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Sunray

Sunray
Mitglied

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Hallo!

Wieder einmal gehts mir nicht wirklich gut. Seit Dienstag lag ich nur zu Hause im Bett, da ich ne ziemliche Erkältung hatte und lag den ganzen Tag vor meinem Laptop und vorm Fernseher.

Heute hatte ich nen Termin bei meiner Psychologin und musste natürlich zu diesem Termin. Da die Psychologin in Erfurt Ihre Praxis hat, musste ich dort erstmal mit meinen Freund ne Stunde Fahrt mit dem Auto in Kauf nehmen. Schon während der Fahrt kam mir alles so merkwürdig vor. Wie die Autos an mir vorbeifuhren oder dann bei meiner Psychologin, als ich mit ihr sprach hörte ich mich wieder die ganze Zeit sprechen....

Und dann die Sache mit meinen Armen und Händen. Sie kommen mir immer mal so vor, als würden sie gar nicht zu mir gehören. Und jetzt beim fernsehen, wenn ich manchmal die Leute sehe, wie sie sich bewegen, dann kommt mir das alles so seltsam vor. Ich überlege dann warum das os ist..

Ach Mensch das ist so doof zu erklären...aber ich komme mir die ganze Zeit so vor, als würde irgendwas nicht stimmen oder ich könnte verrückt werden.

Bitte baut mich auf und erzählt mir was ihr in diesen Situationen macht, bzw. erzählt mir wie ihr mit solchen Momenten umgeht, oder ob ihr diese Gefühle kennt....

Bitte...ich bin echt am verzweifeln...und morgen hab ich den ganzen Tag Vorlesung...ich dreh durch...

30.05.2019 #1


30 Antworten ↓
M

MyLive17
Gast

Hallo zusammen,
mein Freund (28) hat seit ca. 3 Jahren eine Generaliaierte Angsterkrankung lt. Ärzten und Therapeuten.
Früher als er 17 war hatte er schon Panikattaken und das Gefühl als würde ihm sein Herz aus der Brust springen vor lauter Herzrasen. Das kam nicht Regelmäßig vor aber wenn es aufgetreten ist dann so extrem das er sich am Türrahmen abstützen musste und jemanden gerufen hat der ihn umarmen kann wer gerade da war. Und es hat ihm geholfen wieder in den "normalen" Zustand zurück zu kommen.

