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Yvonnchen68
Ich bin kreativ unterwegs wie Häkeln oder stricken Musik hören, mal ruhige Musik mal rasant auch techno ich mag Techno ich höre beides. Durch den Entzug passiert es schon mal, das ich Angst habe das ich nicht einschlafen kann das stimmt Vergangenheit. Es wieder holt sich ständig verstehe ich such nicht. LG yvonne lesen funktioniert nicht immer.

26.03.2020 17:37 • #81


Darcyless
Guten morgen liebe Insomniacs,

na wie habt ihr geschlafen.
Ich habe grade ein Problem das ich mir kurz von der Seele schreiben möchte.
Und zwar schlafe ich momentan echt gut - ZU gut. Und das ist paradoxerweise genau mein Problem. Ich schlafe schnell ein, wache nachts nicht mehr auf. Mein Schlaf ist ein Bilderbuchschlaf.
Das ärgert mich insofern, alsdass ich so bei der Bekämpfung meiner Ängste nicht vorankomme. Denn sobald ich mal nicht schlafen kann oder nachts aufwache, geht bei mir die Panik ja erst richtig los. Es ist eine meiner größten Herausforderungen, wenn ich nachts aufwache die Ruhe zu bewahren und somit wieder einzuschlafen. Genau da liegt mein Problem, genau das möchte und muss ich üben.. Klar ist es toll gut zu schlafen, klar freue ich mich über die Fortschritte die ich in Sachen Entspannung gemacht habe, aber wie soll ich jetzt weiter an meinen Ängsten arbeiten? Wie soll ich so weiter trainieren? Und das regt mich auf.. Die Vorstellung wie ich dann zurück in die Krise stürze wenn ich in ein paar Wochen wieder schlecht schafe, und wie wir alle wissen kommt IMMER eine Phase mit schlechtem Schlaf...

27.03.2020 11:57 • #82



Hallo Darcyless,

Schlafstörung Insomnie Austausch

x 3#3


Hey ein kurzes Update meinerseits:

@Darcyless deine Sorgen hätte ich gerne . Das klingt doch super, du musst auch keine Angst mehr vor schlaflosen Episoden haben, da du ja nun weißt, dass sie dir langfristig nicht schaden werden.

Bei mir sieht es leider nach wie vor leider düster aus. Meine Probleme haben sich, seit ich meine Medikation auf Mirtazapin 30mg umgestellt habe, jetzt eher aufs Durchschlafen verlagert. Die ersten drei Nächte waren aber halbwegs ordentlich. Habe ein durchschnittliches Schlafpensum von 5-6 Stunden erreicht, mich somit meinem ehemaligen (normalen) Schlafpensum von mind. 7-8 Stunden zumindest etwas angenähert. Gestern aber prompt der Rückschlag, nachdem ich experimentiert und die Dosis auf 15 mg reduziert habe. Die Folge war ein sehr unruhiger Schlaf, habe viel geschwitzt und bin nach jedem Mal Einnicken auch gleich wieder aufgewacht. Mein "Schlaf" war jenem von @Schlaflose sehr vergleichbar; weil ich sehr, sehr, sehr intensiv geträumt habe. Ich kann mich an 3 verschiedene Träume in nur einer Nacht erinnern, was absolut untypisch ist. Wie es weitergeht, ist völlig fraglich. Diese Schlafprobleme und Medikamenteneinnahme haben mein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Ich spüre es förmlich, dass in meinem Kopf etwas schiefläuft. Irgendetwas stimmt da einfach nicht. Ich kann mir diese Probleme rein auf psychischer Ebene einfach nicht erklären. Ich muss mich wohl leider damit abfinden, dass ich nie wieder mehr normal schlafen werde.

Escilatopram nehme ich trotz ärztlichem Anraten nicht, weil 2 Antidepressiva täglich einzunehmen, für mich persönlich einfach nicht infrage kommt. Ich lehne das aus persönlichen Gründen ab.

