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Schlaflose
Zitat von flippi4:
Es gibt ja auch nette Kollegen nur leider bin ich so abhängig davon, dass mir jemand freundlich gegenübertritt und sehe oder denke auch Ablehnung im Gesicht zu sehen.


Du wirst keinen Arbeitsplatz finden, wo dir immer alle freundlich gegenüber treten. Es gibt überall nette und unfreundliche Menschen. Manche Menschen sind einfach immer und zu allen unfreundlich. Das ist deren Problem. Das solltest du dir klar machen und sie ignorieren oder selbst unfreundlich zu ihnen sein. So halte ich es jedenfalls.

07.03.2014 14:50 • #21


Gestern habe ich eine wirklich hübsche, lehrreiche Szene in einer amerikanischen Serie gesehen, in die ich zufällig geraten bin:

Eine neue Kollegin wurde von zwei anderen angesprochen. Sie reagierte sehr pampig. Die anderen waren zuerst etwas sprachlos, und dann sagte die eine: "Gibt's dich auch in nett?!"

Das merke ich mir jedenfalls!

07.03.2014 14:54 • #22



Wiedereingliederung abbrechen und kündigen?

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Hallo,

den Spruch muss ich mir merken, den finde ich gut.........

Das nicht alle Leute nett sein können verstehe ich ja auch kopfmässig, nur leider machen mir meine Gefühle hier einen Strich durch die Rechnung.

Nachdem ich heute bei meinem Chef angefragt habe, Urlaub zu bekommen und dieser kategorisch abgelehnt hat und mir erklärt hat, ich solle mich weiter krank schreiben lassen, sind wir zur Arge gefahren und diese haben mir dann erklärt, dass ich wohl übergangsweise (für eine Dauer von sechs Wochen) ALG1 wegen Krankheit erhalten würde, dann jedoch würden sie mich zum Rentenantrag zwingen, somit wäre es günstiger, da ich sehr wohl arbeiten kann, jedoch nicht in dieser Firma, sich rechtlich durch die Leistungsabteilung beraten zu lassen und diese rufen mich innerhalb von 48 Stunden zurück. Gleichzeitig habe ich einen Termin beim Vermittler erhalten, welcher sich meine Lage auch nochmals anschaut incl. Therapiebericht aus der Reha und ALG1 erhalte ich auf jeden Fall übergangsmässig. Ist erstmal eine Erleichterung.

Vielen lieben Dank für die netten Ratschläge.......

Liebe Grüße

07.03.2014 21:52 • #23


Hallo flippi,

das heißt, du lässt dich jetzt krankschreiben und bekommst das AlG 1 dann vom amt? Aber wie ich verstehe ist es nur übergangsmäßig. Was passiert danach? Hilft dir da jetzt dieser vermittler weiter, ja?
Ich hoffe es klappt alles so wie du es dir vorstellst und dir werden da nicht so viele Steine in den Weg gelegt.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

07.03.2014 22:58 • #24


Schlaflose
Zitat von flippi4:
dann jedoch würden sie mich zum Rentenantrag zwingen, somit wäre es günstiger, da ich sehr wohl arbeiten kann, jedoch nicht in dieser Firma,


Das widerspricht sich aber. Eine Rente wird nur dann gewährt, wenn man nicht in der Lage ist, mehr als 3 Stunden am Tag zu arbeiten, unabhängig vom gelernten Beruf oder vom Arbeitsplatz.

08.03.2014 08:09 • #25


Guten Morgen,

das wusste ich auch noch nicht, lt. dem Vermittler, der wirklich sehr sehr nett war, versuchen die wohl alle wegzudrücken, die nicht vermittelbar (auch wegen Krankheit) sind. Laut Sozialgesetzbuch hört sich das jedoch ganz ganz anders an. Gelten die drei Stunden nur für befristete EU-Renten oder auch für alle anderen, da mein Vater nie hätte arbeiten können mit seinen Krankheiten........

Liebe Grüße

08.03.2014 08:40 • #26


wer lesen kann ich klar im Vorteil, habe das falsch aufgefasst. Lt. Gutachten der Reha kann ich sehr wohl über 6 Stunden täglich arbeiten.

