App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

10

S

Sh84
Mitglied

Beiträge:
63
Themen:
6
Danke erhalten:
11
Mitglied seit:
Hallo zusammen,

es ist etwa ein Jahr nach meinem letzten Beitrag vergangen.

Letztes Jahr hatte ich ähnliche Beschweren (Schwindel), die wohl vom Nacken ausgingen, weil es mit starken Nackenschmerzen begann, die habe ich aber aktuell nicht.

Diesmal hat alles anders begonnen…

Im Februar hatte ich 2x Bronchtitis in kurzer Zeit hintereinander.

Mit den Bronchien habe ich leider schon immer Probleme. Mindestens 1-2 im Jahr hatte ich Bronchitis.

Ich bin 41 Jahre alt und habe mindestens 14 Jahre geraucht und 7 Jahre gedampft. Seit kurzem vertrage ich das Dampfen wohl nicht mehr, womit auch mein jetziges Problem begann…

Nach der letzten Bronchitis im Februar merkte ich, dass sich ein Druckgefühl auf meiner Brust einstellte.

Nachdem ich das Dampfen daraufhin einstellte, ging das Gefühl auf der Brust nach etwa einer Woche weg.

Ob das ganze was mit meiner jetzigen Symptomatik zutun hat, kann ich nicht sagen.

Im März hatte ich dann noch ein Sportmedizinischen Check-Up, mit Blutuntersuchung, Belastungs-EKG und Lungenfunktionstest.

Ergebnis war in Ordnung, laut Hausarzt.

Nun zu meinem eigentlichen Problem.

Vor etwa 4-5 Wochen merkte ich das sich ein Schwindelgefühl (eher schwankend -Gangunsicherheit) und benommenheitsgefühl einstellte.
Das beginnt im Prinzip direkt nach dem aufstehen.

Nach kurzer Zeit, kam ein Schwächegefühl in Armen, Beinen & Händen hinzu.

Erstmal habe ich die Symptomatik ignoriert und nicht weiter beachtet, da ich dachte das geht nach ein paar Tagen schon wieder vorbei.

Nach etwa 2,5 Wochen ging ich dann zum Hausarzt, weil es eben nicht verschwand.

Er hörte die Lunge ab ( frei / nichts zu hören) und nahm Blut ab (Schilddrüse & Entzündung).

Ergebnis war unauffällig und Arzt ist nicht weiter darauf eingegangen.

Nach 2 Wochen bin ich wieder vorstellig geworden, diesmal empfahl er auf Mineralstoffmangel zu testen.

Also wurde Ferritin, Vitamin D, B12 und Phospor getestet.

Natürlich wieder unauffälig.

Zwischendurch merkte ich aber immer mal wieder zusätzlich diffus das unangenehme Druckgefühl auf der Brust.

Gestern Abend kamen Stiche im Ohr und Kopfschmerzen auf der rechten Seite hinzu, die Stiche im Ohr hatte ich über eine längere Zeit Ende letzten Jahres schon einmal. Da diese aber nur sporadisch im Ohr auftraten bin ich dem nicht weiter nachgegangen.

Ich habe die ganze Zeit versucht nicht in alte Muster zu verfallen.

Doch nun habe ich das ganze fast 5 Wochen lang und ich mache mir jetzt leider wieder große Sorgen.

Ich fasse kurz meine aktuellen Symptome zusammen:

- Schwindel (eher schwankend / Gangunsicherheit)

- Schwächegefühl in Beinen, Armen und Händen

- Müde und Schlapp

- Ab und zu drückendes Gefühl auf der Brust (Bronchien?)

- Ich bin auch irgendwie ungeschickt in letzter Zeit

- hin und wieder stechendes Gefühl im rechten Ohr (nur sporadisch)

- seit gestern rechtsseitige Kopfschmerzen

Ich mache mir leider wieder sehr viele Sorgen, dass es diesmal doch etwas schlimmes sein könnte.

Ich sage schonmal Danke an jeden der sich die Mühe macht das alles durchzulesen.

