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Kion hat geschrieben:
Weiß gar nicht ob ich mich daran erinnern kann, gefühlt war ich schon immer so. Viele Freunde hatte ich nie, motiviert war ich auch nie wirklich. Vielleicht ist es doch keine Depression sondern einfach meine Persönlichkeit.


Das sehe ich ganz genau so.


Ich glaube nicht, dass das deine Persönlichkeit ist. Es kann auch sein, dass du schon seit Kind depressiv bist und nun ist die Depression chronifiziert. Das gibt's. Da war auch eine Betroffene in der Klinik. Weisst du, endogene Depressionen gibt's, d.h. die Veranlagung dazu.

Auf das Thema antworten


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  24.07.2017 19:08  
Lina111 hat geschrieben:
Aber dass du krank bist dafür kannst du nichts ich kann dafür nichts und alle hier im Forum können dafür nichts nur wenn es versuchen das Beste daraus zu machen das ist unsere Pflicht und jeden Tag wieder aufs Neue kämpfen.

Für wen ?



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  24.07.2017 19:29  
boomerine hat geschrieben:
Für wen ?


Das solltest du dich selbst vielleicht fragen.
Ich weiß für wen ich kämpfe denn in erster Linie für mich selbst denn ich habe es auch verdient zu leben und zwar normal zu leben. Und in zweiter Linie für meine Familie.

Danke1xDanke


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  24.07.2017 19:31  
Maja72 hat geschrieben:

Hallo @lina111,

Danke für Deine lieben Worte. Ich weiss, wir müssen kämpfen, nur fällt mir das sehr schwer. Ich habe bis vor meinem Selbstmordversuch immer sehr git geschlafen und wirklich nie Probleme damit.
Zur Zeit nehme ich Doxepin, aber das hilft mir auch nicht wirklich so wie die vielen Medikamente, die mir seit Januar verpasst wurden, aber nicht halfen, sondern alles nur noch schlimmer machten. Es war der Entzug von clomipramin, was aber kein Arzt wahr haben wollte.
Und jetzt halt noch diese blöde Zöliakie, von der ich nie etwas erfahren hätte, wenn ich mir nicht hätte dasLeben nehmen wollen. Ich hatteja vor ein paar Monaten schon mal für 6 Wochen glutenfrei gelebt und bekam einen furchtbaren Blähbauch.
Wie schon erwähnt, schlafe ich erst seit meinem Suizidversuch so schlecht, manchmal schlafe ich auch etwas besser, so wie vorletzte Nacht. Du schläfst auch nicht gut, das tut mir sehr, sehr leid. Schalf war mir immer sehr wichtig.
Wie lang schläfst Du schon nicht mehr richtig ?
2006, als das alles anfing, hatte ich in keinster Weise Schlafstörungen. Wenn die nicht wäre, könnte ich mit meiner Angst und der Zöliakie besser umgehen. Das Doxepin möchte ich ausschleichen. Ich nehme es jetzt seit 7 Wochen, doch gebessert hat sich mein Schlaf nicht. Und es muss ja auch ohne Medikamente gehen. Vielleicht habe ich deshalb wieder Selbstmordgedanken. Ich weiss aber auch, das ich meine Familie für immer traumatisieren würde.

Liebe Grüße
Maja


Bist du denn in einer Gesprächstherapie auch zusätzlich oder bist du nur beim Psychiater und lässt dir Medikamente verschreiben?
Falls du bis jetzt noch keine Gesprächstherapie versucht hast vielleicht wäre das ja mal ein Ansatz.
Ich weiß dass es unendlich schwer es mir fällt es auch jeden Tag aufs neue wieder schwer ich glaube ich weine mindestens 5 6 mal am Tag weil ich einfach keine Kraft mehr habe.. aber ich will einfach noch nicht aufgeben ich will leben!
Liebe Grüße lina

Danke1xDanke


  24.07.2017 19:34  
Schlaflose hat geschrieben:

Für deine Kinder. Stell dir mal vor, wie schlimm es für sie gewesen wäre, die Mutter zu verlieren.

Mich hat im Endeffekt immer der Gedanke davon abgehalten, dass ich das meiner Mutter nicht antun kann. Das hätte sie nicht ertragen, mich zu verlieren. Ich war ihr einziger Lebensinhalt. Und ich habe sie so sehr geliebt, dass ich es nicht über mich gerbacht hätte, ihr diesen Schmerz zuzufügen. Ich hatte sogar Überlegungen angestellt, ihr anzubieten, dass wir es beide zusammen machen oder dass ich sie vorher umbringe.