08.03.2014 08:42 • #27


ALG I kann man nur bekommen, wenn man nicht mehr in einem bestehenden Arbeitsverhältnis steht und dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung steht. Wenn man krank geschrieben ist, bekommt man auch kein ALG I. Es sei denn, man war zunächst arbeitslos gemeldet und wird dann im Laufe des Bezuges irgendwann krank geschrieben. Für die Dauer von sechs Wochen läuft das ALG I dann weiter und dann bekommt man Krankengeld. Schade, dass du auf die anderen Sachen nicht eingehst.
Wenn du über 6 Stunden täglich arbeiten kannst, bekommst du wohl auch keine Rente. Also bliebe nur kündigen und ALG I beziehen. Mit allen Konsequenzen, die das nach sich zieht.

08.03.2014 10:15 • #28


Hallo,

auf welche anderen Sachen gehe ich nicht ein?

08.03.2014 10:23 • #29


Warum dein Mann dich nicht unterstützt oder warum du mit aller Gewalt dich so quälen musst. Einerseits mit dem Job, der dir nicht passt, andererseits mit Nichtversicherung in der Krankenkasse und dem ganzen Ärger, den man dann beim Arbeitsamt hat. Wie lange bist du denn schon da in der Firma?

08.03.2014 10:57 • #30


Schlaflose
Zitat von flippi4:
Guten Morgen,

das wusste ich auch noch nicht, lt. dem Vermittler, der wirklich sehr sehr nett war, versuchen die wohl alle wegzudrücken, die nicht vermittelbar (auch wegen Krankheit) sind. Laut Sozialgesetzbuch hört sich das jedoch ganz ganz anders an. Gelten die drei Stunden nur für befristete EU-Renten oder auch für alle anderen, da mein Vater nie hätte arbeiten können mit seinen Krankheiten........

Liebe Grüße


Das kann schon sein, dass die vom Jobcenter versuchen, Leute, die nicht vermittelbar sind, wegzubekommen, indem sie sie auffordern eine Rente zu beantragen. Aber wenn du von der Reha aus für über 6 Stunden arbeitsfähig befunden wurdest, kannst du die Rente vergessen.
Das mit den 3 Arbeitsstunden gilt für die volle Erwerbsminderungsrente. Für die teilweise Erwerbsminderungsrente sind es bis zu 6 Stunden. Bei mehr als 6 Stunden gibt es nichts.

Was meinst du mit allen anderen Renten? Es gibt ja nur die Erwerbsminderungsrente und die Altersrente. Die Erwerbsminderungsrente wird so gut wie immer erst nur befristet gewährt und bei Bedarf verlängert. Erst wenn es schon mehrmals verlängert wurde und keine Aussicht auf Besserung besteht, wird sie unbefristet gezahlt.

08.03.2014 15:42 • #31


mein Mann unterstützt mich schon sehr, jedoch ist er von Montag bis Donnerstag auf Montage und da bleibt mir weiter nichts übrig alles alles alleine "zu schmeißen", auch wenn´s manchmal wirklich richtig schwer ist......leider können wir uns nur von zwei Gehältern ernähren und können nicht auf eins verzichten......

Ich bin schon 14 Jahre in der Firma und habe Höhen und Tiefen durch, welche ich alle durchgestanden habe, auch wenn ich mich noch so geärgert habe, seitdem ich jedoch die Angststörung habe geht nichts mehr und ich breche sofort in Tränen aus, wenn auch nur jemand was sagt.......fühle mich immer überfordert, bin der der Meinung, ich schaffe/kann nichts mehr, ich kämpfe jeden Tag dagegen an, komme jedoch nicht raus und habe jeden Tag diese "komischen" Befindlichkeiten und dann noch in einer Firma sitzen, welche mir schon erklärt hat, dass sie mich als "unzurechnungsfähig" erklären wollen, damit sie einen Rechtsstreit gewinnen und meine in Absprache mit dem Chef getroffenen Entscheidungen negieren können und dieser Mensch sitzt Tag für Tag in einem Raum mit mir, hab Oberwasser und behandelt andere Menschen (auch am Telefon) als könnten sie nicht denken, das verletzt mich. Ich verstehe auch nicht, warum mein Chef mich nicht krankheitsbedingt kündigt, er zahlt jeden Monat 2 Urlaubstage, obwohl ich nicht da bin?

