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Eric23
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Hallo zusammen,
ich habe seit einigen Wochen ca. immer wiederkehrend ein Taubheitsgefühl in der oberen Lippe links, dazu hat sich der langjährige Schwindel wieder massiv verschlimmert gepaart mit einer Gangunsicherheit. Allgemein habe ich das Gefühl enorm unter Spannung zu stehen und je mehr ich auf Symptome achte, desto mehr fällt mir auf. Dann entdecke ich Schwierigkeiten beim Sprechen, das richtige Wort zu finden, kann mich schlecht auf Dinge konzentrieren und schlecht zuhören, hab manchmal das Gefühl dass die Augen überreizt sind und ich nicht richtig fokussieren kann oder auch dass ich gedanklich langsam und behäbig bin und immer ein paar Sekunden brauche um mich zu bewegen.
Nun war es so, dass sich das ganze die letzten Tage zugespitzt hat. Seit Mittwoch war meine Lippe durchgängig taub und ich hatte ständig so ein ziehen in der linken Gesichtshälfte. Außerdem hat sich auch mein linker Arm und mein linkes Bein etwas befremdlich angefühlt (nicht richtig taub aber irgendwie leichter und einfach komisch als wenn sie nicht bei 100 Prozent sind).
Daraufhin bin ich zum Hausarzt der meinte, er könne nichts spezifisches erkennen und zu 98 % ausschließen, dass es was ernstes ist. Er wollte aber trotzdem auf Nummer sicher gehen und hat mich an die Neurologie überwiesen um es nochmal checken zu lassen. Als ich dort war und die Symptome erzählt habe und ein paar kurze Tests gemacht wurden, sagte der Neurologe es wäre aufgrund der wiederkehrenden Symptome besser einmal genauer abzuklären.
Daraufhin war ich 2 Tage nun stationär und habe ein EEG und ein MRT vom Kopf bekommen.
Gestern kam dann das Ergebnis, dass nichts relevantes festgestellt wurde und es aufgrund meiner psychischen Vorgeschichte dann wohl am ehesten psychosomatisch wäre.
Zum Kontext: Ich habe seit 15 Jahren eine hypochondrische Störung und mittelgradige Depression.
Dieses Jahr bzw. eigentlich die letzten 3 waren von extremen Stress geprägt. Angefangen von Trennung, Krebsdiagnose meiner Ex Frau und Mutter unseres Sohnes, Jobwechsel, und dieses Jahr erneute Krebsdiagnose meiner Ex Frau die dann innerhalb weniger Monate nun im Juni verstorben ist. Ich war mit unserem Sohn fast jeden Tag im Krankenhaus bis zuletzt wo ich dauerhaft mit meiner Krankheitsangst konfrontiert wurde, musste nach dem Tod sehr viele Dinge regeln, bin nun alleinerziehend, musste ihre Wohnung ausräumen, musste meine Wohnung kündigen und ausräumen eine neue Suchen und einziehen und das alles jetzt in den letzten 8 Wochen.
Bis zur stationären Aufnahme war ich im Grunde jeden Tag nur am machen.
Zwischenzeitlich kam noch mein bester Freund mit einem Hirntumor ins Krankenhaus der glücklicherweise entfernt werden konnte.
Also stressbedingt gibt es definitiv genug Erklärung warum mein Körper gerade im Alarmmodus ist.
Trotzt allem, komme ich ganz schwer damit klar aktuell diese Symptome zu haben. Ich achte dauerhaft darauf und die Gedanken kreisen ständig darum. Diese Taubheit, diese komische einseitige Empfindung in Arm und Bein und die ganzen Begleitsymptome machen mich verrückt 😱
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit diesen Symptomen oder auch hilfreiche Tipps wie man am besten damit umgeht.
Ich wäre über jeden Beitrag sehr froh.
LG Eric
ich habe seit einigen Wochen ca. immer wiederkehrend ein Taubheitsgefühl in der oberen Lippe links, dazu hat sich der langjährige Schwindel wieder massiv verschlimmert gepaart mit einer Gangunsicherheit. Allgemein habe ich das Gefühl enorm unter Spannung zu stehen und je mehr ich auf Symptome achte, desto mehr fällt mir auf. Dann entdecke ich Schwierigkeiten beim Sprechen, das richtige Wort zu finden, kann mich schlecht auf Dinge konzentrieren und schlecht zuhören, hab manchmal das Gefühl dass die Augen überreizt sind und ich nicht richtig fokussieren kann oder auch dass ich gedanklich langsam und behäbig bin und immer ein paar Sekunden brauche um mich zu bewegen.
Nun war es so, dass sich das ganze die letzten Tage zugespitzt hat. Seit Mittwoch war meine Lippe durchgängig taub und ich hatte ständig so ein ziehen in der linken Gesichtshälfte. Außerdem hat sich auch mein linker Arm und mein linkes Bein etwas befremdlich angefühlt (nicht richtig taub aber irgendwie leichter und einfach komisch als wenn sie nicht bei 100 Prozent sind).
Daraufhin bin ich zum Hausarzt der meinte, er könne nichts spezifisches erkennen und zu 98 % ausschließen, dass es was ernstes ist. Er wollte aber trotzdem auf Nummer sicher gehen und hat mich an die Neurologie überwiesen um es nochmal checken zu lassen. Als ich dort war und die Symptome erzählt habe und ein paar kurze Tests gemacht wurden, sagte der Neurologe es wäre aufgrund der wiederkehrenden Symptome besser einmal genauer abzuklären.
Daraufhin war ich 2 Tage nun stationär und habe ein EEG und ein MRT vom Kopf bekommen.
Gestern kam dann das Ergebnis, dass nichts relevantes festgestellt wurde und es aufgrund meiner psychischen Vorgeschichte dann wohl am ehesten psychosomatisch wäre.
Zum Kontext: Ich habe seit 15 Jahren eine hypochondrische Störung und mittelgradige Depression.
Dieses Jahr bzw. eigentlich die letzten 3 waren von extremen Stress geprägt. Angefangen von Trennung, Krebsdiagnose meiner Ex Frau und Mutter unseres Sohnes, Jobwechsel, und dieses Jahr erneute Krebsdiagnose meiner Ex Frau die dann innerhalb weniger Monate nun im Juni verstorben ist. Ich war mit unserem Sohn fast jeden Tag im Krankenhaus bis zuletzt wo ich dauerhaft mit meiner Krankheitsangst konfrontiert wurde, musste nach dem Tod sehr viele Dinge regeln, bin nun alleinerziehend, musste ihre Wohnung ausräumen, musste meine Wohnung kündigen und ausräumen eine neue Suchen und einziehen und das alles jetzt in den letzten 8 Wochen.
Bis zur stationären Aufnahme war ich im Grunde jeden Tag nur am machen.
Zwischenzeitlich kam noch mein bester Freund mit einem Hirntumor ins Krankenhaus der glücklicherweise entfernt werden konnte.
Also stressbedingt gibt es definitiv genug Erklärung warum mein Körper gerade im Alarmmodus ist.
Trotzt allem, komme ich ganz schwer damit klar aktuell diese Symptome zu haben. Ich achte dauerhaft darauf und die Gedanken kreisen ständig darum. Diese Taubheit, diese komische einseitige Empfindung in Arm und Bein und die ganzen Begleitsymptome machen mich verrückt 😱
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit diesen Symptomen oder auch hilfreiche Tipps wie man am besten damit umgeht.
Ich wäre über jeden Beitrag sehr froh.
LG Eric
• • 31.08.2026 x 1 #1
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