Vor 2 Tagen hat er in der Früh schon nach dem er wach geworden ist Durchfall gehabt und musste öfter Erbrechen in dem Fall auch den ganzen tag nichts gegessen und hatte das Gefühl nicht richtig da zu sein und Entfremdungsgefühle (seit 1 Woche ca.) das hat bis abends angehalten. Als er mich von der Arbeit abgeholt hatte, sind wir noch zu einem Heilpraktiker gefahren ( machen wir schon seit ca. 2 Jahren ) nach dem wir wieder zuhause angekommen sind meinte er das es ihm noch immer nicht besser geht. Ich habe dann am Abend etwas gekocht und nach dem ich gekocht hatte und einfach nur auf die Couch wollte, merkte er das er einen ganz heißen Kopf und Ohren bekommt ( hat er auch öfter schon gehabt ging dann meistens nach ca. 30 - 60 min weg, aber dieses Mal kam in ihm eine extrem Panik hoch )
Darauf hin habe ich ihm den Ventilator angemacht, er ist ins Bad gegangen wollte sich die Ohren anschauen da es sich so heiß angefühlt hatte und hat sich kaltes Wasser an die Brust gemacht und kam wie in aufgeschrecktes Huhn aus dem Bad und die Panik in ihm ist richtig ausgebrochen. Ich habe ihn gefragt was los sei und er meinte sofort das ich ganz schnell herkommen sollte und ihm umarmen soll da er vielleicht eine Panikattake habe. Als ich ihn umarmt hatte meinte er ganz ängstlich das wir raus gehen sollten an die frische luft ( hat ihm früher auch immer geholfen wenn es ihm schlecht ging ) daraufhin habe ich gesagt kein Problem machen wir vielleicht wird es besser. Als wir auf dem Weg nach unten waren hat er sich schon an mich geklammert und meinte irgendwas stimmt mit mir nicht ich glaube ich verliere den Verstand. ( Dazu muss ich sagen wenn ich ihn was gefragt habe hat er klar und deutlich geantwortet und war bei mir aber trotzdem verängstigt ) als wir dann draußen waren hat er gesagt es geht nicht und da wir einen Hund haben ( den er abgöttisch liebt und auch eine gute Seele für ihn ist ) musste ich natürlich mit mit ihm Gassi gehen. Mein Hund erledigte sein Geschäft als er aufeinmalmit extremer angst mich umarmte und zu mir sagte das er nicht weiß was mit ihm los ist und wir bitte wieder rein gehen können. ( als ich ihn umarmte habe ich immer gesagt es wird dir nichts passieren und dir wirst auch nicht den Verstand verlieren) das hat er auch immer angenommen und gesagt ich habe angst bitte hilf mir. Wir sind dann darauf wieder rein und dann sagte er ich soll den Notarzt rufen da es Mittlerweile nicht besser geworden ist und das habe ich dann gemacht die an Telefon hat mich weiter geleitet zum Ärztlichenbereitschaftsdienst. Als ich dann mit der Ärztin gesprochen hatte meinte sie ich soll ihm eine halbe d.h. 0.5 mg Tavor zum beruhigen geben und den Blutdruckmessen und sie sei in ca. 30 Minuten bei uns. ( zwischenzeitlich als wir auf die Ärztin gewartet haben ist es wesentlich besser geworden aber man hat gemerkt das es noch immer noch nicht inordnung ist ) als die Ärztin dann bei uns war sie ihm nochmal den BD gemessen und geprüft ob er Diabetes haben könnte. Die beiden haben dann ca. 10 - 15 Minuten geredet und als sie dann weg war ging es ihm wieder gut.

Jetzt hat er nach dem "Erlebnis"eine Riesengeoße Angst das es wieder passieren könnte und das draus eine anhaltende Psychose sein könnte.

Meine Frage ist an euch hat jemand von euch oder in eurem Umfeld schon mal so etwas erleben müssen ?

Oder könnt ihr mir sagen mit was oder welchen Worten ich ihn helfen könnte aus dieser angst raus zu kommen ?

Wie schätzt ihr die ganze sache ein ?

Könnt mir gerne eine Nachricht schreiben oder die Kommentare schreiben Smile

Vielen dank im vorraus und sorry für den ganzen Text aber ich denke irgendjemand hier wird mir etwas dazu sagen können Smile

Mit ganz lieben grüßen

MyLive17

09.09.2017 20:02 • #23


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Habe ich eine Depersonalisation?

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C

Creek
Mitglied

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Mitglied seit:
Hallo liebe Community,
ich bin neu hier im Forum weil ich euch meine Geschichte erzählen will und euch um Ratschläge bitte. Ich erzähl mal wie alles angefangen hat:

