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Hallo Josylein,
bei Pfötchenstellung fällt mir Hyperventilieren ein. Ist ein typisches Symptom dafür. Man soll dann ja in eine Tüte atmen. Das kann man bei großem psychischen Stress/Druck bekommen und resultiert aus falscher bzw. zu tiefer und schneller Atmung. Deswegen die Maske im Krankenhaus.
Ich kann deine riesen Sorge gut verstehen. Das ganze Körpersystem ist so durcheinander und übersensibel und auf "Hab Acht-Stellung", dass man irgendwann jeden Mucks und Pieks zu seinem ganz persönlichen Horrorfilm macht. Der Mist ist einfach, so finde ich, dass es keine Sicherheit gibt. Ein MRT würde dich zwar wahrscheinlich beruhigen, aber wohl möglich gäbe es bald eine andere Angst. Trotzdem glaube ich nicht, dass sich ein Hirntumor so äußert wie du beschreibst, sondern ich denke, dass es an den extremen Verspannungen liegt, dass du mal Druck, mal Leere usw. spürst. Ich kenne das auch. Es ist unglaublich, was so Daueranspannungen für Beschwerden insbesondere im Nacken und der HWS bringen.
Und dass du Angst vor dem MRT und einer mögliche Diagnose hast, kann ich auch mega gut verstehen. Dabei wissen wir ja, wie unvernünftig das ist. Denn selbst eine mögliche Diagnose muss nicht das Ende bedeuten. Und die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Tumor im Kopf wachsen fühlt, halte ich für überaus gering. Ich schiebe jedoch auch schon ewig bestimmte Untersuchungen vor mir her aus genau dieser Angst, dass man was finden könnte. Eigentlich absurd oder?
Mich sorgt allerdings dein Alk.. In Verbindung damit, dass dieser Erleichterung bei Angst bringt, kann das ja echt am Ende zu einer Sucht führen. Und dann hat man das nächste Problem. Geht es gar nicht ohne?