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Coru
@gerd1965 da war ich schon. Aber er meinte die Augen sind sehr trocken. Ich nehm seit zwei Wochen Augegel und es bringt nichts.

Ich denke das ich wegen der anderen Sachen wahrscheinlich nicht zum Arzt sollte. Ich habe ja oft genug gesehen wie einige bald jeden Tag zum Arzt rennen. Ich versuch mich abzulenken. Das schwierige ist die Gradwanderung, wann es notwendig ist zum Arzt zu gehen und wann nicht.

31.01.2019 17:16 • #21


Bellaina
Hallo Coru,
es ist für mich gerade faszinierend wie ich mich in deinen Texten wiederfinde.
Krankheitssymptome zeigen sich, zum Arzt und der sagt Alles gut /stress/etc.

Warst du schon mal bei einem Psychologen?
Bei mir war (und ist) es tatsächlich die Psyche die mir immer wieder streiche spielt.

31.01.2019 17:23 • x 2 #22



Unerklärliche körperliche Beschwerden

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Gerd1965
Zitat von Coru:
Das schwierige ist die Gradwanderung, wann es notwendig ist zum Arzt zu gehen und wann nicht.

Und genau da fängt der mündige Patient an, Symptome richtig zu werten.
Wenn ein nachweisliches Symptom bestehen bleibt, muss man noch einmal zum Arzt um gegebenenfalls die Therapie zu ändern.
Ein geschwollenes Augenlid ist ja nicht zu übersehen, also hat es auch keine psychische Ursache.
Viele machen dann den Fehler, hören mit der Therapie auf, weil sie eh nicht hilft und verweigern einen erneuten Arztbesuch, der aber für eine Abklärung dringend von Nöten wäre. Folgeschäden sind dadurch oft vorprogrammiert.
Ich kann dich natürlich nicht zwingen, deinen Augenarzt noch einmal aufzusuchen, aber ich empfehle es dir mit Nachdruck!

31.01.2019 17:28 • x 3 #23


Coru
@gerd1965 ich nehme das Augengel immer noch weiter und es hat sich auch schon gebessert sagen die anderen. Vor zwei Wochen ging das Auge nur halb auf und jetzt fast wieder ganz. Ich denk mir halt vielleicht muss ich geduldiger sein. Die Augenärzte hier vergeben Termine in 3 oder 4 Monaten. Wenn es einfach mal schnell einen Tag vorbei gehen wäre, dass wäre toll=/. Und so ist es hier mit vielen Fachärzten, sodass ich dann vieles aussitzen muss. Als ich mal nach einem Medikament eine allergische Reaktion hatte und am ganzen Körper Nesselsucht bekam selbst da hat mich kein Hautarzt genommen. Ich solle in ein paar Monaten wieder kommen.

Ich müsste auch mal zum Neurologen wegen einer anderen Sache oder selbst wenn man mal Taubheitsgefühle hat. Wartezeit 6 Monate.

Ich bin schon in psychologischer Behandlung. Ich hab so viele Baustellen, da denk ich manchmal wie soll das wieder gut werden.

31.01.2019 17:38 • #24


Gerd1965
Ja Wartezeiten bei Fachärzten sind enorm. Jedoch bei Nesselsucht am ganzen Körper ist es unterlassene Hilfleistung und äußerst unangenehm für den Arzt, ja strafbar.
Da darf man natürlich sich nicht von den Vorzimmerhexen abwimmeln lassen und muss auf sein Recht bestehen.
Da rufe ich gar nicht erst an, sondern fahre hin und konfrontiere die mit meinem Erscheinen. Natürlich ist das mit Wartezeit verbunden, aber ich komme immer dran, gut so oft ist es ja nicht, dass man ein Notfall ist.
Notfalltermine sind und müssen immer vorhanden sein.

31.01.2019 18:37 • #25


Hallo Cora, nein im Gesicht noch nicht, dafür aber in Arm und Bein. Da wurde mir auch Bange. Dann bin ich alle Schlaganfallsymptome durchgegangen. Nichts weiter davon hatte ich. Ich denke, es sind /waren Nervenschmerzen und Empfindungsstörungen.

31.01.2019 18:48 • x 1 #26


Jante
Also wenn diese Taubheitsgefühle auftreten, würde ich das auf alle Fälle ernst nehmen. Anzeichen für Schlaganfälle können schon lange vor einem Schlaganfall auftreten. Ischämische Attacken.

Ich will niemandem Angst und Bange machen, aber das würde ich immer ernst nehmen.

