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Funnynotfunny
Mitglied

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Mitglied seit:
Hallo, ich schleppe die Hypochondrie nun schon sehr sehr lange mit mir rum. und bin so am überlegen quasi nicht mehr dagegen anzukämpfen. Gleichzeitig kann mein Leben ja nicht darin bestehen nur von Arzt zu Arzt zu gehen. Daher dachte ich, vielleicht hilft ja eine Struktur. Zb zu sagen man geht 1,2 mal im jahr zum doc zu einem festgesetzten termin und lässt sich durch checken. Zahle dann auch das Blutbild. Was meint ihr, könnte das hilfreich sein?

15.05.2026 #1


6 Antworten ↓

M
Ich dachte irgendwann auch mal, dass das für mich so funktionieren könnte. Aber bei mir hat das nicht funktioniert, weil ich trotzdem zwischen den Arztterminen „Dinge hatte“, die mir Angst gemacht haben. Man kann ja nicht alles abklären und „Symptome“ im Sinne von irgendwas zwickt mal wird es immer mal wieder geben, die einen dazwischen wieder zum Arzt gehen lassen.
Außerdem merke ich jetzt, wo meine tiefenpsychologische Therapie richtig gut anschlägt, dass der andere Weg für mich nicht funktioniert hätte können, weil es viel größere Auswirkungen hatte als die Krankheitsängste.
Aber das gilt eben nur für mich. Ob das bei anderen auch so zur 🤷🏻‍♀

x 2 #2


A


Könnte das eine Art Lösung sein?

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Kruemel_68
@Funnynotfunny Ich glaube nicht, dass das hilft. Ängste sind nicht planbar, und Du wirst dich beim passenden Anlass trotzdem in eine Schleife drehen, auch wenn du gerade vorher beim Arzt warst. Die Angst wird sich dann halt auf Dinge fokussieren, die nicht abgeklärt wurden.

Viel wichtiger wäre eine konsequente therapeutische Aufarbeitung der Ursachen, denn die Angst vor Krankheiten ist ja nur ein Stellvertreter für tieferliegende Probleme, die man nicht betrachten möchte.

x 1 #3


bory
Zitat von Funnynotfunny:
Hallo, ich schleppe die Hypochondrie nun schon sehr sehr lange mit mir rum. und bin so am überlegen quasi nicht mehr dagegen anzukämpfen. Gleichzeitig kann mein Leben ja nicht darin bestehen nur von Arzt zu Arzt zu gehen. Daher dachte ich, vielleicht hilft ja eine Struktur. Zb zu sagen man geht 1,2 mal im jahr zum ...

Für mich war nicht mehr dagegen zu Kämpfen der Schlüssel. Ich hatte durch Zufall eine lebensrettende Diagnose bei einer Routineuntersuchung. Keine Symptome, keine Vorzeichen, keine Vorahnung. Danach war ich ständig bei jedem Pieps alamiert.

Was ist gesundheit? Nicht ohne Krankheit zu sein, sondern die Fähigkeit des Körpers Krankheiten zu bewältigen und Schäden zu reparieren. Krank werden ist normal. Sich Sorgen machen auch.

#4


Violetta
Zitat von Funnynotfunny:
Was meint ihr, könnte das hilfreich sein?

Das wird dir nicht helfen. Dadurch geht die Angst ja nicht weg. Was soll sich da in deinem Kopf ändern? Du solltest eine Verhaltenstheraphie machen. Anders wirst du es nicht in den Griff bekommen.

#5


bory
Zitat von Violetta:
Das wird dir nicht helfen. Dadurch geht die Angst ja nicht weg. Was soll sich da in deinem Kopf ändern? Du solltest eine Verhaltenstheraphie machen. Anders wirst du es nicht in den Griff bekommen.

Ja, die Verhaltenstherapie, eigene Fortbildung zu dem Thema. Und durchhalten, weil es nicht von jetzt auf gleich alles löst.

x 1 #6


midnight-x
Zitat von Funnynotfunny:
Hallo, ich schleppe die Hypochondrie nun schon sehr sehr lange mit mir rum. und bin so am überlegen quasi nicht mehr dagegen anzukämpfen. Gleichzeitig kann mein Leben ja nicht darin bestehen nur von Arzt zu Arzt zu gehen. Daher dachte ich, vielleicht hilft ja eine Struktur. Zb zu sagen man geht 1,2 mal im jahr zum ...


Tatsächlich könnte es ein Ansatz sein, der deine Angst etwas beruhigen könnte. Sich regelmäßig der Angst aktiv zu stellen, ist eine Form der Therapie. Hat auch etwas von einer gewollten Konfrontation. Aber es wird nicht die Lösung sein, damit wird sie nicht verschwinden.

Aber auch ein anderer Gedanke: Könnte es die Hypochondrie nicht ggf. auch noch füttern?

#7





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Dr. Matthias Nagel
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