Mein Mann hat so geweint damals und meine Kinder auch. Mein Mann hat gemeint, wenn ich mich umbringe, dann nimmt er sich auch das Leben. Ich denke immer, er würde eine bessere Frau finden, wenn ich endlich weg bin.



  24.07.2017 19:43  
Lina111 hat geschrieben:

Bist du denn in einer Gesprächstherapie auch zusätzlich oder bist du nur beim Psychiater und lässt dir Medikamente verschreiben?
Falls du bis jetzt noch keine Gesprächstherapie versucht hast vielleicht wäre das ja mal ein Ansatz.
Ich weiß dass es unendlich schwer es mir fällt es auch jeden Tag aufs neue wieder schwer ich glaube ich weine mindestens 5 6 mal am Tag weil ich einfach keine Kraft mehr habe.. aber ich will einfach noch nicht aufgeben ich will leben!
Liebe Grüße lina


Ich möchte das Medi ja ausschleichen. Obwohl mein altes Medi mich im den Selbstmordversuch getrieben hat, ging es mir doch noch besser als heute. Ich konnte alles machen, ich konnte sogar manchmal noch lachen. Aber es hat mich auch sehr aggressiv werden lassen und mein Wesen verändert. Ich weinte kaum noch und vieles liess mich kalt.
Ich habe einen Therapeuten, aber er ist Hypnosetherapeut und ist den ganzen August nicht da. Zudem fährt er irgendwie keine gerade Linie, sondern setzt mal hier und mal da an.
Bist du in einer Therapie?
Ich weine auch sehr viel und vermisse mein altes Leben. Ich weiss, das widerspricht sich!

Liebe Grüße
Maja



  24.07.2017 19:48  
Kion hat geschrieben:
Weiß gar nicht ob ich mich daran erinnern kann, gefühlt war ich schon immer so. Viele Freunde hatte ich nie, motiviert war ich auch nie wirklich. Vielleicht ist es doch keine Depression sondern einfach meine Persönlichkeit.


Rede Dir das bloß nicht ein. Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung. Das Umfeld hat ja seinen Teil dazu beigetragen. Ich bin auch erst letztes Jahr erstmals wegen dem Verdacht auf Depressionen selber zum Arzt gegangen. Ziemlich schnell wurde allerdings klar, dass ich schon als Kleinkind Depressionen gehabt haben muss.

Aber in den Augen der Eltern war ich halt einfach der immer schlecht gelaunte, der interessenlos ist und gerne lange schläft. Ach, ein Morgenmuffel war ich auch und zudem sehr leicht reizbar und zornig.

Zur Schule aufstehen? = Die Hölle
Zur Arbeit aufstehen? = noch schlimmer.
Wirklich bei der Sache war ich erst 2-3 Stunden später

Soll ich was verraten? Ungefähr 2 Monate nach Beginn der Behandlung hat sich mein Schlafverhalten dermaßen geändert, wie ich es noch nie zuvor gekannt habe.
Um 5 Uhr zur Arbeit aufstehen? = kein Problem.
Am Wochenende bis 12 Uhr schlafen? = Nö. 8 Uhr reicht mittlerweile völlig.

Danke1xDanke


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  24.07.2017 19:59  
Maja72 hat geschrieben:

Ich möchte das Medi ja ausschleichen. Obwohl mein altes Medi mich im den Selbstmordversuch getrieben hat, ging es mir doch noch besser als heute. Ich konnte alles machen, ich konnte sogar manchmal noch lachen. Aber es hat mich auch sehr aggressiv werden lassen und mein Wesen verändert. Ich weinte kaum noch und vieles liess mich kalt.
Ich habe einen Therapeuten, aber er ist Hypnosetherapeut und ist den ganzen August nicht da. Zudem fährt er irgendwie keine gerade Linie, sondern setzt mal hier und mal da an.
Bist du in einer Therapie?
Ich weine auch sehr viel und vermisse mein altes Leben. Ich weiss, das widerspricht sich!

