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3

F

farouche
Gast

Meine Angst vor Krankheiten fing ab meinem 19.Lebensjahr an. Allerdings nicht grundlos.
Seitdem habe ich ganz schlimme Phasen und auch mal nicht so schlimme.
Mittlerweile bin ich 34.

Die Angst die jetzt mal wieder im Vordergrund steht - Lungenembolie.
2 Risikofaktoren besitze ich.

Meine Gedanken drehen sich seit Tagen nur darum, jeden Moment eine LE zu bekommen.
Dann dieses googlen... auch das kann ich nicht lassen.
Wenn ich dann lese, das scheinbar gesunde Menschen einfach so zusammen brechen und gestorben sind durch eine LE.
Es wird auch mich treffen. Weshalb sollte ich davon verschont bleiben, wo ich doch nicht so ganz gesund bin.

Ablenken ? Fehlanzeige.
Ich hoffe nur, das auch diese Phase bald ein Ende hat....

21.09.2012 #1


27 Antworten ↓
A

asound2
Mitglied

Beiträge:
34
Themen:
2
Mitglied seit:
Hallo!

Ich bin jetzt eher zufällig auf euer Thema gestoßen.

Ich selbst hatte 2009 eine Panikattake bzw. Angst,... . Hatte aber damals nichts mit Krankheiten zu tun.

Zum Thema Lugenembolie:
Ich hatte am 06.01.2012 eine Lugenembolie. Ausgelöst durch eine Beinvenenthrombose. Gemerkt habe ich es eigentlich nur dadurch, dass ich 5 Tage lang einen "Krampf" in der Wade hatte. Bin dann am nächst neTag ins Krankenhaus gefahren (Feiertag) da ich ein stechen in der Brust spürte.

Da ich damals eben den Krampf im Fuß hatte habe ich natürlcih auch herumgegooglelt... das problem an diesem internet herumgesuche ist, dass man ab dem moment wo man eine "kleinigkeit" spürt schon fast totkrank ist.
ich habe alle möglichen Krankheiten gefunden die aufgrund so einen blöden Krampfes verursacht werden hätte können.... . Ich habe mich dann nach 5 Tagen Krampf dazu entschieden mal zum Hausarzt zu schauen. Da ich noch recht jung bin (24 J, Nichtraucherin, schlank - sportilch, habe die Pille zu dem zeitpunkt genommen!) war ich natrürlich nicht die typische Thrombosepatientien. Es wurde mir jedcoh einfach Blut abgenommen und dies ins Labor geschickt.
Die Ergebnisse sprachen dann für sich und so hat das ganze seinen lauf genommen.

WAs ich damit sagen möchte. Am besten zum arzt gehen, dort wird einfach Blut angenommen und alles ist geklärt.
Es ist sehr unwahrscheinlich das man aufgrund der Pille eine Thrombose/Lungenembolie bekommt. Ich traue mich wetten, dass ich einer der unüblichsten Fälle bin, aber es ist nun mal so.

Am besten aufhören alles zu googlen, da macht man sich nur selbst verrückt.... . ich muss mir das auch erst abgewöhnen... .

Selbst wenn ihr eine Lungenembolie habt - es geht die welt nicht unter. Ich habe 6 Tage im Kranknehaus verbracht. Anschließend für 9 Monate Tabletten genommen + Stützstrümpfe getragen, das war es. Lungenembolie heißt jetzt nicht gleich - deckel zu und ab unter die Erde... die meisten kommen vom Krankenhaus wieder zurück.

Ganz liebe Grüße
sonja

17.09.2012 15:37 • x 1 #25


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Lungenembolie

x 3


HeikoEN

HeikoEN
Mitglied

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Ihr müsst verstehen, dass diese körperlichen Symptome, wie z.B. ein kalter Arm, vom Nervensystem "gemacht" wird.

D.h., das Nervensystem hat Angst und zeigt es darüber.

Bewusst fragt man sich vielleicht, wieso, warum, weshalb? mir geht es doch gut, ich sitze hier zu Hause und alles ist gut. Aber da das Nervensystem unabhängig arbeitet, macht es halt mal solche Sachen

Man kann es aber relativ einfach wieder zurückholen ins hier-und-jetzt, in dem man z.B. eine warme Wärmflasche auf den Arm legt.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass das Nervensystem langsam ist. Es braucht in der Wahrnehmung einige Zeit. Aber gebt der Wärme 10-15 Minuten Zeit und das Nervensystem beruhigt sich dann wieder. Die Angst schwindet und damit auch solche Symptome.

DAS hat zu meinen Hochzeiten in Sachen Angst- und Panik fast immer geholfen!

