App im Playstore
Pfeil rechts
7

H

Hailey09
Mitglied

Beiträge:
61
Themen:
12
Danke erhalten:
28
Mitglied seit:
Hallo, ihr Lieben. Momentan geht es mir leider sehr schlecht, da ich seit vielen Monaten von Magen/Oberbauchschmerzen gequält werde, die einfach nicht besser werden. Erstmalig Probleme hatte ich 2024 nach einer Antibiotika-Einnahme. Danach sind die Beschwerden aber verschwunden. Seitdem waren sie immer mal ein paar Wochen da und dann wieder monatelang weg, doch seit etwa einem halben Jahr leide ich täglich darunter. Ich hab bereits ein Abdomen-CT gemacht (unauffällig, bis auf einen leichte Nierenstenose aufgrund einer kreuzenden Vene). Im Juni habe ich mich dann zu einer Magenspiegelung überwunden, bei der reflux und Gastritis festgestellt wurden, ansonsten alles unauffällig. Es wurden Gewebeproben genommen und festgestellt, dass kein Helicobacter vorliegt. Mir wurden dann Pantoloc 40mg immer morgens und vor dem Schlafengehen Sucralfat verschrieben.
Ich nehme beides seit einem Monat doch konnte bislang keine Besserung feststellen. Meine Blutwerte sind perfekt. Ich bin 30, mache viel Kraftsport und ernähre mich gesund und ausgewogen. Mit Süßigkeiten, Kaffee, Alk. und fettigem Essen schränke ich mich extrem ein. Sobald ich auch nur ein bisschen zu viel esse, spüre ich, wie es mir den ganzen Tag im Magen liegt und mir übel ist. Mittlerweile bin ich wirklich schon verzweifelt. Nun wurden mir Caricol Gastro und Omeprazol verschrieben, da das offenbar besser hilft. Ich glaube, ich habe mittlerweile einen Reizmagen entwickelt und meine Magenentleerung ist verzögert.

Habt ihr hilfreiche Tipps oder Medikamente, die wirklich helfen?
Vielen lieben Dank im Voraus!

25.07.2026 #1


6 Antworten ↓

E
Ich kenne mich da zu wenig aus, doch ich schaue gerne von ndr die Ernährungs Docs an, die versuchen mit Nahrungsmittel Symptome zu lindern und gehen auf verschiedene Erkrankungen ein, es gibt nicht nur Videos sondern auch eine Webseite.

Ich habe dir einen Link zu den Ernährungs Docs direkt für Gastritis, die haben auch eine PDF Datei mit Lebensmittel extra für Gastritis die helfen sollten und auch gute Tipps.
Sie haben auch eine eigene Rezept Seite für sehr viele Erkrankungen.
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/...is102.html

x 2 #2


A


Was hilft wirklich bei schwerer Gastritis?

x 3


F
Zitat von Hailey09:
Hallo, ihr Lieben. Momentan geht es mir leider sehr schlecht, da ich seit vielen Monaten von Magen/Oberbauchschmerzen gequält werde, die einfach nicht besser werden. Erstmalig Probleme hatte ich 2024 nach einer Antibiotika-Einnahme. Danach sind die Beschwerden aber verschwunden. Seitdem waren sie immer mal ein paar ...

Wenn die Medikamente nur schlecht bis gar nicht wirken könnte es sich um einen Gallereflux handeln.
Hast du es mal mit Antazida probiert? Caricol Gastro dürfte in etwa so wirksam sein wie Haferschleim und ob man mit omep bessere Erfolge erzielt wie mit Panto ist auch fraglich.
Wenn keine Schleimhaut Schäden festgestellt wurden schaden Panto und Omep eher als das sie helfen.Ich würde es einmal bei akuten Beschwerden mit Maaloxan oder Talcid probieren um zu sehen obs dadurch besser wird.
Das dir schlecht wird wenn du etwas mehr ist dürfte klar sein...ohne Magensäure leidet die ganze Verdauung und alles dauert doppelt bis dreifach solange.

x 2 #3


Micholilu
@Hailey09 ich klinke mich mal mit ein. Ich habe auch immer wieder richtig schlimm Magen. Ich achte auch extrem auf Ernährung, es ist total anstrengend 😥

#4


Rogue
Hallo @Hailey09,

ich leide auch seit Jahren an einer inzwischen chronischen Gastritis.
Entstanden ist sie bei mir aus einer Mischung aus falscher Schmerzmittel-Einnahme und chronischem Stress/ Angst/ psychischen Symptomen (sowie anderen Medikamenten).

Ich kann mich dem anschließen, was @Faultier geschrieben hat.
Mit Panto und allen Magesäurehemmern bin ich inzwischen auch etwas vorsichtig geworden und nehme diese nur noch bei Bedarf, aber nicht mehr regelmäßig. Haferflocken sind super und helfen mir sehr. Auch habe ich mit Maaloxan (oder ähnlichen) Gel-Beuteln bei Bedarf gute Erfahrungen gemacht.
Mein Problem ist halt auch, dass ich manchmal zu viel Magensäure habe, aber dann manchmal auch zu wenig, wodurch dann wieder Schmerzen entstehen, wenn das Essen nicht ausreichend verdaut werden kann.