Liebe Grüße
Maja


Ja das ist echt doof wenn der durcheinander macht.. ja klar das bin ich ich habe mein Therapeut auch zu verdanken, dass ich heute noch am Leben bin. Er gibt mir jede Woche aufs neue wieder neue Energie um weiter zu kämpfen ich mache aber eine Verhaltenstherapie.
Ja ich auch weil ich es auf vermisse wie ich mal war. Natürlich würde ich jetzt wenn es mir besser gehen würde trotzdem vieles anders machen aber ich vermisse trotzdem so ein bisschen meine Lebensfreude. Gestern hat eine Frau im Fernseh gesagt dass sie immer abends beim Duschen die Musik mit ihrem Handy anmacht und tanzt. Mir sind sofort die Tränen in die Augen geschossen ,weil ich mich an mich erinnert hatte und ich auch mal so war und ich das schon ewig nicht mehr mache...
Ja das ist halt schwierig mit den Medikamenten...
Ich bin da auch echt überfragt ich weiß nur dass ich nach diesem herzvorkammerflimmern sicherlich keine Chemie mehr an mich ran lasse also in Form von Antidepressiva. Es ist ja auch bewiesen dass ich das hier immer wieder neu aufbaut und das ganze auch durch war Haltens Therapie wieder positiv gestimmt werden kann also dadurch dann auch die Hormone sich wieder normalisieren nur das dauert halt ewig aber es ist mir lieber wie herzvorkammerflimmern zu haben.
Und ich merke es ja auch ich esse wenigstens wieder normal und kann auch ab und an mal ach das war vor 2-3 Monaten noch unmöglich..
Vielleicht wäre ja auch eine Verhaltenstherapie etwas besser für dich geeignet oder eine Traumatherapie?
Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz ganz viel Kraft.



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  24.07.2017 20:09  
@Galgenmännchen Danke für deinen wertvollen Input, deine Erfahrung die du hier geteilt hast. Schön, dass du erfahren konntest, dass das Leben auch anders sein kann. Leider wird bei Kindern eine Depression oft verkannt....



  24.07.2017 20:43  
Lina111 hat geschrieben:

Ja das ist echt doof wenn der durcheinander macht.. ja klar das bin ich ich habe mein Therapeut auch zu verdanken, dass ich heute noch am Leben bin. Er gibt mir jede Woche aufs neue wieder neue Energie um weiter zu kämpfen ich mache aber eine Verhaltenstherapie.
Ja ich auch weil ich es auf vermisse wie ich mal war. Natürlich würde ich jetzt wenn es mir besser gehen würde trotzdem vieles anders machen aber ich vermisse trotzdem so ein bisschen meine Lebensfreude. Gestern hat eine Frau im Fernseh gesagt dass sie immer abends beim Duschen die Musik mit ihrem Handy anmacht und tanzt. Mir sind sofort die Tränen in die Augen geschossen ,weil ich mich an mich erinnert hatte und ich auch mal so war und ich das schon ewig nicht mehr mache...
Ja das ist halt schwierig mit den Medikamenten...
Ich bin da auch echt überfragt ich weiß nur dass ich nach diesem herzvorkammerflimmern sicherlich keine Chemie mehr an mich ran lasse also in Form von Antidepressiva. Es ist ja auch bewiesen dass ich das hier immer wieder neu aufbaut und das ganze auch durch war Haltens Therapie wieder positiv gestimmt werden kann also dadurch dann auch die Hormone sich wieder normalisieren nur das dauert halt ewig aber es ist mir lieber wie herzvorkammerflimmern zu haben.
Und ich merke es ja auch ich esse wenigstens wieder normal und kann auch ab und an mal ach das war vor 2-3 Monaten noch unmöglich..
Vielleicht wäre ja auch eine Verhaltenstherapie etwas besser für dich geeignet oder eine Traumatherapie?
Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz ganz viel Kraft.


Die sollte ich ja auch machen. Und wenn ich das Doxepin wieder los bin, werde ich auch keine AD's mehr nehmen. Es ist auch nicht bewiesen, das sie das Gleichgewicht im Gehirn wieder herstellen.
Aber eins weiss ich, sie machen abhängig, wenn man sie sehr lang nimmt.



