App im Playstore
Pfeil rechts
25

@Moelli80 reden ist schmerzhaft weil es wehtut. Aber glaube mir. Nach dem Schmerz kommt die Erleichterung.

Und machen Narben stecken so tief, dass man auf ewig damit zu kämpfen hat. Ich verstehe ich dich. ️

@Moelli80 ja es ist sehr hart und schwer darüber zu reden weil es Altewunden aufreißt und schmerzt. Aber nach dem Schmerz kommt die Erleichterung. Man arbeitet Stück für Stück alles ab.

Es fühlt sich an, als würde man alles nochmal durchleben. Ich verstehe dich. ️

A


Monopoly Wenn ein Brettspiel eine Krise auslöst

x 3


@Doreanne
Ich drücke dich mal zurück.

Ich wurde mit 16 da rausgeschmissen, weil ich anfing mich zu wehren.

Bin zu meiner Mutter gekommen, aber bin nicht mit dem Partner von ihr klargekommen.
Er durfte mich aber nicht rausschmeißen und wurde den zu meinem 18. Geburtstag rausgeschmissen.
Da lebte ich den auf der Straße erstmal, bis ich eine Wohnung gefunden hatte.
Ist aber auch alles eine längere Geschichte und nur kurz zusammengefasst.



Zitat von Doreanne:
Mit 19 begriff ich, nur ich kann mich auf mich selbst verlassen. Auf niemandem sonst.

Ja das kenne ich auch.

Hab sogar eine Sozialphobie aufgebaut.
Mochte mich von keinen mehr anfassen lassen usw.

Vor paar Jahren ist sie leider sehr doll ausgebrochen durch Rückschläge.
Da bin ich gar nicht mehr rausgegangen und kämpfe mich gerade wieder vorran, dass es besser wird.
Kann aber schon einiges wieder.

Zitat von Doreanne:
Es fühlt sich an, als würde man alles nochmal durchleben. Ich verstehe dich.

Ja, ich bekomme richtig Bilder im Kopf leider oft davon.

Mich triggern auch bestimmte Sachen und habe sofort Bilder im Kopf.

Deswegen lenke ich mich meist irgendwie ab.

@Moelli80 das kenne ich, ich habe es oft abends beim Einschlafen, wenn mein Tag mal nicht so gut lief oder ich wieder eine eigenartige Stimmung habe.

Gratis Kino mit Herzklopfen schwitzen und Unruhe als hätte mal 5 Espresso getrunken. Furchtbar. Wenn's ganz schlimm ist, kommt die Brustenge dazu, als hätte man Herzprobleme, was bei mir nachgewiesen nicht der Fall ist.

@Doreanne
Ja, kann sogar bis zur einer Panikattacke gehen.

Abends kommt man zur Ruhe, ist nicht viel beschäftigt und der Kopf fängt an.
Hab es auch wenn ich alleine bin und mich nicht beschäftige.

Deshalb schlafe ich nur mit Fernsehen ein, dann bin ich abgelenkt.

Meine Frau war nie begeistert, mit Fernsehen abends im Bett, aber versteht es.

Euch beiden @Moelli80 @Doreanne würde mit Sicherheit Der sichere Ort helfen, der gerade bei Traumatherapien so gut wie immer Anwendung findet. Damit man in stressigen oder panischen Situationen wieder zur Ruhe kommt. Und ihr gerade auch auf Nacht, nicht euch ununterbrochen ablenken müsst.
Hier eine ausführliche Anleitung dazu:

https://www.dis-sos.com/sichere-ort-1/

@Moelli80 mein Partner ist auch so. Ich lasse gern den Fernseher laufen zum Einschlafen.

Manchmal höre ich auf YouTube auch asmr Videos. Wenn einer mit Papier raschelt oder so tut als würde man geschminkt werden.

Wenn die Unruhe sehr hartnäckig ist, hilft auch das nicht mehr. Dann kommt die Chemiebombe Mirtazapin zum Einsatz. Echt blöd.

Man fühlt sich schnell angegriffen und überfordert. Das ganze Paket haut einfach nicht mehr hin. Um da raus zu kommen, MUSS man sich beschäftigen damit. Ich hasse es, aber weiss zum Glück dass es wichtig ist.

@Idefix13
Danke, kenne ich von meiner Therapie.
Komme da aber nicht so wirklich rein.

Kenne auch das man sich eine Figur nimmt, die ein schützen soll.
Z.b. ein Ritter, den hat man den immer bei sich.

Dann noch die innere Kind Therapie.
Mir hilft es leider aber nicht, bzw. Komme ich da nicht richtig rein.

