere haben überhaupt nichts gebracht. Reinkarnationstherapie zB. hat bei mir keine merkbare Veränderung bewirkt. Das war ungefähr so, etwas übertrieben ausgedrückt: "Stell dir vor du treibst auf einer Wolke rückwärts in der Zeit... bis zu deiner Geburt... noch weiter zurück... was siehst du?" "Einen Mann, der die Straße entlanggeht." "Aha, also warst du in einem früheren Leben ein Mann, der die Straße entlanggeht..." Das war ziemlich abergläubisch und es war auch klar, dass die Frau gänzlich unberührt von wissenschaftlichem Wissen über die Psyche war...

Man darf sich hier eben nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Dass eine psychische Störung weggehen soll, wenn ich irgendwelche Kräuter schlucke oder ein Schamane, der an Feen und Waldgeister glaubt einen Regentanz aufführt, hat mir persönlich nie eingeleuchtet.

@fabbin Was verwirrt dich?

15.09.2017 22:22 • #30


Hotin

Hotin


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@kalina
Zitat:

Übrigens ist es meistens nicht so, dass Du automatisch geheilt bist, wenn Du nur die Ursache herausgefunden hast, Du
weißt dann vielleicht ungefähr warum, oder ahnst es, aber deswegen musst Du trotzdem lernen mit umzugehen.


Dies sehe ich genauso. Daher ist es oft besser mit dem ändern der Lebensumstände zu beginnen und nicht mit
der reinen Ursachensuche.
Die Ursache findet man nach längerer Zeit oft so nebenbei, wenn man sein Leben und
sein Denken so verändert, das man zufriedener wird.

15.09.2017 22:27 • #31


FabBln


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Für Meditation habe ich mich auch schon interessiert. Hab mal irgendnetwas mit Nichirem Buddhismus gemacht. Da wurde gechantet. Ich guck mir das Video mal an. Ja, dass psychische Probleme oder Neurosen generationsübergreifend sind, ist mir auch schon eine Weile klar. Gibt sogar Theorien die besagen, dass dadurch die Evolution des Menschen beeinflusst wurde. Dann gibts noch die Theorie der "Erbsünde" aus der Bibel. Dann gints noch die Reinkarnationstheorie, die besagt, dass man Belastungen aus früheren Leben in das jetzige Leben übernimmt... etc etc. Da wird einem schwindelig. Ich hör hier mal auf. Gute Nacht.

15.09.2017 22:29 • #32


klara84

klara84


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@fabbin

Oh ok. Jetzt versteh ich dich. Der Link war auf die schnelle rausgefischt. Das kann natürlich wie Werbung aussehen.

http://www.spiegel.de/spiegelwissen/med ... 37314.html

Dann jeb ick dir den hier, ok? Bin och aus Berlin

Zitat:
Ich möchte gern die Achtsamkeitssafarie 2007 buchen. Gibts da Vollpension?

15.09.2017 22:30 • #33


FabBln


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@PhoenixG
Mich verwirren die ganzen Theorien und Möglichkeiten. Reinkarnation, Erbsünde, Dämonen, angeheftete Seelen, weiss ich was.
Jeder hat eine andere Theorie. Tiefenpsychologen sagen, es hat mir der Kindheit zu tun. Die anderen sagen, es hat mit vergangen Leben zu tun. Da gibt es christliche Fundamentalisten die sagen, es hat mir Erbsünde zu tun. Andere Christen sagen es sind Dämonen, die sich irgendwie angeheftet haben, weil man gesündigt hat. Die Schulmedizin sagt, es hat mit dem Hirnstoffwechsel zu tun. Es kann aber auch eine Mischung aus allem sein.Mist keine Ahnung, ich muss mich wohl mit meinem Zustand abfinden oder zeitnah die Kugel geben.

15.09.2017 22:43 • #34


klara84

klara84


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@fabbin

Hast du schon mal eine tiefenpsychologische Psychotherapie gemacht?

15.09.2017 22:47 • #35


FabBln


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Zur Zeit habe ich echt keine Kraft mehr für Therapien. Ich habe mal Primärtherapie gemacht. Da geht man mit Atemtechniken zurück in die Vergangeheit. Das war eine extrem emotionale Sache, die mich viel Energie gekostet hat. Das hab ich ca. 8 Jahre oder so gemacht. Die Vergangenheit aufzuarbeiten war auch nicht so richtig die Lösung. Für mich jedenfalls nicht. Da ist irgendwas schief gelaufen. Seitdem bin ich total emotional uns verkorkst.