06.06.2026 #1


20 Antworten ↓

seelentraum
@Sh84 Ich kann dich gut verstehen, ich befinde mich auch derzeit wieder in einer Phase, in der ich mich frage, was mit mir los ist. Einige deiner genannten Körpersymptome stimmen mit meinen überein, hervorzuheben ist der ständig vorhandene Schwindel, der mich wieder mal massiv einschränkt.
Es ist für mich auch wahnsinnig schwer, nicht wieder im alte Muster zu verfallen und erneut einen Ärzte Marathon zu starten.
Ich denke, wenn man sich einmal hat durchchecken lassen beim Arzt, dann sollte man es damit auch gut sein lassen und vertrauen. Ich glaube man muss sich selbst und seinem Körper vertrauen lernen. Menschen die wie ich auch an einer Angsterkrankung und Hypochondrie leiden fällt das einfach verdammt schwer. Aber man darf nicht aufgeben es immer wieder zu versuchen indem man die "Worst case" Gedanken ersetzt durch realistische, und vor allem indem man versucht anzunehmen was ist statt es (negativ) zu bewerten und dagegen zu kämpfen. Was bei mir auch fatal ist ist das ständige Googlen nach Symptomen etc..... ich weiß nicht ob du das auch machst,
Aber das macht es langfristig gesehen bei mir nur noch schlimmer, weil man online meist auch nur die "Worst case" Szenarien liest.....

x 1 #2


A


Was ist nur mit mir los

x 3


S
@seelentraum vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Prinzipiell hast du natürlich recht, das man sich nicht reinsteigern sollte.

Untersucht wurde auch schonmal alles, aber das ist ja jetzt wieder einige Zeit her und du weißt ja wie das ist.

Man denkt dann natürlich in der Zwischenzeit könnte ja etwas gewachsen sein…

Googeln tu ich nicht, dass habe ich früher auch gemacht, daher weiß ich auch leider so schon was es sein „könnte“.

x 1 #3


S
@Sh84 Hallo, warst du schon mal bei einem HNO Arzt?

x 1 #4


Schlaflose
Zitat von Sh84:
Man denkt dann natürlich in der Zwischenzeit könnte ja etwas gewachsen sein…

Wenn es so viele unterschiedliche diffuse Symptome gibt, kann es nur psychisch sein. Keine körperliche Krankheit ruft so etwas hervor. Die Psyche kann das sehr leicht.

x 1 #5


seelentraum
@Sh84 ja ich weiß natürlich wie schwer das ist. Wenn man beim Arzt war gibt einem das höchstens für einen gewissen Zeitraum etwas Sicherheit. Liegt der Besuch dann schon länger zurück , gerät man erneut ins Grübeln. Ich war wegen meines Schwindels schon 3 mal im MRT, HNO, Neurologe etc....es kam nie etwas raus. Diese "Absicherung" hält bei mir meist auch ein paar Jahre und dann geht es wieder los, dass ich unsicher werde. In der Zwischenzeit hat man dann aber noch 10 weitere andere Symptome, denen man nachgeht. Es ist ein Teufelskreis, ja. Ich konnte lange Zeit nicht glauben, dass Angst derartige Körpersymptome hervor rufen bzw triggern kann, wahrscheinlich glaube ich das heute immer noch nicht so richtig, da ich auch immer wieder in alte Muster verfalle und unsicher werde. Ich dachte/ denke immer wenn der Körper sowas sendet, MUSS man auch körperlich krank sein.....das macht es so schwer.

x 1 #6


seelentraum
@Schlaflose ja das denke ich auch, wenn die Symptome wechseln und so diffus sind, bzw sich immer anders oder in anderen Körperregionen zeigen, ist die Ursache meist nicht körperlich. Und wenn man sich z.b. von diesen Symptomen ablenken kann, Spricht es auch eher für psychische Ursprünge

x 2 #7


S
Hallo zusammen,

und danke für die vielen Antworten

@Sanschii bisher war ich noch nicht beim HNO.

@Schlaflose & @seelentraum deshalb habe ich auch lange die Symptome ignoriert bzw. als vorübergehend abgetan, leider mache ich jetzt schon seit 5 Wochen, vor allem mit diesem Schwindelgefühl herum.

