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kalina

kalina

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Zitat von Kion:
Ich habe genau zwei Menschen die ich als Freunde bezeichnen würde. Keinen davon würde ich mit diesen Gedanken belasten wollen. Das selbe gilt für meine Familie, auch da wüsste ich weder wie ich es ansprechen soll noch will ich das sie sich unnötig Sorgen machen. Kann mir gar nicht mal vorstellen mit denen darüber zu sprechen.

Gruppentherapie klingt, ehrlich gesagt, auch wie eine ziemlich stressige Situation. Vor anderen sprechen, und dann auch noch über solche intimen Gedanken, absolut unvorstellbar für mich.

Ein weiterer Grund warum ich Angst vor dem Termin habe ist das ich entweder gar nichts herrausbekomme oder vielleicht sogar anfange die Ernsthaftigkeit dieser Gedanken zu relativieren oder das ganze herunterzuspielen so nach dem Motto "So schlimm ist es ja doch nicht, tut mir Leid ihre Zeit verschwendet zu haben"

Ich werde morgen auf jeden Fall berichten wie es gelaufen ist.


Ist schon klar, dass man nicht detailliert mit der Familie über Depressionen reden möchte. Aber es reicht doch schon,wenn man mitteilt, dass es einem nicht besonders gut geht, und dass man deswegen mal zum Arzt gehen möchte. Eigentlich wäre es auch gut, wenn Eltern oder Freunde auch selbst merken würden, dass es einem nicht so gut geht und vielleicht mal nachfragen würden.

Das mit Gruppentherapie HÖRT sich nur doof an. Das wollte ich ja sagen, dass es das überhaupt nicht ist.

Aber wenn sowas gar nichts für Dich ist, macht das auch nichts, denn Du kannst auch nur Einzeltherapie machen. Mach Dir da jetzt erstmal keinen Kopp, erstmal ist es gut, dass Du überhaupt mal schaust, warum es Dir so geht, wie es Dir geht.

Sei einfach Du selbst und erzähl einfach, wie es Dir geht.

26.07.2017 13:59 • #61


Luna70

Luna70

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Ich drücke dir für morgen ganz fest die Daumen. Stelle dir einfach schon mal vor, wie gut du dich fühlen wirst in dem Moment, in dem du die Praxis verlässt und es geschafft hast, dich jemandem anzuvertrauen und einen ersten Schritt in Richtung Verbesserung zu machen.

26.07.2017 14:53 • #62


Freisein

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Manchmal belastet man einen Menschen mehr, wenn man nicht ausspricht wie es einem geht als wenn man darüber spricht. Das ist ja auch so ein Depressionssymptom, dass man niemanden belasten will.

Drücke dir auch die Daumen für morgen und freue mich auf deinen Bericht wie es war.

26.07.2017 17:22 • #63


Cati

Cati

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Alles Gute für deinen Termin morgen !

Als ich den ersten Termin beim Psychiater hatte, hatte ich auch Angst, daβ ich
den Mund nicht aufkriege und ihm nicht vermitteln kann, wie es in mir aussieht.
Ich habe mich so geschämt, als ich im Wartezimmer saβ, dachte ich, " so weit
ist es mit dir gekommen, jetzt sitzt du beim Psychiater. "

Also, ich hatte mir vorher alles aufgeschrieben, was ich ihm vermitteln wollte.
Wie ich mich fühle, welche Symptome ich habe, wie meine Lebenssituation ist.
Und diesen Zettel habe ich ihm einfach in die Hand gedrückt.
Ich habe mich so geschämt. Aber als er den Zettel in der Hand hatte, gab es
ja kein Zurück mehr... da stand alles drauf.

Liebe Grüße.

26.07.2017 17:40 • #64


zulang

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Zitat von Cati:
Alles Gute für deinen Termin morgen !

Als ich den ersten Termin beim Psychiater hatte, hatte ich auch Angst, daβ ich
den Mund nicht aufkriege und ihm nicht vermitteln kann, wie es in mir aussieht.
Ich habe mich so geschämt, als ich im Wartezimmer saβ, dachte ich, " so weit
ist es mit dir gekommen, jetzt sitzt du beim Psychiater. "

Also, ich hatte mir vorher alles aufgeschrieben, was ich ihm vermitteln wollte.
Wie ich mich fühle, welche Symptome ich habe, wie meine Lebenssituation ist.
Und diesen Zettel habe ich ihm einfach in die Hand gedrückt.
Ich habe mich so geschämt. Aber als er den Zettel in der Hand hatte, gab es
ja kein Zurück mehr... da stand alles drauf.