Diese Methode hilft im übrigen auch gut bei Verspannungen im Schulter-/Nackenbereich, wenn man, wie ich damals auch, der festen Überzeugung ist, gleich zu sterben, weil das Herz "zuckt" und "schmerzt" und sich dann meistens prompt, aber völlig erklärbar und logisch, noch einige Extrasystolen dazugesellten...

Dieses "hier-und-jetzt" nenne ich auch "Realität herstellen", was auch bei einer Panikattacke relativ schnell wieder dazu führt, dass sie vorbei ist. Also z.B. mit den Händen etwas anfassen, spüren/fühlen. Die einfachste Methode ist, einfach etwas zu trinken! Das Nervensystem, welches gerade im Panikzustand ist, wird dann praktisch gezwungen etwas anderes wahrzunehmen. Im o.g. Beispiel Schluckreflex und das Getränk oder über die Hände ggf. die Wohnungswand, den Tisch, den kalten Fliesenboden...was auch immer.

Es führt dazu, dass Nervensystem und Bewusstsein wieder im Takt laufen und nicht unabhängig voneinander, wie z.B. bei einer Panikattacke oder einem Angstzustand.

Vielleicht kann jemand was damit anfangen, mir hat es damals genau so gut geholfen.

21.09.2012 08:35 • #27


Zum Beitrag im Thema ↓


R
Hallo


lasse echt mal ds Googeln , denke mal deine risiko ist pille und rauchen.

warum solltest du eine bekommen , ist dein blut ok oder zu dick , wie alt bist du , und die meisten LE mit vorerkrankungen pasieren bei Ops und da ist es sogar selten

#2


F
Pille und rauchen sind es nicht.
Eher Krampfadern und NOCH Übergewicht.

Naja, von selten kann keine Rede sein. An LE sterben jährlich 40000 Menschen.
Man soll sich viel bewegen, kein Übergewicht haben etc, doch dann frage ich mich, weshalb Menschen daran sterben, die schlank, sportlich waren und keine Grunderkrankungen hatten.

Es ist wohl Pech....

#3


A
Nur 10% der Leute die ne schwere lungenenbolie bekommen , sterben daran. Ich kannte so jemanden. Es ist aber nicht an der Tagesordnung.wenn du Schmerzen im Bein hast , kannst du ja jederzeit den Notarzt rufen und die retten dich dann.

#4


Schlaflose
Zitat von farouche:
Man soll sich viel bewegen, kein Übergewicht haben etc, doch dann frage ich mich, weshalb Menschen daran sterben, die schlank, sportlich waren und keine Grunderkrankungen hatten.


Man weiß nicht, ob diese Menschen keine Grunderkrankungen hatten, wahrscheinlich wussten sie nur nichts davon. Es wird ja keine Obduktion vorgenommen, wenn jemand an einer LE stirbt um die Grundursache herauszufinden. Aber wenn jeder, der Übergewicht und Krampfadern hat, eine Embolie bekommen würde, wäre die Menschheit nur halb so groß. Die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Autounfall hat und dabei stirbst ist wahrscheinlich höher.

Viele Grüße

#5


H
hallo farouche

Hier ist jemand der genau so fühlt wie du. habe seit wochen angst vor einer LE,seit gestern wieder besonders schlimm.

#6


HeikoEN
War denn in der Vergangenheit mal eine Situation da, die diese Angst davor erklären könnte?

Also z.B. ein Verwandter oder Freund, der daran verstorben ist?

Denn die Liste an möglichen Ursachen lässt sich ja beliebig fortsetzen, warum also gerade Lungenembolie?

Vielleicht kann man genau darüber, also über einen möglichen Auslöser/Trigger in der Vergangenheit, eine Lösung des Problems finden...

Denn es geht ja in die Richtung Hypochondrie, würde ich mal vermuten?

#7


F
Ach.. das fürchterliche ist, das jemand was von Wahrscheinlichkeit sagen/schreiben kann, was er will...
Deshalb wird die Angst/Panik auch nicht weniger.
Im Gegenteil.... WARUM sollte es mich ausgerechnet NICHT treffen ??

ich bin nun schon soweit, das ich mich sogar an homöopathische Mittelchen klammere...
Placeboeffekt hin oder her. Solange es mir hilft, ist es egal.