Vor knapp 3 Jahren war ich ein ziemlich ruhiger Kerl, war auf einem Gymnasium, hatte wohl nicht so viele Freunde (Was mir aber egal war) und das Leben schien recht normal. Genauer kann ich mich nicht erinnern, aber vor 3 Jahren an einem Wochenendtag wurde mir irgendwie komisch. Ich wusste nicht was es war, weil ich es noch nie hatte, dieses komische Gefühl das irgendwie irgendwas in meinem Kopf los war. Ich legte mich auf die Couch und versuchte zu schlafen, was erst nicht möglich war weil ich mir ständig Gedanken über dieses komische Gefühl gemacht habe. Dann bin ich für 2 Stunden eingeschlafen, und als ich dann wieder aufgewacht bin hieß es für mich erstmal: Träume ich noch? - Es war da, dieses Gefühl als ob ich im Traum wäre, die ersten 2 Minuten fand ich es irgendwie amüsant weil ich wirklich gedacht habe ich Träume noch. Aber dann wurde mir mulmig, jedoch hatte ich meinen Eltern nichts davon gesagt weil ich dachte das Gefühl würde irgendwie verschwinden. Heute bin ich hier, 3 Jahre später (16 J alt). Die letzten 3 Jahre vergingen wirklich wie im Flug als ob es erst letzten Monat war. Ich wusste jedoch ständig was los war - Ich war irgendwie nicht bei mir, meine schulischen Leistungen verschlechterten sich rapide, ich wurde Emotionskalt, hab mich nie glücklich gefühlt geschweige denn traurig... Ich habe im Grunde genommen fast alle Symptome die in das Bild einer Depersonalisation passen. Zudem kommt noch eine Persönlichkeitsstörung und ich bin mir 100% sicher das ich es hab. Die meisten Mitmenschen verstehen das irgendwie nicht, ist ja klar wie denn auch sie haben es nie erlebt... Vor knapp 2 Monaten war ich dann beim Psychiater und habe erstmal mit ihm geredet, der hat mich dann weitergeleitet in die Kinder u. Jugendpsychatrie. Meinen nächsten Termin habe ich erst Mitte Juli. Seit den 3 Jahren ist dieses Gefühl vom nicht-real-sein Woche für Woche angestiegen... Ich befinde mich jetzt bei einem Punkt wo ich wirklich zweifle ob ich überhaupt noch lebe bzw. nicht irgendwie in ein Koma gefallen bin und immer noch Träume seit 3 Jahren. Ihr müsst wissen, dieses Gefühl hat mein Leben total auf den Kopf gestellt, ich hab mir manchmal wirklich gewünscht zu sterben, und dann auf einmal wieder nicht. Ich erkläre mir das so das sich 2 Persönlichkeiten in mir ständig streiten, wer jetzt die Kontrolle über meinen Körper bekommt. Mein Kopf ist leer, meine Wahrnehmung total fremd - ich habe das Gefühl ich würde nur noch mit dem Unterbewusstsein denken und alles was ich Leuten sage kommt mir irgendwie vor, als ob ich nur lügen würde weil ich es mir persönlich nicht zuordnen kann.
Wisst ihr, ich habe einen richtigen Hass auf dieses Gefühl entwickelt, es hat mir mein komplettes Leben zerstört - Ich konnte nicht mal trauern wenn ein Familienmitglied gestorben ist, ich kann nicht lieben und werde dann auch natürlich nie eine Freundin finden wenn die Lage weiter so bleibt. Paar Handlungen haben mir für paar Sekunden wieder das Gefühl gegeben, ich zu sein, und diese paar Sekunden werde ich nie in meinem Leben vergessen, es geht einfach nicht weil diese Handlungen mir immer wieder die Hoffnung gegeben haben und regelrecht zu mir gesprochen haben: " GIB NICHT AUF, GIB NICHT AUF! ". Diese wären:

Einmal mein Lieblingslied [u]vollkonzentriert/u]gehört sodass ich für 1 Sekunde das Gefühl hatte, wieder ich zu sein, und danach war es wieder da, dieses Traumgefühl.

Mir ein Videospiel gekauft, welches ich früher als Kind richtig geliebt habe - Das hat mir dann auch für 1 Sekunde das Gefühl gegeben, ich zu sein, jedoch nicht so stark.

Es tut mir Leid wegen dem ganzen Text, aber jetzt kommt meine Frage an euch: Könnt ihr mir vielleicht paar Tipps geben, wie ich mir selber helfen kann, oder wie ihr es macht?

Ich habe so ein Leben satt (Aber keine Sorge, Suizidgefährdet o.Ä. bin ich nicht macht euch da mal keine Gedanken drüber. ) - Ich will endlich lieben, auch mal traurig werden, lachen und glücklich sein, genießen mit meinem Hund spazieren zu gehen währenddessen mir der Wind an den Ohren vorbeirauscht.

