Freu ich mich, dass es Dir schon ein bisschen besser geht! Zieht Euch an & geht Kastanien & bunte Blätter sammeln Hab ich nämlich gestern gemacht... Tat mir auch gut!
Bisschen herbstlich dekoriert hab ich auch!
Du hast ein spitzen-Blutbild! Genauso wie ich Alles gut! :*
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igel Mitglied
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Ach was, warum denn ? Bestimmt in den Himmel. Hauptsache, in der Himmelsapotheke ist Sertralin vorrätig!
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#22
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Ich halte das nicht mehr aus :-( Blutbild gut?
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Fidella22 Mitglied
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Zitat von Franse:
Also ich hab totale Panik vor dem Tod! Ich will gar nicht wissen, was DANACH kommt... Man hat nur ein Leben & das sollte man genießen! Ich hab keine Lust mehr, mich ständig mit Krebs oder anderen Krankheiten zu beschäftigen! Klar, keiner ist davon befreit zu erkranken... Der eine stirbt mit 20, der andere mit 90 - thats life! Das kann keiner ändern! Aber ich möchte mit meinen jungen 30 Jahren die restliche Zeit meines Lebens ohne diese schei** Angst leben! Ich warte schon seit 10 Jahren, dass es "von alleine weg geht"... Gehts aber nicht. Ich werde aktiv was dagegen tun und geb mich nicht auf! Und irgendwie sollten wir alle was dagegen ankämpfen Das ist doch nicht lebenswert so!
Recht hast du! Ich kämpfe auch schon seit 7 Jahren gegen diese Angst! Es wird erst jetzt langsam besser mit meiner Therapeutin! Ich habe so Glück mit ihr! Möchtest du nicht auch eine Psychotherapie versuchen! Die Wartelisten sind unendlich lang, ich weiss, und dann muss man noch jemanden finden, wo die Chemie passt... Ätzend! Aber ich habe mich nun dazu entschlossen MIR SELBST zu helfen!Denn irgendwann ist die Therapie auch vorbei.. und dann? Durch Bücher, Hörbücher, Vorträge, Seminare kann man denke ich mal sehr viel erreichen! Wir dürfen die Angst nicht siegen lassen! Wir haben es in der Hand!
Ja, genau das hab ich jetzt vor! Wir machen es uns jetzt schön herbstlich hier zu Hause! Und es lenkt ab, und die Maus freut sich
DANKE
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#23
igel Mitglied
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Jo, Franse. Wir haben alle nur dieses eine Leben, mehr nicht. Aus diesem Leben soviel Positives wie möglich herausziehen.
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x 1#24
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Franse Mitglied
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JA! Auf jedenfall mache ich eine Therapie! Ich ärger mich, dass ich meinen Popo erst so spät hochkriege... Aber ich hab das immer so vor mir her geschoben... Och, ist jetzt gerade ne Phase - geht schon wieder vorbei... Dann war es auch mal wieder Wochen gut, bis das Nächste kam... Und das schon seit Jahren. Momentan hab ich eine "Phase", die geht schon WOCHEN! Eigentlich schon den ganzen Sommer... und es wird nicht besser... Bin ich mit mir halbwegs im Reinen suche ich mir "neue Opfer"... Das ist neu... Also ich fang jetzt schon an in der Familie zu bohren & nach "Krebs zu suchen"...
Ich stehe auch auf einigen Listen für eine Therapie... Ich hoffe, dass ich nicht mehr allzu lange warten muss... Vielleicht hilft es ja :/ Aber so kann es nicht weitergehen - auf jedenfall nicht für mich!
Selbst mein armer kleiner Hund muss dran glauben... Der wird auch wöchentlich auf Knoten abgetastet :/
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#25
igel Mitglied
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Du hast schon den entscheidenden, sehr wichtigen Schritt gemacht. Gerade bei Krankheitsängsten ist eine PT oft sehr hilfreich.
Nicht ärgern, besser spät als gar nicht.
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#26
F
Franse Mitglied
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Ich bin gespannt, was mich erwarten wird... Vor allem wüsste ich gerne DEN AUSLÖSER dieser beschi**enen Krankheitsangst...
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#27
Icefalki Mitglied
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Auslöser sind gut versteckt. Was ich mir auch schon gedacht habe, dass bei jungen Müttern die Verantwortung bzgl. der Kinder die krankheitsängste auslösen könnten.
"Was ist, wenn ich auf einmal meine Kinder im Stich lassen muss", wäre vielleicht mal ein Thema. Und da ja tatsächlich Erkrankungen durchaus vorkommen, kommen dann die Ängste.