Bei mir ist nur eine die ich kenne an einer Lungenembolie erkrankt.
und eine "nur" ne Thrombose ohne LE.
Hat aber auch nichts damit zu tun, das ich nicht auch die nächste sein kann/werde.

und ja, ich bin ein diagnostizierter Hypochonder

#8


H
Also ich kenne nur jemanden der schonmal eine Trombose hatte,wobei sie sehr starke schmerzen hatte. Lungenembolie hatte noch niemand in meinem Umkreis,trotzdem habe ich Angst davor. Habe auch oft Angst davor mir könnte die Aorta im Bauch platzen oder ich bekomme nen Schlaganfall,all diese Sachen hatte aber auch noch niemand in meinem Umfeld. Ich weiß daher nicht woher diese Gedanken und diese Angst kommen...

#9


H
Heute habe ich wieder diese furchtbare Angst vor einer Lungenembolie. Seit gestern abend habe ich wieder das gefühl schlechter Luft zu bekommen und schwindelig ist mir auch. Vorhin habe ich dann ganz doll husten müssen und nun tut mein Brustkorb mir weh. Oh man,nun habe ich natürlich wieder Angst,ist es was ernstes oder bilde ich mir alles nur wieder ein. Mein Bein schmerzt auch immer wieder mal,aber dad ist nun seit fast 2 Monaten so,kann mir kaum vorstellen das man so lange eine Trombose haben kann ohne das was schlimmeres passiert. Ich hasse diese Gedanken,denn sie machen mir so furchtbare Angst. Vielleicht sollte ich wirklich mal zum Arzt und mich richtig durchchecken lassen,vielleicht wird meine Angst dadurch ja dann weniger.

#10


F
*drück*

Mein damaliger Psychologe meinte, das es leider genau das Falsche ist, sich ständig vom Doc durchchecken zu lassen.
da dieses "es ist alles in Ordnung-Gefühl" nicht wirklich lange anhält.

das schlimme daran ist ja auch, das man vielleicht mal wirklich krank ist und denkt, die Psyche spielt einem wieder nen Streich.


Ich war zum Glück schon lange nicht mehr in der Notaufnahme. Es blieb bei "einfachen" Arztbesuchen.

aber wenn du denkst das es dich beruhigt, dann geh...

#11


H
Ich renne ja zum Glück nicht ganz so oft zum Arzt,in der Notaufnahme war ich nur vor 2 Jahren einmal als meine Angststörung anfing. Oft hat ein Arztbesuch mich beruhigt und der Gedanke an einer Lungenembolie geht ja auch so im moment gar nicht mehr weg,immer und immer kommt er wieder.

Wie geht es dir denn so?

#12


F
Meine Angst ist etwas weniger geworden...
aber nicht weg.

Ob es an den homöopathsichen Mittelchen liegt ?

#13


H
Vielleicht ist es so...

Ich nehme bei PAs immer Rescuetropfen,die mir auch helfen,komm dadurch eigentlich immer wieder runter...

x 1 #14


F
Die haben absolut gar nichts bewirkt bei mir ...

x 1 #15


H
Das habe ich schon oft gelesen,aber mir helfen sie super gut,vielleicht ist das auch nur einbildung,aber egal...

#16


F
Ist bestimmt nur Einbildung, aber das ist egal... solange diese schei. Angst weniger wird.....

#17

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H
Das kenne ich auch, überhaupt die Angst vor schweren Krankheiten.
Als ich das erste Mal Mitte Juni in der Rettungsstelle war, hatten sie einen Verdacht auf Lungenembolie geäußert und seitdem hab ich da Panik davor, obwohl der Verdacht sich nicht bestätigt hat. Es ist am Besten eine Therapie zu machen, meine Tante hatte das auch schon und nach der Therapie war sie geheilt von ihrer Angst.

#18


F
Oh man...
Ich werd noch bekloppt

Seit gestern Abend habe ich Schmerzen im rechten Oberarm/Schulterbereich. Es kommt mir auch so vor, als sei er auch wärmer.
wenn ich anfasse nicht, aber so allgemein halt.

Armthrombose denke ich nun gleich wieder und würde am liebsten sofort ins Kh fahren.
Gegooglet habe ich natürlich auch, was mich logischerweise noch ängstlicher gemacht hat.
Kann mich auf nichts anderes konzentrieren...

#19


F
Kommt es dir nur so vor oder ist er wirklich wärmer?
Ich denke auch manchmal ich habe Fieber, und das Thermometer zeigt dann doch keine erhöhte Temperatur an.
Google, hmm...
Wenn man dort etwas finden WILL, dann findet man das auch!
Nicht jeder Schmerz/Wärme im Arm oder im Bein ist einem Thrombus zuzuschreiben. Oder gar einer daraus folgenden Lungenembolie.
Ich hab dir ja von meinem Blutbild erzählt die Tage. Hab dann auch bei Google geschaut. Was ich DA alles gelesen habe.
Laß dich bitte nicht von dieser "bösen" Suchmaschine verrückt machen.

#20


A


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