31.01.2019 19:01 • #27


Doch, du machst den Leuten Angst..

Es sind schlicht und einfach Störungen der Nervenbahnen.

31.01.2019 20:48 • x 1 #28


Coru
Ich bin fast soweit zu sagen egal welche Symptome ich reagiert da nicht mehr drauf. Also bei eindeutigen Sachen wie Krankheit gehe ich natürlich zum Arzt, aber nicht mehr bei jedem kribbeln.

Das Problem ist das bald immer was ist. Nicht alles ist eingebildet. Ich war zum Beispiel beim Zahnarzt und der sagte ich hab eventuell zwei Löcher. In einer Woche werden aber erst Bilder gemacht. Jeder normale Mensch würde das einfach so hinnehmen. Ich mach mir darum immer direkt Sorgen. Oder mit dem Auge. Das hatten sicher viele schon, aber die denken darüber nicht so viel nach wie ich. Die warten einfach ab.

Mich macht das langsam einfach fertig, weil ich immer was hab. Ich frag mich manchmal geht das den andern auch so, dass sie mal Probleme hiermit und damit haben oder nur mit, dass ständig was ist. Sei es ein Ausschlag, ein kleines Loch im Zahn, das Auge, das leichte Taubheitsgefühl.

01.02.2019 08:27 • x 1 #29


petrus57
Zitat von Coru:
Ich frag mich manchmal geht das den andern auch so, dass sie mal Probleme hiermit und damit haben oder nur mit, dass ständig was ist.


Ja, mir geht es auch so. Aber das nur nur wenn ich in einer hypochondrischen Phase bin.

01.02.2019 08:30 • x 2 #30


Ich habe auch so schlimme Phasen und ich habe vor jeder Diagnose Angst. Selbst bei einem Infekt habe ich Schiss vor einer Lungenentzündung, bei Sehschwäche Angst vor einem Glaukom, bei Durchfall oder Verstopfung Angst vor Darmkrebs.

Ich hatte Tabletten gegen die Angst bekommen. Ich wurde nur dick. Als ich den Beipackzettel studiert habe, bekam ich Panik vor den ganzen Nebenwirkungen. Ich hab sie abgesetzt.

Ich laufe auch nicht mehr ständig zum Arzt, weil es mir peinlich ist. Er hatte immer eine natürliche Erklärung für alles. Das beruhigt mich dann etwas.

Ich gehe aber jedes Jahr zu allen Vorsorge Untersuchungen, die man machen kann und zahle einiges gern selbst. So habe ich das Wichtigste im Griff. Ich habe mich auf medizinischen Fachseiten eingelesen, so dass ich dort auch Antworten auf Symptome bekomme. Und wie bestimmte Krankheiten entstehen. Mir hilft dieses Wissen.

Habe ich wieder was entdeckt an meinem Körper und kommt dann so ein Anfall von Angst, warte ich zumindest 10 Tage ab, bevor ich zum Arzt gehe. Ist es dann noch da, mache ich einen Termin.

01.02.2019 08:42 • x 2 #31


petrus57
Zitat von Oulimata:
Ich habe auch so schlimme Phasen und ich habe vor jeder Diagnose Angst. Selbst bei einem Infekt habe ich Schiss vor einer Lungenentzündung, bei Sehschwäche Angst vor einem Glaukom, bei Durchfall oder Verstopfung Angst vor Darmkrebs.


Das kenne ich sehr gut. Hatte zB. gestern beim essen von Erdnüssen eine dabei gehabt, die nach Schimmel geschmeckt hat. Habe die zwar gleich ausgespuckt, bekam aber gleich Panik vor einer Leberschädigung. Ein paar Krümel der Nuss habe ich ja wohl trotzdem verschluckt. Und die Angst kommt nur daher, weil ich mal gelesen habe, dass gerade der Schimmel von Nüssen so gefährlich sein soll.

01.02.2019 08:52 • x 3 #32


Da bin ich aber froh, nicht die Einzigste zu sein.

Ich rühre auch keine abgelaufenen Produkte mehr an. Vor allem bei Brot bin ich vorsichtig. Und seit ich weiß, dass sich in verpacktem Salat Keime entwickeln können, wasche ich den auch 3 mal mehr ab. Obwohl da steht: zum sofortigen Verzehr.

