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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Minkalinchen
Zitat von FreyaA:
Vielen Dank für deine Antwort. Es fällt mir wirklich schwer damit umzugehen. Aber so ist es wohl bei allen. Wie genau geht man denn vor? Den Hausarzt darauf ansprechen? Lg


Genau, den Hausarzt ansprechen, der überweist dich zu einem Neurologen. Der kann dich an einen Psychologen verweisen, den du dir dann selbst suchst. Sind meistens lange Wartezeiten, deshalb würde ich es zeitgleich machen. Ein Erstgspräch findet meistens etwas eher statt. Da kannst du schon mal feststellen, ob dir der Psychologe auch zusagt.

Viel Erfolg und LG

x 1 #21


F
Okay vielen Dank. Ja, werde es dann die nächste Woche in Angriff nehmen. In dem Zustand, in dem ich mich seit der letzten Panikattacke befinde (unterschwellige anhaltende Angst) werde ich es auch nicht lange aushalten.

Respekt an alle, die seit Jahren schon damit leben...

#22


A


Lösen Panikattacken wirklich all DAS aus?

x 3


A

Ist das wirklich Panik?

Hallo Zusammen!
Ich bin neu hier. Vermutlich gab es ähnliche Beiträge schon oft. aber ich verzweifle zunehmend.

Zu meiner Geschichte:
Ich habe im Dezember zum ersten Mal Panikattacken gehabt. Anfangs oft in Kombi mit Schwindel, es war, als würde mir schwarz vor Augen werden, oder als fiele ich in Ohnmacht. Dies ist aber nie passiert. Ich habe dann nach mehrmaligen wöchentlichen Arztbesuchen (Hausarzt, HNO, Gyn) erst Sertralin bekommen. Dies hab ich nicht gut vertragen. Dann habe ich auf Opipramol gewechselt. Zusätzlich habe ich Tavor als Notfallmedikament.

Ich weiß, dass ich eine harte Zeit hinter mir habe (mein Noch-Mann ist Alk., Kiga Kind, voll berufstätig, lange die ganze Verantwortung alleine getragen). Im Sommer letzten Jahres habe ich endlich die Trennung geschafft und wie durch ein Wunder im Herbst einen tollen, fürsorglichen Mann kennen gelernt. Es könnte also alles endlich toll sein.
Stattdessen hänge ich. immer wieder Attacken, mal leicht, mal heftig (ich zittere dann am ganzen Körper und bin gefühlt bewegungsunfähig, vor 3 Wochen bin ich sogar in der internistischen internistischen Notaufnahme Notaufnahme gelandet - immerhin weiß ich nun, dass mein Herz in Ordnung ist). Manchmal sind es auch "nur" Schmerzen/ Stiche an irgendeiner Körperstelle. Ich habe meine Lebensfreude zur Zeit fast verloren. plage mich oft mit Fragen:
Warum? Was ist das bloß? Wieso jetzt?

Ich konnte glücklicherweise schnell bei meiner Psychotherapeutin (Verhaltenstherapeutin) andocken, aber gefühlt komm ich nicht voran. Ich mag meinen Job wieder machen können, für mein Kind da sein. vielleicht auch mit diesem tollen Mann was aufbauen. aber so? Nein, so mag ich nicht mehr.

Ich mag doch nur mein Leben zurück.

Ich war immer ein Stehauf-Mensch. Mein Standard Spruch war: mich haut nichts um. und nun? Ich könnte wirklich nur noch heulen.

Habt ihr Ideen? Tipps? Was hat euch wirklich geholfen?

#23


E
Hallo @Anti3112
Mir geht es ähnlich. Allerdings schon seit ein paar Jahren. War im Januar 2020 in einer Akutklinik. Wo ich 5 Wochen auf opipramol eingestellt wurde. Diese Zeit hat mir sehr geholfen. Mir ging es ca.ein dreiviertel Jahr sehr gut!
Vielleicht wäre das was für dich!?
Ansonsten habe ich Hörbücher für mich entdeckt. Die Ruhe beim Hören entspannt mich so richtig..

LG Eagleeye

x 1 #24


A
@eagleeye ich male zur Zeit viel... meist mit Hörbuch im Hintergrund. Aber ich mag meinen Alltag wieder haben... und Klinik.... ich hab einen 5jährigen... der nicht zu seinem Vater kann... also keine Option....

#25


E
Zitat von Anti3112:
@eagleeye ich male zur Zeit viel... meist mit Hörbuch im Hintergrund. Aber ich mag meinen Alltag wieder haben... und Klinik.... ich hab einen 5jährigen... der nicht zu seinem Vater kann... also keine Option....


Das ist schade.
Nimmst du das Opi schon lange? Ich habe es nach der Klinik leider irgendwann abgesetzt, weil es mir besser ging. Hätte ich nicht tun sollen. Mittlerweile geht es mir wieder schlechter. Habe aber wieder damit angefangen. Niedrig dosiert...
Ich glaube wenn man gut eingestellt ist, wird die Panik auch weniger!

#26


A
[quote][/quote]
Ich nehme das Opi jetzt seit 8 Wochen. Anfangs abends eine, mittlerweile morgens und abends. Aktuell ist es aber so heftig, dass ich ca 3 mal die Woche zu einer Tavor greife... die Attacken kommen meist abends, so weiß ich dann, dass ich irgendwann zumindest einschlafen... aber das kann nicht die Lösung sein

#27


E
Ich habe in der Klinik sogar 3x täglich eine genommen. Zum Glück gaben die Opi keine Nebenwirkungen. Bei mir zumindest keine spürbaren.
Es gibt auch Hörbücher über Angst und Panik. Auch interessant zu hören was so in einem vorgeht und wie man sich im Akutfall selbst helfen kann, ohne gleich zu tavor greifen zu müssen.
Was mir aber wirklich immer hilft, ist hier im Forum zu lesen... Das beruhigt!

Ich wünsche dir einen ruhigen und vor allem panikfreien Abend....

x 1 #28


Schlaflose
Zitat von Anti3112:
Ich nehme das Opi jetzt seit 8 Wochen. Anfangs abends eine, mittlerweile morgens und abends. Aktuell ist es aber so heftig, dass ich ca 3 mal die Woche zu einer Tavor greife... die Attacken kommen meist abends, so weiß ich dann, dass ich irgendwann zumindest einschlafen... aber das kann nicht ...

Was heißt eine, wieviel Milligramm sind das? Es gibt Opi in verschiedenen Dosierungen. Bei dauerhafter Einnahme sollte man insgesamt 150-200mg nehmen, man kann auch bis zur Höchstdosis von 300mg gehen.

#29






Dr. Matthias Nagel
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