✔ Bereits empfohlene Antwort
Hallo Boe,
also zu deiner Beruhigung: ich hatte vor sieben Jahren exakt die gleichen Beschwerden.
Es hat angefangen mit Kirbbeln. Da habe ich gegoogelt und Sensibilitätsstörungen bei MS gefunden. Einen Tag später hatte ich Taubheitsgefühle.
Dann hatte ich ebenfalls das Kältegefühl. Aber nur an den Beinen. Zum Teil hat es sich so angefühlt, als hätte ich Socken aus Eis an.
Manchmal bin ich nachts aufgewacht, und mein Arm oder mein Bein haben gekribbelt.
Schmerzen hatte ich auch. Bevorzugt in den Armen. Da ich Lehrerin bin und oft an die Tafel schreiben muss, war das die Hölle, denn schon nach
kurzer Zeit hat mir der Arm weh getan oder ich hatte das Gefühl, das er so schwer wie Blei ist, und ich ihn nicht mehr hochheben kann.
Ich war voller Panik. Denn diese Symptome haben sich über einen gewissen Zeitraum entwickelt.
Ich war dann beim Arzt und habe das volle Programm bekommen: Evozierte Potenziale, Blutabnahme und MRT. Nichts. Alles war ok.
Ich war dann für drei Monate in Therapie und die Symptome verschwanden langsam wieder.
Seither hatte ich nie mehr MS. Dafür seit sieben Jahren jede erdenkliche Krebsart. Es ist die Hölle.
Seh zu, dass du das alles schnell geregelt bekommst und sich die Symptome nicht festigen und falls du wie ich Hypochonder sein solltest, dann lass dich auch gleich therapieren, denn sonst leidest du so wie ich für immer.
Ach übrigens, eine Kollegin von mir hat MS. Eine andere Kollegin hat Depressionen. Die MS Kollegin meinete neulich nur, dass sie so froh ist, dass sie MS hat und keine Depressionen. Ihre MS sei nicht so schlimm, dass sie ihr die Lebensfreude nehmen würde. Das hat mich echt berührt und auch traurig gemacht.