Das ist eigentlich das, was mich am meisten verrückt macht, weil es so unangenehm ist.

Letztes Jahr ging es vom Nacken aus, aber da hatte ich wenigstens den Anhaltspunkt der starken Nackenschmerzen, welche den Schwindel ausgelöst hatten, und die habe ich ja aktuell nicht.

Aktuell kommt nur beruflicher Stress in Frage, aber ob das diesen durchgehenden Schwindel auslösen kann?!

Das geht los sobald ich aufstehe.

Was mir noch aufgefallen ist, das ich oftmals kalte Hände und Füße habe.

Ich hatte letztes Jahr im April ein MRT vom Kopf, und vor 2 Jahren ein Röntgen des Brustkorbs.

Vielen Dank für eure Worte!

#8


seelentraum
@Sh84 das Schwindelgefühl ist scheußlich, mich begleitet es seit über 20 Jahren, mal mehr mal weniger und oftmals so arg, dass ich zweifle und denke wieder schlimm krank zu sein oder verrückt zu werden. Ich denke, dass Stress definitiv so etwas auslösen bzw verstärken kann. Das muss ja nicht mal der äußere Stress sein.... Ängste sind ja auch HOCHSTRESS für das eigene System. Außerdem sind unsere Nervensysteme durch die ständige Anspannung und Ängste völlig überreizt. Wir können gar nicht mehr "normal" einordnen und sortieren und verfallen direkt in den Alarmmodus.
Kannst du gut entspannen bei irgendwas um inneren Stress zu kompensieren? Was sind deine Gedanken beim Aufwachen? Ich habe bei mir selber schon das ein oder andere mal gemerkt, dass es eigentlich nicht das Symptom selber ist, was mich frühmorgens nach dem Aufwachen erschreckt, sondern die Gedanken daran, dass ich es habe bzw. dass es wieder da ist. Und dann ist es auch wieder da! Das Symptom, also z.b. der Schwindel fällt mir quasi nach dem Aufwachen direkt wieder ein und dann habe ich ihn auch wieder. Letztendlich ist es mein Gedächtnis was mir hier zum Verhängnis wird. Oder aber ich bin schon in einer Art "Erwartungshaltung" dass er sowieso wieder kommt. Man hat das Gefühl ihn besser kontrollieren zu können, wenn man sich von vorneherein drauf einstellt, als wenn man davon einfach überrascht wird.....
Ich glaube Schwindel ist auch deswegen ein so unangenehmes Symptom, weil man ihn so schwer "greifen" kann. Es ist ja kein bestimmter Schmerzpunkt an dem man arbeiten oder auf dem man zeigen kann, es ist einfach so ein diffuses scheußliches und unangenehmes Gefühl.....

x 2 #9


S
@seelentraum eigentlich mache ich mir erst seit einigen Tagen wieder Sorgen...die restlichen Wochen habe ich es versucht Objektiv zu sehen und mir nicht zu viele Gedanken darüber zu machen.

Ich weiß natürlich nicht, ob das auch unterbewusst abläuft.

Ich kann nur sagen er ist permanent da und merke es vorallem bei Bewegung und im Stehen.

#10


seelentraum
@Sh84 hast du mal Blutdruck gemessen? Mängel wurden ja im Blutbild ausgeschlossen nehme ich an oder?
Ich denke dass ganz viel im Unterbewusstsein abläuft, was wir nicht greifen können. Meist sucht es sich irgendein Ventil über den Körper um uns zu zeigen, dass etwas nicht stimmt oder wir vielleicht auch irgendwas ändern sollten. Ich glaube man sollte auch irgendwie akzeptieren was man hat (wenn es einmal medizinisch abgeklärt wurde) statt immer dagegen anzukämpfen und nach dem Warum zu fragen. Man wird nicht immer eine Antwort darauf finden... aber das ist ein Prozess, das gelingt nicht von heute auf morgen - LEIDER

#11


Schlaflose
Zitat von Sh84:
Letztes Jahr ging es vom Nacken aus, aber da hatte ich wenigstens den Anhaltspunkt der starken Nackenschmerzen, welche den Schwindel ausgelöst hatten, und die habe ich ja aktuell nicht.