In der Reha habe ich von meinem Arzt der auch gleichzeitig mein Therapeut war immer nur gehört, ich könnte das alleine gar nicht schaffen und ich sollte doch nur noch 6 Stunden täglich arbeiten gehen, leider scheint er das wohl in seinem Bericht vergessen zu haben, jedoch war er so nett, aufgrund meines Wirbelsäulensyndroms mit nur leichte und mittelschwere Tätigkeiten zuzumuten und keine Nachtarbeit aufgrund Stressanfälligkeit.

08.03.2014 17:40 • #32


Schlaflose
Zitat von flippi4:
In der Reha habe ich von meinem Arzt der auch gleichzeitig mein Therapeut war immer nur gehört, ich könnte das alleine gar nicht schaffen und ich sollte doch nur noch 6 Stunden täglich arbeiten gehen, leider scheint er das wohl in seinem Bericht vergessen zu haben,


Die Grenze liegt ja bei 6 Stunden. Unter 6 Stunden heißt, man ist erwerbsgemindert, ab 6 Stunden nicht. Mir geht es ja genauso wie dir. Ich arbeite schon fast von Anfang an immer mit etwas mehr als halber Stelle, weil ich psychisch bedingt nicht mehr schaffe, bin aber laut Rehabericht ohne Einschränkungen einsatzfähig.

Das mit deinem Chef ist schon sehr seltsam. Da würde ich auch nicht länger bleiben wollen.

08.03.2014 18:13 • #33


ich habe es wirklich probiert und das ist unterdessen meine zweite Wiedereingliederung, die ich abbrechen musste, bin mit Panikattacken hingefahren und auch wieder zurück und komm mir schon vor wie der "Loser", der nichts schafft. Ich hoffe einfach, dass ich ohne Sperre kündigen darf und dann habe ich den Part wenigstens hinter mir und kann vielleicht wieder vorwärts schauen und mein Leben in die Hand nehmen. Ist es denn bei Euch nicht so, dass Ihr jeden Tag gegen die Angst kämpfen müsst, sobald ihr das Haus verlasst?

Liebe Grüße

08.03.2014 18:36 • #34


Hallo flippi,

das hört sich bei dir echt nach einer schwierigen Lage an!
gerade wenn es schon die zweite Wiedereingliederung ist. Ich hoffe du kannst ohne Sperre kündigen und es klappt alles so wie du es dir vorstellst.
Aber du bist kein Loser! Du schaffst auch viel. Und deine Ängste sind gerade nur zu stark, das hat aber nichts damit zu tun, das du nichts kannst oder schaffst.

Also auf deine Frage zu kommen. ich arbeite ja nicht, verlasse aber gerade immer viel das Haus um meine Mutter zu besuchen im kh oder meinem Vater. Und dann auch noch um anderen termine zu erreichen ect.
ich verlasse das haus auch nur mit starken Ängsten und muss mir häufig auch noch ein Notfallmeikament vorher nehmen, damit ich das raus gehen überhaupt hinbekomme.
Oder andere skills mitnehmen, da es sonst bei mir sehr kritsisch werden kann, wenn ich da nichts mitnehme.
ich bin danach immer total fertig wenn ich wieder zu hause bin.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

10.03.2014 14:23 • #35


Hallo,

das kenne ich leider auch, schon bevor ich die Kinder in die Schule früh´s fahren muss, habe ich einen Puls (trotz Betablocker) von 100 und einen Blutdruck von 160/100 (mit Blutdrucktabletten, wenn auch nur kleine) und das geht und geht nicht weg, obwohl ich es immer und immer wieder mache. Was hast du für ein Notfallmedikament und nimmst Du ansonsten noch AD´s um über den Tag zu kommen?

Liebe Grüße

10.03.2014 15:11 • #36


hallo flippi,

woher weißt du wie hoch dein Puls ist? Misst du ihn ständig? das alleine kann deine Angst auch steigern, weil du dich ständig auf deinen Puls und deinen Blutdruck konzentrierst. ich weiß, das es schwer ist das Messen sein zu lassen, aber um deine Ängste langsam los werden zu lassen, wäre es wichtig es nicht ständig zu überprüfen.
Seit wann nimmst du schon Tabletten gegen deinen Bluthochdruck?