29.03.2020 12:26 • #83


Darcyless
Ja ich weiß, die Sorgen müssen ziemlich doof klingen, aber das Problem beschäftigt mich halt trotzdem noch täglich ziemlich stark. Ich bin noch lange nicht an dem Ziel, sorgenfrei ins Bett zu gehen und mir bei einer schlechten Nacht keinen Kopf zu machen so wie ich das früher konnte Nachts lang zum Einschlafen brauchen oder Aufwachen ist immer noch mit innerem Stress verbunden, ich kann diesen nur viel besser unterdrücken als vor einem halben Jahr. Heute Nacht hab ich z.B. auch sehr lange zum Einschlafen gebraucht und bin 3-4x direkt nach dem Einschlafen wieder aufgewacht, bevor es dann geklappt hat. Die Zeit, die ich insgesamt schlafe, rechne ich mittlerweile gar nicht mehr aus weil einen das eh nur verrückt macht.
Intensive Träume sind ganz normal. Je öfter man nachts erwacht desto mehr Träume kann man erinnern. Jeder träumt in der Nacht mehrere Träume, nur Menschen die nachts entspannter sind als wir es sind, vergessen das am nächsten Morgen wieder, weil sie sich an das nächtliche Aufwachen nicht erinnern und sofort wieder einschlafen.
Du wirst ganz sicher wieder zurück zum normalen Schlaf kommen. Es ist eine Reise, ein langer Weg und auch ein Kampf, aber du darfst nicht aufgeben du wirst Wege für dich finden, immer besser mit der Situation umzugehen.

29.03.2020 16:46 • #84


Darcyless
Heute bin ich durch meinen Freund früh aufgewacht und lag dann mind 1h lang hellwach im Bett. Ich dachte, ich würde gar nicht mehr einschlafen können, da die Müdigkeit einfach nicht kam. Wegen dieser kleinen Lapalie war ich innerlich schon wieder am Verzweifeln und es ging mir psychisch echt nicht gut. Nach einer Weile konnte ich mich jedoch beruhigen und mir sagen "dann entspannst du dich halt noch eine Weile, bis du dich wach genug zum Aufstehen fühlst". Und prompt schlief ich ein und pennte dann noch weitere 4h.
Ich wünschte, ich könnte diese Sch*** Angst endlich verlieren. Ich wünschte so sehr, ich könnte nachts aufwachen oder abends lang wach liegen und mir keinen Film draus machen, einfach endlich verstehen dass es NORMAL ist - dass es NICHT bedrohlich ist und dass mir nichts Schlimmes passieren kann.
Ich weiß einfach nicht was noch alles geschehen muss damit ich endlich kapiere, dass ich keine tödliche Krankheit deswegen habe und diese sich einfach anders äußern würde. Wieso können alle andern Menschen sowas glauben und ich tu mir so schwer damit?
Der Weg ist so lang und schwer. Ich möchte einfach wieder so unbeschwert in die Nacht gehen wie früher. Ich hasse diese Angst so sehr, und am meisten hasse ich wie zäh sie ist und wie langsam ich vorankomme.

30.03.2020 17:06 • x 1 #85


Yvonnchen68
Hallo schön guten Abend
Da habe ich das Gefühl ich finde mich wieder. Als wie schlimmes passiert versteh ich nicht, dieses Gefühl habe ich auch. Komme nicht gut voran...

30.03.2020 19:13 • x 1 #86


Darcyless
Vielen Dank für dein Mitgefühl Yvonnchen.
Ich bin so niedergeschlagen heute deswegen. Es macht mich einfach so fertig dass ich nicht wirklich voran komme und dass es keiner im Umfeld verstehen kann ("Schlafstörungen sind doch harmlos"), macht es einfach noch viel schlimmer..
Wann endet dieser Horrorfilm nur endlich? Wann kann ich endlich mein altes Leben wieder haben?

30.03.2020 19:29 • #87


Yvonnchen68
Bei mir ist es täglich auch so am Anfang wusste ich noch nicht mal warum das so ist nach Jahren habe ich erst bemerkt, selbst jetzt habe ich noch sehr viel Schwierigkeiten damit.

30.03.2020 19:31 • #88


Darcyless
Kann dich sehr gut verstehen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Albtraum. Heute sehe ich echt schwarz, sorry für die negativen Gedanken..