Mei mir geht es oft von Nackenberspannungen aus, ohne dass ich Schmerzen habe.

#12


P
Wer hat ähnliche Beschwerden bauchschmerzen und druck im darm das macht mich ganz verrückt ultraschall und blut war in ordnung jetzt bin icj am grübeln wo das her kommt

#13


seelentraum
@Pollenca1 Bauchschmerzen können ja auch so viele Ursachen haben. Infekt, Unverträglichkeiten, Luft etc. Es Kann natürlich auch psychisch bedingt sein. Ich denke wenn du Ultraschall hast machen lassen und eine Blutuntersuchung, sind die schlimmsten Ursachen ja bereits ausgeschlossen worden. Nicht dauernd darüber Grübeln woher es kommt oder was es sein könnte sondern versuche es nur als das anzunehmen was es ist ohne es zu bewerten.

#14


S
Hallo zusammen,

gestern hatte ich meinen Termin beim Lungenfacharzt.

Leider wurde bei mir Asthma Bronchiale festgestellt bzw. die Verdachtsdiagnose gestellt.

Auszug aus dem Arztbrief:

Epikrise:
Bei
klinischem Verdacht auf Asthma bronchiale erfolgte heute eine Lungenfunktionsdiagnostik mittels Bodyplethysmographie. Hier zeigte sich eine peripher betonte obstruktive Ventilationsstörung (im Sinne einer COPD) mit erhöhtem Atemwegswiderstand sowie bereits leichtgradig reduzierter Diffusionskapazitat.
Klinisch passend fanden sich Giemen bei forcierter Exspiration. Anamnestisch berichtet der Patient über eine deutliche Besserung der Beschwerden unter inhalativer Therapie mit ICS/LABA (Foster).
In Zusammenschau der Befunde ergibt sich der Eindruck eines Asthmas bronchiale mit bronchialer Hyperreagibilität. Es besteht die Empfehlung zur Dauertherapie mit Foster 100/6 1-0-1 sowie (oder eines Generikums) bei Bedarf zusätzlich inhalativ.
Verlaufskontrolle pneumologisch sin alle 6 Monate empfohlen. Zusatzlich sollte ein aktuelles Röntgen des Thorax und eine Allergietestung erfolgen.

Jetzt hab ich fürchterliche Angst, dass es sogar Lungenkrebs sein könnte.

Oh Mann…

#15


-juli
@Sh84 da steht doch, dass es kein Krebs ist und was du für eine Therapie machen sollst. Und da sie hilft, spricht es ja für diesen Befund.

x 1 #16


S
Aber ich hatte bisher nie einen Asthmanfall.

Ich habe bisher immer bei Bronchtis befarfsweise einen Inhalator benutzt, darauf basiert ihre Aussage.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

seelentraum
@Sh84 du schriebst, dass du schon immer Probleme mit den Bronchien hattest, daher passt der Befund doch ganz gut zu den Beschwerden. Ich glaube nicht dass man bei Asthma unbedingt immer so "klassische" Anfälle haben muss, bestimmt gibt es da verschiedene Ausprägungen
Kurzatmigkeit merken viele ja auch nicht, weil es für sie normal scheint, kann aber ja auch Asthma sein

#18


S
Ich habe morgen früh einen Termin bei meinem Hausarzt um das ganze zu besprechen.

Leider geht mein Kopf jetzt richtig los mit Angst vor LK und den Gedanken das ich nicht mehr für meine Kinder da sein kann…

#19


seelentraum
@Sh84 vertrau dem Arzt und vertraue vor allem dir selbst. Stopp das Gedankenkarussell. Diese "worst case" Szenarien führen nur dazu, dass du dich noch schlechter fühlst. Je mehr du dich gedanklich da rein steigerst umso schwerer kommst du wieder raus. Lenk dich ab , geh in die Natur, an die frische Luft, nach Sport oder was auch immer, tu was was dir gut tut. Ich drück die Daumen für den Arzt Termin morgen.

#20


A


x 4


Pfeil rechts



Youtube Video

Dr. Matthias Nagel
App im Playstore