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  24.07.2017 20:48  
Maja72 hat geschrieben:

Die sollte ich ja auch machen. Und wenn ich das Doxepin wieder los bin, werde ich auch keine AD's mehr nehmen. Es ist auch nicht bewiesen, das sie das Gleichgewicht im Gehirn wieder herstellen.
Aber eins weiss ich, sie machen abhängig, wenn man sie sehr lang nimmt.



Ja und dann wird immer erzählt dass würden antidepressivas nicht machen haha .. dabei habe ich jetzt auch immer wieder mitbekommen von Leuten wenn sie es ausschleichen lassen haben dass Sie dabei auch Absetzsymptome hatten. Und genau es ist wirklich nicht bewiesen.





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  25.07.2017 22:27  
Galgenmännchen hat geschrieben:
Rede Dir das bloß nicht ein. Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung.

Danke aber wie kannst du das so kategorisch ausschließen? Mir ist der gedanke schon oft genug gekommen, dass ich einfach undiszipliniert oder faul bin.

Galgenmännchen hat geschrieben:
Aber in den Augen der Eltern war ich halt einfach der immer schlecht gelaunte, der interessenlos ist und gerne lange schläft. Ach, ein Morgenmuffel war ich auch und zudem sehr leicht reizbar und zornig.
Zur Schule aufstehen? = Die Hölle
Zur Arbeit aufstehen? = noch schlimmer.
Wirklich bei der Sache war ich erst 2-3 Stunden später

In der Beschreibung kann ich mich schon wiederfinden, auch wenn meine Eltern mir das nie wirklich vorgehalten haben.

Galgenmännchen hat geschrieben:
Soll ich was verraten? Ungefähr 2 Monate nach Beginn der Behandlung hat sich mein Schlafverhalten dermaßen geändert, wie ich es noch nie zuvor gekannt habe.
Um 5 Uhr zur Arbeit aufstehen? = kein Problem.
Am Wochenende bis 12 Uhr schlafen? = Nö. 8 Uhr reicht mittlerweile völlig.

Das kling ja ganz gut, was hat sich geändert?

Übermorgen ist der Termin und, auch wenn ich für nichts garantieren kann, werde ich mein bestes tun ihn auch wahrznehmen. Hat noch irgendjemand irgendwelche Last-Minute Tipps? Irgendetwas was ich vorberreiten sollte? Irgendetwas was ich wissen müsste?



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Mittelfranken
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  25.07.2017 22:44  
Sei einfach Du selbst. Du hast doch nichts zu verlieren, kannst nur gewinnen.

Manch ein Psychologe oder Psychiater ist unangenehm oder seltsam. Also, ich konnte nicht mit jedem. Und um mit einem Arzt zu reden, braucht man auch ein bisschen einen Draht zu ihm.

Insofern wünsche ich Dir, dass Du an einen Netten gerätst, der Dir sympathisch ist. Dann ist schon viel gewonnen.

Wenn nicht, dann lass Dich nicht entmutigen, und such Dir einen anderen.

Es kann wirklich ein großer Gewinn sein, wenn man mit einem Psychologen gut klar kommt.



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  25.07.2017 22:53  
@Kion wenn es dir besser geht, wirst du merken, dass du nicht faul und undiszipliniert bist. Ich war das nie aber als ich so lange in der Depression drin war, dachte ich auch meine Persönlichkeit habe sich wohl in eine faule verwandelt. Ob das sein kann. Jetzt wo es mir wieder besser geht, merke ich, nö, ich war nie faul, im Gegenteil, ich hab all die Jahre gekämpft.

Ich wünsche dir auch, dass du gleich auf Anhieb einen Psychiater/Psychologen findest, bei dem du dich wohl und akzeptiert fühlst. Wird schon klappen. Und wenn es totaaal komisch ist für dich und du dich gar nicht wohl fühlst: weitersuchen! Nicht aufgeben. Ich musste auch ein paar Anläufe nehmen, bevor ich jemanden fand, bei dem ich mich wohl fühlte.

Aber jetzt warten wir mal ab. Berichtest du dann wie es war?



  26.07.2017 06:47  
Kion hat geschrieben:
Danke aber wie kannst du das so kategorisch ausschließen?

Ausschließen kann ich das nicht, das stimmt. Vielleicht ist das wirklich deine Persönlichkeit. Das wird sich aber erst in einer Therapie zeigen. Im ersten Gespräch wirst du die Antwort darauf nicht bekommen.


