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Hallo zusammen,
bei mir ist es so, dass ich momentan auch wieder kaum etwas essen kann, weil mich diverse Dinge extrem belasten. Das schlägt sofort auf den Magen/Darm. Ca. 2007/2008, hatte ich auch eine Phase, in der ich absichtlich gehungert habe und mich in diesen Foren aufgehalten habe, wo es quasi eine Art Wettbewerb war, wer am wenigsten wiegt...
Dann gab es eine Phase, in der meine Emetophobie so ausgeprägt war, dass ich kaum noch etwas essen konnte.
Ich habe auch das Problem, dass ich außerhalb (Imbiss, Restaurant) so gut wie gar nichts essen kann. Schon gar nicht spontan.
Auch nicht zu vorgegebenen Zeiten oder vorgegebene Speisen. Das macht es extrem schwierig, wenn man z. B. zum Essen eingeladen wird.
Morgen ist wieder so eine Situation: eine Kollegin lädt zum Frühstück ein. Morgens um 8 Uhr beim Bäcker. Das ist weder eine Zeit, in der ich etwas essbares runterbekomme, noch das Umfeld, in dem ich mich beim Essen wohlfühle. Das versteht nur niemand, weil es ja eigentlich normal ist für die Allgemeinheit. Mich jedoch belastet es extrem. Auch schon Tage vorher.
Ich habe mich schon immer gefragt, ob das nur ne Macke ist oder schon als eine Art Essstörung zählt?! Auf jeden Fall habe ich, das kann ich selbst einschätzen, ein Problem mit dem Essen. Für mich ist es kein Genuss, sondern ein Übel/ein körperliches Bedürfnis, was man eben zum Überleben braucht. Ich ertrage es auch nicht, satt zu sein. Das klingt bestimmt total blöd und ich bin froh in einem Land zu leben, wo ich nicht hungern muss - nicht falsch verstehen! Aber dieses Völlegefühl ertrage ich nicht. Das triggert wiederum die Emetophobie.
Es gibt bestimmte "Safe foods" oder wie man sagt, die ich zumindest in kleinen Mengen essen kann, wenn es mir nicht gut geht.
Momentan wiege ich auch wieder viel zu wenig, nichts passt mehr und ich fühle mich total unwohl in mir selbst.
Ich werde auch ständig auf mein Gewicht angesprochen, was es nicht leichter macht...
03.06.2026 16:02 •
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