30.03.2020 19:37 • #89


Yvonnchen68
Ich habe es auch gehabt man hat mich nicht ernst genommen auf Arbeit nicht würde gemobbt bis ich krank wurde man hat mich Schlaftablette genannt war total unglücklich obwohl ich die Arbeit liebte heute bin ich Rentner deswegen ist wirklich nicht schön nur weil man schwächer ist als andere wird gemobbt bis zum geht nicht mehr, ich kann dich auch verstehen es ist nicht schön, mein Unfall damit hat es angefangen, das ganze hatte noch nicht mal Farben erkennen können ich war schwarz weiß unterwegs konnte mich nicht mal mehr im Spiegel sehen erst seit 3 Jahren ging es wieder aufwärts. Ich dachte es geht nichts mehr.

30.03.2020 19:43 • x 1 #90


Darcyless
Heftig du arme.
Ja mir geht es auch so dass mich einfach keiner versteht und alle meine Angst nur noch belächeln.
Andere Menschen sind irgendwie immun dagegen.
Die anderen leben ihr Leben einfach weiter während ich zuhause sitze und Tag für Tag mit meiner Angst kämpfe.
Psychologin hat mir null geholfen, die Ärzte kennen die Krankheit vor der ich Angst habe noch nicht mal. Daher weiß ich nicht an wen ich mich wenden kann, wer mir helfen kann. Es ist zum Verzweifeln.
Wir müssen aber stark bleiben, Aufgeben ist keine Lösung..

30.03.2020 19:46 • #91


Yvonnchen68
Genauso ist es phologen können ein auch nicht helfen man würde nur belächelt von der eigenen Familie meine Existenz die eigene das macht es schwierig selbst jetzt fällt mir es schwer aufzuarbeiten, sie können es nicht nachvollziehen meinen ist doch alles nicht so schlimm habt dich nicht so oder... Fängst schön wieder an mit diesem Thema. Wollten sie nicht hören ich habe mich im Stich gelassen gefühlt, von allen verlassen egal wer bis ich mein lieben Mann kennengelernt von dort an habe ich es etwas geschafft aufzuarbeiten, es ist schwer man rutscht ab immer wieder, man kann nicht schlafen nicht essen weil man denkt warum. In den letzten 3 Jahren ging es etwas besser. Ich habe angefangen mich zu axeptieren weil man mir. Es genommen hatte. Erst jetzt werde ich etwas fröhlicher... Ich komme mir vor wie in einem falschen Film.

30.03.2020 20:06 • x 1 #92


Yvonnchen68
Ich werde es schaffen da ich nicht mehr alleine bin habe mein Mann er passt auf mich auf habe das andere doch hinter mir gelassen, ab und zu mit Rückschlägen zu tun. Mein Mann nimmt mich im Arm dann weiß ich wohin ich gehöre. Es ist schwer aufzuarbeiten

30.03.2020 20:20 • #93


Yvonnchen68
Stimmt aufgeben ist keine Lösung. Ich liebe mein Mann das was jetzt ist und nicht was war, das schlimme ist nur wenn mich die Rückschläge einholen was denn dann die machen mich fertig was ist wenn ich es nicht steuern kann.

30.03.2020 20:33 • x 1 #94


Darcyless
Mir geht es ähnlich, mein Freund gibt mir unheimlich viel Kraft und in den schlimmsten Zeiten hat der Gedanke an ihn und die Liebe die er mir entgegen gebracht hat mich einfach nur gerettet. Ich weiß nicht wie ich es sonst geschafft hätte wenn er nicht da gewesen wäre.

30.03.2020 21:42 • #95


Yvonnchen68
Das geht mir auch so mit meinem lieben Mann, die Gedankengänge sind beängstigend weil man sowas erleben musste, ich habe alles abgebrochen meine eigene Familie raus aus der Umgebung und soweiter. Dankeschön für deinen Austausch es hilft schon sehr das man es versteht wenn man das ähnlich durchmacht, man kann sich hier gut austauschen ich habe es hier gelernt und bin noch dabei. Ich wünsche dir trotz allem ein ruhige Nacht. Es ist alles nicht so einfach.