Liebe Grüße.

Hat es dir geholfen? Wie geht es dir heute?

26.07.2017 17:51 • #65


Cati

Cati

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Ja, es hat mir geholfen, denn so kam dann die Behandlung in Gang.

Es geht mir mal gut, mal weniger gut.
Ich nehme Escitalopram und habe eine Gesprächstherapie hinter mich
gebracht.

26.07.2017 18:13 • x 1 #66


Kion

Kion


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Ich war also heute tatsächlich da. Kurzes Gespräch mit dem Psychlogen, welcher mir auch durchaus sympathisch erschien. Habe ihm von den Gedanken erzählt und wie lange ich schon damit lebe. Er vermutet bei mir keine Depression sondern eine Zwangsstörung. Es handelt sch bei diesen Gedanken um Zwangsgedanken und er bezweifelt das ich danach handeln würde weil ich schon so lange damit lebe.
Er hat mir also ein SSRI verschrieben und etwas was mir dabei hilft zu schlafen. Zusätzlich hat er mir empfohlen eine Psychotherapie zu beginnen. Wir haben einen neuen Termin ausgemacht bei dem wir sehen wollen wie die Medikamente anschlagen und besprechen wollen wie das mit der Psychotherapie laufen soll.

Raus gegangen bin ich mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite irgendwo Erleichterung es jemandem erzählt zu haben und jetzt etwas konkreteres sowie einen Behandlungsplan in Aussicht zu haben. Auf der anderen Seite wünschte ich mir ich hätte mehr gesagt und ihm ein vollständigeres Bild liefern können. Ich habe mir meine Antworten ein wenig aus der Nase ziehen lassen. Für das nächste Mal werde ich mir Notizen machen und mich daran orientieren.

27.07.2017 11:37 • x 4 #67


Galgenmännchen

Hab so schlimm. Ich glaube, viele vergessen quasi die Hälfte von dem, was ihnen durch den Kopf geht.
Man lernt sich mit der Zeit kennen. Nicht beim ersten Gespräch.
Gut, dass du da warst. Ich denke, alles weitere wird dir zunehmend leichter fallen.

27.07.2017 11:56 • #68


Maja72

Ich glaube, ich mach endgültig schluss.
Ich kann nicht mehr.

27.07.2017 12:04 • #69


petrus57

petrus57

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@Kion

Gut dass du heute den ersten Schritt gemacht hast. Der zweite wird dir dann leichter fallen. Ja das mit den ständigen Selbstmordgedanken sind wahrscheinlich Zwangsgedanken. Aber solange die dich nicht weiter stören ist alles halb so schlimm. Bei mir wurden die Gedanken ja dann schon zum Drang es endlich zu tun. Und das war dann nicht mehr lustig.

27.07.2017 12:07 • #70


petrus57

petrus57

13381
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7100
Zitat von Maja72:
Ich glaube, ich mach endgültig schluss.
Ich kann nicht mehr.


Was ist los mit dir Manu? Wenn es dir so schlimm geht lasse dich bitte einweisen.

Habe heute früh wieder mal abgezählt wer schon alles den Löffel abgeben hat. Kann dich auf meiner Liste nicht gebrauchen.

Petrus

27.07.2017 12:10 • x 1 #71


tona4711

Hej,was ist los mit dir, ist jemand bei dir? Sonst rufe bitte sofort die112 an!

Lass dir in der Situation bitte helfen!

27.07.2017 12:14 • #72


Maja72

Zitat von petrus57:

Was ist los mit dir Manu? Wenn es dir so schlimm geht lasse dich bitte einweisen.

Habe heute früh wieder mal abgezählt wer schon alles den Löffel abgeben hat. Kann dich auf meiner Liste nicht gebrauchen.

