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Angsthase in pink

Angsthase in pi.

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Hallo liebe User!

Ich habe ein Problem was mir derzeit ganz schön Angst macht, vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen!
Vor ca. 2 Jahren hatte ich eine diagnostizierte depressive Verstimmung mit Panikattacken. Diese habe ich mit therapeutischer Hilfe gut überwunden. Vor einiger Zeit habe ich dann im Fernsehen einen Bericht über Psychosen und Schizophrenien gesehen. Da wurde gesagt, dass man vor dem Ausbruch der eigentlichen Krankheit eine Prodromalsymptomatik aufweist, die der einer Depression ähneln und dass diese ca 2-5 Jahre vorher auftritt. Nun bin ich ein ganz schöner Hypochonder und denke "Hmmm vielleicht könnte es sein, dass du auch an sowas erkrankst. Eine depressive Verstimmung hattest du ja schonmal. Dies ist jetzt bald genau 2 Jahre her." und so weiter. Nun habe ich ziemlich große Angst, dass sowas passieren könnte. Auch hieß es, dass sowas durch Stress ausgelöst werden kann. Im Studium habe ich echt nicht wenig davon. Wie kann man denn darauf schließen, dass das Risiko einer solchen Erkrankung erhöht ist? Ich habe diese Angst auch mal in einer Therapiesitzung bei meiner Psychologin angesprochen. Diese hat mich angeschaut und gesagt: "Ganz ehrlich. Ich halte es für sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, dass Sie jetzt plötzlich an einer Psychose erkranken."
Dies hat mich eine Weile beruhigt, aber eben nicht zu 100%
Kennt ihr solche Ängste auch?
Wenn ja, was könnte man tun?
Lieben Dank an alle schonmal !

01.05.2016 16:57 • 18.10.2017 #1


9 Antworten ↓


Vergissmeinicht

Vergissmeinicht


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Huhu,

hey, mache Dir keinen Kopf. Schizophrenie ist eher angeboren und eine Psychose bekommt man auch nicht so einfach. Eher Menschen die Dro. nehmen etc.

Bitte halte Dich von bestimmten Artikeln, Fernsehsendungen, googeln etc. fern; es schadet mehr.

Habe auch ne Depression gehabt und kenne diese Angst und nein, dies hast Du nicht.

01.05.2016 17:03 • x 1 #2


Angsthase in pink

Angsthase in pi.


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Liebe Vergissmeinicht,
vielen Dank für Deine schnelle und liebe Antwort !
Es stimmt schon, je mehr man sich damit befasst desto ängstlicher wird man.
Ich hoffe dir geht es mittlerweile besser
Alles Gute für Dich

01.05.2016 22:34 • #3


Jochanan

Jochanan


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Da du mit aller höchster Wahrscheinlichkeit nicht daran erkranken wirst und es "nur" deine Angst ist, wäre es eine gute Möglichkeit zu üben, also dass du lernst dich selber zu beruhigen und dir klar zu machen, dass es "nur" die Angst ist.

Ist leichter gesagt als getan. Dies weiß ich, weil ich ja selber auch mit Ängsten zu kämpfen habe.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.

01.05.2016 23:08 • x 1 #4


Kad


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Guten Morgen,

ich komme im Moment nicht aus der Angstpirale heraus. Ich bin in einem depressiven Angstzustand. Heute Morgen bin ich mit Halsschmerzen aufgewacht und konnte dann erst nicht wieder einschlafen. Ich muss wohl im Halbschlaf gewesen sein auf alle Fälle habe ich Musik gehört. Das ganze macht mich total fertig, dass ich die ganze Zeit in mich hineingehöre in der Panik es kommt auch so weil ich im Dauerstress bin. Ich habe vor 1 Jahr Zwillinge bekommen und bekomme keine Ruhe. Nun habe ich letzt gelesen dass eine Depression/Psychose auch 1 Jahr nach der Geburt noch auftreten kann. Ich habe so Angst in eine tiefe Depression oder Pyschose zu kommen. Ich kann meine Gedanken auch nicht positiv umwandeln. Dieser Zustand macht mich so fertig und dann muss ich wegen meiner Kinder auch noch funktionieren. Und ich kann einfach nicht mehr Meine Therapie läuft bald aus. Ich hoffe ich bekomme eine Verlängerung. Lg

18.10.2017 06:57 • #5


Flame


Ich würde Dir raten zu D(einem) Psychiater zu gehen und Dir ein beruhigendes Antidepressivum verschreiben zu lassen,es heisst Amitriptylin.
Das geht auch ohne Termin ,wenn man sich nicht abwimmeln lässt und dort sagt,dass man am Ende ist mit den Kräften.
Und versuch,die Kinder so oft es geht zu Oma und Opa zu geben.
Wichtig: Sag Deiner Familie ,wie es Dir geht,damit sie Dich unterstützen können.

18.10.2017 07:11 • #6


Kad


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Macht das Antidrepessivum abhängig? Wie wirkt es. Ich muss ja funktionieren und kann nicht einfach wie benebelt sein. So stelle ich es mir gerade vor. Mein Mann nimmt die Situation nicht richtig ernst. Meine Mutter hat genug mich selber zu tun und meine Schwiegermutter ist es manchmal auch zuviel mit den Beiden. Ansonsten versucht sie schon so gut es geht zu unterstützen. Wenn ich bloß diese Grübelein wegbekommen könnte. Ich weiß dass ich unter Leute muss aber manchmal fehlt mir dafür auch die Kraft

18.10.2017 07:21 • #7


Flame


Zitat von Kad:
Macht das Antidrepessivum abhängig? Wie wirkt es


Es beruhigt einfach etwas und in geringer Dosierung macht es auch nicht müde.
Ich nehme morgens z.B. 12,5 mg und gehe ganz normal arbeiten.
Abhängig macht es auch nicht,Du kannst es also bedenkenlos nehmen.

Wenn Du so erschöpft bist wie jetzt gerade,bringt es auch nicht viel unter Leute zu kommen.
Du musst Deine Akkus erstmal wieder aufladen,mit leerem Akku bringen sämtliche Aktivitäten nichts.

Durch das Antidepressivum kommst Du innerlich etwas zur Ruhe und das Gedankenkreisen wird deutlich weniger.

18.10.2017 07:34 • #8


Flame


Ich würde auch versuchen,auf das Amitriptylin zu bestehen und Dir kein anderes AD geben zu lassen.
Andere AD´s haben z.T. starke Nebenwirkungen,was Deinen Zustand noch verschlechtern könnte.
Ausserdem wirken sie erst nach einigen Wochen oder wenn man Pech hat gar nicht.
Sag notfalls beim Psychiater einfach,Du hast schon mehrere ausprobiert( z.B. Sertralin,Venlafaxin oder Paroxetin) und es hat nichts gebracht.

Amitriptylin wirkt 10 Minuten nach Einnahme schon beruhigend und nach einigen Wochen kommt die stimmungsaufhellende Komponente dazu.
Damit kannst Du nicht viel falsch machen.

18.10.2017 07:48 • #9


Kad


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Danke für den Tipp. Ich wollte eigentlich immer darauf verzichten aber wahrscheinlich komme ich ohne nicht mehr aus. Ich wollte es immer so schaffen. Aber du hast Recht meine Akkus sind vollkommen leer. Kann ja auch nicht einfach meine Tasche packen und ein paar Tage Urlaub machen

18.10.2017 09:21 • x 1 #10



Dr. Matthias Nagel


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