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Friedi
Mitglied

Beiträge:
69
Themen:
3
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51
Mitglied seit:
Hallo zusammen,

Leider geht die Angst extrem wieder um. Ich habe eine starke Angststörung und Panikattacken. Warum das Plötzlich so hochkocht kann ich mir nicht erklären. Ich suche Rat oder zumindest jemanden dem es ähnlich geht?! In den letzen 2 Wochen war eigentlich alles super. Dann waren einige aufregende Situation , Stress auf Arbeit kleines Kind usw. Ich hatte schon immer wenn es Stressig war oder die Migräne extrem Wortstörungen. Aber diesmal ist es extrem. Wenn ich an Personen aktiv denke, fällt mir der Name nicht ein( Personen die ich selten sehe oder wenig Kontakt habe überlege dann wie heisen die Kinder , die Frau von dem oder dem) ich gehe dann alle Namen durch und es ist wie ein Blackout. Wenn ich mich ablenke kommt der Name oder das worüber ich angestrengt nachgedacht habe. Kennt das jemand? Beobachte ich’s zu sehr und deswegen fällt es mir nicht ein oder auf? Andere Menschen sagen ich bin wie immer. Ich habe so starke Angst vor einem Tumor oder Demenz.Ich war genau vor einem Jahr im MRT und CT Gott sei Dank alles gut. Ich bin beim Neurologen in Behandlung wegen meiner Migräne. Wurde auch schon eine Lumbalpunktion gemacht.
Kennt das jemand von euch?

09.06.2025 #1


24 Antworten ↓
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Flame
Gast

Zitat von Friedi:
Aber in der „Panik „hilft mir das nicht

Mitten in der Panik hilft überhaupt nichts ausser abzuwarten bis die Panik von selbst wieder abebbt (was übrigens ein körpereigener Schutzmechanismus ist ,weil der Körper hohe Anspannung nur bis zu einem gewissen Grad aushalten kann bis er von sich aus gegen steuert).


Zitat von Friedi:
weil eben das Grundthema dahinter nicht bearbeitet wurde.

Es ist ein Irrglaube zu meinen,es gäbe nur das eine Thema,was "bearbeitet" werden müsste und dann wären die Beschwerden weg.

Das hab ich zu Beginn auch geglaubt.
Nur in der Realität spielen da unheimlich viele Faktoren mit rein.

Irgendwann ist mir klar geworden,dass es unmöglich ist,alle Faktoren (und deren interaktives Zusammenspiel) punktgenau zu benennen.
Alleine schon deshalb,weil sich alles permanent in Bewegung/Veränderung befindet und auch vieles unterbewusst abläuft also ohne Zugriff darauf.

Das mag sich im ersten Moment "entmutigend" anhören aber in Wahrheit steht die (befreiende) Erkenntnis dahinter,dass egal,was war und ist:
Wir jederzeit lernen dürfen,besser für uns selbst zu sorgen,egal,worunter wir litten und leiden.

An Selbstfürsorge wollen die wenigsten "ran" ,weil es Veränderung bedeuten würde und den meisten Menschen macht Veränderung (sogar positive Veränderung) zunächst Angst,weil "das Alte" (was eine gewisse Sicherheit verspricht) dann ja in Frage gestellt werden müsste.

Da wird dann lieber noch mehr Leid in Kauf genommen bis das Leid überhand nimmt und wirklich unerträglich wird.

Wenn wir an diesem Punkt angelangt sind,wird die vorher gefürchtete Veränderung zum Bedürfnis und dann ist es leicht. und dann kommen auch konkrete Handlungsimpulse,die einem die Richtung weisen.

Zumal die meisten Menschen nichtmal wissen,was ihre Bedürfnisse sind.
Deswegen geht es immer erstmal damit los,regelmässig in sich hinein zu fühlen ("wie geht es mir gerade?").

