Falko78
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Hallo liebe Forummitglieder,
meine Name ist Falko, ich bin Jahrgang 1978 und melde mich hier als Angehöriger an.
Viele hier kennen meine Frau "Flame", ihr richtiger Name ist Katrin.
Zunächst muss ich eine traurige Nachricht verkünden:
Flame, bzw. Katrin ist in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai verstorben.
Wir sind über 16 Jahre lang durch dick und dünn gegangen, haben viel durchgemacht, aber auch viel Freude erlebt.
Die schwierigen Zeiten 2016/ 2017, als es mit den Panikattacken losging, haben wir gemeistert. Viele Hürden haben wir uns gegenseitig genommen.
Als wir uns im August 2009 kennenlernten sprach Flame offen und ehrlich mit mir, was ihre Borderlinestörung betrifft.
Für mich war das ein komplett neues Kapitel. Ich schuf mir etwas Wissen rauf.
Wir haben in den Jahren viel geredet, Flame war sehr offen und gab sehr viel Liebe.
Gegenseitig haben wir uns, trotz ihrer Krakheit, ein schönes Leben geschenkt.
Es war nicht immer alls harmonisch, das wäre wohl unmenschlich. Oft bin ich an meine Grenzen gestoßen und meine gelegentliche schroffe Art hat auch nicht gerade zur Harmonie beigetragen 😉
Aber wir waren ein Team - das hat uns sehr geholfen. Akzeptanz und Rücksichtnahme sind die Zauberwörter.
Da wir zusammen die Musik als Hobby hatten, waren wir auch hier auf einer Wellenlänge.
Ab Dezember 2025 wurde es leider immer schwieriger. Sicherlich hat sie den einen oder anderen Kontakt hier von der aktuellen Lage berichtet.
Manchmal fallen Sätze, die man nicht so meint, weil sie aus Überforderung kamen. Hier will ich mich nicht freisprechen. Ich war die Wochen seit Dezember häufig überfordert.
Um zum Anfang dieses Beitrages zurück zu springen - letzendlich haben wir den Kampf, so war es am Ende auch, nicht geschafft.
Ich hoffe, ihr geht es jetzt besser, dort wo sie ist. Flame/ Katrin war mein Leben - das Beste, was mir passieren konnte und ich vermisse sie jede einzelne Sekunde!
Von Fragen zu den genauen Umständen des Todes bitte ich jedoch abzusehen. Es ist so schon schwer genug für mich.
Ich weiß, dass Flame hier vielen Usern helfen konnte, so gut es ging. Sie hat mir jedesmal davon erzählt (ja, auch die schlechten Dinge) und ich war jedesmal mega stolz auf meine Frau.
Nun möchte ich ihr "Erbe" antreten und versuchen, aus der "anderen" Sicht unterstützen zu können. Ich habe in den 16,5 Jahren viel gelernt durch meine Frau.
Gerne könnt ihr mir Fragen stellen, ich schaue mir auch gerne Beiträge an und hoffe, dass ich helfen kann.
Aus beruflichen Gründen kann das manchmal etwas dauern.
Vorab kann ich Euch sagen: Helft Euch gegenseitig, seid füreinander und nicht gegeneinander da!
Es grüßt Euch
Falko
meine Name ist Falko, ich bin Jahrgang 1978 und melde mich hier als Angehöriger an.
Viele hier kennen meine Frau "Flame", ihr richtiger Name ist Katrin.
Zunächst muss ich eine traurige Nachricht verkünden:
Flame, bzw. Katrin ist in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai verstorben.
Wir sind über 16 Jahre lang durch dick und dünn gegangen, haben viel durchgemacht, aber auch viel Freude erlebt.
Die schwierigen Zeiten 2016/ 2017, als es mit den Panikattacken losging, haben wir gemeistert. Viele Hürden haben wir uns gegenseitig genommen.
Als wir uns im August 2009 kennenlernten sprach Flame offen und ehrlich mit mir, was ihre Borderlinestörung betrifft.
Für mich war das ein komplett neues Kapitel. Ich schuf mir etwas Wissen rauf.
Wir haben in den Jahren viel geredet, Flame war sehr offen und gab sehr viel Liebe.
Gegenseitig haben wir uns, trotz ihrer Krakheit, ein schönes Leben geschenkt.
Es war nicht immer alls harmonisch, das wäre wohl unmenschlich. Oft bin ich an meine Grenzen gestoßen und meine gelegentliche schroffe Art hat auch nicht gerade zur Harmonie beigetragen 😉
Aber wir waren ein Team - das hat uns sehr geholfen. Akzeptanz und Rücksichtnahme sind die Zauberwörter.
Da wir zusammen die Musik als Hobby hatten, waren wir auch hier auf einer Wellenlänge.
Ab Dezember 2025 wurde es leider immer schwieriger. Sicherlich hat sie den einen oder anderen Kontakt hier von der aktuellen Lage berichtet.
Manchmal fallen Sätze, die man nicht so meint, weil sie aus Überforderung kamen. Hier will ich mich nicht freisprechen. Ich war die Wochen seit Dezember häufig überfordert.
Um zum Anfang dieses Beitrages zurück zu springen - letzendlich haben wir den Kampf, so war es am Ende auch, nicht geschafft.
Ich hoffe, ihr geht es jetzt besser, dort wo sie ist. Flame/ Katrin war mein Leben - das Beste, was mir passieren konnte und ich vermisse sie jede einzelne Sekunde!
Von Fragen zu den genauen Umständen des Todes bitte ich jedoch abzusehen. Es ist so schon schwer genug für mich.
Ich weiß, dass Flame hier vielen Usern helfen konnte, so gut es ging. Sie hat mir jedesmal davon erzählt (ja, auch die schlechten Dinge) und ich war jedesmal mega stolz auf meine Frau.
Nun möchte ich ihr "Erbe" antreten und versuchen, aus der "anderen" Sicht unterstützen zu können. Ich habe in den 16,5 Jahren viel gelernt durch meine Frau.
Gerne könnt ihr mir Fragen stellen, ich schaue mir auch gerne Beiträge an und hoffe, dass ich helfen kann.
Aus beruflichen Gründen kann das manchmal etwas dauern.
Vorab kann ich Euch sagen: Helft Euch gegenseitig, seid füreinander und nicht gegeneinander da!
Es grüßt Euch
Falko
• • 16.05.2026 x 7 #1
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