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01.12.2010 15:47 • 13.04.2021 #1


26 Antworten ↓


Ich habe jetzt einen kleinen gedanklichen Fortschritt gemacht.

Die Symptome an sich sind gar nicht das Problem. (die sind eigentlich etwas das ich annehmen und verkraften kann)

Das Problem ist nur, dass ich hinter den Symptomen etwas vermute, dass mich zerstören will und das ich nicht mehr loswerde.

Es muss mir irgendwie gelingen die Symptome wieder als von dieser Befürchtung gelöst zu betrachten.



... ich glaube jetzt habe ich die Lösung: Die Hypochondrie kann nichts weiter als mir hypochondrische Gedanken und Symptome zu schicken.

Beides stellt keine reale Bedrohung für mich dar.

Von daher kann ich die Hypochondrie ignorieren und die Symptome wieder annehmen.



... Genau

Ich muss die Symptome einfach für sich getrennt betrachten.

... ich habe gar keine Hypochondrie sondern nur Symptome und die sind kein Problem, da ich sie keine reale Gefahr für mich darstellen. Ich brauche sie einfach nur anzunehmen, so wie ich auch die Symptome einer Grippe annehme (und teilweise sogar als angenehm empfinde)

Ich glaube, dass ist die Lösung

01.12.2010 16:23 • #2



Wie geht ihr mit Rückschlägen um?

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Die Zeit in der ich mich befinde ist somit keine "Krankheit" sondern einfach nur eine Zeit in der ich hin und wieder von einzelnen Symptomen "besucht" werde.

Die Symptome selbst sind für sich gut zu ertragen. Ich brauche sie nur freundlich zu begrüßen. Sie als meine "Gäste" empfangen und warten ich mich an sie gewöhnt habe. Dann ist irgendwann auch der Punkt erreicht an dem es ihnen irgendwann langweilig bei mir wird und sie nicht mehr zu "besuch"kommen.

01.12.2010 16:26 • #3


Wobei es im Prinzip auch wirklich so ist.

Es sind ja auch nur einzelne Symptome die hin und wieder auftauchen.

Alles was zählt ist nur der Augenblick.


Und die "Hypochondrie" an sich existiert genau genommen eigentlich gar nicht. Sie ist nur ein semantisches Konstrukt. Ein Wort das dazu geschaffen wurde ein komplexes Phänomen in ein Wort zu pressen.

In Wirklichkeit existiert die Hypochondrie daher überhaupt gar nicht. Existent sind nur die Symptome und die kann ich einfach so durchstehen, oder Annehmen.

(das hat die letzten 15 Tage immer prima geklappt - daher muss es auch weiterhin funktionieren)

01.12.2010 16:41 • #4


geh zur therapie.......................

ach so ich vergaß du bist ja nicht krank..................

du kannst dich ja selbst heilen.....................

letzte woche war es ja so zu 95 prozent.....................

nochmal...........geh zur therapie............

01.12.2010 18:02 • #5


ach noch was.........

warum beantwortest du deine eigenen fragen immer selbst ?

willst du hier irgendjemand veräppeln ??

01.12.2010 18:04 • #6


@Lottikarotti

warum versuchst Du eigentlich ständig mich fertig zu machen

Ich habe Dir doch nichts getan.


Ich habe einfach nur das Pech einen etwas sonderbare Störung zu haben.



Zudem versuche ich bereits seit Wochen einen Termin für eine Verhaltenstherapie zu bekommen.

Bisher ohne Erfolg

01.12.2010 20:15 • #7


Zitat von Mr.Froussard:
Und die "Hypochondrie" an sich existiert genau genommen eigentlich gar nicht. Sie ist nur ein semantisches Konstrukt. Ein Wort das dazu geschaffen wurde ein komplexes Phänomen in ein Wort zu pressen.

In Wirklichkeit existiert die Hypochondrie daher überhaupt gar nicht. Existent sind nur die Symptome und die kann ich einfach so durchstehen, oder Annehmen.
Bist du denn sicher, dass du SELBER wirklich existierst?