Das ist ja für viele schon ein riesen Novum weil es in vielen Fällen nurnoch um´s "Funktionieren" geht im Alltag und die innere Befindlichkeit kaum bis gar nicht mehr gespürt/wahr genommen wird (wenn sie denn überhaupt jemals wahrgenommen werden konnte).

Des weiteren die eigenen Gedanken bewusster wahrzunehmen ("Was denkt es in mir?") und diese Gedanken zu überprüfen.

Daraufhin zu überprüfen ,ob die Gedanken realistisch und hilfreich sind oder ob es "nur" alte Glaubenssätze sind,die man immer wieder abspult bzw. irgendwelche Angstphantasien,die jeglicher Realität entbehren.

Das auseinander zu halten ist zu Beginn schwierig und dabei hilft eben Verhaltenstherapie.

Manchmal muss man nichtmal äusserlich was verändern,das ist ganz spannend.
Manchmal reicht es sogar die innere Einstellung/Bewertung zu verändern,das ist das Schöne und das kann unheimlich entlastend sein.

Und schliesslich sind wir ja alle freie Menschen,wir müssen also nichts adaptieren,was uns nicht entspricht.

Im Endeffekt geht es also lediglich darum,sich selbst und die eigenen Bedürfnisse besser kennen zu lernen.

Unser Tempo bestimmen wir natürlich selbst und man kann dabei auch nichts "falsch machen" weil jede Erfahrung (auch und sogar vor allem Negative) unheimlich lehrreich sind und uns in aller Deutlichkeit den für uns passenden Weg weisen.

Wir haben also niemals etwas zu verlieren sondern nur zu gewinnen.

08.06.2025 19:05 • x 1 #23


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wortfindungsstörungen,Angst vor Hirntumor

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F

Flame
Gast

Zitat von Friedi:
Ich weiß was du meinst . Ich habe auch Techniken angewandt aber sobald eben Symptome auftauchen und ich denke oh Gott das ist nicht normal fängt das sofort an. Jedes Gefühl oder Gedanke was ich vorher einstudiert habe
,hilft nicht. Erst ein Arzt sagt es ist alles ok und dann flacht dieses krasses Gefühl ab und es hält an bis zum nächsten Mal. Es fehlt eben Vertrauen und die Grenze zwischen es ist nichts schlimmes und du musst jetzt in die Spur. Ich glaube das wird nie heilen oder besser werden.

Ich und die meisten anderen hier kennen das 1:1.
Es liegt daran,dass die Intensität der Gefühle uns einfach "überrollt" und quasi kurzfristig denkunfähig und handlungsunfähig macht (Panik).

Lass Dir medikamentös helfen, dann wird das auch.
Man muss dann zwar noch eine weitere Angst überwinden (die vor den Medikamenten) aber diese Form der Konfrontation ist rentabel: sie bringt Dir Dein Leben zurück.

Ich kam damals auch nicht raus aus Angst,Depression und Panik und musste auch verschiedene Medikamente probieren und das war ziemlich anstrengend.
Aber jetzt kann ich wieder weitestgehend angstfrei leben und das Leben auch wieder geniessen.

Das Leben ist nicht dazu da um jeden Tag zu kämpfen.
Abgesehen davon befördert einen das sukzessive in immer tiefere Depressionen weil es ein unerträglicher Zustand ist auf die Dauer.

Deswegen ist es so wichtig,sich auch medikamentös helfen zu lassen,wenn eine gewisse Ausprägung (Häufigkeit und Intensität) der Symptome vorhanden ist.
Dann kommt man da aus eigener Kraft beim besten Willen nicht mehr gegen an.

09.06.2025 09:39 • x 1 #25


Zum Beitrag im Thema ↓


Hotin
Hallo Friedi,

Zitat von Friedi:
Ich habe eine starke Angststörung und Panikattacken.

weißt Du denn ungefähr, warum Du schnell nervös und unsicher wirst?
Kommt das aus Deinen ersten Lebensjahren?

Zitat von Friedi:
Warum das Plötzlich so hochkocht kann ich mir nicht erklären.

