Zitat von Minkalinchen:@ Tobi,
wegen des Gewichtsverlustes, du hattest doch auch Appetitlosigkeit, würde deine erste Abnahme erklären.
Dann hattest wieder Hunger, hast wieder zugelegt, das finde ich bisher logisch.
Dein Gewichtsverlust von ca. 2-3 Kilo finde ich auch nicht gravierend, das habe ich auch oft, das ist Wasser.
Du hattest doch auch geschrieben, das du öfter Wasserlassen mußt, wäre für mich die nächste Erklärung.
Hast du die Krebsangst seit die Tante deines Vaters daran gestorben ist? Vielleicht der Grund deiner Ängste?
Naja, dass mit dem öfter Wasserlassen hat sich eigentlich wieder gebessert. Bin auch nicht mehr so innerlich unruhig und Panik(attacken) hatte ich jetzt auch lange nicht. Nehme Iberogast, Gastrovegetalin und Betonmed Heilschlamm von Fangocur derzeit. Das viele Wasserlassen führe ich auch ein bisschen auf die Zeit zurück, wo ich am Tag Unmengen an Fenchel-Kümmel-Anis Tee konsumiert hab, weil es damit zu Panikzeiten am erträglichsten war. Tee sagt man ja, treibt auch ganz schön.
Nein, dadurch kam die Krebsangst nicht bei mir. Die hat sich erst nach und nach während der Schilddrüsenüberfunktion eingeschlichen. Da fingen dann auch ab 2007 die Panikattacken an und das hatte alles bis dieses Jahr Februar auch aufgehört eigentlich. kaum waren aber die Symptome alle wieder da, hab ich sofort an Magenkrebs etc. gedacht.
Zitat:Es kann Schilddrüsenautonomie oder Morbus Basedow sein. Beides sehr ernstzunehmende gut zu behandelnde Erkrankungen und deine Symptome passen exakt dazu. Schilddrüsenkrebs ist nicht die einzige Krankheit, die Hyperthyreose machen kann. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob du dein Panikverhalten hier fehlinterpretierst, aber man hat in der Hyperthyreose solche "Beklemmungsgefühle", die sind aber nicht so, wie ein Panikanfall. Den Unterschied kennt man erst, wenn man beides isoliert erlebt hat.
Du gehörst unbedingt in eine Facharztbehandlung und laß dich auf Antikörper der SD testen. Es muß geklärt werden, ob du den Morbus Basedow hast.
Hast du damals bei der ersten Hyperthyreose Medikamente bekommen, die das Schilddrüsenhormon reduzieren, also die Bildung bremsen? Meide unbedingt alles, was mit extra viel Jod deklariert ist - es gibt auch normales Kochsalz, bis die Schilddrüse abgeklärt worden ist.
Unbehandelte Hyperthyreosen münden in der thyreotoxischen Krise und das hatte ich. Das ist die Vergiftung des Körpers mit Schilddrüsenhormon.
Also, nicht den Kopf in den Sand stecken und nicht einbilden, du hättest was psychisch Schlimmes. Es scheinen wirklich nur die Symptome einer Hyperthyreose zu sein.
Angst vor Krankheit - manchmal hilft es, Klartext zu schreiben - auch wenn es sich fürchterlich liest. Geh zum Arzt (Endokrinologe, Internist oder FA f. Radiologie für die Tests)!
PS: Gewichtsverlust - ich hatte bei 1,70 m ein Gewicht von 47 kg.

Autonomie und Basedow, ebenso wie Hashimoto wurden damals nicht bestätigt meines Wissens nach, ist ja leider schon ein ganzes Weilchen her. Nein, Beklemmungsgefühle hatte ich bisher nicht, es war wirklich richtige Panik, ob umzukippen, etc., alles vorhanden. Ich warte jetzt am Dienstag die Blutauswertung ab und dann werde ich sehen was mit mir los ist, oder (hoffentlich) auch nicht.
Ja, hatte damals Methizol 5mg bekommen gegen die Überfunktion und bezüglich des hohen Pulses/Blutdrucks hatte ich Betablocker bekommen. Beim Endokrinologen war ich auch, da wurde Szintigraphie gemacht und festgestellt, dass mein rechter Lappen der SD leicht vergrößert war. Keine heißen und keine kalten Knoten, nichts.
Ja, ich schreibe ja Klartext, dass ich Angst vor Magenkrebs etc. hab. Bei meinem Vater haben sie jetzt vor ein paar Monaten bei einer Darmspiegelung z.B. 4 kl. Polypen entfernt, ich denke mal da bin ich dann später auch vorbelastet, oder? Den damaligen Internisten der auf Gastroenterologie spezialisiert ist, sagte ich nach meiner Gastroskopie, dass mein Vater schon einmal früher Polypen hatte, mein Vater wusste nur leider nicht mehr wo, und der Gastroenterologe hat nichts weiter dazu gesagt. Und bei der Spiegelung sah für mich als Laie meine Magenschleimhaut sehr gut aus. Soll da innerhalb 5 Jahren echt was bösartiges gewachsen sein!? Und wenn ich erhlich bin, würde ich auch sogar eine Schilddrüsenentgleisung einem Magenkarzinom vorziehen. Und lachen würde ich, wenn es keins von beiden ist und mir meine Psyche und der ganze Stress in letzter Zeit diese Beschwerden beschert hat.