In der Beschreibung kann ich mich schon wiederfinden, auch wenn meine Eltern mir das nie wirklich vorgehalten haben.


Das kling ja ganz gut, was hat sich geändert?

Vorher war es normal, dass ich stündlich in der Nacht wach geworden bin. Ich kannte das aber nicht anders und habe mir nichts dabei gedacht. Mittlerweile werde ich "nur" noch 2-3 x die Nacht wach. Ist zwar noch immer nicht perfekt, aber ein deutlicher Schritt. Zudem schlafe ich innerhalb weniger Minuten sofort wieder ein. Erreicht habe ich das allerdings nur mit Tabletten. Als ich vor zwei Wochen eine vergessen hatte, war ich sofort wieder im alten Schlafverhalten.

Übermorgen ist der Termin und, auch wenn ich für nichts garantieren kann, werde ich mein bestes tun ihn auch wahrznehmen. Hat noch irgendjemand irgendwelche Last-Minute Tipps? Irgendetwas was ich vorberreiten sollte? Irgendetwas was ich wissen müsste?


Am besten keine Gedanken darüber machen. Aber ich weiß, dass das schwer fällt.






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  26.07.2017 13:22  
Das fällt nicht nur schwer, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Hab schon seit Tagen so ein flaues Gefühl im Bauch, wahrscheinlich aufgrund von Nervosität.



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Mittelfranken
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  26.07.2017 14:09  
Das flaue Gefühl vor so einem Termin kenne ich auch gut. Wenn der Arzt aber nett ist, dann vergeht das Gefühl ganz schnell. Kennst Du nicht jemanden, der mit Dir zu dem Termin mit gehen könnte? Das wäre gut.





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  26.07.2017 14:17  
Nein, weder kenne ich jemanden noch könnte ich jemandem überhaupt davon erzählen.



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Mittelfranken
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  26.07.2017 14:39  
Hast Du überhaupt keine Kontakte, Freunde oder so?

Gerade bei Depression oder auch Ängsten kann es heilsam sein, diese Gedanken und Gefühle mitzuteilen. Es entlastet, befreit ein bisschen und man fühlt sich nicht ganz so alleine mit seinen Gefühlen.

In einer Klinik z. B. gibt es auch Gruppentherapie, da fängt man an, von sich zu erzählen. Dabei gibt es keinen Druck, wenn man nichts sagen will ist es auch okay. Aber es ist ein gutes Gefühl, anderen mitzuteilen, wie es einem wirklich geht und zu merken, anderen geht es genauso wie einem selbst.

Auch Selbsthilfegruppen können dieses Gefühl vermitteln. Probier das mal aus. Auch mit Deiner Schüchternheit oder so bist Du nicht der einzige.

Denke auch ruhig mal darüber nach, ob eine psychosomatische Klinik für Dich in Frage käme. Du hast doch nichts zu verlieren. Spreche mit dem Arzt drüber, was für Möglichkeiten es gibt. Tabletten alleine ist nicht gut. Auf jeden Fall eine begleitende Therapie machen, welche Art, das kannst Du mit dem Arzt besprechen.

Ich drück Dir morgen die Daumen! Hab keine Sorge, ist wirklich halb so wild.

Erzähl morgen hier, wie es war.

Liebe Grüße, kalina

Danke1xDanke




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  26.07.2017 14:48  
Ich habe genau zwei Menschen die ich als Freunde bezeichnen würde. Keinen davon würde ich mit diesen Gedanken belasten wollen. Das selbe gilt für meine Familie, auch da wüsste ich weder wie ich es ansprechen soll noch will ich das sie sich unnötig Sorgen machen. Kann mir gar nicht mal vorstellen mit denen darüber zu sprechen.

Gruppentherapie klingt, ehrlich gesagt, auch wie eine ziemlich stressige Situation. Vor anderen sprechen, und dann auch noch über solche intimen Gedanken, absolut unvorstellbar für mich.

Ein weiterer Grund warum ich Angst vor dem Termin habe ist das ich entweder gar nichts herrausbekomme oder vielleicht sogar anfange die Ernsthaftigkeit dieser Gedanken zu relativieren oder das ganze herunterzuspielen so nach dem Motto "So schlimm ist es ja doch nicht, tut mir Leid ihre Zeit verschwendet zu haben"

Ich werde morgen auf jeden Fall berichten wie es gelaufen ist.



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