Könnte es wegen zeitweiser Überlastung sein? Zuwenig echte Ruhezeit am Tag?

Zitat von Friedi:
Ich habe so starke Angst vor einem Tumor oder Demenz.

Das ist wohl fast völlig unwahrscheinlich.

Zitat von Friedi:
Ich war genau vor einem Jahr im MRT und CT Gott sei Dank alles gut.

Das ist doch schon mal beruhigend.
Was haben die bei der Untersuchung sehen können?
Sind die Namen, die Du manchmal nicht finden kannst noch im Kopf drin? Tanzen

Dann ist doch alles noch ganz gut. Oder was suchst Du noch? 😉

Viele Grüße
Bernhard

x 2 #2


F
Wortfindungsstörungen (bzw. Konzentrationsstörungen) sind absolut nicht ungewöhnlich,wenn man sehr unter Stress steht.

Stress bei der Arbeit plus ein kleines Kind ,das ist eine grosse Herausforderung,der manchmal auch Menschen ohne psychische Belastungen kaum gewachsen sind.
Da schaltet das Gehirn gerne mal einen Gang runter,wenn zuviel auf einmal kommt und man wundert sich dann dass man "auf dem Schlauch steht".

Sobald das Stresslevel sinkt,verschwinden auch die Wortfindungsstörungen/Konzentrationsschwächen.

Deswegen ist im Endeffekt Stressreduktion wichtig,nur manchmal im Alltag schwer umzusetzen,weil man ja versucht "alles am Laufen zu halten".

In jedem Fall ist es wichtig,dass die Angststörung behandelt wird (Verhaltenstherapie plus ggf. Medikamente) und möglichst viel Entlastung schaffen.

Können die Grosseltern mehr einspringen oder gäbe es die Möglichkeit,eine Tagesmutter zu kontaktieren?

x 2 #3


F
@Hotin ich habe Angst die Kontrolle zu verlieren und hatte als Kind immer mal wieder Ängste vor dem Tod der Endlichkeit.

Es ist wenig Zeit wir gehen beide arbeiten. Zeit zum ausruhen mal 30min dann bis zum schlafen gehen machen wir Haushalt, Kind usw. Es wurden weiße Punkte gesehen im MRT die auf die Migräne zurückzuführen sind. Ich habe mit 8 Neurologen gesprochen die mir das bestätigt haben.
Ich weiß nicht was mit mir los ist warum ich mir in regelmäßigen Abständen solche Gedanken mache. So schlimm ,das ich kurz davor bin ins Krankenhaus zu gehen. Ich will mein Leben einfach nur genießen und nicht ständig über Krankheit nachdenken müssen😔

Vg Friedi

#4


F
@Flame die Großeltern wohnen weiter weg . Unser Kind ist immer bei uns. Ich mache mit den größten Stress selbst. Ich weiß einfach nicht ob das normal ist oder ob ich eine schlimme Krankheit habe und ich zu spät reagiere. Das ist eigentlich jedesmal meine größte Angst.

#5


F
Zitat von Friedi:
Ich weiß einfach nicht ob das normal ist oder ob ich eine schlimme Krankheit habe und ich zu spät reagiere. Das ist eigentlich jedesmal meine größte Angst.

Das tendiert ja in Richtung Hypochondrie.

Hatte selbst vor nicht allzulanger Zeit eine "hypochondrische Phase" mit einhergehenden starken Ängsten (kurz vor Panik) und bin dann auch mehrfach zum Arzt und einmal sogar in eine Notaufnahme.
Kannte sowas (trotz Angststörung) von mir gar nicht.

Vorrausgegangen war,dass ich mich schon länger überlastet gefühlt hatte und zudem auch das Gefühl hatte,dass meine Langzeitmedikation (Psychopharmakon) langsam eine Toleranz aufgebaut hatte also nicht mehr so wirkte wie zu Beginn.

Ich habe zunächst Putzstellen abgebaut (arbeite als Putzfrau),weil es mir durch mein Übergewicht auch immer schwerer fiel bis hin zu körperlicher Erschöpfung.