30.03.2020 21:54 • x 1 #96


Hi,
ich habe zum Einen extreme Schwierigkeiten einzuschlafen. Denke die Angst vor negativen und kreisenden Gedanken hält mich davon ab. Lenke mich dann immer ab, mach am Handy rum oder schau einen Film. Ist natürlich absolut kontraproduktiv für eine gesunde Schlafhygiene. Ist mir vollkommen bewusst.

Zum Anderen leide ich unter Night Terrors - "Nachtschreck" auf Deutsch...schrecke nachts regelmäßig panisch auf und erinner mich selbst aber meistens nicht mehr dran (es sei denn es war ganz schlimm).

Es ist super nervig. Aktuell schau ich abends immer nach neuen Corona News. Vermutlich auch keine gute Idee. Verdammt.

Natürlich wüde autogenes Training helfen oder progressive Muskelentspannung.
Keine Ahnung warum ich das nicht mache.

30.03.2020 22:03 • #97


Darcyless
Hey elle,

willkommen im Insomnie-Thread, wir sind hier rund um die Uhr erreichbar
Spaß beiseite, ich kann dich gut verstehen. Dieses Jahr hatte ich im Zuge meiner Angststörung den ersten Nachtschreck meines Lebens. Ich bin nachts aus dem Bett aufgestanden, hatte plötzlich das Gefühl ich muss unbedingt raus aus meinem Zimmer, bin panisch zur Tür gelaufen, hab sie aufgemacht und stand dann blöd da, bin in dem Moment kurz zu mir gekommen und dachte "ach so, es ist ja alles gut", bin zurück ins Bett und hab wieder geschlafen. Habe das Ereignis vergessen, bis es mir am nächsten Abend plötzlich wieder einfiel. Habe gegoogelt und sofort erkannt dass es ein Nachtschreck gewesen sein muss. Das ist echt ein seltsames Phänomen!
Woher weißt du von deinen Nachtschrecken? Erzählt dein Freund dir davon?
Hast du Angst vor dem Nicht-Schlafen-Können oder vor etwas anderem das dich wach hält?

30.03.2020 22:07 • x 1 #98


Hey,
lustig dein Spruch auf deinem Profilbild steht auf einem Notizbuch dass mir eine Freundin geschenkt hat

Ja das klingt auf jeden Fall nach einem Nachtschreck! Warst du denn auch panisch in dem Moment? Ganz genau, mir erzählt mein Freund davon. Manchmal sagt er, in einer Nacht käme es 3 mal vor. Das find ich gruselig.
Leider habe ich auch bereits schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Bin einmal wach geworden als ich aufm Boden lag und hatte mir wohl in der Panik das Schienbein angeschlagen und es schwellte brutal an. Hatte wochenlang einen mega Bluterguss und konnte kaum auftreten. Ein anderes mal stand ich schon im Hausflur bzw, das kam sogar mehrfach vor. Wenn coih aufschrecke habe ich enormes Herzrasen. manchmal schlaf ich aber boinnen sekunden wieder ein. Meistens bekomm ich es zum Glück garnicht mit

Hattest du das jetzt erst 1 mal?

30.03.2020 22:23 • x 1 #99


Darcyless
Ach krass, das klingt ja echt heftig bei dir! Zum Glück kriegst du es meistens wenigstens nicht mit!
Wie lang hast du die Nachtschrecken schon? Wurden sie durch ein bestimmtes Ereignis in deinem Leben ausgelöst?
Genau, ich hatte es nur 1x. Letztes Jahr im Sommer ist mir aber was anderes total unheimliches passiert; ich bin nachts aufgewacht mit dem Gefühl als wäre ich am ersticken, wollte dann panisch einatmen weil ich das Gefühl hatte ich hab ewig nicht mehr geatmet, das schlimme an dem Erlebnis war dass es dann kurz gedauert hat bis ich richtig zu mir kam und einatmen konnte. Das war ein total heftiges Erlebnis das mir extrem Angst gemacht hat. Ist seitdem nie wieder passiert, ich denke es war auch eine Angstreaktion!

30.03.2020 23:08 • #100




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