15.09.2017 22:52 • #36


PhoenixG


Klar gibt es da viele Theorien. Und es ist auch nicht gesagt, dass nur eine davon richtig ist. Vielleicht liegt es bei einem an der Kindheit, beim nächsten aber an was anderem. Woran es bei dir genau liegt, kannst du im Voraus nicht wissen. Daher musst du eben entscheiden, was dir plausibel vorkommt, und dann immer wieder Kurskorrekturen vornehmen, wenn du in eine Sackgasse gerätst.

Man muss natürlich auch der jeweiligen Sache eine Chance geben und nicht nach einer einzelnen Sitzung Wunder erwarten. Ich habe ja vor ein paar Tagen schon mal geschrieben, dass ich mich (wegen der Abzocke die du erwähnst) hauptsächlich an Methoden gehalten habe die es umsonst gibt bzw. die man auch alleine zu Hause praktizieren kann. Bin insgesamt gut gefahren damit.

Was genau ist dein Zustand, den du zu therapieren versuchst?

15.09.2017 22:58 • #37


klara84

klara84


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Es ist schon alles ein Mist mit den psychischen Krankheiten.

Ich war mal im Museum, da gab es eine Ausstellung über Aztheken? (weiß nicht mehr ganz genau)
Jedenfalls wurde erzählt, dass in dieser Kultur behinderte Menschen als heilig?/besonders angesehen wurden weil die Götter eher mit ihnen sprächen.
Auf dem Rückweg nach Hause lief ich eine U-Bahntreppe hoch und denke so mir: Na ja, vielleicht bin ich ja auch ein bisschen besonders (Wegen meiner Macken und so.) Als ich oben an der Treppe angekommen war, stand ich plötzlich in einem Meer aus Rosenblüten. Keine Ahnung was da vorher abgelaufen war. Aber das war auf jeden Fall ein netter Zufall

Wir sind ganz sicher alle ganz besondere Schneeflocken

15.09.2017 23:06 • #38


BellaM85


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Beeinträchtigt dich deine Depression denn stark in deinem Leben?
Oder kannst du normal arbeiten, Leben, lachen und hast das eher phasenweise nur ausgeprägt?
Gibt ja auch genug die es trotz der Depressionen schaffen ein normales Leben zu führen.
Es ist auch egal welche psychische Erkrankung alle sind nicht einfach aber man kann damit leben meiner Meinung nach!
Ich hab borderline, instabile Persönlichkeitsstörung und bin ein Hypochonder - aber auch nur Phasenweise und ich lebe ein ganz normales Leben und das ohne Medikamente und allem. Wenn man mich kennen lernt würde man das auch nicht von mir denken das ich manchmal diese Panik usw schiebe

15.09.2017 23:14 • #39


FabBln


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Naja, mein Zustand ist für mich unerträglich geworden. Um ehrlich zu sein ahne ich mittlerweile, dass mir nichts mehr so wirklich helfen kann. Ich stehe sozusagen von einer richtig üblem Entscheidung. Ich sitze zu hause rum und grüble und versuche noch ein bisschen Zeit rauszuholen. Zur Zeit greife ich nach dem letzem Strohhalm. Das System ist sozusagen völlig abgestürzt. Ich habe Angstzustände, Depressionen, einen undefinierbaren Kopfdruck und Augendruck, Anspannung, mir laufen die Tränen ohne Grund täglich meist mehre Stunden. Bin medikamentenabhängig von Lorazepam. Dann nehme ich noch Lyrica und zum schlafen Seroquel. Der Psychiater meint, ich soll ins Krankenhaus. Da habe ich aber keine Lust drauf, weil ich da schon ein paar mal war und die mir auch nicht helfen können. Ich kann mich einfach nicht abfinden, dass nix mehr möglich ist. Keine Ahnung das Leben ist komisch manchmal. Ich dachte immer, wenn man sich irgendwie bemüht und viel Energie in Heilung steckt, dass man irgendwie dafür belohnt wird. Happy End gibts wohl meist in Hollywodofilmen. Nein an arbeiten ist schon lange nicht mehr zu denken. Ich bin eigentlich Ingenieur. Kontakt zur Familie hab ich auch nicht mehr so richtig.
@klara84 bist echt nett. Die anderen auch.

15.09.2017 23:15 • #40




Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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