Meine Gedanken kommen immer wieder und die Erinnerungen.

Muss auch mal wieder zu meinen Therapeuten oder mir ein neuen suchen.
War leider schon länger nicht mehr da, weil es mich sehr gestresst hat.
Auch das hinkommen und die Parkplatzsuche dort.
Der ist leider in der Stadt und da bin ich sehr ungerne.

Eigentlich soll ich ja auch Tabletten nehmen, aber die verweigere ich.
Die sagen alle, ohne komme ich da nicht raus.
Aber das ist mein nächstes Problem.
Ich kann keine Medikamente wirklich nehmen, aus Angst wegen meiner Leber. (Leberfibrose)

Aber um Therapie, hab ich mir dieses Jahr vorgenommen, mich wieder zu kümmern.

Zitat von Doreanne:
Um da raus zu kommen, MUSS man sich beschäftigen damit. Ich hasse es, aber weiss zum Glück dass es wichtig ist.

Ja das stimmt.
Leider lasse ich das oft aber nicht zu.
Wird es mir zu unangenehm in der Therapie, lenke ich direkt ab und rede über was anderes.

Musste auch schon Std abbrechen.

War auch in der Reha, aber die hat meine Depression nur verschlimmert gehabt.
Wurde deswegen auch abgebrochen.
Chefarzt hat mich dort entlassen, ich sei zu krank für die Reha.

Chemie nehme ich ja nicht, weigere ich mich.

Aber komme zum Glück auch so Vorran, mit der Sozialphobie.
Langsam, aber wird besser.

Zitat von Moelli80:
Meine Gedanken kommen immer wieder und die Erinnerungen.

Durch meine Traumas habe ich soviele Triggerpunkte, dass ich schon lange aufgehört habe sie zu vermeiden. Habe auf andere Methoden zurückgefriffen.
Und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an irgendeines meiner Trauma erinnert werde, das das nächste antriggert usw.
Und doch kann man daran arbeiten und es mit der Zeit kann es weniger werden oder nicht mehr so harteinen aus der Bahn werfen. Aber dafür muss man Skills erlernen und diese Gewissenhaft anwenden.
Zitat von Moelli80:
Eigentlich soll ich ja auch Tabletten nehmen, aber die verweigere ich.
Die sagen alle, ohne komme ich da nicht raus.
Aber das ist mein nächstes Problem.
Ich kann keine Medikamente wirklich nehmen, aus Angst wegen meiner Leber. (Leberfibrose)

Das kenne ich aus Krankenhäuser, dort heißt es immer, dass ich Symptomfrei sei, da ich zurezit keine nehme, weil auch ich Medikamente verweigere. Zwar aus anderen Gründen als bei dir. Trotzdem hat mir meine Therapeutin nie welche verschrieben, da auch sie nicht der Typ dafür war. Das sind dann immer nur die Psychiater, die mit den Medikamenten, schnell zum nächsten Patienten über gehen wollen und lieber die Probleme bekämpfen, als die Ursache.


Ich denke mir eher, dass du noch niemanden gefunden hast, der dich wirklich gut anleitet und dir die nötige Zeit und Ruhe finden lässt, damit du deinen sicheren Ort finden kannst, für dich.

@Moelli80 ich habe mir eben mal den Bereich des sicheren Raumes durchgelesen.

Das ist nicht machbar. Ich habe es so oft versucht. Sobald ich meinen Himmel betrete, kommen alle Teufel hinterher gelaufen. Die kleben wie eine Klette.

Zudem wird dort der Kontaktabbruch erwähnt. Zu meinem Papa habe ich schon lange keinen Kontakt mehr. Aber bei Mutti ist es schwieriger. Seit sie von 3 Jahren einen schweren Herzinfarkt hatte, habe ich notgedrungen durch meine Brüder wieder Kontakt aufgenommen, um meine Geschwister zu unterstützen.

Ich schaffe es nicht den Kontakt zur Mutter abzubrechen, ohne dass ich Angst habe,dass ihr vor Leid wieder da Herz stehen bleibt.

Meine Empathie ist viel zu mächtig.

Zitat von Idefix13:
Das kenne ich aus Krankenhäuser, dort heißt es immer, dass ich Symptomfrei sei, da ich zurezit keine nehme, weil auch ich Medikamente verweigere

Ja, durfte mir auch schon anhören, dann ist es wohl nicht schlimm genug.
Es gibt Ärzte und auch Pfleger, die nicht gut drauf zu sprechen sind, wenn man keine nimmt.

