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Finchen1985

Finchen1985
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Hallo.🌸

Ich bin nich sicher, ob es hier gewünscht is, aber vielleicht gibt es hier ja jemanden, der Depressionen hat und deswegen auch Probleme mit dem Essen hat (egal, ob zu wenig oder zu viel oder wie auch immer).

Ich freue mich sehr, wenn ich mich mit jemandem unterhalten kann.

Liebe Grüsse
Finchen

04.06.2026 x 2 #1


32 Antworten ↓
LunaDark

LunaDark
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Hallo zusammen,
bei mir ist es so, dass ich momentan auch wieder kaum etwas essen kann, weil mich diverse Dinge extrem belasten. Das schlägt sofort auf den Magen/Darm. Ca. 2007/2008, hatte ich auch eine Phase, in der ich absichtlich gehungert habe und mich in diesen Foren aufgehalten habe, wo es quasi eine Art Wettbewerb war, wer am wenigsten wiegt...
Dann gab es eine Phase, in der meine Emetophobie so ausgeprägt war, dass ich kaum noch etwas essen konnte.
Ich habe auch das Problem, dass ich außerhalb (Imbiss, Restaurant) so gut wie gar nichts essen kann. Schon gar nicht spontan.

Auch nicht zu vorgegebenen Zeiten oder vorgegebene Speisen. Das macht es extrem schwierig, wenn man z. B. zum Essen eingeladen wird.

Morgen ist wieder so eine Situation: eine Kollegin lädt zum Frühstück ein. Morgens um 8 Uhr beim Bäcker. Das ist weder eine Zeit, in der ich etwas essbares runterbekomme, noch das Umfeld, in dem ich mich beim Essen wohlfühle. Das versteht nur niemand, weil es ja eigentlich normal ist für die Allgemeinheit. Mich jedoch belastet es extrem. Auch schon Tage vorher.

Ich habe mich schon immer gefragt, ob das nur ne Macke ist oder schon als eine Art Essstörung zählt?! Auf jeden Fall habe ich, das kann ich selbst einschätzen, ein Problem mit dem Essen. Für mich ist es kein Genuss, sondern ein Übel/ein körperliches Bedürfnis, was man eben zum Überleben braucht. Ich ertrage es auch nicht, satt zu sein. Das klingt bestimmt total blöd und ich bin froh in einem Land zu leben, wo ich nicht hungern muss - nicht falsch verstehen! Aber dieses Völlegefühl ertrage ich nicht. Das triggert wiederum die Emetophobie.

Es gibt bestimmte "Safe foods" oder wie man sagt, die ich zumindest in kleinen Mengen essen kann, wenn es mir nicht gut geht.

Momentan wiege ich auch wieder viel zu wenig, nichts passt mehr und ich fühle mich total unwohl in mir selbst.

Ich werde auch ständig auf mein Gewicht angesprochen, was es nicht leichter macht...

03.06.2026 16:02 • x 2 #26


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Depressionen und Essstörungen

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LunaDark

LunaDark
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Zitat von Finchen1985:
Ich denke schon, dass es eine Essstörung sein könnte. Kannst Du morgen vielleicht nur ein kleines bisschen essen? Irgendwas, wo Du weisst, dass es geht? Wahrscheinlich fragen die anderen dann, warum Du nichts isst. 😔

Meine Kollegen kennen das schon von mir. Wir sind auch nur zu viert. Es ist auch ok, wenn ich für später etwas mitnehme und in Ruhe und ruhiger Umgebung esse. Das verstehen sie. Ich begründe das meist damit, dass es eben noch nicht meine Frühstückszeit ist.

Ja, ich muss mal schauen, wie es mir morgen früh geht. Eventuell ne kleine Portion Rührei oder ein Laugengebäck. Das kann ich wirklich erst an dem Tag entscheiden. Nehme es mir aber immer vor und versuche mich nicht vorher unter Druck zu setzen. Klappt mal mehr, mal weniger gut. 😉

03.06.2026 16:54 • x 1 #28


Zum Beitrag im Thema ↓


1660
@Finchen1985
Hallo
Ich habe Depressionen u. kann auch fast nichts essen.
Nimmst Du Medikamente?
Romana

#2


Finchen1985
@1660
Hallo.

Ich hab im Januar wieder mit Antidepressiva angefangen.
Ich hatte früher schon eine Essstörung und wegen der Emetophobie und den Tabletten, hab ich oft noch mehr Angst.

Ich hab aber jetzt Tabletten gefunden, mit denen kann ich auch wieder fettiges essen (das vertrag ich nich).

#3


1660
@Finchen1985
Welche Tabletten nimmst Du.
Habe das mit dem Essen schon länger u. habe viel abgenommen.
War bei sehr vielen Ärzten u. es wurde nicht besser🍀

#4


Finchen1985
Die Antidepressiva heißen Venlafaxin.
Die gegen Fettunverträglichkeit heißen Mezym F.

#5


1660
@Finchen1985
Wie verträgst Du die Medis?
Hast schon mal eine Magenspiegelung gemacht?

#6


Finchen1985
Nein ich hatte noch keine Magenspiegelung.
Ich hab immer etwas Übelkeit wenn ich die genommen hab, aber das geht nach ner Stunde ungefähr weg. Kommt glaub ich drauf an, wie viel ich vorher gegessen hab. Wenn ich zu wenig gegessen hab, is es schlimmer.

#7


1660
@Finchen1985
Auf die Antidepressiva gehts Dir besser oder kannst Du weniger essen?

#8


Finchen1985
Ich werde davon müde, aber es geht mir besser als vorher.

Ich hab immer Angst zu essen, weil mir so oft schlecht is.
Manche Lebensmittel gehen gut, aber oft hab ich ein Wein Gefühl beim Essen. 😔

#9


Schlaflose
In den Zeiten, wo ich depressiv war, habe ich ständig gefuttert und alles in mich mich reingestopft.

#10


Luce1
@Finchen1985

Ja. Ich esse dann ganz wenig. Krieg nichts runter und verspüre kein Hungergefühl

x 1 #11


Finchen1985
Kennt jemand auch Depressionen und Magersucht?

x 1 #12


Luce1
@Finchen1985 Nein. Hast Du Magersucht?

Viele psychische Erkrankungen gehen oft ineinander über.

Bist Du in Therapie?

#13


Finchen1985
Zitat von Luce1:
@Finchen1985 Nein. Hast Du Magersucht? Viele psychische Erkrankungen gehen oft ineinander über. Bist Du in Therapie?

Ich hatte das 2008.
Kam von alleine und ging auch von alleine.

Ich ess zwar wenig und will auch nich zunehmen, aber es is noch keine Magersucht. Durch die Übelkeit is es manchmal schwer zu essen und dann freu ich mich sogar, wenn ich einen Joghurt geschafft hab. 😔

Ich bin auch oft kurz vorm Weinen beim Essen.

Quetschies und Dinkelchen (so knusper Schokolade) gehen gut.
Joghurt, Apfel, Nektarinen, Erdbeeren oder Gurke geht auch.

Nudeln mit Erbsen und Möhren gehen auch.

#14


Luce1
Zitat von Finchen1985:
freu ich mich sogar, wenn ich einen Joghurt geschafft hab

Ich hab 6 Monate nur von Jogurt und Banane gelebt, ja ich kenne das

x 1 #15


Finchen1985
@Luce1
Danke, dass Du schreibst. 🥹

#16


1660
@Luce1
Hallo
Wieso nur Joughurt u. Banane.
🍀

#17

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Luce1
weil ich nichts anderes runterbekommen habe

#18


1660

Luce1
nach Monaten

#20


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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