Liebe Grüße

25.05.2011 22:53 • #12


Zum Beitrag im Thema ↓


A
Hallo,

ich weiss genau wie du dich fühlst ich hab das gefühl wieder seit gut nem jahr fast durchgehend. das einzige was hilft ist wirklich ablenkung und lachen! ja ich weiss du denkst dir wie kann ich lachen wenn ich sowas hab aber einestages wird irgendwer kommen und du wirst richtig herzhaft lachen und dann wird das gefühl zumindest für ne weile weg sein

Ich habe meine Angst eigentlich gut unter kontrolle nur dieses verdammte derealistationsgefühl macht mir echt zu schaffen! Und wie will man das jmdm erklären der´s nicht kennt?? Aber keine sorge es geht wieder weg je mehr du´s ignorierst desto besser! Und lachen hilft auch gut (schau dir lustige filme oder sitcoms an)

lg

#2


A
P.S.: Ich studier auch und hab das gefühl während den vo´s auch und das kann die echte hölle sein aber eben du darfst dich bloss nicht auf dieses spiel mit deinem gehirn einlassen und anfangen nachzudenken "oh das sieht irgendwie unecht aus etc...." und an blöde lustige sachen denken

#3


C
Ja, ich hab das auch, aber ich lasse mich davon absolut nicht beeindrucken (weil ich die anderen symptome viel schlimmer finde ^.^)

Aber manchmal komm ich mir auch doof vor, wenn ich sehe, wie frei sich andere Menschen bewegen und ich frage mich, wie das wohl ist, wenn man sich frei bewegen kann ohne sich darüber einen Kopf zu machen...

Mit hilft aber auch oft Sport, um wieder Zugang zum Körper zu finden und noch ein Geheimtipp von mir (und das offenbare ich jetzt nur, weil ich niemanden von euch persönlich kenne *g*) : ich hüpfe so oft wie möglich zu meiner Lieblingsmusik und in Unterwäsche durch die ganze Wohnung und tanze dumm rum ^.^ manchmal auch mit Augen zu, um mir ein besseres Vertrauen zu meinem Körper zu verschaffen.

#4


M
hallo,
mir geht auch oft so, habe gerade bei einem anderen thread geantwortet. bei mir ist es stärker wenn ich meine periode bekomme. habt ihr das auch. dann ist es besonders schlimm. muss auch morgen noch ne weitere fahrt hinter mich bringen 250 km einfache strecke und ich hab jetzt schon wahnisnnig angst davor. aber es hilft nichts, da muss ich durch.
lg
maybee

#5


K
hallo maybee

wie ich grad in einem andren therad geantwortet habe , bei mir ist es besondes schlimm wenn ich meine regel habe und davor
ich habe ja die diagnoise postportale depression und panikstörung
das hat alles nach der schwangerschaft angefangen , denke, dass hat alles mit den hormone zu tun ,meienr schilddrüse, den sexualhormonen
wie lange hjast du das schon
lg

#6


M
Hallo Kadisha,
angefangen hat es bei mir vor ca 6 Jahren hat sich im laufe der Zeit aber verändert und verschlimmert. Am Anfang hatte ich nur körperliche Symptome wie z.B. Rückenschmerzen, Überlkeit, Koppfschmerzen mal hier ein Wehwehchen mal da eins. Dann kamen die Ängste und sind bis heute geblieben. Mit dieser Depersonalisation ich hoffe ich habs richtig geschrieben, dass habe ich hier zum ersten mal gelesen und mich in dem einen oder anderen Thread wiedererkannt. Ich will jetzt mal mit meinem Therapeuten reden ob das auf mich auch zutreffen kann. Ich konnte mit diesem Gefühl die ganze Zeti nichts anfangen bzw schlecht beschreiben habe hier einige gute Erklärungen gefunden. Manchmal ist es eben auch schwer seine eigenen Gefühle ausudrücken wenn man nicht weiß wie.