Aktuell hilft mir Buscopan (das ohne Paracetamol-Zusatz), eine Ärztin hat mir mal erklärt, dass dieses auch auf die Längs-Muskeln am Darm wirkt, mir bringt es (zumindest zur Zeit noch) gute Linderung.
Als Schmerzmittel nehme ich nur noch Novaminsulfon, da dieses den Magen nicht belastet (oder zumindest weniger), alle anderen Schmerzmittel sind bei mir tabu, da diese mir den Magen kaputt gemacht haben, also kein Aspirin/A.S.S., kein Pracetamol, kein Ibu oder ähnliches.
Wenn ich doch mal Aspirin benötige (bei manchen Symptomen hilft Novaminsulfon nicht so gut), achte ich darauf, dann auf jeden Fall eine Panto genommen zu haben.

Iberogast hat mir eine zeitlang auch geholfen, aber das war immer 50-50, manchmal ist mir davon auch übel geworden, darum nehme ich das eher nicht mehr. Das Advance habe ich besser vertragen als das Classic, aber die Wirkung war dafür auch schwächer (es "fehlt" beim Advance ja ein Wirkstoff).

Aber mit der Mischung aus Maaloxan und Buscopan, ergänzt durch Novaminsulfon und Panto bei Bedarf komme ich aktuell halbwegs über die Tage. Außerdem achte ich darauf, wirklich regelmäßig Haferflocken zu essen, die sind in ihrer Wirkung wirklich top für viele empfindliche Mägen, bei mir wirken sie sehr gut. Auch Banane ist bei mir gut.

So versuche ich, meine Magen-Symptomatik halbwegs in Schach zu halten. Jeder Magen ist ja anders und bei jedem wirken verschiedene Medikamente ja unterschiedlich, aber für mich persönlich funktioniert es so ganz gut.
Ideal ist das natürlich alles nicht, und es funktioniert bestimmt nicht bei jedem, aber durch Ausprobieren bin ich jetzt bei dieser Kombination angelangt (zumindest für den Moment).

Ich würde dir raten, auszuprobieren, welche Kombination dir am besten hilft und auch bei Lebensmitteln sehr genau auf den Körper zu hören. Ich kann z.B. keine Äpfel, keinen Broccoli, keinerlei Kohl, keinen grünen Tee o.ä. vertragen, bei manchen Lebensmitteln macht es einen Unterschied, ob ich sie roh oder gekocht esse. Paprika z.B. vertrage ich roh, aber gekocht nicht.
Haferflocken und Bananen sind meine safe-foods an schwierigen Tagen.
Bei Milch habe ich auf laktosefrei umgestellt, obwohl ich eigentlich nicht laktose-intolerant bin, hilft das irgendwie auch.
Leider ändert sich bei mir auch immer wieder mal, was ich vertrage, was es auch nicht einfacher macht.
Es ist also ein stetiger Prozess der Anpassung.

Ich wünsche dir viel Erfolg und gute Besserung! LG

x 2 #5


Sonja77
Ich habe zum ersten Mal 2018 stiller Reflux diagnostiziert bekommen durch einen Zwerchfellbruch von circa 3cm den ich hab…ich leide an einem Reizmagen und Reizdarm und hab immer wieder das „Vergnügen“mit Gastritis

Ich bin sehr dankbar das mein Gastroenterologe den ich schon lange kenne mir immer von jeglichen Medis abgeraten hat und mir nie PPIs verschrieben oder gegeben hat….laut seiner eigenen Aussage machen die auf Dauer mehr kaputt als sie helfen
Ich hab noch nie eine davon genommen
Auch sonstige Medis nehme ich nicht
Also für das hier genannte Problem meine ich

Ich hab das ganz gut unter Kontrolle mit der Ernährung also ich konnte dadurch die Symptome und Schmerzen um Welten verbessern so das ich heute nur noch selten Probleme mit dem Magen hab und wenn dann weis ich auch warum denn dann ist es meist weil ich mal wieder eine Cola zu viel getrunken hab oder etwas gegessen wo ich genau weis das ich danach höllisches Sodbrennen Krieg

Also ich würde als erstes wirklich die Ernährung anpassen und umstellen denn man glaubt nicht wie viel man dadurch verbessern kann was Magen und Darm betrifft

Alles gute 🍀 und gute Besserung 💐

x 1 #6


MorpheusM
Wenn es eine Gastritis ist, die Endoskopisch gesichert ist besagt die Leitlinie ein Pantoprazol Therapie nach Schema. Diese ist auch nicht auf Dauer, sondern so lange bis die Schleimhaut abgeheilt ist.
Viele andere Medikamente vertuschen nur die Symptome oder schaffen eine kurze Linderung aber dann wird das Gewebe wieder angegriffen.
Das ist etwas was je nach Befund abgewogen werden muss.

#7





Youtube Video

Dr. Matthias Nagel
App im Playstore