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Hallo,
seit kurzem bemerke ich eine Art sonnenbrandartiges Hautbrennen an wechselnden Stellen. Hauptsächlich Arme, manchmal auch Nacken und Hals.
Zudem vor einer Weile bemerkte ich Temperatursensibilitäten: das Temperaturempfinden an der linken Hand ist anders als an der rechten: ich spüre links die selbe Wassertemperatur als viel wärmer/heißer als rechts. Dieses Empfinden ist aber nicht durchgehend, sondern sporadisch.
Ich war bereits bei 3 niedergelassenen Neurologen und 1x Uniklinik. Nervenreizmessungen etc PP wurde alles gemacht, das volle Programm. Sogar MRT Gehirn. Außer Lumbalpunktion. Alles unauffällig.
Kann dieses Hautbrennen tatsächlich stress/angst-bedingt sein, oder deutet das auf eine Nervenschädigung/Neuropathie hin, die ja irgendwann, wenn nicht behandelt, irreparabel ist?
Ja, ich habe wohl eine Angsterkrankung / Hypochondrie, die mit Ausbruch von Corona ordentlich zugelegt hat. Ich stehe also schon seit fast einem Jahr ziemlich unter Stress, auch wenn sich das innerlich für mich gar nicht so anfühlt: Puls ruhig, Blutdruck ruhig. Kann man da trotzdem Stress haben, wenn man sich dennoch eigentlich ruhig fühlt?
Das zweite was bei Hautbrennen kommt beim recherchieren ist: typisches Borreliose-Symptom. Ja, ich hatte vor 9 Monaten eine Zecke und die kam gerade in der Zeit, wo ich eh schon unter Spannung stand wegen Corona. Also natürlich da auch Angst vor Borreliose und Co gehabt. Tonnen von Untersuchungen und Bluttests bei diversen Laboren ergab bislang aber nichts. Aufgrund der Beschwerden hat der Arzt aber dennoch prophylaktisch Antibiotika verschrieben. Das hab ich also trotzdem genommen, auch wenn gar keine Infektion da ist.
Ich würde einfach nur gerne wieder Ruhe und Frieden bekommen. Mir macht dieses Brenngefühl Sorgen und ich bin kurz davor, erneut zum Neurologen zu gehen für eine erneute Nervenmessung.
24.03.2021 17:24 •
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