LG
Maybbe

#7


E
Hay
Ich kenne das auch sehr gut
Bei mir hatt es auch ca 3 monate nach der Geburt meines Kindes begonnen. Habe davor 6 Jahre die Pille genommen und Jetzt nicht mehr. Habe auch das Gefühl das die Hormone das noch verschlimmern die Symtome
Lg Emely

#8


E

Depersonalisation

Hallo, ich habe immer öfter am Tag das Gefühl daß ich neben mir stehe. Habe das Gefühl ich bin in Watte gepackt und fange dabei an mich zu versprechen, ich sage Wörter, die ich eigentlich gar nicht sagen wollte, mir ist das total peinlich. Ich merke daß es Situationen sind, die mir Angst machen, da wo ich mich unwohl fühle. Ich war in Therapie und da ich ein Adoptivkind bin, hab ich einen Haufen Sachen nicht verarbeitet.
So gesehen versteh ich jetzt alles besser, aber diese Situationen der Depersonalisation sind mir unheimlich. Wer kennt das und wer kann mir da Tipps geben wie ich damit umgehen soll?

#9


B
Hallo Erzi

Ich selbst habe so etwas erst einmal in einer Extremsituation erlebt.

Du schreibst, dass du dies öfter hast (täglich?).
Bitte lasse dich von einem Facharzt beraten (ggf. Therapie),
dort kannst du die Kindheitsgeschichten aufarbeiten.

Viele Grüsse, Der Beobachter

#10


N
Hatte bzw habe sowas auch öfter. Dagegen kann man nicht wirklich etwas machen, außer es akzeptieren. Dann geht es von alleine wieder weg. Was auch wichtig ist, jeden Tag etwas für sich zu machen. Also etwas das man gern macht und wobei man sich entspannen kann. Evtl. muss man sich das erst wieder antrainieren, aber mit der Zeit klappt es und hilft dann auch!
ENTSPANNUNG ist also sehr wichtig. DP ist ja meist ein Angstsymptom und dadurch ist man auch ständig angespannt.
Therapie ist natürlich auch wichtig, damit du alles aufarbeiten kannst.
DP und DR sind total unangenehm, aber es muss kein Dauerzustand sein.

Alles Gute und viele Grüße

#11


C
Hallo liebe Community,
ich bin neu hier im Forum weil ich euch meine Geschichte erzählen will und euch um Ratschläge bitte. Ich erzähl mal wie alles angefangen hat:

Vor knapp 3 Jahren war ich ein ziemlich ruhiger Kerl, war auf einem Gymnasium, hatte wohl nicht so viele Freunde (Was mir aber egal war) und das Leben schien recht normal. Genauer kann ich mich nicht erinnern, aber vor 3 Jahren an einem Wochenendtag wurde mir irgendwie komisch. Ich wusste nicht was es war, weil ich es noch nie hatte, dieses komische Gefühl das irgendwie irgendwas in meinem Kopf los war. Ich legte mich auf die Couch und versuchte zu schlafen, was erst nicht möglich war weil ich mir ständig Gedanken über dieses komische Gefühl gemacht habe. Dann bin ich für 2 Stunden eingeschlafen, und als ich dann wieder aufgewacht bin hieß es für mich erstmal: Träume ich noch? - Es war da, dieses Gefühl als ob ich im Traum wäre, die ersten 2 Minuten fand ich es irgendwie amüsant weil ich wirklich gedacht habe ich Träume noch. Aber dann wurde mir mulmig, jedoch hatte ich meinen Eltern nichts davon gesagt weil ich dachte das Gefühl würde irgendwie verschwinden. Heute bin ich hier, 3 Jahre später (16 J alt). Die letzten 3 Jahre vergingen wirklich wie im Flug als ob es erst letzten Monat war. Ich wusste jedoch ständig was los war - Ich war irgendwie nicht bei mir, meine schulischen Leistungen verschlechterten sich rapide, ich wurde Emotionskalt, hab mich nie glücklich gefühlt geschweige denn traurig... Ich habe im Grunde genommen fast alle Symptome die in das Bild einer Depersonalisation passen. Zudem kommt noch eine Persönlichkeitsstörung und ich bin mir 100% sicher das ich es hab. Die meisten Mitmenschen verstehen das irgendwie nicht, ist ja klar wie denn auch sie haben es nie erlebt... Vor knapp 2 Monaten war ich dann beim Psychiater und habe erstmal mit ihm geredet, der hat mich dann weitergeleitet in die Kinder u. Jugendpsychatrie. Meinen nächsten Termin habe ich erst Mitte Juli. Seit den 3 Jahren ist dieses Gefühl vom nicht-real-sein Woche für Woche angestiegen... Ich befinde mich jetzt bei einem Punkt wo ich wirklich zweifle ob ich überhaupt noch lebe bzw. nicht irgendwie in ein Koma gefallen bin und immer noch Träume seit 3 Jahren. Ihr müsst wissen, dieses Gefühl hat mein Leben total auf den Kopf gestellt, ich hab mir manchmal wirklich gewünscht zu sterben, und dann auf einmal wieder nicht. Ich erkläre mir das so das sich 2 Persönlichkeiten in mir ständig streiten, wer jetzt die Kontrolle über meinen Körper bekommt. Mein Kopf ist leer, meine Wahrnehmung total fremd - ich habe das Gefühl ich würde nur noch mit dem Unterbewusstsein denken und alles was ich Leuten sage kommt mir irgendwie vor, als ob ich nur lügen würde weil ich es mir persönlich nicht zuordnen kann.
Wisst ihr, ich habe einen richtigen Hass auf dieses Gefühl entwickelt, es hat mir mein komplettes Leben zerstört - Ich konnte nicht mal trauern wenn ein Familienmitglied gestorben ist, ich kann nicht lieben und werde dann auch natürlich nie eine Freundin finden wenn die Lage weiter so bleibt. Paar Handlungen haben mir für paar Sekunden wieder das Gefühl gegeben, ich zu sein, und diese paar Sekunden werde ich nie in meinem Leben vergessen, es geht einfach nicht weil diese Handlungen mir immer wieder die Hoffnung gegeben haben und regelrecht zu mir gesprochen haben: " GIB NICHT AUF, GIB NICHT AUF! ". Diese wären:

Einmal mein Lieblingslied [u]vollkonzentriert/u]gehört sodass ich für 1 Sekunde das Gefühl hatte, wieder ich zu sein, und danach war es wieder da, dieses Traumgefühl.

Mir ein Videospiel gekauft, welches ich früher als Kind richtig geliebt habe - Das hat mir dann auch für 1 Sekunde das Gefühl gegeben, ich zu sein, jedoch nicht so stark.

Es tut mir Leid wegen dem ganzen Text, aber jetzt kommt meine Frage an euch: Könnt ihr mir vielleicht paar Tipps geben, wie ich mir selber helfen kann, oder wie ihr es macht?

Ich habe so ein Leben satt (Aber keine Sorge, Suizidgefährdet o.Ä. bin ich nicht macht euch da mal keine Gedanken drüber. ) - Ich will endlich lieben, auch mal traurig werden, lachen und glücklich sein, genießen mit meinem Hund spazieren zu gehen währenddessen mir der Wind an den Ohren vorbeirauscht.

Liebe Grüße

#12


P
Hey moin Creek,

Ich kann das ganze gut nachempfinden, hab das gleiche erlebt, kann dir aber hoffnung geben. Bei mir ist es komplett weggegangen, und ich kann dir sagen am anfang wars heftig bei mir. Hab bei einem kumpel übernachtet und als ich am nächsten tag augewacht bin dachte ich mir "meine fresse, träum ich noch?". Fühlt sich an wie ein Nebel im Kopf. Bei mir wars teilweise so krass dass ich mir beim gehen dachte "geh ich da grad, läuft dass alles automatisch ab? Strange halt, wie auf einem schlechten trip.

Anfangs ist es echt hässlich, man kann sich nicht konzentrieren da man immer an diesen schei. denkt.

Ich vergesse heute schon teilweise wie schön es ist sich über die steuer oder über seinen Nachbarrn aufzuregen... Ich bi jetzt 29, hat bei mir aber schon so 6-7 Jahre gedauert. Hat irgendwann angefangen abzuklingen. Ich denke zu 100% wird man dass nicht mehr los aber ich hoffe für dich dass es bei dir auch bald abklingt.

Was bei mir großartig geholfen hat waren die mein neffe und meine nichte. Wenn man ein baby im Arm hat denkt man AUSNAHMNSWEISE mal nicht an sich selbst. Wenn ich mit denen am spiele und gaudi machen war hab ich alles um um mich herum vergessen und genau diesen zustand, man könnte es auch als normal bezeichnen möchte man ja wieder haben.