Ich habe Proneurin als Notfallmedikament, was auch bekannt ist unter Atosil.
Und ja, ich nehme Antidepressiva um den tag zu schaffen. Ich habe da das Medikament Saroten.
Nimmst du Antidepressiva?

Mit lieben Grüßen,
Delphin

10.03.2014 23:00 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo,

Antidepressiva nehme ich aus Angst vor den Nebenwirkungen (habe es aber als es ganz schlimm war probiert) und der Absetzproblematik nicht und nehme auch nur homöopathische Sachen nur, wenns sich nicht vermeiden lässt. Ansonsten vertraue ich ab dem Frühling wieder der Natur und den Kräutern, ich hoffe damit wird es wieder besser.

Blutdrucktabletten nehme ich seit meiner ersten Panikattacke und bin nicht wieder davon losgekommen und messe eigentlich immer Blutdruck und Puls, wenn ich der Meinung bin mir gehts schlecht. Du hast Recht, man sollte es lassen, aber dann muss man seinem Körper vertrauen und nicht immer denken, es ist was körperliches, sondern es ist nur psychisch, aber aber aber.......

Wie geht es Deiner Mama im Krankenhaus und ist dein Papa wieder zu Hause?

Liebe Grüße Kathrin

11.03.2014 18:47 • #38


Hallo Kathrin,

wie war denn deine Erfahrung als du es probiert hast, wo es so schlimm war? Haben dir die geholfen?
Die meisten Medikamenten kann man mit Hilfe von Ärzten dann auch absetzten. man sollte es nur nicht plötzlich machen, sondern ausschleichen,dann kann auch nichts passieren.
das heißt, du nimmst nie richtig medikamente ,außer deine Blutdruckmedis ,ein?

Hast du die Medikamente gegen deinen Blutdruck denn vom Arzt bekommen? Und solltest du sie so lange nehmen? Wenn nicht kann das auch gefährlich sein, also wenn du sie einfach so einnimmst..

Ja genau du solltest es langsam reduzieren. Du musst ja nicht von null auf hundert nie wieder nachmessen, kannst ja auch langsam damit aufhöhren, damit deine Angst langsam sich daran gewöhnen kann. Zum Beispiel wenn du das einmal erst mal am Tag weg lässt und dann dich aber auch mit was anderes ablenkst. Damit du nicht wieder umdrehst und doch wieder misst.

Es geht meiner mutter gar nicht gut. Kann es so aber nicht alles nicht noch mal schreiben, habe es gerade in meinem Thread geschrieben. Wenn du magst kannst du dort ja nachlesen...
Und nein, meine Vater ist noch nicht zu Hause.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

12.03.2014 22:06 • #39


Hallo,

Da ich gerade das selbe Problem habe, es aber mit der Aussteuerung noch was hin ist, hab ich mich schon mal schlau gemacht.

Wenn die Wiedereingliederung von der Reha aus beantragt wurde müßtest du im Moment doch noch Geld von der Rentenversicherung bekommen.

Die zeit der Reha wird nicht auf das Krankengeld angerechnet.


Oder zahlt deine Wiedereingliederung die Krankenkasse? Dann kann es dir tatsächlich passieren das du ausgesteuert wirst.

In dem Fall, das du die Wiedereingliederung abbrichst und ausgesteuert bist, aber theoretisch deinen Job noch hast gibt es zwei Möglichkeiten


- ALG 2

- oder aber einen Antrag auf befristete Rente stellen, für den Übergang bekommst du ALG 1 nach einer Sonderregelung für Leute die eigentlich nicht Arbeitslos sind.


Aber kündigen würde ich auch nicht.
Mich hat man in der Reha auch für voll arbeitfähig entlassen und nach drei Wochen Eingliederung kam der Rückfall, jetzt ist es richtig schlecht.

Leicht gesagt aber geh mal in dich ob die Arbeit an sich, jetzt nicht nur in der Firma eine zu große Belastung ist. Und sprech mit deinem Arzt, was er für eine Idea hat, wenn du meinst das ist zu viel.


LG

02.04.2014 23:09 • #40



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