Des weiteren wird aktuell mein Medikament aufdosiert und ich merke bereits,dass ich ruhiger werde und die Krankheitsängste in Richtung "es könnte was bedrohliches sein" auch langsam abebben.

Dadurch entfällt die permanente Hochanspannung durch irrationale Ängste ("muss ich bald sterben?") und ich bekomme wieder mehr Kraft.

Weil permanente Hochanspannung kostet eine Menge Kraft und raubt einem auch sämtliche Lebensqualität,weil der Alltag immer mehr zum Kampf wird.

Deswegen ist es wichtig auf die Signale unseres Körpers (als Sprachrohr unserer Seele) zu hören und sich Hilfe zu holen.

x 1 #6


F
@Flame das stimmt du hast recht. Ich habe Hypochondrie und war auch schon 2x in Therapie aber das hilft alles nichts. Vermutlich bin ein besonderer Fall.

#7


F
Zitat von Friedi:
Vermutlich bin ein besonderer Fall.

Denkt man immer...aber wir sind alle nur Menschen mit einer Angststörung,das ist eigentlich nichts besonderes oder gravierendes.
Wenn es nur nicht so belastend wäre was?

Vielleicht brauchst Du einfach etwas medikamentöse Unterstützung...hast Angst davor?
Wäre nur natürlich.

#8


Hotin
Zitat von Friedi:
ich habe Angst die Kontrolle zu verlieren


Diese Aussage habe ich schon hunderte Mal gehört und gelesen.
Aber nicht einmal habe ich bis jetzt verstanden, was ein Mensch mit dieser Aussage meint.
Was genau möchtest Du kontrollieren?

Das unterbewusste Denken kann kein Mensch kontrollieren. Das ist unmöglich, da
unterbewusste Gedanken nicht vom Menschen gesteuert werden.
Auch die unterbewusste Angst kann nicht kontrolliert werden.

Das bewusste Denken, das kann ein Mensch weitgehend selbst lenken und so sage ich mal,
kontrollieren. Aber auch hier versagt die Kontrolle dann, wenn unsere Gefühle in unser Denken mit
hineinspielen.

Somit habe ich keine Ahnung, was Du mit diesem Satz meinst.

#9


Hotin
Zitat von Friedi:
Es ist wenig Zeit wir gehen beide arbeiten. Zeit zum ausruhen mal 30min dann bis zum schlafen gehen machen wir Haushalt, Kind usw.

Aus der Ferne ist es nur schwer zu beurteilen. Es hört sich jedoch stark danach an, dass
häufige Überlastung sehr zu Deiner Problematik beiträgt.
Gibt es eine Möglichkeit, dass Du mehr Ruhe in Deinen Tagesablauf hinein bekommst?

#10


F
@Hotin körperliche Kontrolle. Schwach zu sein. Eben keine Kontrolle mehr über seinen Körper zu haben, nichts mehr tun zu können. Sprechen, denken , essen. Das ich völlig hilflos bin. Das meine ich mit ,Kontrolle verlieren. Klingt total blöd aber so fühlt es sich an.

x 1 #11


F
@Flame das habe ich auch schon überlegt. Ja ich will die Kontrolle haben darüber was ich tue oder eben nicht. Ich habe Panik das ich dann zum Zombie werde. Danke dir für deine Worte Trost

#12


F
@Hotin selten wir müssen unsere Zeiten besser strukturieren das wäre vermutlich der erste Ansatz.

#13


Hotin
So ganz verstehe ich das aber nicht.

Zitat von Friedi:
körperliche Kontrolle. Schwach zu sein. Eben keine Kontrolle mehr über seinen Körper zu haben, nichts mehr tun zu können. Sprechen, denken , essen. Das die ich völlig hilflos bin. Das meine ich mit Kontrolle verlieren. Klingt total blöd aber so fühlt es sich an.