Du willst ALLES wegreden und wegzaubern ..
Nur der Wahrheit willst du nicht in die Augen sehen ...
Wäre es für dich wirklich so schlimm, wenn du seelisch krank wärest und DABEI Hilfe bräuchtest?

WER aus deiner Familie würde dich dafür verurteilen?

01.12.2010 20:44 • #8


Zitat:
Wäre es für dich wirklich so schlimm, wenn du seelisch krank wärest und DABEI Hilfe bräuchtest?

WER aus deiner Familie würde dich dafür verurteilen?


Hallo GastB,

danke, dass Du weiterhin versuchst mir zu helfen. (auch wenn ich was meine Heilung betrifft immer noch etwas unterschiedliche Vorstellungen habe)


Niemand würde mich dafür verurteilen. Mir wäre das auch ehrlich gesagt relativ egal.


Um genau zu sein würde ich einfach alles tun um endlich wieder "normal" zu werden (wie ich es vor 5 Monaten noch war.)

Ich würde sogar Hundekot essen wenn ich dann wieder so wäre wie ich vorher war. (vor 5 Monaten)

01.12.2010 20:51 • #9


Mahlzeit....

01.12.2010 20:54 • #10


Zitat von Chaosfee:
Mahlzeit....

01.12.2010 20:55 • #11


Zitat von Chaosfee:
Mahlzeit....


Das sollte mehr zum Ausdruck bringen, dass ich sehr entschlossen bin alles zu tun um wieder "normal" zu werden.

Normalerweise ekel ich mich relativ leicht.

01.12.2010 21:12 • #12


Zitat:
so wie ich auch die Symptome einer Grippe annehme (und teilweise sogar als angenehm empfinde)

Oh, warum empfindest Du Grippesymtome angenehm?

01.12.2010 21:41 • #13


Muss irgendwelche positiven Erinnerungen an meine Kindheit auslösen.

Immer wenn ich als Kind eine Erklärung hatte, hatte ich es mir besonders gemütlich gemacht.

Ich lag dann gemütlich im Bett, habe Zwieback gegessen und Tee getrunken und dazu etwas schönes gelesen. (zudem brauchte ich nicht in die Schule)

(zudem hatte ich mir noch nie Sorgen wegen einer Grippe oder Erklärung gemacht. Für mich war das mehr wie eine Art "Urlaubszeit")

01.12.2010 21:51 • #14


Zitat:
Immer wenn ich als Kind eine Erklärung hatte, hatte ich es mir besonders gemütlich gemacht.


Aha!!

Und wie alt bist Du jetzt, wenn ich fragen darf?

01.12.2010 21:57 • #15


31

Bin aber immer noch Student. Habe immer noch keine Berufsaussichten. Immer noch keine Familie

Und jetzt kam (vor 5 Monaten) auch noch dieser Mist mit dieser Befindlichkeits-Macke hinzu


Aber inzwischen bin ich wieder voller Hoffnung diesen Mist endlich in den Griff zu kriegen.

01.12.2010 21:59 • #16


Zitat:
Bin aber immer noch Student. Habe immer noch keine Berufsaussichten. Immer noch keine Familie

Und jetzt hast ein schlechtes Gewissen, weil Du unter Druck stehst?

01.12.2010 22:01 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von pax:
Und jetzt hast ein schlechtes Gewissen, weil Du unter Druck stehst?


Das kommt noch oben drauf

Am meisten macht mir zurzeit die Befindlichkeits-Macke zu schaffen, da die mich daran hindert weiter zu kommen.

Aber inzwischen hoffe ich, dass ich wieder voran komme.

Seit heute nehme ich ein Mittel namens Mirtazapin, das es mir erleichtert mein Befinden mehr mit Gleichgültigkeit zu betrachten.

01.12.2010 22:04 • #18


Zitat:
Das kommt noch oben drauf

Ich denke es ist umgekehrt.

01.12.2010 22:06 • #19


Und ich denke, dass du in deinem Unterbewussten eine Bremse eingebaut hast, die sehr erfinderisch darin ist, dich zu keinem Erfolg kommen zu lassen.

02.12.2010 00:32 • #20



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Prof. Dr. Heuser-Collier