Hatte ein Psychiater der hat mich angeschrien.
Ich sei schwer krank und muss die Tabletten nehmen.
Wenn ich die nicht nehme, dann Brauch ich auch nicht wieder kommen.
Also bin ich nicht mehr hin und hab mir ein anderen gesucht.


Zitat von Idefix13:
Ich denke mir eher, dass du noch niemanden gefunden hast, der dich wirklich gut anleitet und dir die nötige Zeit und Ruhe finden lässt, damit du deinen sicheren Ort finden kannst, für dich.

Das kann gut sein.
Aber heutzutage haben die ja irgendwie alle kaum noch Zeit.
Hab meistens immer nur einmal im Monat eine Sitzung gehabt, weil sie zu viele Patienten haben und nicht mehr Zeit.
Mit wurde auch schon gesagt. Ich brauche eigentlich wöchentlich, besser sogar eine Klinik.
Klinik verweigere ich aber.
Mache nur ambulante Sachen.

@Moelli80 das stimmt, wie PTBS Patienten sind hyper sensibel und spüren sofort ob jemand wirklich helfen möchte oder nur notgedrungen seinen Job macht.

Sobald ich spüre dass ein Arzt nur Medis verschreibt aber sich nicht mit mir beschäftigt, ist er sofort unten durch.

Das ist normal. Man macht es ja auch im eugen Umfeld, um sich zu schützen. Alles leicht gesagt, aber kaum machbar. Trotz 22 jähriger Psychotherapie Erfahrung.

Zitat von Doreanne:
Das ist nicht machbar. Ich habe es so oft versucht. Sobald ich meinen Himmel betrete, kommen alle Teufel hinterher gelaufen. Die kleben wie eine Klette.

Geht mir ähnlich.
Ich nenne es, aber immer meine Dämonen.


Zitat von Doreanne:
Zudem wird dort der Kontaktabbruch erwähnt.

Ich hab mit meinen sogenannten Großeltern schon lange kein Kontakt mehr. Sind auch beide Tod.
Hatte nicht mal ein Stückchen Trauer für die über.


Zitat von Doreanne:
Ich schaffe es nicht den Kontakt zur Mutter abzubrechen, ohne dass ich Angst habe,dass ihr vor Leid wieder da Herz stehen bleibt.

Mit meiner Mutter hab ich auch noch Kontakt.
Auch wenn sie nicht immer gut zu mir war, aber sie hat vieles dort ja auch mitgemacht gehabt.
Trigger

Wurde von ihren Adoptivvater vergewaltigt.


Zitat von Doreanne:
wie PTBS Patienten sind hyper sensibel

Oh ja, wurde sogar immer sensibler umso älter ich werde.


Zitat von Doreanne:
Das ist normal. Man macht es ja auch im eugen Umfeld, um sich zu schützen. Alles leicht gesagt, aber kaum machbar. Trotz 22 jähriger Psychotherapie Erfahrung.

Ich bin erst spät zur Therapie.
Erst mit ü40
Vorher war ich nur einmal und da wurde Borderline festgestellt mit ritzen.

Ich hab mich aber als Heranwachsender viel mit Al.k.ohol betäubt, mich abgelenkt.

@Moelli80 genau, ich kenne auch die Leidensgeschichte meiner Mutter. Sie durch einen Polizisten Papa militärisch und sehr hart erzogen worden. Sie litt selbst als Kind und damals gab es keine Hilfe.

Meine Mutter ist heute noch verbal aggressiv und kritisiert meinen liebevollen Umgang mit meiner Tochter. Obwohl mein Kind ein Bilderbuch Kind ist.

Ich kann es meiner Mutter nicht Recht machen. Sie ist auch nie für mich da. Es geht immer nur im sie. Und wenn ich anfange über meine Probleme zu reden, wird sie eigenartig. Ablehnend mir gegenüber. Sie ist überfordert.

Nach jedem Besuch komme ich traurig nach Hause. Und mein Freund muss den Papa spielen. Er macht es freiwillig und nimmt mich in den Arm und sagt: Hasi? Alles gut. Du bist wieder hier bei mir und unserer wundervollen Tochter das hilft schon sehr. Zum Glück brsuche ich meine Mutter nur 3 mal im Jahr. Aber telefonieren 1-2 mal pro Woche.

Aber es geht immer nur um sie, ihr leid, die bösen Menschen, keiner ist da bla bla bla.
Mitglied werden - kostenlos & anonym

Zitat von Doreanne:
Meine Mutter ist heute noch verbal aggressiv und kritisiert meinen liebevollen Umgang mit meiner Tochter. Obwohl mein Kind ein Bilderbuch Kind ist.

Ich wurde auch immer kritisiert, weil meine Kinder ich zu viel durchlasse.
Ich erziehe sie so, wie ich gerne erzogen worden wäre.