Muss gestehen bei einem psychiater war ich nicht, weiß aber noch wie oft ich im bett lag und bettete nicht verrückt zu sein. Damals wusste ich noch gar nichts von dieser krankheit.

Jedenfalls wünsche ich dir viel glück. Such dir unbedingt eine beschäftigung bei der du in eine art"flow" kommst, irgenwas wo du abschalten kannst. (bei mir wars online Pkr;))

So jetzt reichts aber schreib übers ipad.

Kannst dich gernper pm melden, werd auch den thread weiter verfolgen.

Grüße

#13


C
Heute war es ein ziemlich merkwürdiger Tag. Irgendwie hatte ich ein ähnliches Gefühl wie vor 3 Jahren als alles angefangen hatte. Also habe ich einfach das gemacht, was ich an dem Tag auch gemacht hatte - Ich bin um 16:00 schlafen gegangen. Und während ich versucht hab zu schlafen sind mir tausende Gedanken durch den Kopf geflogen, wie alles angefangen hat bis heute. Ich dachte wirklich das wäre jetzt der Tag wo ich irgendwie wieder gesund werde, aber es ist immernoch alles so wie vorher aber eine kleine Sache hat sich da verändert und zwar das ich jetzt irgendwie wieder in meiner echten Persönlichkeit stecke...

#14


K
Ihr Lieben,

ich hab mal wieder eine Frage:

Viele von Euch kennen sicher diese Unwirklichkeitsgefühle, die man manchmal aufgrund der Angst hat.
Bei mir sind die seit ein paar Tagen wieder ganz schlimm.
Können dabei auch Körperempfindungen nicht mehr wahrgenommen werden bzw. schwächer wahrgenommen werden?
Ich empfinde z.B. die Berührungen meines Mannes kaum... ich spüre sie nicht richtig.
Wenn ich mein Bein anfasse fühlt sich an, als würde ich ein Stuhlbein anfassen - da ist kein Unterschied
Und auch wenn meine Tochter mich mal in den Arm petzt, spüre ich zwar den Schmerz, aber er ist nicht so intensiv wie sonst. Es ist alles irgendwie ein bißchen taub, eingeschlafen, eben anders. Die Intensität aller Berührungen, ob schön oder schmerzhaft, ist weg.
Das macht mich grad ziemlich fertig... ich will doch alles spüren können

Kennt Ihr das auch? Ist das normal bei Depersonalisation?

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!

#15


M
Schau hier im Forum auch unter Derealisation mal nach.

Ich kenne es nur, dass ich meine Umgebung nicht richtig wahrnehme. Ich habe dann immer das Gefühl das ich wie hinter einer Wand sitze. So als wenn alles ganz weit weg ist.

Alelrdings wenn mich jemand anfasst, spüre ich es richtig und nehme es war.

Es ist wirklich ein unschönes Gefühl, irgendwie denkt man dann immer man föllt gleich um.

LG

#16


K
Derealisation kenne ich auch, dass hab ich allerdings seltener.

Mich macht es im Moment sehr große Angst, dass ich eben alle Berührungen weniger spüre.

Ich würde so gerne wissen, ob es anderen auch schon so gegangen ist. Das würde mir wirklich sehr helfen!

Ich weiss nicht was das ist, und ich schreib das jetzt natürlich wieder irgendeiner Erkrankung zu

#17

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K
Kennt das sonst echt keiner von Euch?

#18


G
Keine Sorge, völlig normal bei DP! Ich habs oft, dass ich mich wirklich an den Händen verletze (in der Küche, auf der Arbeit oder sonstwo) und das erst merke, wenn plötzlich irgendetwas Blut verschmiert ist.

#19


püppi2207
Habt ihr auch durchgehend das Gefühl nicht da zu sein obwohl ihr da seit?
Oder alles was ihr macht so weggedrückt anfühlt?
Als würde man Dauer träumen und nicbt da sein.
Was macht ihr dagegen?

#20


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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