Aktuell besteht doch kaum die Gefahr, dass Du die körperliche Kontrolle verlieren könntest.
Und in Deiner Aufzählung tauchen auch wieder das Denken und das Sprechen auf.
Dann also doch nicht nur der Körper?

Wie kann ich das verstehen? Eindeutig ist das für mich nicht.

#14


Hotin
Freizeit besser strukturieren wird wohl kaum ausreichen.
Wann bekommt euer Gehirn tagsüber oder abends mal Ruhezeit?

Und könnt ihr Ruhe heute überhaupt noch ertragen?

#15


F
Zitat von Friedi:
Ja ich will die Kontrolle haben darüber was ich tue oder eben nicht.

Diese Angst vor komplettem Kontrollverlust ist ja quasi die "Urangst",die hinter allen Ängsten steckt.
Würde ja bedeuten,vollkommen ausgeliefert zu sein.
Was ja schon zu Urzeiten "Worst Case" war.

Zum Glück leben wir nicht mehr in Urzeiten und die Bedrohung,die wir empfinden ensteht zum Einen in unserem Denken aber auch in einem überreizten Nervensystem.

Unsere Amygdala (Angstzentrum im Gehirn) feuert manchmal unablässig weil es zu oft durch Stress getriggert wurde.
Deswegen sind manchmal Medikamente notwendig,die die Gehirnchemie wieder regulieren.

Und dann kann man auch wieder klarer und strukturierter denken,was sich widerum positiv auf der Gefühlsebene bemerkbar macht.

x 1 #16


F
@Hotin wir sind viel am Handy vermutlich meinst du das. Selten Ruhe ,es ist immer eine Beschallung irgendwie.

Die Angst das es passieren könnte das ist damit gemeint. Dann kommen Symptome und dann fangen die Sorgen an.

#17

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Schlaflose
Zitat von Friedi:
Wenn ich an Personen aktiv denke, fällt mir der Name nicht ein( Personen die ich selten sehe oder wenig Kontakt habe überlege dann wie heisen die Kinder , die Frau von dem oder dem) ich gehe dann alle Namen durch und es ist wie ein Blackout. Wenn ich mich ablenke kommt der Name oder das worüber ich angestrengt nachgedacht habe.

Wortfindungsstörungen, die eine neurologische Ursache haben, sehen völlig anders aus. Da ist es so, dass einem während des Sprechens ständig die Wörter nicht einfallen, mit denen man den Satz, den man angefangen hat, weitermachen will. Ich habe das bei meiner Oma und meiner Mutter mehfach so erlebt, als sie eine Ischämie hatten, also eine Vorstufe zum Schlaganfall.
Wenn einem Namen nicht einfallen, ist das einfach eine Gedächtnisblockade.

x 1 #18


Hotin
Zitat von Friedi:
wir sind viel am Handy vermutlich meinst du das. Selten Ruhe ,es ist immer eine Beschallung irgendwie.

Oh ja, das hatte ich nicht direkt gemeint. Du sprichst da aber etwas sehr Wichtiges an.
Bildschirmzeit, Handyzeit und Videospiele sind die besten Dinge, Dir in eine Angststörung hineinzuhelfen.
Weil man da gar nicht merkt, dass man dabei nicht entspannt.

Genauso wie Raucher denken, rauchen beruhigt. Die Medizin weiß, dies ist ein Irrtum.

x 1 #19


Kruemel_68
Zitat von Friedi:
@Flame das stimmt du hast recht. Ich habe Hypochondrie und war auch schon 2x in Therapie aber das hilft alles nichts. Vermutlich bin ein besonderer ...

Nein, Du bist kein besonderer Fall. Es gibt mehrere Gründe, warum eine Therapie nicht greift: falsche Therapieform, falscher Therapeut, Du hast Dich noch nicht öffnen können, Du bist Deinem Grundproblem dadurch noch nicht auf die Spur gekommen.

Du bist nicht schuld, dass Du bist, wie Du bist. Du hast nur noch niemanden gefunden, der Dir gezeigt hast, was Du ändern kannst.

x 2 #20


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