Leider sind aber auch mal schwere depressive Phasen dazwischen gewesen und die haben sie sehr belastet.
Dann versuche ich immer alles wieder gut zu machen.
In den Phasen ziehe ich mich zurück.

Aber sie haben mich lieb und ich bin immer für sie da.


Zitat von Doreanne:
Und mein Freund muss den Papa spielen. Er macht es freiwillig und nimmt mich in den Arm und sagt: Hasi? Alles gut. Du bist wieder hier bei mir und unserer wundervollen Tochter das hilft schon sehr.

Dann hast du ein guten Freund.
Das hilft schon mal sehr.


Zitat von Doreanne:
Aber es geht immer nur um sie, ihr leid, die bösen Menschen, keiner ist da bla bla bla.

Ist oft bei Menschen so, die viel durchgemacht haben.
Werden sehr pessimistisch und alles ist doof.
Gibt auch viele die narzistisch werden.

Pessimistisch bin ich leider auch geworden, aber für meine Familie mache ich fast alles.

Zitat von Moelli80:
Wenn ich die nicht nehme, dann Brauch ich auch nicht wieder kommen.
Also bin ich nicht mehr hin und hab mir ein anderen gesucht.

Richtig. Du entscheidest.
Zitat von Moelli80:
Mit wurde auch schon gesagt. Ich brauche eigentlich wöchentlich,

Ich hatte wöchentlich, Traumatherapie.Auch hatte sie mir angeboten, zwei Stunden machen zu können oder 2x in der Woche. Aber einmal reichte mir, weil da doch so einiges hochkam und man braucht ja auch wieder die Ruhephasen und die Phasen, um den Alltag auf die Reihe zu kriegen, auchwenn meiner nicht so sozial ist wie, der von den meisten Menschen.
Zitat von Moelli80:
Mache nur ambulante Sachen.

Habe auch nur 3,5 Jahre ambulante Therapie gemacht. 95 Stunden insgesamt, obwohl sie damals sagte, dass sie noch einmal ohne weiteres 30 Stunden bekommen würde. Doch die Aufarbeitung war gut und viele der Dinge und Hilfen, sowie Tipps haben mich weitergebracht und so konnte ich meinen Weg alleine wieder aufnehmen.

Aber bei mir war es ja auch weniger Gewalt, obwohl jene Traumas auch dabei waren..

---

Ich möchte deine Aussage nicht schmälern
Zitat von Doreanne:
Meine Empathie ist viel zu mächtig.

Aber genauso funktionierst du und deine Mutter weiß das.

Ein Abbruch hat was mit Selbstschutz zu tun.
Aber ich werde hier nicht weiter reden. Es ist deine Entscheidung. Und du musst und hast deine Wahl getroffen.


Zitat von Idefix13:
Ich hatte wöchentlich, Traumatherapie.Auch hatte sie mir angeboten, zwei Stunden machen zu können oder 2x in der Woche. Aber einmal reichte mir, weil da doch so einiges hochkam und man braucht ja auch wieder die Ruhephasen und die Phasen, um den Alltag auf die Reihe zu kriegen, auchwenn meiner nicht so sozial ist wie, der von den meisten Menschen.

1 mal wöchentlich hätte ich gerne.
2 mal wäre mir auch zuviel.

Ist nur immer schwer, ein guten Therapeuten zu finden.
Ich hätte auch gerne ein Weiblichen Therapeuten, weil ich mit Frauen besser klar komme.

Aber dieses Jahr, hab ich mir ja vorgenommen ein wieder zu finden.


Zitat von Idefix13:
Doch die Aufarbeitung war gut und viele der Dinge und Hilfen, sowie Tipps haben mich weitergebracht und so konnte ich meinen Weg alleine wieder aufnehmen.

Soweit möchte ich auch wieder kommen.
Noch macht mir die Sozialphobie auch noch Probleme dazu.
Fühle mich nur Zuhause sicher und gut.
Weite wege zu Therapeuten ist immer eine Qual, wenn ich alleine bin.
Fahre auch keine Öffis, nur mit Auto.
Leider in öffis zwei nicht so gute Erfahrungen gemacht.
Einmal im Zug mit 20 zusammen geschlagen wurden und einmal beim Bus, sind Nacht 3 mit ausgestiegen und das gleiche Spiel.
Gucke auch extrem auf meine Umgebung nur noch.
Hinter mir welche laufen zuhaben ist verdammt schwer.


Zitat von Idefix13:
Ich möchte deine Aussage nicht schmälern

Alles gut.

A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Reinhard Pichler
App im Playstore