Petrus


Ich kann nicht mehr, es ist mir alles zuviel. Mein Leben ist ein einziger Albtraum geworden.
Ich hätte nicht überleben dürfen.
Ich kann nicht schlafen, habe Haarausfall, Zöliakie, einen Blähbauch duch die Zöliakie, eine mittelgradige Gastritis Typ c und meine Angst gleichgeschlechtlich sein zu können. Es ist wie bei Fiedhof der Kuscheltiere. Ich mach jetzt das, was im Oktober nicht gelungen ist.
Sorry.

27.07.2017 12:19 • #73


petrus57

petrus57

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Ich kann deine Beweggründe vollkommen verstehen. Aber die sind noch immer kein Grund sein Leben einfach wegzuwerfen.

Wenn du schon nicht an dich denkst, denke an deine Töchter. Wie geschrieben, rufe die 112 an und lasse dich einweisen.

Petrus

27.07.2017 12:29 • #74


Maja72

Zitat von petrus57:
Ich kann deine Beweggründe vollkommen verstehen. Aber die sind noch immer kein Grund sein Leben einfach wegzuwerfen.

Wenn du schon nicht an dich denkst, denke an deine Töchter. Wie geschrieben, rufe die 112 an und lasse dich einweisen.

Petrus


Sinnlos, alles ist so sinnlos. Und ich schaue mir mit Sicherheit keine Psychiatrie mehr von innen an.

27.07.2017 12:37 • #75


petrus57

petrus57

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Zitat von Maja72:
Sinnlos, alles ist so sinnlos. Und ich schaue mir mit Sicherheit keine Psychiatrie mehr von innen an.


Dann doch lieber eine Psychiatrie von innen als die Kartoffeln von unten.

27.07.2017 12:40 • #76


Ani33

Hallo, ich habe einige deiner Beiträge jetzt gelesen, ok deine Situation ist schwierig aber sinnlos ist nicht alles. Du hast eine Familie die dich liebt und bestimmt in Zukunft noch braucht.
Was genau zieht dich jetzt im Moment so extrem runter?

27.07.2017 12:48 • #77


Luna70

Luna70

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Zitat von Maja72:
Ich glaube, ich mach endgültig schluss.
Ich kann nicht mehr.


Was ist denn los, Maja? Bist du alleine zuhause?

@Kion
Sehr gut, sei stolz auf dich. Es ist ein Anfang und es liegt sowieso noch ein Stück Arbeit vor dir. Das, was du jetzt nicht gesagt hast, sagst du eben das nächste Mal.

27.07.2017 12:49 • #78


Maja72

Zitat von Ani33:
Hallo, ich habe einige deiner Beiträge jetzt gelesen, ok deine Situation ist schwierig aber sinnlos ist nicht alles. Du hast eine Familie die dich liebt und bestimmt in Zukunft noch braucht.
Was genau zieht dich jetzt im Moment so extrem runter?



Ich kann nicht mehr. Mein Leben ist vorbei. Es ist mir alles vie zu viel geworden. Seit meinem Selbstmordversuch im letzten Oktober ist mein Leben erst recht die Hölle. Ich hätte nicht überleben dürfen/sollen.
Ich weiss, Du und die anderen denken wahrscheinlich eh, wer so was schreibt, der tut sich nix an. Ich möchte einfach nur noch Ruhe und Frieden haben.
Meine Töchter sind schon groß und mein Mann findet hoffentlich eine Frau, die nicht so ein jämmerliches Wrack ist wie ich.
Dann machen mich diese facebook Foren ganz verrückt mit der Zöliakie, ich soll nicht dies essen undnicht das essen wegen meinem Blähbauch. Ich will das alles nicht mehr. Ich bin des kämpfens müde !

27.07.2017 12:56 • #79


Maja72

Zitat von Luna70:

Was ist denn los, Maja? Bist du alleine zuhause?

@Kion
Sehr gut, sei stolz auf dich. Es ist ein Anfang und es liegt sowieso noch ein Stück Arbeit vor dir. Das, was du jetzt nicht gesagt hast, sagst du eben das nächste Mal.


Nee, bin ich nicht. Ich hatte ein Leben vor meiner Dummheit letztes Jahr. Und jetzt habe ich die Hölle auf Erden !
Deshalb bringe ich es zu Ende.

27.07.2017 12:58 • #80




Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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