Wenn es ganz arg kommt, dann halte ich mir immer vor Augen, dass andere Leute auch irgendeine schei. essen und trotzdem noch leben. Und dass in den Medien viel Panikmache betrieben wird. Beispiel: Ich hatte bei Schmerzen Ibuprofen genommen. Und zusätzlich für mein Knie noch Schmerzsalbe. Ordentlich dick eingeschmiert. Dann überfiel mich Panik, dass ich zuviel genommen hätte. Ich googelte. Was stand da: Mögliche Leberschäden..
Noch mehr Panik. Beim nächsten HA Besuch habe ich dass angesprochen. Er hat abgewinkt und gesagt, um mich damit zu vergiften, müsste ich schon den ganzen Körper mit dieser Salbe einschmieren.

01.02.2019 09:54 • x 1 #33


Coru
Du bist damit aufjedenfall nicht alleine. Das schwierige finde ich oft man hat ja tatsächlich öfter etwas. Es kommt nur darauf an wie man es bewertet. Deshalb frag ich mich manchmal haben die anderen auch so viele kleine Baustellen und reden da einfach nicht drüber, weil es für sie nichts ist oder hab ich tatsächlich immer besonders viel.

Es nervt mich auch und strengt einen auch an. Vor allem sich damit rund um die Uhr zu beschäftigen. Egal mit was, macht es halt auch nicht besser. Ich weiß das und trotzdem. Mit dem Mund ist es heute etwas besser, nur wenn ich mit Zahnseide oder essen in berührung kommt wird es schlimmer, was mich vermuten lässt, dass vielleicht die Mundschleimhaut etwas gerzeigt ist.

01.02.2019 10:35 • x 1 #34


Da sind viele Geschmacksnerven.

Andere haben das auch, aber sie überbewerten es nicht oder ignorieren es. Ich ertappe mich manchmal, wie ich bei anderen Leuten den Körper studiere. Im Sommer vor allem. Sind da komische Leberflecken, geschwollene Knie, übler Husten oder sichtbare Knubbel unter der Haut.?
Ja ich sehe das alles. Aber die gehen ihrem Alltag nach und offenbar sind es bei denen auch nur harmlose Sachen. Was wir bei uns finden, haben Millionen andere auch. Nur wir machen uns halt Sorgen.

Und meist geht alles wieder weg. Es dauert nur manchmal ein paar Wochen. So ist es bei mir. Also versuche ich es auszuhalten.

01.02.2019 10:43 • x 1 #35


petrus57
Zitat von Oulimata:
Andere haben das auch, aber sie überbewerten es nicht oder ignorieren es.


Ja, bei uns ist ein neu auftretender Husten gleich eine Lungenentzündung oder Krebs. Bei Gesunden ist es nur eine beginnende Erkältung.

01.02.2019 10:53 • x 1 #36


Coru
Ich versuch das auch auszuhalten. Weil ich auch Sorge habe irgendwann unglaubwürdig bei Ärzten zu sein. Ich habe nichtmal besonders Angst davor zu sterben oder so. Wenn es so wäre wäre es so, aber ich glaube das hat eher was mit die Kontrolle über den Körper behalten zu tun.

Ich kenn aber auch einige die haben gar nichts wirklich nichts. Noch nie was an den Zähnen gehabt, keine Krankheit, keine Sehschwäche gar nichts. Solche Leute beneide ich manchmal. Denn ich habe auch immer viel für meine Gesundheit getan wie Sport und Ernährung, aber irgendwie schützt mich das nicht.

01.02.2019 10:55 • x 1 #37

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Petrus57, genau so ist es.

Und dass muss man sich immer wieder aufsagen. Meine Kollegin ist Raucher und hat seit 1 Jahr ganz üblen Husten. Ich hätte da voll Panik und würde mal Röntgen. Macht die aber nicht.

Also ich habe zu anderen vergleichsweise wenig Auffälligkeiten, bewerte sie aber so extrem, als ob ich gleich den Löffel abgebe. Das ist mein Problem. Ich kann damit nicht locker umgehen. Meine Mom hat gesagt, dass sie das au h in meinem Alter hatte und der Spuk dauerte bestimmt 10 oder 15 Jahre. Dann waren die Ängste weg und heute ist sie gelassen.

01.02.2019 11:00 • x 1 #38


@ Coru: doch, die anderen haben auch eine ganze Menge! Sie erzählen es nur nicht. Ich hab das erst erfahren, als ich ein bisschen nachgehakt habe. Da sind paar üble Sachen dabei, glaub mir. Viele gehen einfach nicht zum Arzt. Da sind wir besser dran, wir gehen ja schließlich hin.

01.02.2019 11:06 • x 1 #39



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