Weil diese allumfassende Liebe, das beschützen wollen, so stark ist, dass Angst aufkommen kann.
Ich weiß noch, als ich mein Kind in den Armen hielt, ich plötzlich mit der Gewissheit konfrontiert wurde, dass meine Liebe und mein Dasein nicht mehr nur mir selbst gehört.
Und diese Verantwortung war irgendwie verwirrend und beängstigend.
Wer weiß, vielleicht mal was zum nachdenken..
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Franse Mitglied
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Ich hab noch gar keine Kinder - aber ich hatte auf jedenfall eine sehr gut behütete Kinderstube -.- Ich hatte die schönste Kindheit der Welt <3 Aber vielleicht ist genau DAS der Knackpunkt! Ich war schon immer ein Angsthase & meine Mutter auch Die hat mich ständig in Watte gepackt; in allen Lebenslagen...
Übrigens wurde ich bisher noch nie mit Krankheiten konfrontiert... Alle bisher gesund - keiner an Krebs erkrankt... Toi Toi Toi!
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#29
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Fidella22 Mitglied
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Zitat von Franse:
Ich hab noch gar keine Kinder - aber ich hatte auf jedenfall eine sehr gut behütete Kinderstube -.- Ich hatte die schönste Kindheit der Welt <3 Aber vielleicht ist genau DAS der Knackpunkt! Ich war schon immer ein Angsthase & meine Mutter auch Die hat mich ständig in Watte gepackt; in allen Lebenslagen...
Ja so ging es mir auch... Einzelkind, wohl behütet, immer in Watte gepackt, ein Opa der selber Hypochonder ist.. Somit hat er meine Mutter schon früher verrückt gemacht... UND: Irgendwann bekam meine geliebte Oma Krebs... 7 Jahre lang hat sie gekämpft und schlussendlich verloren! Ich habe das alles als Kind/Heranwachsende hautnah miterleben müssen... Und dann natürlich die Geburt meiner beiden Kinder... ich denke das ist der Knackpunkt!
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#30
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Franse Mitglied
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Da haben wir uns was eingebrockt :/
Bist Du denn auch im Bezug auf Deine Kinder so hypochondrisch? Also bei mir ist mein Hund quasi mein Baby Ich hab ja schon geschrieben, dass der auch herhalten muss... und da renn ich auch für jeden "Pieps" zum Tierarzt...
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#31
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Fidella22 Mitglied
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Zitat von Franse:
Da haben wir uns was eingebrockt :/
Bist Du denn auch im Bezug auf Deine Kinder so hypochondrisch? Also bei mir ist mein Hund quasi mein Baby Ich hab ja schon geschrieben, dass der auch herhalten muss... und da renn ich auch für jeden "Pieps" zum Tierarzt...
Ja du sagst es JEIN, also wenn ich wirklich denke, dass was ist bin ich die Erste die beim Kinderarzt ist! Allerdings sehe ich jetzt solche Dinge wie Magen-Darm oder Erkältungen eher locker, weiss mir da mit Naturmittelchen ganz gut zu helfen! Aber ich bin auch schon mit dem kleinen in der Klinik gewesen mit Verdacht auf Epilepsie, und die kleine hatte schon paar mal stark vergrößerte Lymphknoten .. da bin ich direkt gerannt! Außerdem war bei ihr auch mal der Verdacht auf Leukämie... war die Hölle, bis die Ergebnisse da waren! Aber Gott sei dank ist alles in Ordnung! Ich versuche es GANZ BEWUSST anders zu machen als mein Opa damals.. Das war nämlich bestimmt auch ein Auslöser dass ich jetzt diese Ängste habe! Und DAS möchte ich meinen Kindern um alles in der Welt ersparen! Manchmal frage ich mich aber wirklich, wie ich diese Sorge um meine Kinder eigentlich ertragen kann
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#32
F
Franse Mitglied
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Oh Gott, bei uns steht die Kinderplanung auch bevor ^^
Was macht ich nur während der Schwangerschaft? Sitz ich da auch täglich beim Arzt?
Aber schön, dass man wenigstens noch "ein bisschen" schmunzeln kann - auch, wenn mir oft gar nicht danach ist
Aber Fidella, Du solltest Dich doch ablenken & was schönes unternehmen und nicht hier im Forum rumstöbern! :p
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#33
Icefalki Mitglied
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Sehr ihr, erzogen mit Ängsten.
Ich erzogen mit Härte.
