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Hallo Zusammen!
Ich bin neu hier. Vermutlich gab es ähnliche Beiträge schon oft. aber ich verzweifle zunehmend.
Zu meiner Geschichte:
Ich habe im Dezember zum ersten Mal Panikattacken gehabt. Anfangs oft in Kombi mit Schwindel, es war, als würde mir schwarz vor Augen werden, oder als fiele ich in Ohnmacht. Dies ist aber nie passiert. Ich habe dann nach mehrmaligen wöchentlichen Arztbesuchen (Hausarzt, HNO, Gyn) erst Sertralin bekommen. Dies hab ich nicht gut vertragen. Dann habe ich auf Opipramol gewechselt. Zusätzlich habe ich Tavor als Notfallmedikament.
Ich weiß, dass ich eine harte Zeit hinter mir habe (mein Noch-Mann ist Alk., Kiga Kind, voll berufstätig, lange die ganze Verantwortung alleine getragen). Im Sommer letzten Jahres habe ich endlich die Trennung geschafft und wie durch ein Wunder im Herbst einen tollen, fürsorglichen Mann kennen gelernt. Es könnte also alles endlich toll sein.
Stattdessen hänge ich. immer wieder Attacken, mal leicht, mal heftig (ich zittere dann am ganzen Körper und bin gefühlt bewegungsunfähig, vor 3 Wochen bin ich sogar in der internistischen internistischen Notaufnahme Notaufnahme gelandet - immerhin weiß ich nun, dass mein Herz in Ordnung ist). Manchmal sind es auch "nur" Schmerzen/ Stiche an irgendeiner Körperstelle. Ich habe meine Lebensfreude zur Zeit fast verloren. plage mich oft mit Fragen:
Warum? Was ist das bloß? Wieso jetzt?
Ich konnte glücklicherweise schnell bei meiner Psychotherapeutin (Verhaltenstherapeutin) andocken, aber gefühlt komm ich nicht voran. Ich mag meinen Job wieder machen können, für mein Kind da sein. vielleicht auch mit diesem tollen Mann was aufbauen. aber so? Nein, so mag ich nicht mehr.
Ich mag doch nur mein Leben zurück.
Ich war immer ein Stehauf-Mensch. Mein Standard Spruch war: mich haut nichts um. und nun? Ich könnte wirklich nur noch heulen.
Habt ihr Ideen? Tipps? Was hat euch wirklich geholfen?