Ihr seid weich und habt Angst, ich war hart und bekam Angst.
Ich musste Schwäche lernen, ihr dürft Stärke lernen.
Beides ist ein langer Weg, aber gangbar. Denn jetzt sind wir erwachsen geworden und brauchen unsere kindliche Muster nicht mehr. Wenn Sie auch so super erlernt wurden, dass sie uns jetzt daran hindern können, uns mit den Hier und Jetzt zufrieden zu geben.
Dieses "was wäre, wenn", hindert uns, das Leben jetzt zu geniessen.
Kommt doch eh, wie es kommt. Eine gewisse Vorsorge ist ok, aber wenn die Angst uns daran hindert, zu leben, dann macht das keinen Spaß mehr.
Also muss man daran arbeiten, dass die Angst zwar ihren Ursprung hatte, aber jetzt Zeit zum Umdenken gekommen ist. Und langsam, schritt für schritt krabbelt man dann raus.
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#34
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Franse Mitglied
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Icefalki, klingt total logisch... :/
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#35
igel Mitglied
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Ist auch logisch, klarer Gedanke, klar formuliert.
Aber in Bezug auf die eigene Lebenswirklichkeit umsetzen?
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#36
Icefalki Mitglied
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Leute, ich weiß doch. Ist echt wahnsinnig schwierig, dafür habe ich echt hart gearbeitet. Ging auch nur, als ich medis bekommen hatte.
Vorher konnte ich gar nicht richtig denken, denn die Angst schaute um jede Ecke und ich hatte mir eine Rüstung angelegt. Dadurch konnte ich funktionieren. Aber jede Änderung, jede Abweichung und die Angst war da.
Als ich keine Angst mehr hatte, konnte ich mich mit mir auseinandersetzen. Ohne sofort innerlich abzublocken. Denn Gedanken sind ja auch gefährlich.
Aber ich war auch ein Härtefall. Heutzutage sucht man sich schneller Hilfe. Dann wird das nicht so chronisch.
Und Logik kann schon ein bisschen helfen. Denn unlogisch sind wir schon.
@Franse, Therapie habe ich begonnen, als ich völlig in depris abgeglitten bin. Dann auch mit medis.
Da ich beruflich viel mit Psychologen zu tun hatte, weiß ich, wie Therapie funktioniert. Sprich, das hinterfragen seiner eigenen Person.
Wenn du dir deine Ängste ansieht, dann WEISST du eigentlich , dass sie irrational sind.
Und nur, weil du Angst hast, der ganze Mist dadurch immer wieder und wieder kommt.
Bei Krankheitsängsten geht es doch darum, dass man weder sich, noch dem Arzt vertraut. Und daher stellt man sich eben mal die Frage, warum bin ich so? und welche Angst ist das eigentlich? Angst vor dem Tod, dem dem Leiden?
Angst vor dem Tod? Steckt da evtl. die Religion dahinter? Warum nehme ich mich so wichtig? Ist es die Angst, total allein zu sein? Oder erschüttert es mich, weil ich diese unabänderliche Tatsache nicht akzeptieren will, weil ich zur Kontrolle neige und es nicht ertrage, wenn ich ausgeliefert bin?
Diese und ähnliche Frage bringen dich weiter. Dadurch lernst du dich kennen.
Angenommen, du kommst zum Schluss, dass es das Ausgeliefertsein ist. Dann kommt als nächstes, wie kommt es dazu. Dann schau dir deine Kindheit an, vielleicht war da ja was.
Usw, usw.
So habe ich es bei mir gemacht. Und mein Therapeut hat mich dabei gelenkt und auch unterstützt. Auch bei unpopulären Entscheidungen, war sein Tenor, liebe Frau icefalki, manchmal müssen solche Entscheidungen getroffen werden. Und bleiben Sie, wie sie sind.
Das netteste, das er mir gesagt hat, war, ihre blauen Augen leuchten nur so von Lebenskraft, auch wenn sie ab und an enttäuscht werden, behalten Sie das bitte.
Schau, auch das ist Therapie. Gut, ich habe auch viel geweint, aber ich darf mit meinen Unzulänglichkeiten ICH sein.. Das nur mal so am Rande und auch schon weit fortgeschritten in der Therapie.
iN der Therapie lernst du dich selbst kennen. Aber das muss man lernen und auch wollen.
Und wenn du dich kennst, dann kannst du auf dich aufpassen, dass du nicht mehr in diese Irrationalität abdriftest, die unnötig ist, weil etwas anderes dahinter steckt.